CH233293A - Einrichtung zur Herstellung von Sinterkörpern. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Sinterkörpern.

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CH233293A
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CH
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grate
sintered
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furnace
sintered bodies
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Inventor
Aktiengesellsch Edelstahlwerke
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Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/10Sintering only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


      Einrichtung    zur Herstellung von     Sinterkörpern.       In der Pulvermetallurgie wird     vielfach    die  Aufgabe gestellt, die     Sinterung    bei hohen  Temperaturen durchzuführen, .die 1100  und  mehr     betragen.    Beispielsweise bei :

  der     Her-          stellung    von     Sinterdauermagnetkörpern,    deren  Legierungen auf     .der    Basis     Eisen-Nickel-Alu-          minium    oder     Eisen-Nickel-Titan    mit oder  Zusätzen von Kobalt     bezw.    Aluminium auf  gebaut sind, müssen Temperaturen von 1800  bis 1400  angewendet werden.

   Um solche  hohen Temperaturen erzielen zu     können,        sind     bereits Ofen entwickelt worden, die mit     Heiz-          leitern        aus    hochschmelzenden     Metallen    aus  gerüstet sind. Als     Tleizleiter    kommen. im  wesentlichen Leiter aus     Molybdän    oder     Tan-          tal    und gegebenenfalls. auch Wolfram oder       Niob    in Frage, wobei auch Legierungen die  ser     Elemente        untereinander    Verwendung fin  den können.

   Die Ofen selbst     -,werden    teils zum  Schutze der hochschmelzenden metallischen       Heizleiter,    teils zum Schutze des     Sintergutes     mit einem Schutzgas, meist Wasserstoff, ge  füllt     bezw.        werden    von diesem Schutzgas  durchströmt.

      Infolge .der hohen Temperaturen ergeben  sich nicht     unerhebliche        Schwierigkeiten    für  die     ELagerung    des     Sintergutes    während der       Sinterung        bezw.    für das     Hindurchbewegen     des     Sintergutes    durch den Ofen im fortschrei  tenden Betrieb.

   Die     einzelnen        Stoffe,    die hier  bei miteinander in     Berührung    stehen müssen,  reagieren mehr oder     minder    stark miteinander,  was entweder zu Zerstörungen führt oder zum  mindesten zu einem Festhaften aneinander       Veranlassung    gibt, so     dass    ein. geordneter Be  trieb in Frage gestellt ist.  



  Gemäss der Erfindung (Erfinder: Dr.  phil.     nat.    Richard     gieffer    und Dr. phil. Wer  ner     Hotop,        Reutte/Tirol)    wird die schädliche  Wirkung .der     Sintertemperaturen    von über       1100     ausgeschaltet durch eine     Einrichtung     mit einem Ofen, der zum     Sintern    unter  Schutzgas und mit     Heizleitern    aus hoch  schmelzenden Metallen     ausgerüstet    ist.

   Diese  Einrichtung zeichnet sich     dadurch    aus, dass  eine     kontinuierlich    nachgeschobene Tragplatte  aus Graphit, die auf einem feuerfesten     Rast     gleitet, vorgesehen     wird;    diese     Graphitplatte         trägt eine Auflage aus Keramik (wie z. B.       Sintertonerde,    die fest oder     pulverförmig    sein  kann), auf der der metallische     Sinterkasten     ruht,     der-der    Aufnahme des     Sintergutes    dient.  Der     Sinterkasten    kann vorteilhaft auch in  Gestalt eines offenen Schiffchens ausgebaut.

    sein,     und    er besteht     zweckmässig    entweder aus       Flussstahl,    Eisen, Nickel oder dergleichen,  wobei das Eisen     bezw.    Nickel     vorzugsweise     in reiner Form verwendet wird. Die     Trag-          platte    gleitet während des im kontinuier  lichen Betrieb notwendigen     Nachschiebens     auf dem     feuerfesten    Rost.  



  Der Rost wird zweckmässig entweder     aus     Aluminiumoxyd gefertigt oder besteht .aus  hochschmelzenden Metallen, wie insbesondere       Molybdän    oder Wolfram. Der Rost kann ent  weder aus     einzelnen    Stäben oder aus Buckel  steinen bestehen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind in  den     Fi-.    1     und    2 zwei     Ausführungsbeispiele     der Erfindung schematisch     dargestellt.    In den       Abbildungen    ist der eigentliche Ofen, der  zum Sintern     unter    Schutzgas ausgerüstet ist.,  der Übersicht halber     fortgelassen,    und es sind  von den Teilen, die mit dem an sich bekann  ten, für     Sintertemperaturen    von über  1100  C     vorgesehener    Ofen verbunden sind,  lediglich die Heizleiter 5 und jeweils .der Rost  4 angedeutet.  



