CH202071A - Umformer zur Umformung von Einphasenstrom in Gleichstrom, insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge. - Google Patents

Umformer zur Umformung von Einphasenstrom in Gleichstrom, insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge.

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CH202071A
CH202071A CH202071DA CH202071A CH 202071 A CH202071 A CH 202071A CH 202071D A CH202071D A CH 202071DA CH 202071 A CH202071 A CH 202071A
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Electrotech Erzeugnisse Gmbh
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/22Contact mechanisms of dynamic converters incorporating collectors and brushes

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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Umformer zur Umformung von Einphasenstrom in Gleichstrom, insbesondere  für elektrische Triebfahrzeuge.         Elektrische    Vollbahnen arbeiten bekannt  lich vielfach mit     162/3periodigem        Einphasen-          strom"der    ein     besondenes        Energieverteilungs-          system        erforderlich    macht.

   Es     besieht    .deshalb  seit     langem    die Forderung nach     einem    Bahn  system, das     mit        5,Operiodigem        Wechselstrom     arbeitet, und das     aus    den     Netzen    der allge  meinen     Landesversorgung    gespeist     wird.    Es  ist eine sehr     (grosse    Anzahl von     Lokomotiv-          systemen    vorgeschlagen und     ausgeführt    wor  den,     die    :

  den im Fahrdraht zur Verfügung  stehenden     50periodigen        Einphasenstrom    in  Drehstrom oder     Gleichstrom        umformen.        Diese          Umformung        ,geschieht    bei     Verwendung    von       Drehs@trommotoren    mit rotierenden     Phasen-          umformern,    wobei     sich.        eine        verhältnismässig     schlechte     Regelfähigkeit    ergibt.

   Bei der Ver  wendung von     Gleiehstrommo@toren    kann man  rotierende Umformer oder     ruhende        Stromrich-          ter        verwenden.        Retierende    Umformer,     @bei-          spielsweieea        :

  c@targencrat@rcn,        schie@d.cn        bisher       wegen     des        grossen    Gewichtes aus, während       ,der        Stromrichter    in der letzten Zeit     wieder     an     Bedeutung    gewinnt.

       Stromrichter    Loko  motiven     erfordern.    aber einen grossen Auf  wand an     GläMungseinrichtungen    und     Regel-          apparaturen,    wenn     keine        Gittersteuerung    ver  wendet     wird,    während ,sie bei     Verwendung     der     Gittersteuerung    ebenfalls .grosse zusätz  liche     Glättungseinrichtungen    und     Mittel    zur       Leistungsfaaktorverbesss@erung        benötigen,

          wobei     immer     mit    einer     starken        Verzerrung        der,dem     Fahrdraht entnommenen     ,Ströme    zu rech  nen     ist.     



  Die     Erfindung        betrifft        einen    neuen Um  former zur     Umwandlung    von     Einphasen-        in     Gleichstrom, ,der     insbesondere    für     elektrische          Triebfahrzeuge        geeignet    ist und     hier    den       Vorteil    bietet,     dass    keine     zusätzliGhen        Schalt-          apparate        benötigt    werden,

   und eine vollkom  men     feinstufige    Drehzahlregelung     ermöglicht     wird,     wobei,    aber     keine        etönenden    NetzrüQk-      Wirkungen     auftreten    und keine zu grossen  Gewichte bedingt werden.

   Der erfindungs  gemässe Umformer     besteht    in einer Ver  einigung eines     Phasenumformers    mit einer  synchron     betätigten        Umschalteinrichtung,    die  den     Gleichstromkreis    in innerhalb der     Halb-          ,vel.le    der     Mehrphasenspaalnun.g    beliebig ver  schiebbaren     Zeitpunkten    unter Zwischen  schaltung von     Strombegrenzungseinrichtun-          gen,

      die bei     Stromriehtungsumkehr    oder beim  Absinken des Stromes unter einen     kritischen          Wert    sprunghaft ihren     Widerstand        erhöhen,     insbesondere von     Ventilen    oder     hochgesättig-          ten    Drosseln in zyklischer Reihenfolge und  mit zeitlicher     Überlappung    auf die einzelnen  Phasen     umschaltet.     



