CH208570A - Verfahren zur Messung der Dicke von Folien aus elektrisch leitendem Material und Apparat zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Messung der Dicke von Folien aus elektrisch leitendem Material und Apparat zur Ausübung des Verfahrens.

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CH208570A
CH208570A CH208570DA CH208570A CH 208570 A CH208570 A CH 208570A CH 208570D A CH208570D A CH 208570DA CH 208570 A CH208570 A CH 208570A
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Uermenyi Ladislaus
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Uermenyi Ladislaus
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    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
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    • G01B7/105Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness using magnetic means, e.g. by measuring change of reluctance for measuring thickness of coating

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Description


  
 



  Verfahren zur   Pressung    der   niclie    von Folien aus   elektrisch    leitendem   Material    und Apparat zur   Anstibung    des Verfahrens.



   Die Messung der Dicke von Folien mit mechanischen Messinstrumenten ist nur mit geringer Genauigkeit möglich. Ausserdem haben die mechanischen Messmethoden gemeinsam, dass eine unmittelbare Berührung mit der zu messenden Folie notwendig ist.



  Das elektrische Messverfahren, welches Gegenstand vorliegender Erfindung ist, ist von beiden Fehlern frei. Es ermöglicht eine Messgenauigkeit, die von mechanischen Messmethoden, namentlich bei dünnen Folien, nicht erreicht werden kann. Ferner ist eine Berührung mit der zu messenden Folie nicht notwendig. Dadurch wird die Messung der Foliendicke während des Walzens auf dem laufenden Band möglich, so dass geringe Fehler sofort ausgeglichen werden können. Nach diesem Verfahren können aber nur Folien aus elektrisch leitendem Material gemessen werden.



   Bei dem Verfahren gemäss der Erfindung wird die Folie ans oben genanntem   Material    zwischen zwei Induktionsspulen, eine primäre und eine sekundäre, geschoben, von welchen mindestens die primäre von Wechselstrom durchflossen ist. In der Folie werden Wirbelströme erzeugt, welche die gegenseitige Induktivität der beiden Spulen derart beeinflussen, dass die in der Sekundär  spirale    induzierte Spannung sowohl in ihrer Grösse, wie auch in ihrem Phasenwinkel ge ändert wird. Diese Änderung ist, je nach Dicke und elektrischer Leitfähigkeit der Folien, verschieden. Wird die Leitfähigkeit konstant gehalten, so ist die Änderung der Spannung in der Sekundärspule ein Mass für die Dicke der Folie.



   Die Grösse der Änderung der Sekundärspannung kann auf verschiedenen Wegen gemessen werden. Wenn nur kleine Messgenauigkeit gewünscht wird, wird man zweckmässig die Sekundärspannung direkt mit einem für   Wechselspaunungsmessungen    geeigneten Instrument messen. Besonders geeignet sind für diese Messung Röhrenvoltmeter, die verschiedene Schaltungsmöglichkeiten besitzen,  
Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1 gezeichnet. Bei   EE    wird eine Wechselstromquelle, zum Beispiel ein Röhrengenerator mit gut konstanter Amplitude. angeschlossen. Zwischen die beiden Spulen P und S wird die zu messende Folie eingeschoben. Die Sekundärspule S wird zum Gitter einer als Audion geschalteten Röhre geführt, deren Anodenstrom gemessen wird. Der Anodenstrom der Röhre ändert sich mit der Wechselspannung an S.

   Der Anodenstrom kann auch auf bekannte Weise kompensiert und nur die Änderung desselben gemessen werden. Es kann auch an Stelle des Audions eine andere Gleichrichterschaltung, wie zum Beispiel Anodengleichrichtung oder eine Diodenschaltung, Anwendung finden. Dies gilt auch für alle späteren Ausführungsbeispiele.



   Wird die Sekundärspule durch Parallelschaltung eines in der Figur punktiert angedeuteten Kondensator C zu einem Schwingungskreis ergänzt, dessen Resonanzfrequenz der Frequenz des in der Primärspule fliessenden Wechselstromes entspricht, so wird die Spannung an S und auch ihre Änderung wesentlich höhere Werte annehmen. Sind diese Spannungswerte zu hoch, dann kann der Schwingungskreis zum Beispiel durch Parallelschaitung eines Widerstandes W gedämpft werden. Macht man den Widerstand veränderlich, dann kann dieser zur Änderung des Messbereiches benutzt werden.



