CH211546A - Einphasenkondensatormotor geringer Leistung. - Google Patents

Einphasenkondensatormotor geringer Leistung.

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CH211546A
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CH
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capacitor motor
ring
poles
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pole
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/08Motors with auxiliary phase obtained by externally fed auxiliary windings, e.g. capacitor motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


  Einphasenkondensatormotor geringer Leistung.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Einphasenkondensatormotor geringer Lei  stung und ist insbesondere durch die Verwen  dung von ausgeprägten lamellierten Polen  gekennzeichnet, die mit abnehmbaren, mas  siven Polschuhen versehen sind, die zusam  men einen Ring bilden. Dieser Ring kann  in einem Gebiete zwischen den Polen mit einer  Reihe von Öffnungen versehen sein, die in  bezug auf die Richtung der Rotorwelle schräg  verläuft.  



  Insbesondere für Einphasenmotoren ge  ringer Leistung, wie zum Beispiel Grammo  phonmotoren, die an das Stadtnetz ange  schlossen werden können, ist es im Hinblick  auf den Wirkungsgrad günstig, die erfor  derliche Phasenverschiebung für das Stator  drehfeld mittels eines Kondensators zu er  zeugen.  



  Aus wirtschaftlichen Erwägungen ist es  ferner erwünscht, bei einem derartigen Motor  ausgeprägte Pole zu benutzen, da dies die  Verwendung von einfachen zylindrischen    Stromspulen, anstatt der in Schlitzen an  geordneten Formspulen, ermöglicht. Dadurch,  dass man die     beiden    letztgenannten Merkmale       (Verwendung    eines     Kondensators    und aus  geprägter Pole) mit den übrigen, oben  erwähnten Merkmalen kombiniert, wodurch  in dem Luftspalt des Motors eine günstige  Feldverteilung auftritt,     wird    ein Motor ge  ringer Leistung erhalten, der sich auf ein  fache und billige Weise herstellen lässt und  ausser einem hohen Wirkungsgrad (z.

   B. 10 % )  ein zum Beispiel für Grammophonmotoren  erwünschtes und erforderliches konstantes  Drehmoment besitzt. Da die Polschuhe zweck  mässig aus massivem Material hergestellt wer  den, ist es praktisch möglich, die Abmessun  gen in der Richtung der Rotorwelle grösser  als die Stapelhöhe der Statorbleche zu  machen, was an Hand der Figuren der bei  liegenden Zeichnung noch näher erläutert  wird.

   Es kann infolgedessen der     aus    dem       Stator    austretende     magnetische        graftfluss     beim     -Übergang    in die Polschuhe sich über      eine grössere Oberfläche verteilen, was zur  Folge hat, dass der magnetische Widerstand  des Luftspaltes bei dem gleichen Spielraum  zwischen Stator und Rotor der Oberfläche  umgekehrt proportional verringert wird. Von  dem kleinsten Spielraum, der bei Massen  herstellung mechanisch noch zu erzielen ist,       ausgehend,    bedeutet dies, dass der Motor aus  dem Netz einen kleineren Strom aufnimmt.

    Dieser Vorteil tritt bei     Verwendung    von  lamellierten Polschuhen nicht auf, da in die  sem Fall der Kraftfluss bei seiner Verbrei  terung die zwischen den Lamellen liegenden  Isolationsschichten in Reihe durchsetzen  muss und dadurch der Vorteil der Verbreite  rung wieder verloren geht.  



  Ein weiterer Vorteil von massiven und  axial längeren Polschuhen besteht darin, dass  die Statorstreuung erheblich herabgesetzt  wird, was der Grösse des Drehmomentes zu  gute kommt.  



  Da die Polschuhe abnehmbar sind, wird  bekanntlich noch der weitere Vorteil erzielt,  dass sich die Feldspulen von innen aus leicht  auf die als Spulenkerne wirkenden Pole  schieben lassen.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Gegen  standes der Erfindung sind auf der Zeich  nung dargestellt.  



  Fig. 1 und 2 sind ein Längsschnitt und       ein    Querschnitt eines erfindungsgemässen  Motors; die  Fig. 3 bis 8 stellen verschiedene Ausfüh  rungsarten von Polschuhen dar, wie sie im  Motor nach Fig. 1 angewendet werden  können.  



