CH217852A - Luftkühleinrichtung an Motoren mit in waagrechter Ebene einander gegenüberliegend angeordneten Zylindern. - Google Patents
Luftkühleinrichtung an Motoren mit in waagrechter Ebene einander gegenüberliegend angeordneten Zylindern.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F1/00—Cylinders; Cylinder heads
- F02F1/02—Cylinders; Cylinder heads having cooling means
- F02F1/04—Cylinders; Cylinder heads having cooling means for air cooling
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Description
Luftkühleinrichtung an Motoren mit in waagrechter Ebene einander gegenüberliegend angeordneten Zylindern. Motoren mit in waagrechter Ebene ein ander gegenüberliegend angeordneten Zylin dern haben in bezug auf den Antrieb von Motorfahrzeugen eine ganze Reihe verschie dener Vorteile. Es sind dies hauptsächlich die gute Ausnutzung des Raumes sowohl bei hinten als auch bei vorne angeordneten Moto ren, ferner die tiefe Lage des Schwerpunktes, die Möglichkeit einer guten Ausbalancierung der bewegten Massen und die kurze Bauart der Motoren gegenüber den Motoren mit in einer Reihe angeordneten Zylindern.
Hinsicht lich der Kühlung besteht bei der Wasser kühlung kein Unterschied zwischen einem Motor mit einer Zylinderreihe und einem Mo tor mit zwei in waagrechter Ebene einander gegenüberliegend angeordneten Zylinder reihen. Anders ist dies bei der Luftkühlung. In diesem Falle verwendet man bei Motoren mit einer Zylinderreihe fast ausschliesslich die Strömung der Kühlluft quer zu der durch die Zylinderachsen gelegten Ebene, was auch durch die verhältnismässig geringe Breite des Motors ermöglicht wird.
Bei Motoren mit zwei einander gegenüberliegenden Zylinder reihen sind hingegen die Raumverhältnisse so verschieden, dass die Querströmung der Luft nur unter sehr schwierigen Bedingungen, das heisst bei grossen Raumverlusten und ungün stiger Luftführung zufolge der Richtungs änderung möglich ist, was wegen der grossen Widerstände mit bedeutenden Verlusten ver bunden ist. Deshalb verwendete man bei Mo toren dieser Art eine Strömung, deren Rich tung durchaus parallel zu der durch die Achsen der Zylinder gelegten Ebene war.
Da bei diesen Motoren meistens nur zwei hinter- einanderliegende Zylinder verwendet werden, genügte :diese Kühlung, trotzdem der zweite Zylinder jeder Reihe viel schlechter gekühlt war als der erste, und zwar deshalb, weil diese Motoren meistens bei kleinen Wagen Anwendung finden, wo keine besonders hohe Leistung des Motors gefordert wird.
Auch wurden diese Motoren bisher hauptsächlich bei Wagen mit vorderer Motorenanordnung verwendet, wo es ganz leicht ist, den ganzen Motorraum dem während der Fahrt auftre tenden Luftstrom auszusetzen, wodurch eine insgesamt niedrigere Temperatur des Motors und somit eine genügende Kühlung der hin tereinanderliegenden Zylinder erzielt wird.
Anders verhält es sich jedoch bei Fahr zeugen, bei denen der Motor im rückwärtigen Teil der Karosserie in einem fast geschlos senen Raum untergebracht ist. Hier wird die Luft durch Öffnungen in der Karosserie zu geführt, wobei sie oft zufolge der Wärme strahlung schon vorgewärmt wird. Bei diesen Fahrzeugen mit Heckmotor, die meistens stromlinienförmig ausgebildet und somit für grosse Geschwindigkeiten bestimmt sind, wird trotz des kleinen Stirnwiderstandes des Wa gens bei kleinem Gewicht und Ausmass des Motors immerhin eine bedeutende Leistung gefordert.
Der moderne Motorenbau erfüllt diese Bedingungen leicht, bis auf die Küh lung, bei der mit der Steigerung der Leistung die bisherigen Schwierigkeiten unverhältnis mässig anwuchsen, und zwar sowohl für die Luftkühlung in der Querrichtung als auch für die Luftkühlung längs der Zylinderebene. Für eine Querkühlung der Zylinder ist in dem rückwärtigen stromlinienförmigen Teil der Karosserie nicht genügend freier Raum vorhanden und bei der einzig in Betracht kommenden Längsführung der Luft ist der hintere Zylinder durchaus unzureichend ge kühlt.
