CH205143A - Schlafsack. - Google Patents

Schlafsack.

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CH205143A
CH205143A CH205143DA CH205143A CH 205143 A CH205143 A CH 205143A CH 205143D A CH205143D A CH 205143DA CH 205143 A CH205143 A CH 205143A
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CH
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sleeping bag
sleeping
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Jerzy Dr Kulczycki
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Jerzy Dr Kulczycki
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/08Sleeping bags
    • A47G9/086Sleeping bags for outdoor sleeping

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  • Bedding Items (AREA)

Description


  Schlafsack.    Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich  auf     :Schlafsäcke,    die einen V     order-    und einen  Rückenteil aufweisen, wobei im Vorderteil  ,ein Schlitz angeordnet     ist.    Es sind bereits  solche Schlafsäcke bekannt geworden, deren  Vorderteile mit Sehlitzen versehen sind, die       bis    zum     Ausschnitt    für das Gesicht des den  Schlafsack Benützenden reichen.

   Den Haupt  nachteil .der     bekannten    .Schlafsäcke bildet  jedoch der     Umstand,        dass,    :der Vorderschlitz  verhältnismässig kurz ist, was zur Folge hat,  dass, der     Schlafsack    zum Schlafen nur mit       Schwierigkeiten    zu benützen ist, und dadurch  nicht zu andern     Verwendungszwecken.,    z. B.

    zur Bedeckung während .der     Reise,    zum Zu  sammenfügen zweier Einzelschlafsäcke zu  einem für zwei Personen bestimmten Ganzen  usw. geeignet     ist.    Auch ist der     Umstand"dass     der verhältnismässig kurze     Vorderschlitz    nur  bis zum Gesichtsausschnitt,     jedoch    nicht bis  zum Scheitelpunkt der     obern,    :

  Schlafsack  begrenzung reicht, für die     Verwendbarkeit          des    Schlafsackes nachteilig, da man bei den  bekannten     .Schlafsackbauarten    nicht aus dem         ,Scheitelteile        .des    Schlafsackes etwa einen  Kragen, eine Kapuze     bezw.    eine Gesichts  bedeckung für den Kopf des     Benützers    des       :Schlafsackes    nach Belieben bilden kann.  



       Den:    Gegenstand der     vorliegenden        Erfin-          @dung        bildet        nun,    ein Schlafsack,     bestehend     aus einem     Rückenteil    und einem mit .dem       Rückenteil    am Umfange verbundenen     Vor-          derteil,    wobei der Rücken- und der     Vorderteil     nur     wenig    voneinander oder nicht abweichende  Form und Grösse besitzen und.

   der Vorderteil  mit einem     Mittelschlitz    versehen ist, der in  der Richtung nach .dem Fussende     des    Sackes  zu verläuft.     Dieser    Schlafsack     ist    von den  vorhin erwähnten     .Übelständen    frei.

   Das Neue  .der     Erfindung        beruht    darauf,     dass    im flach  ausgebreiteten Zustande ,des Schlafsackes der       .Schlitz        sich    von dem     :Scheitelpunkte    des :die  obere Begrenzung des Schlafsackes bildenden       Winkels        nach,dem    Fussende zu     erstreckt    und       eine    Länge von     2j3    bis     4/,    der gesamten Schlaf     -          saoklänge    aufweist.

   Die beiden Kanten des       erwähnten        Bchlitzes    sind hierbei zweckmässig  auf ihrer ganzen Länge gerade     gestaltet.         Die     Begrenzungslinie    .des flach ausgebrei  teten Schlafsackes weist     vorteilhaft    zwei  nach dem     Fussende    zu zusammenlaufende, die  Schenkel des obern Begrenzungswinkels in  zwei Punkten schneidende gerade Linien auf,  wobei die Schnittpunkte :dieser Geraden mit  den Schenkeln des genannten Winkels der  grössten     Schlafsackbreite    - etwa in der  Schulterhöhe der schlafenden Person - ent  sprechen.

   Es kann auch     vorteilhaft    sein, in  der Nähe des     Schlafsackkopfendes    zu beiden       Seiten    des     Schlitzes    zwei Paar Knöpfe,     sowie     zwei Paar Knopflöcher an     entsprechenden     Stellen vorzusehen. Hierdurch wird es näm  lich möglich, durch entsprechendes Zusam  menfalten des Kopfendes des Schlafsackes  und entsprechendes Anknöpfen nach Belieben  entweder einen Kragen oder eine Kapuze,       bezw.    eine     Gesichtsbedeckung    für den Kopf       des    Schlafenden zu bilden, was für den Ge  brauch des     Schlafsaokes    sehr wertvoll ist.  