  In Fig. 1 und 2 ist der Stator 1 aus einer  Anzahl von Blechen aufgebaut, die mittels  vier durch die Löcher 2 durchzusteckenden  Bolzen zusammengepresst sind. Der Stator ist  in diesem Fall mit vier ausgeprägten Polen  3 versehen, um welche herum die Strom  spulen 4 angeordnet sind. Jeder Pol ist mit  einem Polschuh 5 versehen, der die in Fig. 3  schaubildlich dargestellte Form hat. Die  Polschuhseiten 6 verlaufen in Richtung der    Welle i des Rotors 7a, schräg in bezug auf  diese Welle. Es wird dadurch erreicht, dass  der magnetische Widerstand in der Richtung  des in Fig. 3 dargestellten Pfeils 8, das heisst  der ausserhalb der Pole hervorragenden Teile,  zunimmt. Einer der Polschuhe 5 der Fig. 3  ist in Fig. 4 in abgewickeltem Zustand dar  gestellt.  



  Die obenbeschriebene Ausführung macht  es möglich, den Polbogen a (Fug. 4), gleich       2/,    der Polteilung =     2/,    X 180   = 120   zu  machen. Es kann dadurch bekanntlich er  reicht werden, dass die     Verteilung    des Dreh  feldes auf den Umfang des Rotors möglichst  sinusförmig ist, was der Konstanz des an  treibenden Drehmomentes zugute kommt.  Ausserdem nimmt dadurch das häufig vor  kommende, von höheren harmonischen Fel  dern herrührende Summgeräusch ab. Diese  Massnahme kann viermal längs des Rotor  umfanges wiederholt werden, da der Motor  zweipolig ist und der Stator gleichsam vier  Zähne und vier Nuten hat. Die Polschuhe  können mittels einer Kopfschraube 9 (Fug. 1)  an den Polen befestigt werden.  



  Aus Fig. 2 ist deutlich ersichtlich, dass  die axiale Abmessung l der Polschuhe 5 grö  sser als die     Stapelhöhe    h des     Stators    1 ist.  Beim Austreten aus dem     Stator    verbreitert  sich der magnetische     Kraftfluss    daher in  einem Verhältnis     l/h.     



  Das elektrische Schema kann sehr einfach  ausgeführt sein. Die Spulen einander gegen  überliegender Zähne können in Reihe oder  parallel geschaltet werden. Der eine Satz von  Spulen wird unmittelbar aus dem Einphasen  wechselstromnetz 10 gespeist und der andere  Satz von Spulen ist über einen Kondensator  11 an dieses Netz angeschlossen.  



  Die Schlitze zwischen den Polschuhen in  der schaubildlichen     Fig.    3 können zum Bei  spiel mit Kupfer oder einem sonstigen     un-          magnetischen    Material zugelötet sein. Es  wird dadurch der Vorteil erzielt, dass ein  ringförmiges mechanisches Ganzes entsteht,  das zwischen die Pole eingeklemmt werden      kann, so dass sich weitere     Befestigungsmittel     erübrigen.

   Durch das Vorhandensein von  Schlitzen, Löchern oder sonstigen schwä  cheren Stellen besteht die Möglichkeit, dass  der Ring beim     Einpressen    einigermassen von  der Kreisform     abweicht.    Dies ist jedoch un  bedenklich, da dies eine vorteilhafte Zu  nahme des magnetischen Widerstandes vom  Luftspalt zu den Polschuhseiten bedeutet.  



  In den Fig. 5 bis 7 sind verschiedene an  dere Ausführungsformen der zu einem ring  förmigen Ganzen vereinigten Polschuhe dar  gestellt. In Fig. 5 sind aus einem Metall  streifen Schlitze 12 herausgestanzt. Dieser  Metallstreifen wird dann zu einem Ring ge  bogen und zwischen die Polschuhe einge  klemmt.  



  In Fig. 6 sind zur Erhöhung des magne  tischen Widerstandes an den erwünschten  Stellen Löcher 13 gebohrt.  