  Die Erfindung möge an Hand des in der       Zeichnung        dargestellten        Ausführungsbeispiels     näher     erläutert    werden.     Es    handelt sich hier  um die     Verwendung    auf einem Triebfahr  zeug. das aus einer Einphasenstrom von  50     IIZ    führenden Fahrleitung 1 gespeist       wird,    dessen Fahrmotoren 3 aber mit Gleich  strom     hetz:    eben  -erden.

   Die     Fahrdraht,spa.n-          nung,    die beispielsweise 16     kV        betragen     möge,     wird    der einphasigen     Ständerwick-          lung    5 eins     Synchron-Phase        iimformers    4 zu  geführt, der ausserdem noch eine     seeh@sphasige     Arbeitswicklung 6 im Ständer besitzt.

   Der  Induktor des Phasenumformers besitzt aus  geprägte Pole mit einer Erregerwicklung 8,  die über     Schleifrings    9 aus einer kleinen     Er-          regermasehine    10, die auf der gleichen     Welle     sitzt.

   gespeist     wird.    Ausserdem ist auf dein  Induktor eine kräftige     Dämpferwieklung    7       vorgesehen.    Die     sechsphasige        Arbeitswick-          lung    ist in Stern geschaltet und mit     den     Bürsten 19 eines     synchron    rotierenden Ver  teilers verbunden,

   dessen andere Bürsten  gruppen 20 abwechselnd über zwei Trocken  gleichrichter 17     beztv.    18 mit     dem    Pluspol  des     Gleichstromkreises    2 verbunden     sind.    Der       Minuspol    des     Gleichstromhre.ises    wird von  dem Sternpunkt der     seelisphasigen    Arbeits  wicklung des     Pha.senumforiners        gebildet:.     



  Der Verteiler     selbst        besitzt        a.m        Umfang     12 leitende,     voneinander        isolierte    K     ontakt:          stücke,    die     beispielsweise    ähnlich     wie    die    Lamellen     eines    normalen     Kollektors    mit       Schwalbenschwänzen    in die Nabe     eingesetzt          sein    können.

   Von diesen zwölf     Kontakt-          stücken    nehmen     jedoch    an der Stromführung  nur zwei Gruppen zu je     zwei    Kontaktstücken  1'3 und 14     bezw.    15 und 16     teil,

      wobei     ent-          sprechende        Kontaktstüoke    der     verschiedenen     Gruppen     miteinander        leitend    verbunden     sind.     Die übrigen nicht an der Stromführung     be-          teiligten        Kontaktstücke    sind dazu da., für die       Bürsten    eine um den ,ganzen Umfang     herum-          reichende        metallische    Lauffläche zu bilden,

         wobei    jedoch durch die     dazwischenliegenden          Isolierstücke    ein     Kurzschluss    der     Bärsten    ver  mieden     wird.    Auf einer rein     metallischen     Lauffläche     lässt    sich ein     wesentlich        besserer          Bürstenlauf    erzielen als auf einer     Lauffläche,     die zum Teil aus     Metall    und zum     'feil    aus       Isoliermaterial    besteht, d. h.

   aus Stoffen, die  ganz     versehi@edene        Abnutzungsgeoschwindig-          keiten    aufweisen. Jede Phase wird also     wäh-          rend    eines Umlaufes     des    Verteilers, der in  dem     dargestellten    Beispiel mit dem     Phasen-          umformer    auf     gleicher    Welle     sitzt,    zweimal  Tiber die Trockengleichrichter an die     Plus-          samm@eIschiene        angeschlossen    werden,

   wenn  der Umformer wie im     vorliegenden    Fall vier  polig     ausgeführt    ist. Die     Trockengleichrich-          ter    17 und 18 haben die Aufgabe, die     Kom-          inutierung    des     Stromes    von einer Phase auf        < lie        andere    zu     übernehmen.    An Stelle des     dar-          gestellten        Verteilers    kann auch ein     andrer          synchron    angetriebener     Umschalter    benutzt  werden.

   So kann zum     Beispiel    eine     Sch@alter-          kons.truktion    Verwendung finden,     bei    der die  einzelnen     Schaltkontakte    durch eine N     ocken-          welle        angetrieben        werden,    die mit dem       Phasenspalter        gekuppelt    sein kann.  