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem der Einfluss eventueller Schwankungen in der Amplitude des Primärstromes weitgehend eliminiert ist, ist in Fig. 2 ersichtlich. Die zwei Primärspulen sind in der Figur parallel geschaltet, sie können aber auch in Serie geschaltet werden. Die beiden Sekundärspulen führen zu je einer Audionsstufe. Die zwei Audionsstufen sind mit den zwei   Anodenwidetständen    R1 und R2 und dem Instrument   I    zu einer Brücke zusammengeschaltet. Sind die beiden Sekundärspannungen gleich gross, so fliesst durch das Strommessinstrument I kein Strom.

   Wird die zu messende Folie zum Beispiel zwischen die Spulen   P1-81    geschoben, dann ändert sich die Spannung in   S1    und somit der Anodenstrom der Röhre   Vt    und das Instrument I zeigt einen Ausschlag, der von der Dicke der Folie abhängt. Wird nun ein Blechstück allmählich zwischen die beiden Spulen   P2S2    hineingeschoben oder um eine Achse drehbar befestigt und allmählich zwischen die Spulen   P2-82    hinein gedreht, dann wird bei einer ganz bestimmten Lage des Bleches die Spannung an S2 gleich der Spannung an   S1    werden und der Ausschlag des Instrumentes   l    verschwindet. Eine von der Lage des Bleches abhängige Einrichtung kann für die Angabe der Foliendicke geeicht werden.

   Eine Änderung der Spannung an S2 kann auch durch Verschiebung oder Verdrehung der beiden Spulen   P2-82    gegeneinander gerichtet werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel können die Sekundärspulen zu Schwin  gungskreisen    ergänzt werden, wie dies in der Figur durch Zuschaltung der Kondensatoren C1 und C2 angedeutet ist. Wenn nötig werden Widerstände W1 und W2 zur Dämpfung der Schwingungskreise verwendet.



   Wird grössere Präzision verlangt, dann ist es günstig, die Sekundärspannung ganz oder teilweise zu kompensieren und so nur die Änderung dieser Spannung zu messen.



  Ein einfaches   Ausführungsbeispiel    ist in Fig. 3 skizziert. Die beiden Sekundärspulen   S1    und S2 sind in Serie geschaltet und so gepolt, dass zwischen den beiden Punkten A und B die Differenz der beiden Teilspannungen in den Spulen   Sl    und S2 zum Vorschein kommt. Wird durch symmetrischen Aufbau dafür gesorgt, dass die beiden Teilspannungen amplituden- und phasengleich sind, so ist die Spannung zwischen A und B Null.   Wird    nun zum Beispiel zwischen die Spulen   P    und S2 die zu messende Folie geschoben, dann ändert sich die Spannung in S2 und somit auch an den Punkten A und B.



  Die Grösse der Änderung ist ein Mass für die Dicke der Folie. Zur Messung dieser Spannungsänderung ist eine als Audion geschaltete Röhre angewendet, deren Anodenstrom gemessen wird. Die Wechselspannung an    Ä-B kann    auch durch eine oder mehrere Stufen verstärkt und erst nach der Verstär  kung    der Gleichrichterröhre zugeführt werden. Wird ein Blechstück zwischen die beiden Spulen   St    und P1 allmählich hineingeschoben oder das Blechstück um eine Achse drehbar angeordnet und allmählich zwischen die Spulen hineingedreht, so wird bei einer ganz bestimmten Lage des Bleches die in der Spule   S1    induzierte Spannung auf die gleiche Amplitude reduziert, wie die Spannung in S2.

   Bezüglich der Amplitude der Spannung in   8i ist    es gleichgültig, ob ein dickes Blech nur ein wenig oder ein dünnes etwas weiter zwischen die Spulen geschoben wird, bezüglich der Phase aber nicht. Die Phase hängt auch davon ab, ob das Blech symmetrisch zwischen die beiden Spulen, oder etwas näher zu P1 oder etwas näher zu   S1    gebracht wird. Es gibt für jede Blechdicke eine ganz bestimmte Lage zwischen den Spulen P1 und   8i,    bei welcher die in   S1    induzierte Spannung sowohl in der Amplitude, wie auch in der Phase derjenigen Spannung entspricht, welehe nach   Ilineinbringen    der zu messenden Folie zwischen die Spulen   P    und   82    induziert wird.

