CH199200A - Einrichtung zur Übertragung von Kopien und umdruckfähigen Abzügen auf zylindrische Druckformträger. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung von Kopien und umdruckfähigen Abzügen auf zylindrische Druckformträger.

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CH199200A
CH199200A CH199200DA CH199200A CH 199200 A CH199200 A CH 199200A CH 199200D A CH199200D A CH 199200DA CH 199200 A CH199200 A CH 199200A
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Aktiengesellschaft Ringier Co
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Ringier & Co Aktiengesellschaf
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • B41F27/005Attaching and registering printing formes to supports

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  • Rotary Presses (AREA)

Description


  Einrichtung zur Übertragung von Kopien und umdruckfähigen Abzügen auf  zylindrische     Dr        uckformträger.            Unter        "zylindrische        Druckformträ"ger"     sind sowohl     Druckzylinder,    als auch auf  einen Zylinderaufgebrachte biegsame Folien  zu     verstehen.    Im     folgenden    wind von der       DTuckformwalze    gesprochen, welche dem  nach den     Druckzylinder        @darstellt    oder     mit     den biegsamen Folien besetzt ist.  



  Es     sind        bereits        Einrichtungen    zur Über  tragung von     Pigmentkopien,        und    umdruck  fähigen Abzügen für Lithographie, Offset  und     Textildruck    auf     zylindrische        Druck-          formträger    bekannt, bei :denen die     Ü,ber-          tragung    in der Weise     .geschieht,    dass auf       .einer    stabilen Montageunterlage, z.

   B. einer  Blechtafel, die     Einteilung    .der Kopien oder       umdruckfähigen    Abzüge erfolgt.     Diese        sind     mit     Passzeichen    versehen, die vor der Ruf  montierung auf die Montageunterlage auf  diese aufgebracht werden, als     Einpasszeichen     für     anschliessend    zu montierende Kopien  oder umdruckfähige Abzüge.

   Die     bekannten          ÜbertragungsvoTrichtungen    besitzen     zwei.          Seitenständer,    in welchen die     zylindrisohe            Druckformwalzedrehbar        gelagert        wird.          Darüber        befindet    sich eine in Tragarmen  drehbar angeordnete     Beschwerwalze,    welche  auf die     Druckformwalze        heruntergelassen     oder     von,dieser    abgehoben werden kann.

   Die  mit der Kopie     oder,dem    Umdruck versehene       Montageunterlage    wird, mit Kopie     bezw.     Umdruck     ,gegen    die     Druckformwalze    gerich  tet, mit der     Beschwerwalza        beschwert    und  durch Drehen     ider        Druckform    zwischen bei  den Walzen     hindurch    geführt, wobei durch  den     Anpmessdruck    der     Beschwerwalze    die  Kopie     bezw.    der Umdruck auf der Dru:

  ek-         formoberfläche        haften    bleibt.    Bei     diesen        Einrichtungen    ist die Füh  rung der Montageunterlage während der       Übertragung    nur     bedingt        zwangsläufig        und     es     können:

      während der     Übertragung        Ver-          schiebungen    !der     Montageunterlage        stattfin-          den,        so,dass@        Differenzen    unvermeidlich sind,  was allerdings beim Einfarbendruck prak  tisch keine grosse Rolle spielt, wenn die Ver  schiebungen nicht sehr bedeutend sind.           Handelt    es sich dagegen darum, Druck  formen für den Mehrfarbendruck herzustel  len,     wobei    es darauf ankommt, dass die ver  schiedenen Teilfarben, z.

   B. gelb, rot.     und     blau, nach     erfolgtem        Zusammendruck    der       entsprechenden        Druckformen        genau    aufein  ander passen, so können die bisherigen Vor  richtungen,     besonders    für den Rotations  druck, keine Verwendung finden.  



  Erfolgt der Druck auf einzelne Bogen,  so ist es möglich, Differenzen, die z. B. von  einer axial oder radial nicht.     zusa.mmenpas          senden    Übertragung der     verschiedenen    Teil  druckformen herrühren, durch     entsprechende     Veränderung der     %gen-Anlegevorrichtung     auszugleichen.