  Wie die     Kommutierung    des     Stromes    im       einzelnen    vor sich geht, ist in     Fig.    2 näher       dargestellt.        Fig.        2a    zeigt den Verlauf der       Phasenspannungen        zcx        bis        %.        Fig.        2t3    zeig die       Einschaltz-eiten    t, bis     t,    der     :

  einzelnen    Phasen       unter    der     Voraussetzung,        dass    die     Zusahal-          tung    der     Folgephase    jeweils im Zeitpunkt  der Spannungsgleichheit erfolgt.     'Man    er  kennt,     @dass    die     einzelnen    Phasen sich in ihren       Einschaltzeiten    um     einen    Betrag     ii:    überlap-      per.

   Während     der        Ü,berlappungszeit    bildet  sich     nun.        :ein        innerer        Stromkreis,    in     dem.        :

  die     beiden     Ventile    mit     verschiedener        Durchlass-          richitung        hintereinander    liegen, und in dem       als        treibende        Spannung        -die    Differenz auf  einander folgender Phasenspannungen     @c@irk-          sam    ist.

   Ein     Kurzschlussstrom    kann zwischen       diesen    beiden: Phasen nicht auftreten, :da die  ser Strom für :den in :der abzuschaltenden       Phase    liegenden     Trockengleichrichter    ein       Rückstrom    wäre, der wegen der Ventilwir  kung nicht     fliessen        kann..        Dieser        Trocken-          gleichrichter        kann    also     funkenlos    von :der       betreffenden        Phase        getrennt    werden.

   Nach  dem     idiese        Trennung    erfolgt     ist,    wird er       durch:    den     Verteiler    auf die     übernächste          Phase        umgeschaltet    und :

  das Spiel wiederholt  sich von     neuem.    Für die     Kom#mutierung        be-          nötigt    man im     vorliegenden    Fall also nur  zwei     Trockengleichrichter.    Da die Trocken  gleichrichter in     ihrer    Sperrichtung immer  nur während der     Kommutierungszeit        bean-          sprucht    sind,

   können sie     wesentlich        kleiner          bemessen    werden als Trockengleichrichter in       einer        normalen        Gleichrichterschaltung.     



       Ausserdem        kann        nun.    aber mit dem erfin  dungsgemässen     Umformer    die Spannung in  einfachster Weise durch     Bürstenverschiebung     an dem     Verteiler        .geregelt    werden. Es     treten     :dann die     gleichen    Verhältnisse auf wie bei  .der     Spannungsregelung    durch     Bürstenver-          scliiebun@g    bei     :einer    Gleichstrommaschine.

    Bei der     Gleichstrommaschine    kann man je  doch von     dieser        Art    !der     ,Spannungsregelung     nur in sehr     beschränktem        Masse    Gebrauch  machen, da man     mit    den Bürsten nicht aus  der kommutierenden Zone herauskommen  darf.

   Beidem     erfindungsgemässen        Umformer     erstreckt     sich.    jedoch     der        Spannungsregel-          bereichdurch        Bürstenverschiebung    von Null  zur vollen     Spannung,    da die     Kommutie-          ru.ngseinrichtung,        nämlich    die Trockengleich  richter, an -die Bürsten angeschlossen sind  und beider     Verschiebung        mitgenommen    wer  den.

   Die     Fig.    2d und 2e zeigen     die    Verhält  nisse,     die    sich bei einer     Bürstenverschiebung     ergeben, bei :der :die     Zusohaltung    der Folge  phase     jeweils        erst        um    den     zeitlichen.    Win-         kel        ,ss    nach     -dem    Zeitpunkt der Spannungs  gleichheit     .erfolgt.    Die     Einschaltzeiten        ti          bis        t,

  '        der        einzelnen        Phasen    überlappen sich  wieder um das     Zeitstück        ii.    Der Übergang  ,der Kurve der     .gleichgerichteten        Spannung     von der     Spannungskurve        :

  einer    Phase auf die  ,der     Folgephasie    erfolgt     ebenfalls    um     -den          Winkel        ss    .später als bei der     Aussteuerung          nach        Fig.        2:a,    o     ,dassl    sich     eine        sä.geblattartige     Kurve     ergibt,    deren     Mittelwert    entsprechend  geringer ist.

   Es ergeben sich hier     also    ähn  liche     Verhältnisse,        wie    sie von der     Gitter-          steuerung    von     Entladungsstrecken    her be  kannt sind.