  Auf der     beifolgenden    Zeichnung ist     .der     Erfindungsgegenstand beispielsweise darge  stellt.     Fig.    1 stellt den Schlafsack in flach       ausgebreitetem    Zustande im Grundriss, und       Fig.    2 den Oberteil allein während     des    Ge  brauches dar,     wobei    das Kopfende zu einem  Kragen für die den Sack benützende Person  zusammengefaltet ist.     Fig.        *#i'    und 4 stellen  ebenfalls den Oberteil des Sackes dar, wobei  in     Fiä.        :

  3    eine     weite    Kapuze ohne     Knöpfung     und in     Fig.    4 eine eng anliegende. Kapuze  unter     Anwendung    der Knöpfe gebildet ist.       Fig.    5 stellt den zu einer Gesichtsbedeckung       zusammengefalteten        und    zugeknöpften Ober  teil und schliesslich     Fig.    6 die Verwendung  des Schlafsackes als     Schlafdeelke    dar.  



  Wie aus     Fig.    1. hervorgeht, besitzt der  Schlafsack grundsätzlich die Form eines       Fünfeckes,    in welchem die Begrenzung     des     Kopfendes die Form eines Winkels     besitzt,     dessen Scheitelpunkt in 5 liegt, und dessen  Schenkel 3 dis nach dem Fussende zu zu  sammenlaufenden seitlichen Begrenzungs  linien etwa in der Schulterhöhe des Benützers  in den Punkten 6 und 7 schneiden.

       Der    Vor  derteil 1 ist mit einem Schlitz 9 versehen,  welcher vom Scheitelpunkte 5 bis zum         Punkte   <B>10</B> in der     Nähe    des     Fussendes    $ ver  läuft, und welcher eine     Länge    von     2,/3    bis     '/r,     der     gesamten        Schlaf@sacklänge        besitzt.    Der  Schlitz 9 reicht zweckmässig bis zur Kopf  höhe, also vom Punkte     '1O    bis zum Punkte 5,  und ist auf der     .Strecke    10-2 zum Beispiel  mit einem     Reissverschluss    versehen.

   Die       Schlitzkanten        können        jedoch    auch einander       überdecken    und mit Knöpfen und Knopf  löchern     zwecks        Zusammenknöpfens        ausgestat-          tet    sein.  



  In der     Näh     des Kopfendes des     Schlaf-          saekes    bleibt der -Schlitz 9 zweckmässig nicht  verschliessbar. An     derselben    Stelle werden  vorteilhaft zwei Paar Knöpfe 11 im Vorder  teil des Schlafsackes,     bezw.    12 am Rücken  teil     desselben        angenäht.    Auch sind in der  Nähe des Schlitzes 9 zwei Paar Knopflöcher  13,

       bezw.    14     angeordnet.    Durch entsprechen  des     Falten    des     Schlafsackes    und Anknöpfen  der     zusammengefalteten    Teile     mittels    der  Knöpfe 1'1, 12.     bezw.    der Knopflöcher 13,     1.1     kann     entweder    ein Kragen gemäss     Fig.    ? oder  eine     Kapuze    gemäss     Fig.    4 oder schliesslich  eine     Gesichtsbedeckung    gemäss     Fig.    5 für den  Kopf des Benützers erzielt werden.

   Nach Be  darf kann auch eine breite     lose    Kapuze     her-          gestellt        wenden,    wobei keine     Knöpfung    vor  genommen wird. Eine solche Kapuze ist in       Fig.    3     damgestellt.     



  Wenn der Rückenteil eine von dem Vor  derteil ein wenig abweichende Form und  Grösse     besitzt,    so hat das Kopfende     hierbei          .das        Bestreben,    sich nach vorn etwas durch  zubiegen.     Dies    trägt sehr zur     Bequemlichkeit     für die Kopflage     des    Schlafenden bei. Auch  kann im Fussende 8 des Schlafsackes ein Bo  denstück zwischen den     Unterkanten    des     Vor-          der-    und     Rückenteils    angeordnet sein.  