   Wenn der Druck aber durch  Rotationsmaschinen auf endlose Papier- oder  Stoffbahnen geschieht, so     ist    ausser kleinen  axialen     Verschiebungen    der     zylindrisch    ge  stalteten Teildruckformen kein Ausgleich zur  Korrektur von Übertragungsfehlern möglich,  denn die     endlosen    Papier-     oder        Stoffbahnen          lassen    keine     Richtungsveränderung    (Schräg  stellung) zu.  



  Ein     weiterer        Nachteil    der     bekannten          Übertragungsvorrichtung    bildet der     Um-          stand,    dass Übertragungen von     einzelnen     Teilbildern einer     Sammelkopie    nicht als  Wiederholung vorgenommen     werden        können.     Um Fehler zu beheben, die erst nach der  Übertragung     festgestellt        werden,    oder bei  der     Weiterbehandlung    oder Ätzung ent  stehen, mussten bisher sämtliche auf einem  einzelnen Zylinder enthaltenen Kopien,

   wenn  auch nur ein Teil     derselben    unbrauchbar  war, nochmals übertragen     werden.     



  Die Einrichtung nach     vorliegender    Er  findung zeichnet sich     dadurch        aus,    dass     achs-          parallel    zu einer     drehbaren        Aufwickelwalze     in axialer Richtung einstellbare Lagerzapfen  für eine zylindrische     Druckformwalze    so an  geordnet sind,     dass    die eingespannte Druck  formwalze auf die     Aufwickelwalze    gedrückt  werden kann, und diese mit einer     Einspann-          ,

  .prrichtung    zum     Fasthalten    des     vordern          Randes    der die Kopien,     bezw.    Abzüge tra  genden     Montageunterlage    versehen ist, so  dass     letztere    auf einem     tangential    zur Auf-         wickelwalze        angeordneten    Tisch     liegend,     beim Drehen der     Aufwickelwalze    auf     diese     aufgewickelt     wind,

      wobei die Kopien     und     Abzüge auf die darauf     gepnesste    Druckform  walze     übertragen        werden,        wobei    Mittel vor  gesehen sind, um die     Montageunterlage    in  der Querrichtung genau     festzulegen.     



  Dank dieser Einrichtung können Kopien  oder     unidruckfähige    Abzüge, welche lage  richtig auf einer formbeständigen     Unterlage     montiert     sind,    auf den zylindrischen Druck  formträger     übertragen    werden, ohne dass da  bei die     geringste    axiale oder sonstige Ver  schiebung     eintreten        :kann.        Wind    dieser Vor  gang, wie dies bei einem     Mehrfarbendruck     nötig     ist;

      mit den lagerichtig     montierten    Ko  pien oder umdruckfähigen Abzügen wieder  holt, so passen nach dem Zusammendruck  die verschiedenen Teilfarben, z. B. gelb, rot  und blau     genau        aufeinander.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes     ist    in der Zeichnung darge  stellt, und zwar     zeigt:          Fig.    1     eine        Seitenansicht    der     tbertra-          gungseinrichtung;    und       Fig.    2 eine Draufsicht;

         Fig.3    zeigt in grösserem     Massstab    eine       Seitenansicht    und       Fig.    4 einen Teilschnitt einer     Befeueh-          tungsvorrichtung,          Fig.    5 einen     Schnitt    durch die     Befesti-          gungsvorrichtung    der     Aufwickelwalze    in       grösserem        Massstab    und       Fi,g.6    einen Teil einer Draufsicht der  selben in der Richtung des Pfeils in     Fig.    5  gesehen;

         Fig.    7     zeigt    die     Lagerung    der Druck  formwalze in     Draufsicht,          Fig.    8 einen     Schinut        nach    der Linie       VIII-VIII    in der     Fig:    7;       Fig.    9     zeigt    eine     Klemmvorrichtung    für  die     Montageunterlage    und       Fig.    10 einen Schnitt nach Linie     X-X     der     Fig.    9.  



