CH182467A - Motorisch betriebene Handschere. - Google Patents

Motorisch betriebene Handschere.

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CH182467A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Notorisch betriebene Handschere.         Bei    Handscheren, insbesondere motorisch       betriebenen    Handscheren, mit     gradlinig        hin-          und    herbewegten Messern und einer Schneid  gutauflage in Form     eines    Ganges     einer    kern  losen Schnecke, besitzen die Schneiden des  obern und     untern    Messers je     einen    gewissen  Winkel zur Ebene des     tafelförmigen        Schneid-          gutes.    Es hat sich ergeben,

   dass für gute  Kurvenwendigkeit beim     Betrieb    der Hand  schere diese     :Schneidwinkel    möglichst gross  sein müssen.  



  Je grösser aber :diese Winkel, das heisst  je spitzer     zulaufend    der die Schneide auf  weisende Teil     der.Scherenmesser    gewählt ist,  desto mehr tritt die     unerwünschte    Folge ein,       dass    längs der     Schnittkante    am     Schneidgut          sägezahnähnliche        Zäckchen,    herrührend von  den     Einstichen    der Messerspitze, festzustellen       sind.     



  Zur Erhöhung der     Kurvenwendigkeit     einer Handschere des genannten     Typs    wer  den gemäss der Erfindung die Messer so aus-    gebildet, dass die von der dem Gegenmesser  zugewandten     Messergleitfläche    und der senk  recht zu dieser Fläche und in     Schnittrichtung     gesehen hinten liegenden     Messerfläche    ge  bildete Kante der Messer     durch        eine    Aus  nehmung unterbrochen ist, welche in     einer     Entfernung von     mindestens    0,2 mm von der  Messerspitze     beginnt.     



  Diese Messerausbildung beruht auf der  Erkenntnis, dass eine Schere des gekenn  zeichneten     Typs        umso    wendiger ist, je schma  ler (gemessen in     Richtung    des     Schneidgut-          vorschubes)    die Fläche ist, mit der die Mes  ser sich am Ende :des schneidenden Messer  hubes überdecken. Eine schmale     Überdek-          kungsfläche    erhält man bei den     bekannten     Messern dadurch, dass man einen grossen       Schneidwinkel    wählt.

   Dadurch rückt das in       Schnittrichtung    vorne liegende Ende der  breitesten Stelle der     Überdeckungsfläche    wei  ter nach hinten. Man muss aber dabei den  oben geschilderten Nachteil der     Zäckchen-          bildung        in    Kauf nehmen.

        Bei der vorstehend beschriebenen Aus  bildung der Messer gemäss der Erfindung  ist ein anderer, nicht mit .dem genannten  Nachteil behafteter Weg zur Verkleinerung  der     grössten,    in Schnittrichtung     ;gemessenen     Breite der     Messerüberdeckungsfläche    am  Ende des     :Schnitthubes    begangen, nämlich  der, das hintere Ende der breitesten     Stelle     der     Überdeckungsfläche    nach vorne zu  rücken.  



  Die Aussparung an der Messerkante  sollte     zweckmässigerweise    in möglichst     un-          mittelbarer    Nähe der Messerspitze beginnen,  das heisst an beiden Messern soll nur eine  geringe, von der     Spitze    aus gemessen, jedoch  mindestens 0,2 mm lange Strecke der Kante       scharfkantig    stehen bleiben, aber kleiner als  der Hub .des bewegten Messers sein.  



  In der Zeichnung     ist    ein Teil eines     Aus-          führungsbeispiels    des Erfindungsgegenstan  des schematisch     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt einen     .Scherenkopf    mit den  Messern;       Fig.    2 ist     eine    in Richtung des Vor  schubes der Handschere beim Schneiden ge  sehene Ansicht, und       Fig.    3 eine senkrecht dazu gesehene An  sicht des Obermessers, .durch das       Fig.    4 einen     Schnitt    längs der Linie       IV-IV    (Fix. 2)     wiedergibt;

            Fig.    5 ist eine in der gleichen Richtung  wie     Fig.    2 gesehene Ansicht, und       Fig.    6 eine senkrecht dazu gesehene An  sicht .des Untermessers, das in       Fig.    7 in Draufsicht gezeichnet ist.  



  Die     Abbildungen        zeigen    Ober- und Un  termesser jeweils in der Lage, die sie im       Betrieb    zueinander     einnehmen.     



