CH199897A - Einrichtung mit Spulen und unterteiltem Eisenkern. - Google Patents

Einrichtung mit Spulen und unterteiltem Eisenkern.

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CH199897A
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  Einrichtung mit Spulen und unterteiltem Eisenkern.    Es sind Drosselspulen bekannt, .welche  unter höherer Spannung einen vorgeschrie  benen Strom aufnehmen sollen und die mit  durch Luftspalte unterteiltem Eisenkern aus  geführt sind. Sie sind für     Ladestromkompen-          sation,        insbesondere    für     Erdschlusskompen-          sation,    in ausgedehnter praktischer Verwen  dung. Die einzelnen Pakete des Eisenkernes  sind untereinander und mit Erde leitend ver  bunden.

   Bei hohen Betriebsspannungen ent  steht dabei die im     Transformatorenbau    übliche  Isolationsaufgabe, da Spulen mit hoher Span  nung Eisenteile des Kernes oder der     Joche     nahe benachbart sind.  



  Die Erfindung betrifft demgegenüber eine  Einrichtung mit Spulen und unterteiltem  Eisenkern, dessen Abschnitte mit den sie  umgebenden Wicklungsteilen leitend ver  bunden sind und besteht darin, dass zwischen  den einzelnen Spulen samt den zugehörigen  Abschnitten des Eisenkernes quer zur Säulen-         achse    durchgehende Isolationsschichten an  geordnet sind.  



  lm folgenden werden anband der Zeich  nung Ausführungsbeispiele der Erfindung er  läutert.  



  In der     Fig.        1a    sind zwei Elemente einer  Drosselspule dargestellt. 1 sind als Doppel  spulen ausgeführte Scheibenspulen, deren  durch eine Isolationsscheibe voneinander ge  trennte Hälften in bekannter Weise von innen  nach aussen gewickelt sind, so dass die Leiter  enden beide aussen liegen. 2 sind     sebeiben-          förmige    Abschnitte des Eisenkernes.

   Die       Schraffur    deutet die Schichtung derselben  parallel zur     Spulenaehse        ar..    Sie sind an die       Spulenmitten    angeschlossen und haben daher  das Potential derselben. 3     sind    Isolations  scheiben, welche sich zwischen zwei benach  barten Elementen über die Wicklungen und  Eisenteile erstrecken.     Zweckmässigerweise     werden die Spulen und     Kernteile    beiderseitig      so gegen die Isolierscheiben gesetzt, dass Luft  zwischenräume     beseitigt    sind.  



  Die     Fig.    1 b stellt die Spannungsverteilung  einer Scheibenspule dar. Entlang der Wick  lungssäule kommt eine genau lineare Span  nungsverteilung zustande, während an den  Isolationsscheiben die Spannung vom Rande  nach innen zu steigt und unterhalb des Kernes  konstant bleibt. Es entsteht dadurch auch  senkrecht zur Säulenachse eine ausserordentlich  gleichmässige Beanspruchung ohne jede Kan  tenwirkung. Die Ränder der Zwischenisolation  sind überhaupt nicht beansprucht. Von den  Rändern nach innen zu folgt ein Stück mit  durch die Wicklung gesteuertem Potential,  an welchem somit keinerlei Randentladungen  zu befürchten sind. Die     Durchschlagsbean-          apruchung    steigt hierbei nach der Mitte zu  allmählich an, um im Bereich der Eisenpakete  konstant zu bleiben.

   In dieser Zone gibt es  nur eine     Durchacblagsbeansprucbung,    also  keine Oberflächenbeanspruchung. Diese sehr  günstige Ausnutzung der Zwischenisolation  ermöglicht es, auch eine verhältnismässig  grobe Abstufung der Kernspannungen vor  zunehmen. Es ist ferner möglich, lauter  gleichartige Elemente für sich allein aufzu  bauen und aus ihnen die Einrichtung zu  sammenzusetzen, so dass ein in der Herstellung  billiger Apparat entsteht. Jede einzelne Stufe  kann für sich geprüft werden, da sie inner  halb der Einrichtung keine höhere innere  Beanspruchung erfährt als bei der Prüfung  für sich allein.  



  Führt man die Zwischenlagen in der an  gegebenen Weise durch, so weisen die ent  stehenden Säulenabschnitte auch noch den  Vorteil auf, dass eine Wicklung von ange  nähert linearer     Stossapannungsverteilung    ent  steht. Die sonst vorhandene Kapazität gegen  die geerdete Kernsäule entfällt hier. An die  Stelle der geerdeten Kernsäule tritt ein  Körper vom Potential des benachbarten  Wicklungsabschnittes. Die Erdkapazität ist  also weitgehend unterdrückt. In gleichem  Masse nimmt die gegenseitige Kapazität der  einzelnen Wicklungsabschnitte, unterstützt  durch die einander nahe gegenüberstehende         Begrenzungsfläche    der Kernabschnitte, zu.