   Die Stromführung geht, wie       Fig.    2e     und    211     @d@as,        zeigt,    unter der     Voraus,-          setzungeines        völlig        ,geglätteten    Gleich  stromes so von     einer    Phase auf die     andere     Phase über,     :dass-        während    :

  der     Überlappungs-          zeit        i8    die ,Summe der     einander        ablösenden          Phasenströme    stets     gleich    dem Gleich  strom ist.  



       Wesentlich        ist,    dass     -der        abgegebene     Gleichstrom bei     Verwendung    von sechs     Ar-          beitspbmen    im     Phasenumformer    eine     secb,.s-          phaasi,ge        Welligkeit        zeigt.    Es, ist     dies        ein     grosser     Vorteil        gegenüber    den     Verhältnissen          bei    :

  den üblichen     Gleichrichter-Lokomotiven,     bei denen     wagen        der        Zweiweggl.eichrichtung     immer nur     eine        zweiphasige        Welligkeit    auf  tritt, die     ,grosse        und        schwere        GlIttungsein-          riohtungen        erforderlich        macht.        Eine        weitere          Herabsetzung    :

  der     Welligkeit    kann     dadurch          erreicht        werden,        wann.    man die     Arbeitswick-          lung        so    ausbildet,     ,dass,    :die induzierte Span  nung nicht     sinusförmig,        :

  sondern        trapezför-          mig        wird,        beispielsweise    durch     Einfügung.     einer     fünften        Oberwelle.        Man        erhält    dadurch       auch        Vorteile    für :die     Kommutierung,          insofern,        als        der        :Spannungsanstieg        steiler          wird.     



  Die     @egenamperev@indungen        für    :die ab  wechselnd     belaoteten        sechs        Phaisen    :des rotie  renden     Phasenumformers        bringt    ,die     D:ämpfer-          wicklung    auf, die     ihrerseits    wieder     :die        Ein-          pllasenwicklu,ng    und     damit    :das     Einpbasen-          netz        belastet.     



  Bei der     Herabregelung    der     ,Spannung     durch     Bürstenverschiebung        tritt        eine    Ver-           schlechterung        .des        Leistungsfaktors    auf der  Primärseite des Phasenumformers ein, und  zwar wird der     Ireistungsfaktor        proportional     dem Verhältnis :

  der geregelten     Gleichspan-          nung    zur höchsten     Gleiclispa.nnurig.    Es  ist nun leicht möglich, durch     VerstUr--          ken    der Erregung des     Sy        nehronphasen-          umformers    diese Phasenverschiebung weit  gehend zu kompensieren.

   Zu diesem Zweck  kann die     Bürstenverstellvorrichtung    mit     dein          Erregerwiderstand    gekoppelt sein,     beispiels-          we:ise    derart, dass ständig ein     konstanter    Lei  stungsfaktor     aufrechterhalten        bleibt.        Der          Primärstrom    wird eine     geringe        Verzerrung     zeigen, die der einer     Sechspha.sengleiehrieh-          tüng        entspricht.     



  An     Stelle    der Trockengleichrichter     als          Kommutierungsmittel    kann man auch andere       Ventile,        wie        beispielsweise        Quecksilberdampf-          gleichriehter,    verwenden, die dann nur zwei       Anodensysteme    zu besitzen brauchen und  -verhältnismässig günstig     bemessen    werden  können.     Letztere    können auch steuerbar aus  gestaltet     werden,    besonders wenn es sich um       höhere    Spannungen handelt.

   Man kann dann       nämlich    den Einschaltfunken des Verteilers  verwenden. An Stelle von Ventilen     kann    man  auch Drosselspulen verwenden, die bei     plötz-          liehen        Stromänderungen    im     Kommutierungs-          augenbliclL    die     Spannung    auf Null     abdros-          seln,    um einen     funkenfreien    Ablauf der Kon  takte am     vorteilhaftesten    zu     gewährleisten.     Diese Drosseln können so ausgeführt sein,

    .dass     ihre        In:duktivität,    die bei normalen Strö  men ,durch     Sättigung    praktisch verschwunden  ist, erst bei     Unterschreitung    eines niedrig  liegenden     kritischen    Stromes     sprunghaft    wie  der     ansteigt.    Es kann auch eine Kombination  von Ventilen und Drosseln benutzt werden.  um     insbesondere    bei stark     he:rabgeregelter     Spannung- die     Kommutierung    zu     verbessern.     



