CH214520A - Verschlusskopf für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff. - Google Patents

Verschlusskopf für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff.

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CH214520A
CH214520A CH214520DA CH214520A CH 214520 A CH214520 A CH 214520A CH 214520D A CH214520D A CH 214520DA CH 214520 A CH214520 A CH 214520A
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CH
Switzerland
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bead
slide
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closure
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Inventor
Hans Dr Baur
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Hans Dr Baur
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/26Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts
    • B65D47/261Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement
    • B65D47/268Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement the valve member pivoting about an axis perpendicular to the container mouth axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Verschlusskopf    für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff.    Da ein     Schraubenverschluss    üblicher Art  den Nachteil besitzt, dass das beim Öffnen  abzuschraubende     Verschlussköpfchen    wäh  rend des Gebrauches leicht verloren geht und  dann Anlass zu zeitraubendem Suchen gibt,  wenn der Verschluss nicht unbrauchbar wer  den soll, hat man für Tuben, Spritzflaschen  und dergleichen bereits verschiedene ventil  artige     Verschlüsise        vorges,chlagen,    welche  ohne     Trennung    ihrer Bestandteile sich öffnen  lassen.

   In der Praxis haben sich diese Ventil  verschlüsse jedoch bisher nicht einführen  können, weil sie entweder keinen ausreichend  dichten Verschluss ergeben, oder eine zu ver  wickelte Herstellungsweise erfordern..  



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Verschlusskopf    für Tuben, insbesondere sol  cher aus Kunststoff. Bei dem erfindungs  gemässen;     Verschlusskopf    ist die     schlitzför-          mige        Austrittsöffnung    an einem die Gestalt  eines     Hohlzylindersegmentes    besitzenden  Wulst des     Kopfstückes    angebracht, dessen       Zentriwinkel    vorzugsweise etwa<B>180'</B> be  trägt.

   Zum Verschliessen dieser Austrittsöff-         nung    dienen zwei miteinander verbundene       Verschlussschieber,    welche mit     konzentrischen     Zylinderflächen innen und aussen auf der  Wandung des Wulstes aufliegen. Zweck  mässigerweise sind die     Zentriwinkel    dieser  Schieber kleiner gehalten als der     Zentriwin-          kel    des     Zylinderwulstes,    so dass sie um einen  gewissen Winkel. auf der zylindrischen Man  telfläche des Wulstes gleitend um dessen  Achse herumgeführt werden können und  hierbei je nach ihrer Stellung die Austritts  öffnung freigeben oder verschliessen.

   Zur       Verbindung    des     innern    und äussern Schiebers  dient eine Brücke, welche durch einen im  Wulst vorgesehenen Schlitz     hindurchgreift.     Dieser Schlitz ist dabei so bemessen; dass er  eine Drehung der     Verschluss,schieber    um  einen     Zentriwinkel        zu'lässt,    welcher grösser als  der     Zentriwinkel    der Austrittsöffnung ist.  



  Der erfindungsgemässe     Verschlusskopf     stellt also gewissermassen einen besonders  artigen Drehschieber .dar. Wesentlich ist  hierbei, dass der feststehende     Ausschnitt    bei  diesem eigenartigen Drehschieber zwischen      zwei konzentrisch bewegten Schiebern liegt,  so dass einerseits eindoppelter Verschluss ent  steht, anderseits der beim Verschliessen inner  halb dieses     Ausschnittes    stehenbleibende Rest  der Füllung nach beiden Seiten hin abge  schlossen wird und sich daher gewissermassen  in einer Schleuse befindet; eine solche  Schleuse setzt die Austrocknung natürlich  sehr stark herab.  



  Die Handhabung des     erfindungsgemässen          Verschlusskopfes    wird dadurch besonders ein  fach, dass der äussere     Verschlussschieber    dem  unmittelbaren Zugriff der Hand offen liegt.  Wird seine freiliegende     äussere    Oberfläche  zum Beispiel geriffelt, so     läss@t    er sich mit  dem Finger leicht verschieben und nimmt  hierbei den durch die erwähnte Brücke mit  ihm verbundenen innern Schieber ohne wei  teres mit.  



  Beiliegende Zeichnung     zeigt    eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes, und zwar:       Fig.    l einen Tubenkopf, teilweise im  Schnitt in     Verschlussstellung    und       Fig.    2     einen:    Tubenkopf in geöffneter  Stellung, und       Fig.    3 einen Tubenkopf in     perspektivi-          scher    Darstellung.  



  Der     Tubenkopf    1 ist mit     einem    Wulst 2  versehen, der die Gestalt eines Segmentes  eines Hohlzylinders besitzt. Auf der Innen  seite dieses Zylinderwulstes 2 gleitet das kon  zentrische     Zylindersegment    3.

   Der innere  Schieber 3- und der äussere Schieber 4 sind  durch eine Brücke 5 miteinander starr     Yer-          bunden.    Diese Brücke stellt vorzugsweise  einen Teil des     innern    Schiebers 3 dar und  ist mit seinem verdickten Kopfstück 6 in den  äussern Schieber 4 eingelassen; denn in dieser  Anordnung lassen sich die Stücke 3 und 4  leichter     zusammensetzen,    als     beispielsweisse     dann, wenn die Brücke einen Teil des äussern  Schiebers 4     darstellte    und in den innern  Schieber 3     eingelassen    wäre.

   Aus Gründen  c der     vereinfachten    Herstellung wird dem ver  dickten     Kopfstück    6, zweckmässig die Gestalt       eines    Zylinders gegeben.  