   Die Phase der Spannung in   S    wird sich auch dann ändern, wenn die Spulen   P1    und   S1    näher zueinander gebracht und dafür das Blech tiefer zwischen die Spulen geschoben wird oder umgekehrt. Es kann ein Blechstück mit einseitig sich verjüngendem Querschnitt, also ein ausgeschnittenes, oder ein an verschiedenen Stellen ungleich dickes oder auch verbogenes Blech auf einer entsprechenden Bahn so geführt werden, oder um eine Achse so gedreht werden, dass jeder Foliendicke, die zwischen die Spulen P2 und   82    geschoben wird, eine Lage des Bleches entspricht, bei welcher die Spannung in   S1    in Amplitude und Phase derjenigen in S2 entspricht, so dass zwischen A und B keine Wechselspannung vorhanden ist.

   Mit der Bewegung des Bleches kann auch zwangsläufig eine Bewegung der beiden Spulen P1 und   S1    gegeneinander verbunden werden. Wird eine von der Lage des Bleches abhängige Anzeigeeinrichtung vorgesehen, so kann deren Skala für die Angabe der Foliendicke geeicht werden.



   Bei dieser Methode zeigt das   Milliampere-    meter im Anodenkreis des Audions einen maximalen Ausschlag, wenn die Folie die entsprechende Dicke hat, auf welche die Skala eingestellt ist. Wenn die Folie dicker oder dünner   ist,    ist der Ausschlag geringer.



  Deshalb kann allein aus der Ablesung des Instrumentes noch nicht entschieden werden, ob eine Folie dicker oder   dünner    ist, als die Skala anzeigt; man muss vielmehr durch Hinund Verdrehen der Skala die Stellung für den maximalen Ausschlag suchen.



   Man kann die Kopplungen zwischen den Spulen auch schon von vornherein etwas unsymmetrisch machen, so dass zwischen den Punkten   Ä    und B eine Wechselspannung resultiert. Durch das Einführen der zu messenden Folie zwischen die Spulen   P    und   S2    wird diese Wechselspannung geändert. Nun wird das Blech soweit zwischen die Spulen   P1    und   8j    hineingeschoben oder gedreht, bis an den Punkten A und B wieder die ursprüngliche Spannung erscheint. Bei dieser Methode zeigt das Instrument einen mittleren Ausschlag, wenn die Skala die richtige Foliendicke angibt. Ist die Folie dicker, so schlägt der Zeiger zum Beispiel nach rechts aus; ist sie dünner, dann schlägt der Zeiger entgegengesetzt, also in unserem Falle nach links aus.

   Aus der Stellung des Instrumentes ist sofort ersichtlich, ob die Folie gleich dick, dicker oder dünner ist, als die Dicke, auf welche die Skala eingestellt ist. Dies ist wichtig, wenn mit dem Apparat die Foliendicke in Walzwerken auf dem laufenden Band kontrolliert werden soll und Abweichungen von einer eingestellten Dicke korrigiert werden sollen. Auch hier können, wie in der Figur punktiert angedeutet, die Sekundärspulen zu einem Schwingungskreis ergänzt und wenn nötig gedämpft werden.



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 4.   Hier    finden drei Spulenpaare Anwendung. Die drei Primärspulen können wieder parallel oder in Serie geschaltet werden.   8i    und   S3    sind wieder in Serie geschaltet.   83     ist in der Mitte   abgezapft;    die beiden Enden führen zu den   Kathoden    der Röhren   Vt    und   Tut2.    Die   WrVechselspannung,    welche die   Ka-    thode der Röhre   V1    bekommt. ist in der Amplitude gleich gross, aber in der Phase genau um 180        verschoben, gegenüber der Wechselspannung an der Kathode der   Röhre    V2.