  Aus     Fig.    1 ist die     Anordnung    der Messer  an einem     Scherenkopf    7 zu erkennen, welcher  an einen nicht gezeichneten     Handgriffmotor     angebaut zu denken ist. In dem Kopf 7  gleitet, von dem     Handgriffmotor    über ein ge  eignetes Getriebe in Hin-     und        Herbewegung     versetzt, der Messerstössel     @6    auf     und    ab, wel  cher an der     Ausschnittstelle    7a des Gehäuses  7 zugänglich ist.

   In einer Nute dieses Stössels  6 ist     .das    Obermesser 1     'bündig        eingebettet       und mit zwei Schrauben 5 aufgeschraubt.  Das Untermesser 2 ist mit einer Schraube 4  an dem     Schneidgutauflagetiscli        .3        befestigt,     der die Form eines     kernlosen    Schnecken  ganges hat.  



  Über die Ausbildung der Messer selbst  geben die     Fig.    2 bis 7 im einzelnen Aus  kunft. Die     Schneidkanten        sind    bezeichnet  mit la     bezw.    2a, die Messerspitzen mit     1b          bezw.    2b, :die     Messergleitflächen    mit     1c        bezw.     2e, die in     Schnittrichtung    gesehenen,     Muten     liegenden Messerflächen mit     1d        bezw.    2d.  



  Die durch die Messerspitze     1b        bezw.    2b  gehende Messerkante, an der die Flächen     1c     und     1d        bezw.    2c und 2d     zusammenstossen,     weist in der Nähe der Messerspitze eine Aus  sparung     1e        bezw.    2e auf.

   Zwischen Messer  spitze und der ausgesparten Kantenstrecke       1e,    2e ist eine geringe     Strecke        1f        bezw.    2f  der scharfen Kante stehen     gelassen.    Die die  Aussparung begrenzende Fläche     ist    gewölbt;  ihre     Krümmungsradien    in senkrecht     zur-    un  terbrochenen Kante liegenden     Querschnitten     werden mit     zunehmender    Entfernung von  .den Messerspitzen     1b,    2b zunächst immer  grösser, um am Obermesser 1 nach Über  schreitung eines Höchstbetrages     wieder    klei  ner zu werden.

   Die Begrenzungsfläche der  Aussparung ist dabei in     Richtung    der unter  brochenen Kante konkav, während sie senk  recht zu .dieser Kante konvex ist.     Sofern,          wie    es beim Obermesser der Fall ist, die mit  einer Aussparung zu versehende Kante lang  genug ist, bleibt die Aussparung     1e,    2e so  auf eine bestimmte,     zwischen    scharfkantigen  Kantenteilen liegende Strecke     beschränkt,    die  zweckmässig den 4- bis     10fachen        Betrag    der  grössten     vorkommenden        Schneidgutstärke    aus  macht.

   Die Länge der     scharfkantigen     Strecke zwischen     Messerspitze        1b,    2b     und          Aussparung        1e,    2e soll     zweckmässigerweise     kleiner als der Messerhub     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorisch betriebene Handschere mit ge radlinig hin- und herbewegtem Messer und einer Schneidgutauflage in Form eines Gan ges einer kernlosen Schnecke, dadurch ge- kennzeichnet, dass die von der dem Gegen messer zugewandten Messergleitfläche (1c, 2c) und der senkrecht zu dieser Fläche und in Schnittrichtung gesehen, hinten liegenden Messerfläche (1d, <I>2d)</I> gebildete gante der Messer (1, 2) durch eine Ausnehmung un terbrochen ist, welche in einer Entfernung von mindestens 0,2 mm von der Messer spitze<I>(1 b,</I><B>2b)</B> beginnt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Handschere nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die die Ausnehmun- gen begrenzenden Flächen in Richtung der gebrochenen ganten konkav sind, während senkrecht zu den unterbrochenen Kanten und durch die Ausnehmungen hindurchgelegt gedachte Querschnitte der Messer eine konvexe Abrundung zeigen. 2.
    Handschere nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ausnehmung begrenzende Fläche so gewölbt ist, dass ihre Krüm- mungsradien in senkrecht zur unterbro chenen gante liegenden Querschnitten mit zunehmender Entfernung von der Messer spitze zunächst grösser werden und wenig stens bei dem einen Messer nach über- schreitung eines Höchstbetrages wieder kleiner werden. 3.
    Handschere nach Patentanspruch und TJn- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwischen Messerspitze (1b, <I>2b)</I> und Ausnehmung (1e, <I>2e) ge-</I> legene scharfkantige Kantenstrecke am Ober- und Untermesser kleiner als der Hub des bewegten Messers ist.
CH182467D 1934-02-21 1935-01-25 Motorisch betriebene Handschere. CH182467A (de)

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