CH227702A - Kontaktgerätesatz für die elektrische Hirnreizung. - Google Patents
Kontaktgerätesatz für die elektrische Hirnreizung.Info
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Description
KontaktgerÏtesatz f r die elektrische Hirnreizung.
Bei der elektrischen Hirnreizung zum Zwecke der Erzeugungkonvulsivischer Zuk kungen (künstlicher epileptischer Anfälle) des menschlichen K¯rpers als therapeutische Massnahme gegen bestimmte Geisteskrank- heiten ist es vielfach üblich, die vom Arzt zu bedienende Einrichtung zur Erzeugung, Einstellung und Ausl¯sung des Reizstromes an minet zentralen Stelle des Behandlungsrau- mes anzuordnen.
Die beiden an den Schläfen der Patienten anzulegenden Elektroden sind in diesem Fall durch je ein lÏngeres Kabel mit dieser Einrichtung verbunden und entweder an einem Stirnband angebracht, das sehr sorgfältig am Patienten befestigt werden mu?, oder an einer Elektrodenzange angeordnet, zwischen deren Schenkeln der Kopf des Patienten fastgeklemmt wird. Die Anbringung des Stirnbandes ist aber umständ lich und zeitraubend und eine Elektroden- zange hat unhandliche Abmessungen und ist verhältnismässig teuer.
Demgegenüber ist der Kontaktgerätesatz gemäss der Erfindung da. durch gekennzeichnet, dass er aus zwei voneinander getrennten KontaktgerÏten besteht, vonldenen jedes eine Kontaktelektrode aufweist, die an einem als Handgriff ausgebildeten Teil befestigt ist, so dass jedes Kontaktgerät unabhängig von dem andern KontaktgerÏt am Patienten angelegt und während der Behandlung von Hand in Kontaktlage gehalten werden kann. Die Handgriffe bestehen vorzugsweise vollstÏndig aus Isoliermaterial. DieStromzuführun, gskabel können durch die Handgriffe hindurch- geführt sein.
Die Einischaltung des Behandlungsstro- mes durch den Arzt erfolgt üblicherweise erst dann, wenn die Gehilfin, den Arzt durch Zuruf von der Beendigung der Elektrodenanle- gung verstÏndigt hat. Es haut sikh nun ergeben, da? die VerstÏndigung des Arztes von der Beendigung der Anlegung der Kontakt- geräte dwrch Zuruf mitunter st¯rend, in be sonderen Fällen, zum Beispiel in grossen Behandlungssälen mit einer grösseren Anzahl unruhiger Patiente, sogar nicht immer einwandfrei ist.
Diesem Mangel kann dadurch begegnet werden, da, ss wenigstens eines der beiden Eontaktgeräte mit einem Sehalter zum Schliessen eines Rückmeldestromkreises aus- gerüstet ist. Die in diesen Stromkreis einge- schaltete Signaleinrichtung, die zweckmÏ?ig an oder in der Nähe der Einrichtung zur Erzeugung, Einstellung und Ausl¯sung des Reizstromes angebracht ist, kann also bei die- ser Ausf hrungsform des Gegenstandes der Erfindung durch BetÏtigung des an einem der Kontaktgerate angebrachten Schalters durch die Gehilfin des Arztes zum Ansprechen gebracht werden.
Aus Sicherheitsgr nden ist es zweck mässig,'den Schalter von'der Elektrode des betreffenden Eontaktgerätes elektrisch zu isolieren und einen Schwachstrom zur Rock- meldung zu benutzen.
Der Einbau des Schalters in das Kontakt- gerÏt kann so erfolgen, da. der Schalter durch die den Handgriff des GerÏtes erfassende Hand bequem betätigt werden kann.
Als besonders zweckmÏ?ig ha. t sich ein Druekknopfschalter herausgestellt, der so in unmittelbarer NÏhe des Handgriffes gelagert ist, daB er durch den Zeigefin. ger der den Handgriff erfassenden Hand niedergedrückt werden kann.
Ein Ausf hrungsbeispiel eines Kontaktgerätes des erfimdungsgemässen Eontaktge- rätesatzes ist in der Figur veranschaulicht.
Die Elektrode l bildet den Abschluss der mit dem Bajonettverschlu? 2 versehenen Kas, sel 3, die mit angefeuchtetem Schwammgummi ausgef llt und in dem schirmartig ausgebildeten Isolierteil 4 befestigt ist.
Mit dem Isolierteil 4 ist über das ebenfalls aus Isolierstoff bestehende Zwi- schenstück 5 der knaufartige Handgriff 6 verbunden. Die Stromzuführung zur Elek- trode l erfolgt durch das Zwischenst ck 5 hindurch mittels der Ansehlusskabels 7. Das mit dem Eabel 7 zusammengebundene Eabel 8 führt zu dem Druckknopfschalter 9, der in dem Verbindungsstück k 5 zwischen dem Handgriff und der Elektrode eingebaut ist und zum SchlieBen eines Rückmeldestrom- kreises dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : KontaktgerÏtesatz f r die elektrische Hirnreizung, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus zwei voneinander getrennten KontaktgerÏten besteht, von denen jedes eine Eontaktelektrode aufweist, die an einem als Handgriff ausgebildeten Teil befestigt ist, so dass jedes KontaktgerÏt unabhÏngig von dem andern Eontaktgerät am Patienten angelegt und während der Behandlung von Hand in Kontaktlage gehalten werden kann.UNTERANSPR¯CHE : 1. KontaktgerÏtesatz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Handgriffe der Eontaktgeräte vollständig aus Isoliermaterial bestehen.2. KontaktgerÏtesatz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens eines der beiden Kontaktgeräte einen Schalter zum SahlieBen eines Riickmelde- stromkreises aufweist.3. KontaktgerÏtesatz nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da? der Schalter von der Elektrode des betreffenden Kontakt- gerätes elektrisch isoliert ist.4. KontaktgerÏtesatz nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter als Druckknopfschalter ausgebildet ist.5. Eontaktgerätesatz nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter so angebraeht ist, da. er durch die den Hand griff des betreffenden Eontaktgerätea er fassende Hand betÏtigt werden kann.6. Kontaktgerätesatz na, eh Unteranspruch 2, dadurch, gekennzeichnet,dass der Schalter in das Verbindungsstück zwischen dem Hand griff und der Elektrode des betreffenden KontaktgerÏtes eingebaut ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE227702X | 1941-04-23 | ||
| DE221241X | 1941-12-22 |
Publications (1)
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| CH227702A true CH227702A (de) | 1943-06-30 |
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ID=25762890
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH227702D CH227702A (de) | 1941-04-23 | 1942-02-05 | Kontaktgerätesatz für die elektrische Hirnreizung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH227702A (de) |
-
1942
- 1942-02-05 CH CH227702D patent/CH227702A/de unknown
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