  Ist die Weehselspannung zwischen A und B gleich Null, dann ist der Anodenstrom der beiden Röhren   Vl    und   1%    gleich gross und das Instrument I fiihrt keinen Strom. Dies ist der Fall, wenn die durch die   zn    messende Folie beeinflusste Spannung in   8    und die durch das Blech beeinflusste   Spannung    in   Sl    in Amplitude und Phase gleich sind.

   Nimmt man eine dickere Folie, so entsteht zwischen A und B eine Spannung, die zum Beispiel die gleiche Phase hat, wie die Spannung an der Kathode der Röhre   T'l    und die entgegengesetzte Phase, wie die Spannung an der Kathode der Röhre   Tor2.    Die   Wechselspan-    nung zwischen Gitter und Kathode der Röhre   val wird    also kleiner, die zwischen Gitter und Kathode der Röhre   V    grösser werden, als vorher; das   Instrument    I zeigt einen Anschlag.



  Nimmt man dagegen eine dünnere Folie, so entsteht eine   Weehselspannung    zwischen A und B.   welche    die gleiche Phase hat, wie die    Spannung an der : Kathode der Röhre V2. Das    Instrument schlägt in entgegengesetzter Richtung aus. Durch Zuschaltung des   Kon-    densators C können die Spule   S1    und   82 zu    einem Schwingungskreis ergänzt werden.



   Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Spannung zwischen A und B durch eine   Verstärkerstufe    verstärkt werden.



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 wird die Spannung zwischen A und B verstärkt der Röhre   V1    zugeführt. Die Verstär  kung    kann unter Umständen auch wegfallen.



  Die Röhre   V2    erhält eine Vergleichsspannung, welche der Primärspule entnommen wird, welche aber auch direkt der Wechselstromquelle entnommen werden kann. Die Arbeitsweise dieser Schaltung ist aus der Figur und aus den früheren Beispielen ohne weiteres verständlich.



   Während des Walzens ist die Temperatur der Folien ziemlich hoch. Sollen mit dem gleichen Gerät Folien von verschiedenen Temperaturen gemessen werden, dann muss das Gerät für verschiedene Temperaturen geeicht werden, weil die elektrische Leitfähigkeit des Metalles bei höher werdender Temperatur abnimmt und so die Anzeige des In   strumentes beeinflusst wird. W Man kann es    aber auch einrichten, dass der Einfluss der Abnahme der Leitfähigkeit des Materials auf die Messung kompensiert wird. In diesem Falle gilt bei jeder Temperatur der Folien die gleiche Eichung. Die Kompensation kann zum Beispiel erreicht werden, indem in die Nähe der Folie ein Thermoelement oder mehrere in Serie geschaltete Thermoelemente gebracht werden, so dass diese Thermoelemente die Temperatur der Folie annehmen.



   In der Fig. 6 bedeuten zum Beispiel die vollausgezogenen Linien Kupferdrähte, die gestrichelt gezeichneten Linien Konstantandrähte. Die Lötstellen bei A befinden sich in der Nähe der Folie und nehmen die Temperatur derselben an; die Lötstellen bei B befinden sich etwas weiter weg und nehmen die ungefähr gleichbleibende Zimmertemperatur oder eine andere, konstant gehaltene Temperatur an. Zwischen den Punkten C und D entsteht eine Thermospannung, welche durch ein Potentiometer P geteilt und als zusätz  liche    Gittervorspannung der einen Röhre des Gerätes zugeführt wird. Da die prozentuelle Empfindlichkeit des Gerätes bei jeder Foliendicke verschieden ist, muss am Potentiometer P für jede Foliendicke ein verschieden gro sser Teil der Spannung C-D abgegriffen werden.

   Die Bewegung des Kontaktes am Potentiometer kann mit der Bewegung des   Eichknopfes    zwangsläufig verbunden werden.



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 würde man zum Beispiel die Röhren   V1    und   V2    als Anodengleichrichter schalten, das heisst die Gitterwiderstände nicht an die Kathode, sondern an einen negativeren Punkt der Schaltung leiten, wobei an das eine Gitter eine durch das Thermoelement erzeugte Spannung geschaltet würde,  
Eine andere Lösung besteht darin, dass man in die Nähe der Folie einen stromdurchflossenen   Leiter    bringt, welcher mit der Temperatur seinen Widerstand ändert und einen Teil eines Potentiometers bildet.



   Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 7 gegeben. Die Widerstände   Sl    und   R2    seien    zum Beispiel aus : Kupfer, die Widerstände      1?:    und   R    und das Potentiometer P aus   Konstantan.    Der   Widerstand      Rl    sei in der Nähe der Folie und übernehme deren Temperatur, die übrigen Widerstände seien zum   Beispiel    im Gerät untergebracht und haben   Zimmertemperatur.    Wenn die Folie und damit der Widerstand   R1    wärmer wird, wird die Spannung zwischen 0 und   Ä    kleiner. Die Spannung zwischen 0 und B wird von der   Temperatur    der Folie nicht beeinflusst.

   Die mit der Temperatur der Folie sich ändernde Spannung zwischen 0 und C wird einer Röhre des Gerätes als Gittervorspannung zugeführt. Die Bewegung des   Kontaktes    des Potentiometers P kann mit der Bewegung der Eichskala zwangsläufig verbunden werden.   

Claims (1)

  1. P A TENT A NSPRUCHE : I. Verfahren zur Messung der Dicke von Folien aus elektrisch leitendem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die zu mes sende Folie zwischen zwei Spulen, eine primäre und eine sekundäre, gebracht wird, von welchen die primäre Wechsel strom führt, wobei in der Folie Wirbel ströme entstehen, welche die in der Se kundärspule induzierte Spannung je nach der Dicke der Folie verschieden stark be einilussen und dass die Spannung der Sekundärspule einer Messeinrichtung zu geführt wird.
    II. Apparat zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens zwei Spulen, eine pri märe und eine sekundäre, und eine Vor richtung zur Wechselspannungsmessung.
    UNTERBRSPRLIICHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die in der Sekundärspule induzierte Spannung durch eine Gegenspannung ganz oder teilweise kompensiert wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die nach der Kompensation noch bleibende Restspan nung auf einen Schwingungskreis wirkt.
    3. Apparat nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Messen der Spannung der Sekundärspule ein Röhrenvoltmeter vorgesehen ist.
    4. Apparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrenvoltmeter ein Audionvoltmeter ist.
    5. Apparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrenvoltmeter ein Anodenvoltmeter ist.
    6. Apparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrenvoltmeter eine Diode besitzt.
    7. Apparat nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sekundär spule mit einem : Kondensator einen Schwingungskreis bildet.
    8. Apparat nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwei als Gleichrichter geschaltete Röhren, zwei Widerstände und ein Strommessinstru ment zu einer Brücke zusammengeschal tet sind, und dass zwei primäre Spulen vorgesehen sind, deren Sekundärspulen zu je einer der beiden Röhren führen.
    9. Apparat nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Sekundär spulen Teile von Schwingungskreisen bilden.
    10. Apparat nach Unteranspruch 8, gekenn zeichnet durch ein Blechstück, das zwi schen die beiden Spulen des einen Spu lenpaares einzuschieben ist, zwecks : Kom- pensation des Einflusses einer zu mes senden Folie auf die Sekundärspannung des andern Spulenpaares.
    11. Apparat nach Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch ein Blechstück, das zwi schen die beiden Spulen des einen Spu lenpaares einzuschieben ist, zwecks iEZom- pensation des Einflusses einer zu messen den Folie auf : die Sekundärspannung des andern Spulenpaares.
    12. Apparat nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sekundär spulen zweier Spulenpaare in Serie ge schaltet sind, derart, dass an den freien Enden der Sekundärspulen die Differenz der beiden Teilspannungen der einzelnen Spulen zum Vorschein kommt. und dass an diese Spulen die Messeinrichtung an geschlossen ist.
    13. Apparat nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die zwei Se kundärspulen mit einem Kondensator einen Schwingungskreis bilden.
    14. Apparat nach Unteranspruch 12, ge kennzeichnet durch ein zwischen die Spulen des einen Spulenpaares einzubrin gendes Blechstück mit einseitig sich ver jüngendem Querschnitt, zum Zwecke, die durch eine zu messende Folie verursachte Änderung der Spannung an den äussern Enden der beiden in Serie geschalteten Sekundärspulen aufzuheben.