Die Erfindung betrifft eine Luftkühlein- richtung an Motoren mit in waagrechter Ebene einander gegenüberliegend angeordne ten Zylindern, bei welcher die in einer Reihe hintereinanderliegenden Zylinder nicht die gleiche Rippenbreite besitzen, sondern der in der Stromrichtung der Kühlluft hintere Zy linder breitere Rippen hat als der vordere, damit nur ein Teil der Fläche dieser Rippen durch die an den Rippen des vordern Zylin ders vorgewärmte Luft gekühlt wird, wäh- rend der übrige Flächenteil der Rippen des hintern Zylinders im Strom der noch nicht vorgewärmten Luft liegt.
Vorteilhaft sind zwischen dem Luftstrom, der nacheinander den vordern und dann den hintern Zylinder kühlt, und dem Luftstrom, der nur den hin- tern Zylinder kühlt, Trennungswände ange ordnet, welche ein vorzeitiges Mischen dieser kühlenden Luftströme zu verhindern be zwecken.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes im Auf riss in lotrechtem Schnitt durch eine Kühl rippe schematisch dargestellt.
Der vordere Zylinder 1 des Motors besitzt Rippen 2, .die von den Luftströmen 3 direkt bestrichen werden. Hingegen sind die Rippen 5 des hintern Zylinders 4 wesentlich breiter, damit sie ausser von dem vom Zylinder 1 kom menden Luftströmen 3 auch von den Strö men 6, die mit dem Zylinder 1 überhaupt nicht in Berührung kamen, gekühlt werden. Um ein Vermischen der Ströme 3 und 6 vor deren Berührung mit den Rippen 5 des Zy linders 4 zu verhindern, sind Wände 7 ange ordnet, .damit die Ströme im Bereich des Zylinders 1 und der Rippen 2 voneinander getrennt bleiben.
Eine solche Kühleinrichtung kann sowohl bei einzeln hergestellten Zylindern als auch - wie in der Zeichnung veranschaulicht bei im Block gegossenen Zylindern angewen det sein. Die Trennungswände 7 können aus Blech oder noch besser aus einem wärme isolierenden Material bestehen.
Natürlich werden die Luftströme 3 an den Rippen 2 des Zylinders 1 erwärmt; doch besteht bei scharfer Luftströmung zwischen der Temperatur dieser Lufströme und der Temperatur des Zylinders 4, wenn die Ströme an diesen Zylinder gelangen, noch ein hin reichender Temperaturunterschied, so dass die Rippen 5 dieses Zylinders in den Berührungs zonen der Ströme 3 auch schon teilweise ge kühlt werden. Eine weitere Abkühlung fler Rippen 5 bewirken die Ströme 6, die noch die ursprüngliche niedrige Temperatur der Kühlluft besitzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Luftkühleinrichtung an Motoren mit in waagrechter Ebene einander gegenüberliegend angeordneten Zylindern, dadurch gekenn zeichnet, dass die in einer Reihe hinterein- anderliegenden Zylindern nicht die gleiche Rippenbreite besitzen, sondern der in der Stromrichtung der Kühlluft hintere Zylinder breitere Rippen hat als der vordere, damit nur ein Teil der Fläche dieser Rippen durch die an den Rippen des vordern Zylinders vor gewärmte Luft gekühlt wird, während der übrige Flächenteil der Rippen des hintern Zylinders im Strom der noch nicht vorge wärmten Luft liegt.UNTERANSPRUCH: Luftkühleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Luftstrom, der nacheinander den vordern und dann den hintern Zylinder kühlt, und dem Luftstrom, der nur den hintern Zylin der kühlt, Trennungswände angeordnet sind, welche ein vorzeitiges Mischen dieser kühlen den Luftströme zu verhindern bezwecken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS217852X | 1940-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH217852A true CH217852A (de) | 1941-11-15 |
Family
ID=5450921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH217852D CH217852A (de) | 1940-03-22 | 1941-01-17 | Luftkühleinrichtung an Motoren mit in waagrechter Ebene einander gegenüberliegend angeordneten Zylindern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH217852A (de) |
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1941
- 1941-01-17 CH CH217852D patent/CH217852A/de unknown
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