  Die     dargestellte        Übertragungseinrichtung     hat zwei     Seitenständer    1; in welchen die  Walzen     nebst    Antriebs- und     Einstellorganen     gelagert     sind.    In     zwei        obern        Lagern    der bei-      den Seitenständer ist ein     U-förmiger        Schwenk-          rahmen   <B>2</B> gelagert, dessen nach rückwärts  ragende     ;

  Schwenkarme    2a an ihren äussern  Enden Lager für die     Druckformwalze        Wd     tragen. Diese beiden Lager sind     reitstock-          artig    ausgebildet mit mittels Handrädern 5  axial     verstellbaren,    innen     vorstehenden    Lager  . spitzen 3, in welchen die Achse 4 der Walze       Wd        gelagert    wird.

   Auf .der Schwenkrahmen  achse sitzt aussen ein     Gewichtsarm    30, wel  cher ein     Gegengewicht        30g    trägt,     das    zum  Einstellen des     Anpressdruckes    der     Druck-          formwalze        Wd    geigen die     Aufwickelwalze          Wa    in eine von einer Reihe von Bohrungen       eingehängt    werden kann.  



  Unter der     Druckformwalze        Wd    ist in  Lagern der     Seitenstä.ider    1 die     Aufwickel-          walze        I-Va    gelagert, welche mit     einem        elasti-          schen    Überzug 6 bekleidet und mit einer       Klemmvorrichtung    versehen ist, die in einer  Vertiefung .am Walzenumfang angeordnet  ist und zur Befestigung der Montageunter  lage M dient     (Fig.    5 und 6<B>)</B>.

   Diese Klemm  vorrichtung weist einen Klemmbalken 7 auf,  an     welehem        Schraubenklemmen    8 sitzen,  welche die Montageunterlage M auf den Bal  ken 7 pressen. Neben dem Balken 7 ist in  der     Mitte,der    Walze ein zweiarmiger Hebel  9 gelagert, dessen einer Arm am Klemm  balken 7 angreift, während am     andern        Arme     eine Stellschraube     1.0    angreift, :

  die in einer  auf der Walze     Wa    befestigten     Stütze        1'1          gelagert        ist.    Durch Drehen der     Stellschraube     kann der Klemmbalken samt der einge  spannten     Montageunterlage    ,genau auf die       Mittellinie,    der     Aufwickelwalze        Wa    einge  stellt werden.  



  Zur genauen     Axialeinstellung    der Druck  formwalze     Wd        sind    die beiden     Lagerspitzen     3,     zwischen;        welchen,die    Walzenachse gehal  ten. ist, mit einer Massskala     1.2    und     einem          Nonius   <B>13</B> am Handrad 5 versehen     (Fig.    7).  



  Auf der Achse des     Schwenkrahmens    2  ist ein schief     abwärtsragender    Arm 14       (Fig.    1) drehbar, in dem unten eine     Mutter     15     drehbar    ist. In     dieser    Mutter läuft eine  Schraubenspindel<B>16,</B> welche in     einem    Lager  17     geführt        ist,    das     verschwenkbar    innen am    Ständer 1     gelagert    ist.

   Das hinten am Ma  schinengestell     herausragende    Ende der Spin  del 16 ist mit einer Handkurbel 18     versehen.          lNTeben    dem     Arm    14     ist    auf der     Achse    des       Schwenkrahmens        2i    ein kürzerer,     ebenfalls          abwäxtsragender    Arm 19 in nicht ,gezeichne  ter     Weise    fest     verkeilt,    der mit dem Arm 14  durch eine Zugfeder     2,0    verbunden ist.

   Beim  Drehen an der Handkurbel 18     verschwenkt     der Arm 14     mittels,    der Zugfeder     2;0    den  Arm 19 nebst     dem        .Schwenkrahmen    2 ent  gegen     dem    Gegengewicht     30g    und     legt    die       Druckforinwalze    W d auf die Montageunter  lage M auf.  