    15. Apparat nach Unteranspruch 13, ge kennzeichnet durch ein zwischen die Spu len des einen Spulenpaares einzubringen des Blechstück mit einseitig sich verjün gendem Querschnitt, zum Zwecke, die durch die Folie verursachte Änderung der Spannung an den äussern Enden der beiden in Serie geschalteten Sekundär spulen aufzuheben.
    16. Apparat nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass das Blech stück verbogen ist.
    17. Apparat nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechstück ver bogen ist.
    18. Apparat nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass das Blech stück und mindestens eine der Spulen in zwangsläufiger Bewegungsverbindung stehen.
    19. Apparat nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsmessein richtung zwei in einer Brückenschaltung liegende und einzeln als Gleichrichter wirkende Elektronenröhren besitzt, deren beide Kathoden gleich gross, aber in der Phase um 180 Grad verschobene Wech selspannungen erhalten, während den bei den Gittern, die miteinander verbunden sind, die Differenz der Sekundärspan nungen zugeführt wird.
    20. Apparat nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Sekundär spulen mit einem Kondensator einen Schwingungskreis bilden.
    21. Apparat nach Unteranspruch 19, gekenn zeichnet durch Mittel, welche die Dif ferenz der Sekundärspannungen ver stärken, bevor diese der Brücke zugeführt wird.
    22. Apparat nach Unteranspruch 20, ge kennzeichnet durch Mittel, welche die Differenz der Sekundärspannungen ver stärken, bevor diese der Brücke zugeführt wird.
    23. Apparat nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Span nungsmesseinrichtung zwei in einer Brückenschaltung liegende und einzelne als Gleichrichter wirkende Elektronen röhren besitzt, welche derart geschaltet sind, dass der einen Röhre die zu mes sende Spannung zugeführt wird, wäh rend der andern Röhre eine Vergleichs spannung erteilt wird.
    24. Apparat nach Unteranspruch 23, ge kennzeichnet durch Mittel, welche die zu messende Spannung verstärken, bevor diese der Brücke zugeführt wird.
    25. Apparat nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, dass die Sekundär spulen mit einem Kondensator einen Schwingungskreis bilden.
    26. Apparat nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärspulen mit einem Kondensator einen Schwin gungskreis bilden.
    27. Apparat nach Unteranspruch 22, ge kennzeichnet durch ein zwischen die Spu len des einen Spulenpaares einzubringen des Blechstück mit einseitig sich verjün gendem Querschnitt, zum Zwecke, die durch eine zu messende Folie verursachte Änderung der Spannung an den äussern Enden der beiden in Serie geschalteten Sekundärspulen aufzuheben.
    28. Apparat nach Unteranspruch 26, ge kennzeichnet durch ein zwischen die Spulen des einen Spulenpaares einzubrin gendes Blechstück mit einseitig sich ver jüngendem Querschnitt, zum Zwecke, die durch eine zu messende Folie verur sachte Änderung der Spannung an den äussern Enden der beiden in Serie ge schalteten Sekundärspulen aufzuheben.
    29. Apparat nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechstück ver bogen ist.
    30. Apparat nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechstück ver bogen ist.
    31. Apparat nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechstück und mindestens eine der Spulen in zwangs läufiger Bewegungsverbindung stehen.
    32. Apparat nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechstück und mindestens eine der Spulen in zwangs läufiger Bewegungsverbindung stehen.
CH208570D 1935-06-28 1935-06-28 Verfahren zur Messung der Dicke von Folien aus elektrisch leitendem Material und Apparat zur Ausübung des Verfahrens. CH208570A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2640155A1 (de) * 1976-09-07 1977-03-24 Electronic Production Aids Co Verfahren sowie einrichtung zur messung der dicke eines sich bewegenden, aus metall bestehenden messobjektes, insbesondere einer folie oder eines bleches

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2640155A1 (de) * 1976-09-07 1977-03-24 Electronic Production Aids Co Verfahren sowie einrichtung zur messung der dicke eines sich bewegenden, aus metall bestehenden messobjektes, insbesondere einer folie oder eines bleches

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