  Da beim     Phasenumformner    die beiden     Ar-          beitsphasen,        :die    mit     d-er        'Netzphase    koaxial  sind, eine geringere Streuung besitzen als die  übrigen Phasen, kann man in diesen beiden  Phasen zusätzliche Drosselspulen anbringen  oder durch     entsprechende    Einstellung der       Bürsten    die erhöhte     Spannung    der     beiden            Pha,#,

  eri        teilweise        kompensieren.        Zurre        Zwecke     des     Anlassens    ist es nur erforderlich, den       primärseitigen    Schalter einzulegen und zwei       mit    der     Primärwicklung    nicht koaxiale Pha  sen über eine     Drosselspule    oder einen Kon  densator zu verbinden,     wobei    die gleichstrom  seitigen Schalter geöffnet sein müssen.     Nach-          dein    der     Umformer    auf seine höchste asyn  chrone Drehzahl hochgelaufen ist.

   wird die       llleichstromerreging    zugeschaltet und die       Anlassphase    wieder geöffnet.  



       ;Ulan    kann auch an der Primärwicklung  des     Phasenumformers        Arrzapfungen    vorsehen  und so eine     Grobregelung    der Spannungen  durch     Anzapfungen    mit einer     Regelung    durch       Bürstenverschiebung    kombinieren. Man schafft  damit     günstigere    Bedingungen für die     Kom-          mutierungseinrichtung,    die ja hauptsächlich       bei    der     Hera;bregelung    der Spannung bean  sprucht wird.

   Selbstverständlich kann man       auch    bei den Triebmotoren     Reihenparallel-          Schaltung    anwenden. Man kann dadurch vor  allem den     Blindstromverbrauch        herabsetzen.     



  Umeine bessere,     Ausnutzung    des     Phasen-          umformers    und eine     geringere    Strombelastung  des     Verteilers    zu     erhalten,    kann man die       sechsphasige        Arheitswiokluri,g    des Phasen  umformers in zwei um 1,80   verschobene       Dreiphasenwioklurigen    auftrennen und die       beiden        Sternpunkte    über eine Saugdrossel  spule, wie sie bei     Stromrichteranlagen    üblich  ist, verbinden.

   Die     Belastungsdauer    einer       Pliaise    wird dann     verdoppelt,    während die       Strombeanspruchung    auf die Hälfte     zurück-          geht:,    so     @da,ss    man     eine        bessere    Ausnutzung  und damit     kleinere    Modelle für den Phasen  umformer erhält.

   In     diesem    Falle     benötigt          man    jedoch statt der zwei Trockengleichrich  ter deren     drei,    .da ja dann     während    der     Kom-          mutierung    zu     gleicher    Zeit     drei    Phasen Strom  führen.     Dementsprechend    müssen die     Kon-          -a        gmentgruppen,    die auf dem     Verteiler     1     ktse,     miteinander verbunden und so zur Strom  führung herangezogen sind, aus je     :

  drei        be-          ria.chbarten        Kontaktsegmenten        bestehen.     



  Zur besseren Ausnützung der primären  Arbeitswicklung kann man auch eine ge  schlossene     Gleichstromwicklung        verwenden,         die     eine    der     verlangten        Phasenzahl    entspre  chende Zahl von     Anzapfungen    erhält, die an  die     Bürsten        angeschlossen        werden.    Man be  nötigt     dann    aber zwei Verteiler, :da ein Stern  punkt nicht     vorhanden        ist.     



  Der     erfindungsgemässe    Umformer     erlaubt     ohne     weiteres        auch    ein     Rückarbeiten,    was  auch     wiederum    bei Triebfahrzeugen     wegen     der     Nutzbremsung        ausserordentlich        wichtig     ist.

       Arbeitet,der        Umformer    mit     Ventilen,    so  braucht man bei     einem        Energierichtungs-          wechsel    nur die     Anschlüssie        zwischen    dem  Umformer     und        den        Gleichstromsammelschie-          nen    zu vertauschen     und    ,die     Bürstenbrücke    in  die für .das     Rückarbeiten    erforderliche,     Lage     zu     verdrehen:

  .        Anstatt        idie    Anschlüsse zu ver  tauschen, kann -man     für        !das        Rückarbeiten     auch einen     besonderen        Verteiler    mit     b@eson-          deren        Ventilen        versehen.        Dieser    kann     dann,     da, das     Rückarbeiten    nur .gelegentlich auf  tritt,     wesentlich        kleiner    bemessen werden.