  Zur     Einstellung    der     Einsatzlinie    .der ab  gehobenen     Druckformwalze        U'd    und um     -die     Übertragung eines Teilstückes der Gesamt  kopie auf die genau gleiche Stelle der zu er  setzenden Kopie setzen zu können, ist     (Fig.    7  und 8) an einem Arm 22, der an einem auf der  Achse des Schwenkrahmens 2 befestigten Trag  körper 21 vertikal     verschwenkbar    gelagert ist,  eine Lupe 2!3     befestigt,    durch welche,

       eine          Fixmarke    an     der        Walzenstirnseite    anvisiert  werden     kann.    Zur     Einsstellung    des Armes 212  dient eine     Stellschraube    2,4.

   Auf     ider    Walzen  achse, 4 ist ein Arm 215     mittels        Klemmbacken          26    und Klemmschraube 27     festgeklemmt.          Am        Arm        '2i5        sitzt        eine          .2I8,     welche auf einem am     Lagerkörper    211 auf der  Seite     vorstehenden    Dorn 29 aufsitzt.

   Die       Stellschraube        .2i8    auf     dem    Arm     2!2    dient zur       Feineinstellung    der     Druckformwalze    beim  Anvisieren.  



  Am     Maschinengestell    ist auf :der Vorder  seite eine     T'üschplahe        31,    angesetzt, deren  Oberfläche auf gleicher Höhe mit der     Peri=          pherie    der     Aufwickelwalze        Wa        liegt    und  ,die     vorn,    auf Stützen 312     ruht,    während sie  hinten durch     @Str@ben        343        mit    dem     Maschinen-          gestell    verbunden ist.

   Am     hintern    Ende der  Tischplatte 3.1 sind an beiden     Längsseiten     die Tragschienen 34 für die     Befeuchtung      walze 35 geführt     (Fig.    3). Diese     Tragsschie-          nen        ;

  sind    am     vordern    Ende,     (Fig.3        und    4,       zahnstangenförmig        ausgebildet    und     können          mittels        Zahnritzeln    36 verschoben     werden,     die auf einer     .gemeinsamen,    unter der Tisch-      platte gelagerten Welle 37 befestigt sind, an  deren einem Ende ein Antriebsrad 38 be  festigt ist.

   Durch     Drehen        des        Handrades    38  kann die     Befeuchtungswalze    gegen den  Druckzylinder oder von ihm weg     bewegt     wenden.  



  Am     vordern    Ende der     Tisohplatte        ist     eine ähnliche     Klemmvorrichtung    für den  vordern     Rand    der Montageunterlage     11T    wie  auf der     Aufwickelwalze        II'a    für den     hintern          vorgesehen.    An     einem    Klemmbalken 7       (Fig.    9 und 10) sitzen     Schraubenklemmen    8,  die den     Rand    der     Montageunterlage        M    fest  halten.

   In der     Tischplatte   <B>3</B>1 ist in einem  Längsschlitz 31a ein Schlitten 39 geführt,  auf welchem ein     zweiarmiger    Hebel 41 ge  lagert ist, der     mit.    einem Arm am Klemm  balken 7 angreift.     Mittels    einer Stellschraube  40 kann der Hebel 41     verschwenkt        werden,     wodurch eine genaue     Einstellung    der     Mon-          tageunterlage        Min        der     ermög  licht wird.

   Am vordern Ende des     Schlittens          39    greift ein Kabel 42 an, an welchem mit  tels     loser    Rolle 43 ein Gewicht 44 zum  Spannen der     Montageunterlage        M    angreift.  Es ist ausserdem eine nicht     gezeichnete    Vor  richtung zur Messung     des        Anpress,druckes          zwischen        Druckformwalze    und Montage  unterlage     vorgesehen.     



