CH214520A - Verschlusskopf für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff. - Google Patents
Verschlusskopf für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff.Info
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Description
Verschlusskopf für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff. Da ein Schraubenverschluss üblicher Art den Nachteil besitzt, dass das beim Öffnen abzuschraubende Verschlussköpfchen wäh rend des Gebrauches leicht verloren geht und dann Anlass zu zeitraubendem Suchen gibt, wenn der Verschluss nicht unbrauchbar wer den soll, hat man für Tuben, Spritzflaschen und dergleichen bereits verschiedene ventil artige Verschlüsise vorges,chlagen, welche ohne Trennung ihrer Bestandteile sich öffnen lassen.
In der Praxis haben sich diese Ventil verschlüsse jedoch bisher nicht einführen können, weil sie entweder keinen ausreichend dichten Verschluss ergeben, oder eine zu ver wickelte Herstellungsweise erfordern..
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verschlusskopf für Tuben, insbesondere sol cher aus Kunststoff. Bei dem erfindungs gemässen; Verschlusskopf ist die schlitzför- mige Austrittsöffnung an einem die Gestalt eines Hohlzylindersegmentes besitzenden Wulst des Kopfstückes angebracht, dessen Zentriwinkel vorzugsweise etwa<B>180'</B> be trägt.
Zum Verschliessen dieser Austrittsöff- nung dienen zwei miteinander verbundene Verschlussschieber, welche mit konzentrischen Zylinderflächen innen und aussen auf der Wandung des Wulstes aufliegen. Zweck mässigerweise sind die Zentriwinkel dieser Schieber kleiner gehalten als der Zentriwin- kel des Zylinderwulstes, so dass sie um einen gewissen Winkel. auf der zylindrischen Man telfläche des Wulstes gleitend um dessen Achse herumgeführt werden können und hierbei je nach ihrer Stellung die Austritts öffnung freigeben oder verschliessen.
Zur Verbindung des innern und äussern Schiebers dient eine Brücke, welche durch einen im Wulst vorgesehenen Schlitz hindurchgreift. Dieser Schlitz ist dabei so bemessen; dass er eine Drehung der Verschluss,schieber um einen Zentriwinkel zu'lässt, welcher grösser als der Zentriwinkel der Austrittsöffnung ist.
Der erfindungsgemässe Verschlusskopf stellt also gewissermassen einen besonders artigen Drehschieber .dar. Wesentlich ist hierbei, dass der feststehende Ausschnitt bei diesem eigenartigen Drehschieber zwischen zwei konzentrisch bewegten Schiebern liegt, so dass einerseits eindoppelter Verschluss ent steht, anderseits der beim Verschliessen inner halb dieses Ausschnittes stehenbleibende Rest der Füllung nach beiden Seiten hin abge schlossen wird und sich daher gewissermassen in einer Schleuse befindet; eine solche Schleuse setzt die Austrocknung natürlich sehr stark herab.
Die Handhabung des erfindungsgemässen Verschlusskopfes wird dadurch besonders ein fach, dass der äussere Verschlussschieber dem unmittelbaren Zugriff der Hand offen liegt. Wird seine freiliegende äussere Oberfläche zum Beispiel geriffelt, so läss@t er sich mit dem Finger leicht verschieben und nimmt hierbei den durch die erwähnte Brücke mit ihm verbundenen innern Schieber ohne wei teres mit.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes, und zwar: Fig. l einen Tubenkopf, teilweise im Schnitt in Verschlussstellung und Fig. 2 einen: Tubenkopf in geöffneter Stellung, und Fig. 3 einen Tubenkopf in perspektivi- scher Darstellung.
Der Tubenkopf 1 ist mit einem Wulst 2 versehen, der die Gestalt eines Segmentes eines Hohlzylinders besitzt. Auf der Innen seite dieses Zylinderwulstes 2 gleitet das kon zentrische Zylindersegment 3.
Der innere Schieber 3- und der äussere Schieber 4 sind durch eine Brücke 5 miteinander starr Yer- bunden. Diese Brücke stellt vorzugsweise einen Teil des innern Schiebers 3 dar und ist mit seinem verdickten Kopfstück 6 in den äussern Schieber 4 eingelassen; denn in dieser Anordnung lassen sich die Stücke 3 und 4 leichter zusammensetzen, als beispielsweisse dann, wenn die Brücke einen Teil des äussern Schiebers 4 darstellte und in den innern Schieber 3 eingelassen wäre.
Aus Gründen c der vereinfachten Herstellung wird dem ver dickten Kopfstück 6, zweckmässig die Gestalt eines Zylinders gegeben.
Die Brücke 5 greift durch einen im Wulst 2 vorgesehenen Ausschnitt 7 hindurch, des sen Zentriwinkel so gross bemessen ist, dass er eine Drehung der Schieber 3, 4 um die ge meinsame Zylinderachse x-y innerhalb eines Winkels zulässt, welcher grösser als der Zen triwinkel der Austrittsöffnung 8 ist. Minde stens um einen entsprechenden Winkelbetrag muss natürlich auch der Zentriwinkel der Schieber 3, 4 kleiner sein als der Zentriwin- kel des Hohlzylinderabschnittes, welcher den Wulst 2 darstellt.