    Bei     Verwendung    von     Drosselspulen    als     Koan-          rnutiei-ungseinrichtung        ist        ein        Umschalten;    der       Polarität    beim Rückarbeiten nicht erforder  lich.

   Der     Verteiler    kann,     wie    es auch das  Ausführungsbeispiel     zeigt,    auf die .gleiche  Welle mit :dem     PhosenumformeT    gesetzt wer  den; es ist     jedoch    auch möglich, für seinen  Antrieb     einen:    besonderen     kleinen    Synchron  motor zu     verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umformer zur Umwandlung von Ein phasen- in Gleichstrom, insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge, gekennzeichnet :durch idie Vereinigung eines Phasenunafor- mers mit einer synchron betätigten: UmschaIt- einrichtung, :
    die ,den Gleichstromkreis in in nerhalb der Halbwelle der Mehrphasenspan- nung beliebig verschiebbaren Zeitpunkten unter Zwischenschaltung von @Strombegren- zungseinrichtungen, die bei Stromrichtungs- umkehr oder beim Absinken :
    des Stromres unter einen krhischen Wert sprunghaft ihren Widerstand erhöhen, in. zyklischer Reihen folge und mit zeitlicher Überlappung auf die einzelnen Phasen umschaltet. UNTEItÄNSPÜÜCHE 1. Umformer nach: Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet;
    @dass die Zahl der Strom- begrenzungseinrichtungen gleich der Zahl der im Höchstfall zu gleicher Zeit strom- führenden Phasen ist.
    \?. Umformer nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass als Strombegrenzungseinrichtungen Droseelspulen dienen, :
    die unterhalb eines bestimmten Stromwertes., der noch fun- kenlos unterbrochen werden kann., enrt- sättigt sind, sich jedoch bei Überschrei- tung :dieses ;Stromwertes sprunghaft sät tigen. 3.
    Umformer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als S,trombegrenzungseinrich- tungeni Ventile dienen.
    4. Umformer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge- kennzeichnet, @dass als Ventile Trocken- gleichrichter verwendet sind. 5.
    Umformer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, :dadurch. ge- kennzeichnet, class am Umfang des Ver teilers um zwei Polteilungen gegenein ander versetzte Büxstengruppen mit je einer delr Phasienzahl entsprechenden Bürstenzahl vorgesehen sind,
    wobei die Bürsten der einen Gruppe mit den Phasenwicklungen des Phas@enspalters -die der andern. Gruppe abwechselnd mit den verschiedenen Ventilstrecken verbunden sind, und dass (der Verteiler um ebenfalls zwei Polteilungen ,
    gegeneinander ver setzte Kontakts:egmentgruppen mit je ebensoviel Kontaktsegmenten, aufweist, wie gleichzeitig stromführende Phasen vorhanden isind, wobei entsprechende. aber verschiedenen Gruppen angehörige Kontaktslegrnente untereinander verbun den sind. 6.
    Umformer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, .3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Umfang mit leitenden ,Segmenten besetzt ist,
    von denen jedoch nur die untereinander ver- bundenen an frier Stromführung teil- nehmen. Umfarmer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, ;
    dadurch gekennzeich net, dass de r rotierende Phasenspalter im Ständer eine Einphasen- und eine Mehr- phasenwicklung enthält und dass sein Täufer ausser einer Dämpferwiaklung eine mit Gleichstrom gespeist,(,
    Erreger- wicklung besitzt. Umformer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und i, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Arbeitswicklung des Phasenspalters als Gleichstromwick lung ausgebildet ist, die eine ;der Phasen zahl entsprechende Anzahl von An za,pfungen besitzt. 9.
    Umformer nach Patentanspruch; und Unteransprüohen 1 und 7, gekennzeich net durch eine solche Ausbildung der Arbeitswicklung, dass die induzierte Spannung nahezu tra.pe zförmig wird. 10.
    Umformer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch ge- kennzeichnet, .da.ss zum Ausgleich der unterschiedlichen Streuung der verschie denen Phasen des Phasempalters Zusatz drosseln verwendet sind.
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