  Zum Antrieb der     Aufwickelwalze    ist  am     Maschinengestell    auf der     Seite    ein       Schneckengetriebe    45 angebaut, auf     dessen     Schneckenwelle 4-6 eine Handkurbel aufge  setzt werden kann.  



  Die     Wirkungsweise    der     beschriebenen     Maschine ist     folgende:          Zuerst        montiert    man die Kopien oder  umdruckfähigen Abzüge auf eine     form-          beständi,ge     M, z. B. ein  Blech     aus    einer     Aluminiumlegierung,    was in  bekannter     Weise        mittels        Passerkreuzen    er  folgt, welche durch Kopie     oder        Einteilung     auf der     Montageunterlage    angebracht wer  den.  



  Darauf     spannt    man die     Montageunter-          lage        M    mit ihren zwei     Endkanten    auf dem  Tisch 31 der     Übertragungsmaschine    in die       beiden        Klemmvorrichtungen    ein.

   Nun er-         folgt    die genaue     Einregulierung    für die       Übertragung.    Zu     diesem    Zweck ist die Mon  tageunterlage mit einer     durchgehenden    Mit  tellinie     versehen,    die     mittels    der Stell  schrauben 10 und 40 auf der einen Seite auf  die     Mittelmarke    der     Aufwickelwalze        ll'a          und    auf der     andern        Seite    auf die Mittel  marke     des        :

  Schlittens    3'9     einreguliert    wird,  so dass die     Mittellinie    der     Montageunterlage     genau     rechtwinklig    zur     Aufwickelzylinder-          ach@se        steht.        Hierauf        wind    die     Druckwalze          Wd    in den Schwenkrahmen 2 eingesetzt,  mittels     Nonius    und Massskala an den Reit  stocklagern 2a axial eingestellt,

   mit Hilfe der  Lupe 23 und einer auf ihrer Stirnseite an  gebrachten     Fixmarke    in die     richtige.    Einsatz  stellung     eingestellt    und schliesslich mit genau  bemessenem Druck auf die Montageunterlage  M aufgesetzt.  



  Nach Wegnahme des Armes 25 wird  dann die     Aufwickelwalze        Wa        mittels          Schneckengetriebe    45     und    Handkurbel 46  so weh gedreht,

   als zur     Übertragung        säämt-          licher        Kopiert'        bezw.        uWruckfähigen    Ab  zöge     auf    die     Druakformwalze    nötig     ist.     Etwaige Unebenheiten der Montageunter  lage M wenden bei der     Übertragung    durch  den Gummiüberzug 6 der     Aufwickelwalze          Wa    ausgeglichen.

       Durch    die     zwangsläufige     Führung der     Montageunterlage    M erfolgt  die     Abwicklung    ohne     irgendwelche    Ver  schiebung, was eine     genaue        Übertragung    der  Kopien oder     umdruckfähigen        Abzüge        auf     den     Druckformträger    erlaubt.  



       Isst        die        Übertragung    erfolgt, .so werden  die Kopien in     bekannter        Weise        weiter-          behandelt.     



       Soll    ein Teil der     Gesamtkopie    nochmals       übertragen        wenden,    so     wird        \nach    Entfernung       des    zu     ersetzenden        Teilstückes        die    Druck  formwalze     wieder    in die Übertragungsein  richtung     eingesetzt.    Dann     wird    die auf der       Stirnseite    der     Druckformwalze        befindliche          Fixmrarke        

  mittels    dar Lupe     2,3        anvisiert        und     die     Druokformwalze        mittels    der     Stellschraube     <B>28</B>     des        Armes        2'ä        haargenau    in die     Ausgangs-          stellung        einreguliert,    die sie vor der     Über-          tragung    der ersten     Gesamtkopie        innehatte.         Nach der Montage     :