       Die    Ecken des flach ausgebreiteten Schlaf  sackes können zweckmässig abgerundet sein.  Mit     Rücksicht    auf die bedeutende Länge  des     verwendeten        Längsschlitzes    im     Vorderteil     des     Schlafsackes    ist     es    leicht möglich.

   den       letzteren    nach völligem Minen des     Reiss-          verschlusses    als     bequeme    Schlafdecke zu     be-          nützen.        Diese    Verwendung ist in     Fig.    6 dar  gestellt, in welcher der Rückenteil des Schlaf-           sackes    (weil sichtbar) mit     aasgezogenen    Li  nien, und der     auseinandergezogene    Schlitz des       Vorderteile    (weil unsichtbar)

       gestrichelt        dar-          gestellt        ist.    Eine solche     Schlafdecke    ist     aua     dem Grunde bequemer als .eine gewöhnliche  Decke,     weil,die    benützende Person ihre Füsse  in den nicht     geschlitzter.    Unterteil des       Schlafsackes    hineinlegen kann     und        dadurch     vor     Kälte    gut .geschützt ist,

       wobei    der Ober  teil     des        .Schlafsackes    infolge seiner Bauart  die     Arme        des    .Schlafenden besser umhüllt  als :eine gewöhnliche flache .Schlafdecke.  



  Der gezeichnete und     beschriebene    Schlaf  sack     eignet    sich wegen der     Möglichkeit        des     leichten     !Öffnens        des        verhältnismässig    langen       Schlitzes    9 auch sehr gut als leicht ver  schliessbare     Hülle    etwa für Auto- oder  Schlittenfahrten in sitzender Lage, wobei die       benützende        Person    sich in den weit     geöffne-          ten,    Schlafsack     bequem    setzen     und    durch  Schliessen :

  des     Schlitzes    ein Anliegen der       Hülle    an :den     Körper        verursaclien        kann.    Im  Notfall kann der     Oberteil        des    geöffneten       Schlafsackes    auch     pelerinenartig    umgeworfen  werden.  



  Mit Rücksicht auf :die .Schlitzlänge ist .es       schliesslich    auch     ohne        weitere.    möglich, zwei  Einzelschlafsäcke durch Verbinden der Kan  ten :der     beiden:    Schlitze etwa durch An  knöpfen zu einem     Schlafsacke    von doppelter       Breite    für zwei     Personen        umzuwandeln.     



  Der Schlafsack gemäss der Erfindung       kann    aus beliebigen zu solchen Zwecken ge  eigneten .Stoffen     verfertigt    werden., wobei  auch die Möglichkeit besteht,     auf    der Innen  seite etwa :ein Leintuch oder eine besondere       warme    Einlage anzuordnen. Solche Einlagen  werden in an sich bekannter     Weise    längs :des  Schlitzes     angeknöpft.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlafsack mit einem Rückenteil und einem Vorderteil, welche Teile nur wenig von einander oder nicht abweichende Form und GrröB,e besitzen, wobei der Vorderteil mit einem ,Mittelschlitz versehen ist, der in der Richtung nach dem Fussende des Sackes zu verläuft, .dadurch gekennzeichnet, dass im flach ausgebreiteten Zustande :
    des Schlaf sackes der Schlitz sich von dem @Scheitel- punkte des,,die obere Begrenzung :des Schlaf sackes bildenden;
    Winkels nach dem Fussende zu erstreckt und eine Länge von 2/3 bis 4@5 der gesamten Schlafsacklänge aufweist. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Schlafsack nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die beiden Schlitz- kanten auf der ganzen Schlitzlänge gerade .gestaltet sind.
    2. Schlafsack nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, :dadurch .gekennzeichnet, dass die Begrenzung ,des flach ausgebreite ten Schlafsackes, zwei seitliche, nachdem Fussende derselben.
    zu zusammenlaufende, die Schenkel des obern Begrenzungswm- kels in zwei Punkten. schneidende gerade Linien aufweist, :so dass diese Schnitt un, r grössten Breite ,des Schlaf- p 'kte de sackes etwa in der :Schulterhöhe der schla fenden Person entsprechen. 3.
    Schlafsack nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, @dass die Ecken des flach gelegten ,Schlafsackes. abgerundet sind. 4.
    Schlafsack nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Nähe des Schlaf sackkopfendes zu beiden Seiten des Schlitzes zwei Paar Knöpfe sowie zwei Paar Knopflöcher angeordnet sind, zum Zwecke, durch entsprechende Faltung :des Kopfendes und entsprechendes Anknöpfen entweder einen Kragen oder eine Kapuze bezw. eine Gesichtsbedeckung für den Kopf :
    des Schlafenden bilden zu können.
CH205143D 1938-03-22 1938-03-22 Schlafsack. CH205143A (de)

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