    Sie kann noch weiter dadurch verbessert  werden, dass Platten aus einem Isoliermaterial  mit hoher     Dielektrizitätskonstante    verwendet  werden. Die Folge ist eine günstige     kapazi-          tive    Verteilung auftreffender Spannungsstösse  und eine weitgehende Unempfindlichkeit der  Einrichtung gegen Überspannungen. Es ist  deshalb auch nicht erforderlich, eine Wick  lungssäule dieser Art in einem flüssigen       Dielektrikum    unterzubringen. Man kann  vielmehr einen Aufbau als Trockengerät  auch für höchste Spannungen vorsehen, wo  bei zu hohe Verlustwärmen durch strömende  Luft (Anblasen) abzuführen sind.

   Sieht man  zwischen den durchgehenden Isolationsplatten  und den Kernabschnitten     bezw.    Wicklungs  teilen Leisten vor, so ist eine Abfuhr der  Verlustwärme nicht nur am Aussenumfang,  sondern auch quer durch die Säule möglich.  Damit sich in diesem Falle die     kapazitive     Wirkung zwischen den einzelnen Spulen nicht  wesentlich verringert, empfiehlt es sich, bei  derseits in oder auf die Isolationsscheiben  unterteilte Metallfolien zu legen, deren Teile  mit den benachbarten Kern- und Wicklungs  teilen leitend verbunden sind. Natürlich  kommen Folien auch bei Fortfall der Leisten  in Frage, weil dadurch der Aufbau erleich  tert wird.  



  Man kann den magnetischen Kreis ent  weder in bekannter Weise so anordnen, dass  der     Kraftlinienrückachluss    von den elektrisch  unter Spannung befindlichen Jochen durch  die Luft erfolgt; man kann aber auch einen  durch Luftspalte unterbrochenen im wesent  lichen jedoch eisengeschlossenen Kraftlinien  weg     schaffen,    indem man gemäss     Fig.    2 mehr  als eine Kernsäule vorsieht und die     Spannung     der Kernabschnitte in der Richtung vom  einen zum andern Joch zunehmen lässt.  



  Beispielsweise sind in der     Fig.    2 zwei  Kernsäulen 4 und 5 vorgesehen, die aus Ele  menten gemäss     Fig.    la zusammengesetzt  sind. Die beiden Kernsäulen sind durch Joche  6 und 7 überbrückt. Die Spulen 1 sind so  geschaltet     bezw.    gewickelt, dass ein über die  beiden Säulen sich schliessender Kraftfloss      entsteht. Die Wicklungen der Kernsäulen  können bei einphasiger Anordnung entweder  parallel oder abwechselnd in Reihe geschaltet  sein.  



  Soweit eine Änderung der     Induktivität     der Drosselspule durch Veränderung der       Windungszahl    erwünscht ist, wird man zweck  mässig die Umschaltung am     spannungsseitigen     Ende der Wicklung vorsehen. Es wird da  durch die Potentialverteilung auf den Kern  abschnitten nicht verändert, da die unbe  lastete Wicklungsverlängerung als Spartrans  formator arbeitet.  



  Eine Einrichtung dieser Art kann auch  als     Messwandler    Verwendung finden, wenn  auf dem an Erde liegenden oder dem geer  deten Joch zunächst liegenden Kernabschnitt  eine Sekundärwicklung aufgebracht ist.     Mess-          wandler    dieser Bauart weisen, im Gegensatz  zu der zunächst zu hegenden Befürchtung  einer hohen Eigenstreuung der Primärwick  lung, sogar eine besonders geringe Streuung  der letzteren auf, da der gern weitgehend  die Eigenschaften einer sehr lang gestreckten  Säule mit gleichmässig verteilter Erreger  wicklung und gleichmässig verteiltem magne  tischem Widerstand besitzt.

   ES tritt also  keine unzulässig hohe Eigenstreuung der  Primärwicklung auf, was sich sowohl auf den       Leerlauf-Übersetzungsfehler,    als auch auf die  Verluste des Wandlers günstig auswirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit Spulen und unterteiltem Eisenkern, dessen Abschnitte mit den sie umgebenden Wicklungsteilen leitend verbun den sind, gekennzeichnet durch zwischen den einzelnen Spulen samt der' zugehörigen Ab schnitten des Eisenkernes angeordnete, quer zur Säulenachse durchgehende Isolations schichten. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden Isolationsschichten aus Platten mit auf gesetzten Leisten bestehen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseitig auf die durchgehenden Isolationsplatten Metallfolien gelegt sind, deren Teile mit den benachbarten Kern und Wicklungsteilen leitend verbunden sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, welche als luft gekühlte Drosselspule ausgebildet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-3, gekennzeichnet durch einen mehrsäuligen gern, wobei die vor) einem zum andern Joch aufeinanderfolgen den Kernteile an Wicklungsteile höheren Potentials angeschlossen sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, welche als Messwandler ausgebildet ist, gekenn zeichnet durch eine Sekundärwicklung, welche auf den dem geerdeten Joch zu nächst liegenden Kernabschnitt aufge bracht ist.
CH199897D 1936-11-17 1937-11-16 Einrichtung mit Spulen und unterteiltem Eisenkern. CH199897A (de)

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