  der        Ers@atz-'Peilkopäe    auf  die .genau gleiche Stelle der     Montageunter-          labe,    auf der sich vorher das zu     ersetzende     Teilstück befunden hatte, erfolgt     die    Über  tragung in der üblichen     Weise.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Übertragung von auf geschmeidige und formbeständige Montage- unterlagen aufgebrachten Kopien und Abzügen auf zylindrische Druekformträger,dadurch gekennzeichnet,
    dass achsp@anallel zu einer drehbaren Auf wickelwalze in axialer Richtung einstellbare Lagerzapfen für eine zylindrische Druck- formwalze so angeordnet sind, dass, die ein gespannte Druckformwalze auf die Auf- wickelwalze gedrückt werden kann, und diese mit einer Einspannvorrichtung zum Festhalten des vordern Randes der die Kopien,
    bezw. Abzüge tragenden Montage unterlage versehen ist, so, @dass letztere auf einem tangential zur Aufwickelwalzeange- ordneten Tisch liegend, beim. Drehen der Aufwickelwalze auf diese aufgewickelt wird, wobei die Kopien und Abzüge auf,die ,dar auf gepresste Druckformwalze übertragen werden, wobei Mittel vorgesehen sind,
    um die Montageunterlage in der Querrichtung genau festzulegen. UNTERANSPRMHE 1. Einrichtung ,gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Druck- formwalze zwischen Lagerzapfen zweier reitstockartiger Halter gehalten ist, welche an ,Schwenkarmen sitzen,
    die zusammen mit einer im Maschinengestell @drehbar gelagerten Achse, einen starren,Sohwenk- rahmen bilden, mittels dessen die Druck- forxnwalze von der Aufwickelwalze abge hoben werden kann.. ?. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass mindestens einer Lagerspitze eine Massskala mit Nonius zur genauen axialen Einstellung Ader (Druckformwalze im Schwenkrahmen zugeordnet ist. 3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, :
    da- durch gekennzeichnet, dass die Aufwicikel- walze mit einem. elastischen Überzug ver sehen isst und als E inspannvorrichtung für die Montageunterlagen eine Klemmvor richtung mit Sehraubklemmen auf einem Klemmibalken besitzt, der zur axialen Einstellung mit einem doppelarmigen Einstellhebel verbunden ist,
    und dass auf dem Unterlagstisch eine gleiche E.in- spannvorrichtung für das andere Ende der Montageunterlage angeordnet ist, die an einem ,Schlitten befestigt ist,
    der in einer Längsführung der Tischplatte ver schiebbar ist und neben der Quereinstel- lung der Montageunterlage eine Verschie- bung derselben heim Aufwickeln genau senkrecht zu den Walzen sichert.
    4. Einrichtung ,gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Arm, der auf der Achse der Druck- formwalze derart festgeklemmt werden kann, @dasst er an einem Fixpunkt anliegt, zum Zwecke, :die Druckformwal:
    ze in einer bestimmten Drehstellung auf die Mon tageunterlage aufzusetzen, um eine Wie derholung der Übertragung eines Teil stückes einer Gesamtkopie vornehmen zu können.
    5. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, ,dadurch gekennzeich net, idass auf die Achse des Schwenkrah mens eine Einrichtung zum Einstellen der Gewichtswirkung der Druckformwalze einwirkt und auf diese Achse ausserdem ein Arm drehbar :
    aufgesetzt ist, welcher verstellt werden kann und durch eine Zugfeder mit einem auf der Achse ver- keiltere Arm verbunden ist, welcher das Anpressen der Druckformwalze auf die Montageunterlage bewirkt.
CH199200D 1937-06-17 1937-06-17 Einrichtung zur Übertragung von Kopien und umdruckfähigen Abzügen auf zylindrische Druckformträger. CH199200A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0015471A1 (de) * 1979-02-28 1980-09-17 E.I. Du Pont De Nemours And Company Vorrichtung und Verfahren zum Montieren biegsamer Druckplatten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0015471A1 (de) * 1979-02-28 1980-09-17 E.I. Du Pont De Nemours And Company Vorrichtung und Verfahren zum Montieren biegsamer Druckplatten
US4446625A (en) * 1979-02-28 1984-05-08 E. I. Du Pont De Nemours And Company Apparatus for mounting flexible printing plates

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