  Die Brücke 5 greift durch einen im Wulst    2 vorgesehenen Ausschnitt 7 hindurch, des  sen     Zentriwinkel    so gross bemessen ist, dass er  eine Drehung der Schieber 3, 4 um die ge  meinsame Zylinderachse     x-y    innerhalb eines  Winkels     zulässt,    welcher grösser als der Zen  triwinkel der Austrittsöffnung 8 ist. Minde  stens um einen entsprechenden Winkelbetrag  muss     natürlich    auch der     Zentriwinkel    der       Schieber    3, 4 kleiner sein als der     Zentriwin-          kel    des     Hohlzylinderabschnittes,    welcher den  Wulst 2 darstellt.

   Sind diese Bedingungen  erfüllt, so lässt sich die Austrittsöffnung 8,  welche     z -eckmässig    die Gestalt eines. zur     Zy-          linderaehse        x-y    parallelen Spaltes besitzt,  nicht nur     völlig        freilegen        (Fig.    2), sondern  auch unter ausreichender     Üfiberlappung    bei  derseitig verschliessen     (Fig.    1). Das Bewe  <B>g</B>     n    der Schieber<B>3,</B> 4 durch den Finger<B>9</B>       e     wird durch die auf der freiliegenden Aussen  seite des äussern. Schiebers 4 vorgesehene Rif  felung 10 erleichtert.  



  Für das Zusammensetzen des beschrie  benen     Verschlusskopfes    wird zunächst der  innere Schieber 3 von unten her in das Innere  des Zylinderwulstes 2 so weit eingeführt, bis  das Kopfstück 6 der Brücke 5 aus, dem  Schlitz 7 herausragt. Dann wird der äussere  Schieber 4 auf dieses Kopfstück aufgesetzt.  Dieses Aufsetzen kann zum Beispiel in der  Weise erfolgen, dass man das, Stück 4 mit  einer vorgesehenen Aussparung in Richtung  der Achse     x-y    auf das zylindrische Kopf  stück 6 der Brücke 5 aufschiebt. In diesem  Falle muss jedoch der Schieber 4 mit dem ge  nannten Kopfstück 6 anschliessend verklebt  oder verkittet werden, damit er sich im Ge  brauch nicht wieder in der gleichen axialen  Richtung von diesem Kopfstück herunter zu  schieben     vermag.     



  Als. günstiger hat     es    sich jedoch erwiesen,  den Wulst 2 mit seitlichen Begrenzungslap  pen 11, 12     auszurüsten    und den äussern       Schieber    4 aus einem Werkstoff von ausrei  chender Elastizität herzustellen, um ihn etwa  nach Art eines     Druckknopfverschlusses    auf  den zylindrischen Kopf 6 der Brücke 5 auf  knacken zu können. Im Augenblick des.

   Auf  knackens biegt     ,sich    dann der äussere Schie-           ber    4 vorübergehend in Richtung der Pfeile  12, 14 ein wenig auf, um sich     anschliessend     unter einer kräftigen, -den Wulst 2 dicht       zwischen;    den Schieber 3, 4 einklemmenden  elastischen Spannung über das     Kopfstück    6  zu ziehen.  



  Die     Herstellung    des beschriebenen     Ver-          schlusskopfes.    wird deshalb besonders einfach,  weil die wesentlichen     Verschlussteile,    nämlich  die beiden Schieber,     b.esonders,einfache    geo  metrische Formen aufweisen, so dass sie sich  zum Beispiel leicht pressen oder spritzen  lassen.  



  Der beschriebene     Verschlusskopf    gewähr  leistet einen absolut dichten Verschluss und  lässt sich - vor allem aus elastischen     Kunst-          stoffen,    also zum     Beispiel    aus Polystyrolen,  wie sie insbesondere für die Herstellung der  Köpfe von Kunststofftuben Verwendung fin  den - überaus. leicht und billig herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschlusskopf für Tuben, insbesondere sol chen, aus Kunststoff, dadurch gekennzeich net, @dass die schlitzförmige Austrittsöffnung (8) an. einem die Gestalt ein-es Hohlzylinder segmentes aufweisenden:
    Wulst (2) des Kop fes (1) angeordnet ist, und dass zum Ab schliessen dieser Austrittsöffnung (8) nach innen und aussen zwei Verschlussschieber (3,4) vorgesehen. sind, .die mit konzentrischen Zy linderflächen innen und aussen auf,der Wan dung de Wulstes (2) aufliegen, und die mit einander durch eine Brücke (5) über einen im Wulst (2) vorgesehenen Schlitz (7) in Verbindung sehen, der eine Drehung dieser beiden Teile (3, 4) um ihre gemeinsame Zy linderachse (x-y) innerhalb eines Winkels zulässt, welcher grösser als der Zentriwinkel der Austrittsöffnung (8) ist.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Verschl.usskopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (5) zwischen dem innern und äussern, Verschluss- schieber (3, 4) mit dem innern. Schieber (3) aus einem Stück besteht und mit einem zylin- derförmigen, verdickten Kopfstück (6) in den äussern Schieber (4) ,eingelassen ist.
    2. Verschlusskopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, ,dadurch gekennzeich net, dass der Wulst (2) seitliche, eine axiale Verrückung des äussern Schiebers (4) verhin dernde Begrenzungslappen (11, 12) trägt und der äussere Schieber (4) auf das ver dickte Kopfstück (6) der Brücke (5) elastisch aufgebaut ist.
CH214520D 1940-05-16 1940-05-16 Verschlusskopf für Tuben, insbesondere solchen aus Kunststoff. CH214520A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2529817A (en) * 1945-06-22 1950-11-14 Russell T J Duke Dispensing closure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2529817A (en) * 1945-06-22 1950-11-14 Russell T J Duke Dispensing closure

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