Sind diese Bedingungen erfüllt, so lässt sich die Austrittsöffnung 8, welche z -eckmässig die Gestalt eines. zur Zy- linderaehse x-y parallelen Spaltes besitzt, nicht nur völlig freilegen (Fig. 2), sondern auch unter ausreichender Üfiberlappung bei derseitig verschliessen (Fig. 1). Das Bewe <B>g</B> n der Schieber<B>3,</B> 4 durch den Finger<B>9</B> e wird durch die auf der freiliegenden Aussen seite des äussern. Schiebers 4 vorgesehene Rif felung 10 erleichtert.
Für das Zusammensetzen des beschrie benen Verschlusskopfes wird zunächst der innere Schieber 3 von unten her in das Innere des Zylinderwulstes 2 so weit eingeführt, bis das Kopfstück 6 der Brücke 5 aus, dem Schlitz 7 herausragt. Dann wird der äussere Schieber 4 auf dieses Kopfstück aufgesetzt. Dieses Aufsetzen kann zum Beispiel in der Weise erfolgen, dass man das, Stück 4 mit einer vorgesehenen Aussparung in Richtung der Achse x-y auf das zylindrische Kopf stück 6 der Brücke 5 aufschiebt. In diesem Falle muss jedoch der Schieber 4 mit dem ge nannten Kopfstück 6 anschliessend verklebt oder verkittet werden, damit er sich im Ge brauch nicht wieder in der gleichen axialen Richtung von diesem Kopfstück herunter zu schieben vermag.
Als. günstiger hat es sich jedoch erwiesen, den Wulst 2 mit seitlichen Begrenzungslap pen 11, 12 auszurüsten und den äussern Schieber 4 aus einem Werkstoff von ausrei chender Elastizität herzustellen, um ihn etwa nach Art eines Druckknopfverschlusses auf den zylindrischen Kopf 6 der Brücke 5 auf knacken zu können. Im Augenblick des.
Auf knackens biegt ,sich dann der äussere Schie- ber 4 vorübergehend in Richtung der Pfeile 12, 14 ein wenig auf, um sich anschliessend unter einer kräftigen, -den Wulst 2 dicht zwischen; den Schieber 3, 4 einklemmenden elastischen Spannung über das Kopfstück 6 zu ziehen.
Die Herstellung des beschriebenen Ver- schlusskopfes. wird deshalb besonders einfach, weil die wesentlichen Verschlussteile, nämlich die beiden Schieber, b.esonders,einfache geo metrische Formen aufweisen, so dass sie sich zum Beispiel leicht pressen oder spritzen lassen.
Der beschriebene Verschlusskopf gewähr leistet einen absolut dichten Verschluss und lässt sich - vor allem aus elastischen Kunst- stoffen, also zum Beispiel aus Polystyrolen, wie sie insbesondere für die Herstellung der Köpfe von Kunststofftuben Verwendung fin den - überaus. leicht und billig herstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verschlusskopf für Tuben, insbesondere sol chen, aus Kunststoff, dadurch gekennzeich net, @dass die schlitzförmige Austrittsöffnung (8) an. einem die Gestalt ein-es Hohlzylinder segmentes aufweisenden:Wulst (2) des Kop fes (1) angeordnet ist, und dass zum Ab schliessen dieser Austrittsöffnung (8) nach innen und aussen zwei Verschlussschieber (3,4) vorgesehen. sind, .die mit konzentrischen Zy linderflächen innen und aussen auf,der Wan dung de Wulstes (2) aufliegen, und die mit einander durch eine Brücke (5) über einen im Wulst (2) vorgesehenen Schlitz (7) in Verbindung sehen, der eine Drehung dieser beiden Teile (3, 4) um ihre gemeinsame Zy linderachse (x-y) innerhalb eines Winkels zulässt, welcher grösser als der Zentriwinkel der Austrittsöffnung (8) ist.UNTERANSPRüCHE: 1. Verschl.usskopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (5) zwischen dem innern und äussern, Verschluss- schieber (3, 4) mit dem innern. Schieber (3) aus einem Stück besteht und mit einem zylin- derförmigen, verdickten Kopfstück (6) in den äussern Schieber (4) ,eingelassen ist.2. Verschlusskopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, ,dadurch gekennzeich net, dass der Wulst (2) seitliche, eine axiale Verrückung des äussern Schiebers (4) verhin dernde Begrenzungslappen (11, 12) trägt und der äussere Schieber (4) auf das ver dickte Kopfstück (6) der Brücke (5) elastisch aufgebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH214520T | 1940-05-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH214520A true CH214520A (de) | 1941-04-30 |
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|---|---|---|---|
| CH214520D CH214520A (de) | 1940-05-16 | 1940-05-16 | Verschlusskopf für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH214520A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2529817A (en) * | 1945-06-22 | 1950-11-14 | Russell T J Duke | Dispensing closure |
-
1940
- 1940-05-16 CH CH214520D patent/CH214520A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2529817A (en) * | 1945-06-22 | 1950-11-14 | Russell T J Duke | Dispensing closure |
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