  In Fig. 7, die einen Längsschnitt durch  den Metallstreifen darstellt, sind Nuten 14  ausgefräst, die den gleichen Richtungsver  lauf wie die Schlitze oder Löcher in den vor  hergehenden Figuren haben.  



  In Fig. 8 ist schliesslich ein vollkommen  geschlossener Metallring dargestellt, bei dem  überraschenderweise gleichfalls die gleiche  Wirkung wie bei Anwendung von schrägen  Schlitzen oder dergleichen auftritt. Die erfor  derliche magnetische Kraftflussverteilung zwi  schen Polen und Rotor, die infolge der oben  beschriebenen Massnahmen auf erzwungene  Weise erfolgte, tritt dabei wahrscheinlich  zwangsläufig auf, was eine Erklärung der  guten Wirkung sein dürfte.

   Die in diesem  dünnen Ring auftretenden Wirbelstromver  luste sind bei Motoren einer derart geringen  Leistung wie hier vorgesehen ist, praktisch  nicht     bemerkbar.    Obwohl die geschlossene  Ringform mit einer Abnahme des Dreh  momentes, z.     B..    um 20%, einhergeht, wird  dieser Nachteil von den Vorteilen einer ein  facheren und billigeren Herstellung in jenen  Fällen, in denen nicht das Äusserste von der  Motorleistung verlangt wird, vollkommen  ausgeglichen. Für einen Grammophonmotor    bleibt das     Drehmoment    noch reichlich aus  reichend.

   Es ist in diesem Fall zum Beispiel  möglich, einen Motor mit einem Volumen von  70 X 70 X 30     meng    zu bauen, der bei 2000       Umdrehungen    in der Minute ein Drehmoment  von gut 50 gr. cm. liefert.  



  Der Rotor in dem obenbeschriebenen Mo  tor kann von der gewöhnlichen     kurzschluss-          ankertype    sein.  



  Ein Drehmoment bis zu zum Beisipel  350 gr. cm. bei 2000 Umdrehungen in der  Minute lässt sich mit einem Wirkungsgrad  von<B>10%</B> und mehr mit dem     erfindungs-          gemässen    Motor leicht erzielen, im Gegensatz  zu den im Handel befindlichen Motoren ge  ringer Leistung, die im allgemeinen bei     einem     etwa dreimal grösseren Volumen     nur        ein     Drehmoment von etwa 50 gr. cm. bei 1000  Umdrehungen in der Minute und mit einem  Wirkungsgrad von 1 bis 3 % liefern.  



  Der Motor gemäss der Erfindung ist nicht  nur als Grammophonmotor besonders geeig  net, sondern kann im allgemeinen überall  dort Anwendung     finden,    wo ein gedrungener  Motor geringer Leistung erwünscht ist, zum  Beispiel in (Radio-)Geräten zum Antrieb von  bewegbaren     Organen    mit     Fernbedienung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einphasenkondensatormotor geringer Lei stung, dadurch gekennzeichnet, dass aus geprägte, lamellierte Pole vorgesehen sind, die mit abnehmbaren, massiven Polschuhen versehen sind, die zusammen einen Ring bil den. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kondensatormotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring in einem Gebiete zwischen den Polen mit einer Reihe von Öffnungen versehen ist, die in bezug auf die Richtung der Rotor welle schrägt verläuft.
    2. Kondensatormotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ring schräg verlau fende Schlitze aufweist. 3. Kondensatormotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring schräg verlaufende Nuten aufweist. 4. Kondensatormotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Polbogen etwa zwei Drittel des Polstiches beträgt. 5. Kondensatormotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring ausschliess lich durch Einklemmung zwischen den Polen befestigt ist.
CH211546D 1938-02-14 1939-02-13 Einphasenkondensatormotor geringer Leistung. CH211546A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0069933A1 (de) * 1981-07-17 1983-01-19 Laing, Karsten, Dipl.-Ing. Stator für Kugelmotoren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0069933A1 (de) * 1981-07-17 1983-01-19 Laing, Karsten, Dipl.-Ing. Stator für Kugelmotoren
US4471253A (en) * 1981-07-17 1984-09-11 Karsten Laing Stator for ball motors

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