  In     Fig.    1 ruht der     Si.nterkasten    1 ans       Flusssta.hl,    Eisen oder Nickel auf einer     festen     keramischen     Platte    2. Diese keramische       Platte,    welche als Auflage .dient, kann bei  spielsweise aus kompakter     Sintertonerde    be  stehen. Die     Platte    2 ruht ihrerseits auf der       Graphittragplatte    3. Diese wird in Richtung  des     Pfeils    6 auf an sich bekannte Art konti  nuierlich selbsttätig auf den Roststäben 4  nachgeschoben.  



  Diese Anordnung stellt sicher, dass die  Teile 1, 2 und 3 leicht und ohne Gefahr des       Anbackens    durch den Ofen bewegt werden,  weil - wie sich ergeben hat - die Graphit  platte 3 mühelos auf den Roststäben 4 aus  hochfeuerfestem     \Verkstoff,    wie Aluminium  oxyd,     Molybdä-n    oder Wolfram, gleitet. Ein       Reagieren    der     Graphitplatte    3 mit dem metal-         lischen        Sinterkasten    ist durch das Zwischen  legen der Keramikplatte 2 verhindert.

   Es han  delt sich hier um einen kontinuierlichen       Durchsatzofen,    bei den die einzelnen einge  setzten Platten 3     einander    durch den Ofen       hindurchschieben,weil    die     Graphitplatte        ohn,          weiteres    den     Schiebedruck.    aufnimmt, der       Sinterkasten        dagegen    wurde bei den hohen       Temperaturen    zusammengedrückt.  



  In     Fib.        \?    ist der     Sinterkasten        a.ls    offenes  Schiffchen 1 ausgebildet. Dieses Schiffchen  ruht im Gegensatz zu der Anordnung nach       Fig.    1 auf einer     gepulverten        keramischen     Masse     \?,    die hier als     Auflage    dient. Um zu  verhindern, dass die     gepulverten    keramische  Masse von der     Graphitplatte    3     herunter    fällt,  ist die Platte 3, wie die Schnittabbildung 2  zeigt,     sehiffchenartig    ausgehöhlt.

   Die Trag  platte 3 wird in     Richtung    senkrecht zur Zei  chenebene über einen aus Buckelsteinen ge  bildeten Rost     hinweggeschoben.    Die einzelnen  Buckel     4a    sind in Abständen voneinander  angeordnet und zu einem     Gesamtkörper    4 ver  einigt. In den     Vertiefungen    oder Zwischen  räumen den einzelnen Buckeln ist Raum für  die     Lagerung    der Heizleiter 5 der Unterhei  zung.

   Eine Anordnung nach     Fi-.        \2    hat sich  in dem Sinne     hervorragend    bewährt, dass in  besonders leichter und     zweckmässiger    Weise  eine gleichmässige     Beheizung    des     Sintergutes     von unten und oben erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einriehtunb zur Herstellung von Sinter körpern, die Sintertemperaturen von über 1100 erfordern, mit einem Ofen, d-er zum Sintern unter Sahutz"as und mit Heizleitern aus hochschmelzenden Metallen ausgerüstet ist, gekennzeiehnet durch eine kontinuierlich nachgeschobene Tragplatte aus Graphit, die auf einem feuerfesten Rost gleitet, und eine Auflage aus Keramik trägt, auf der der metallische Sinterkasten ruht.
    UNTERAN SPRtlCHE 1. Einriehtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass die Keramikauf- lage aus Sintertonerde besteht. 2. Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, @dass der Rost aus Alu miniumoxyd hergestellt ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rost aus hoch schmelzenden Metallen hergestellt ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass der Rost aus ein zelnen Stäben besteht. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rost aus Buckelsteinen besteht, deren Buckel in Ab ständen voneinander angeordnet sind, zwischen denen sich die Heizleiter für die Unterheizung befinden.
CH233293D 1942-04-04 1943-04-01 Einrichtung zur Herstellung von Sinterkörpern. CH233293A (de)

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