CH168751A - Verfahren zur Herstellung von auf photographischem Wege vervielfältigungsfähigen Halbtonrastern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von auf photographischem Wege vervielfältigungsfähigen Halbtonrastern.

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CH168751A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von auf photographischem Wege       vervielfültigungsfühigen        Halbtonrastern.       Den     Gegenstand    der Erfindung bildet ein  Verfahren, nach dem es möglich ist, auf  photographischem Wege vervielfältigungs  fähige     Halbtonraster    herzustellen.  



  Mit     "TIalbtonraster"    werden im Gegen  satz zum Ausdruck     "vollkommene    Raster"  solche Raster bezeichnet, bei denen     zwischen     den lichtdurchlässigsten und den licht  undurchlässigsten Stellen stetige Übergänge  vorhanden sind.  



  Solche Raster ergeben bei ihrer Verwen  dung zum Rastern von     Halbtonbildern    für  reproduktionstechnische Zwecke oder bei  ihrer Verwendung als Kopierraster hervor  ragende Detailwiedergabe und vollkommene  Tonrichtigkeit.  



  Das Wesen des Verfahrens besteht darin,  dass ein vergrössertes Bild eines Raster  elementes vielfach photographisch aufgenom  men und dabei durch entsprechende Bemes  sung der Grösse der vielfachen Einzelbildchen    und ihrer Abstände voneinander die ge  wünschte Feinheit des Rasters bestimmt wird.  



  Zu diesem Zweck wird beispielsweise ein  positives oder negatives Bild oder ein Dia  positiv oder Dianegativ des in     Fig.1    dar  gestellten vergrösserten Rasterelementes mit  stetigen Tonübergängen in der in     Fig.    2 ge  zeigten Weise durch     einen    Lochraster 2 auf  der photographischen     Platte    3 aufgenommen.  Der Abstand der Rasterlöcher richtet sich  dabei nach der gewünschten Feinheit des  herzustellenden Rasters.

   Wenn der Abstand  der     Platte    3 von dem aufzunehmenden     Bild    1  bei     etwa    20 cm Seitenlänge des vergrösserten  Rasterelementes 80 cm beträgt, so kann der  Lochraster' 2 von der Platte etwa in der Ent  fernung von 0,1 mm angebracht werden.

   Das  vergrösserte Bild des Rasterelementes kann  auf zeichnerischem Wege hergestellt werden  oder durch über das Auflösungsvermögen der  photographischen Emulsion     hinausgehende         photographische Verkleinerung und darauf  wieder folgende starke Vergrösserung eines  Bildes von der Gestalt der     Fig.    3, in der die  Sternstrahlen derart bemessen sind, dass die  Linien, welche gleich breite Stellen der  Strahlen     schneiden,    zwei zu den sich schnei  denden Verbindungslinien     XX'    und     YY    sym  metrische     Hyperbelsysteme    mit zunehmendem       Asymptotenabstand        bilden.     



  Ausser der     beschriebenen    Herstellung des  Rasters durch Lochphotographie mit Hilfe  eines Lochrasters können die einzelnen  Rasterelemente auch zum Beispiel durch  Additionsphotographie mit Hilfe eines     Multi-          plikators    erzeugt werden.  



  Da die     tonwertrichtige    Wiedergabe im  Rasterverfahren sowohl von der     -Gradation     des photographischen Materials, wie auch von  den beim     Ätzprozess    auftretenden     Gradations-          änderungen    abhängt, so wird man diesen       Umständen    durch geeignete Wahl der Platte  3 oder durch passende Ausgestaltung des  Bildes 1 Rechnung tragen. Man hat so die  Möglichkeit, jede für die     tonwertrichtige     Wiedergabe gewünschte Abstufung der Halb  töne zu erzeugen.  



  Zur Herstellung einer grösseren Auflage  solcher Raster braucht man das immer grosse  Sorgfalt in der Ausführung erfordernde Ver  fahren der vielfachen photographischen Auf  nahme nur einmal durchzuführen und kann  dann mit Vorteil den auf diese Weise erzeug  ten Raster durch photographisches Kopieren  vervielfältigen. Bei der Vervielfältigung der  nach dem vorliegenden Verfahren erzeugten  Raster hat das photographische Kopieren den  besonderen Vorteil, dass durch geeignete Wahl  des Kopiermaterials und geeignete Leitung  der Kopierbelichtung und     -entwicklung    die  Gradation des     Halbtonrasters    beliebig     beein-          flusst    werden kann.

   Ferner kann man in be  quemer Weise Raster von grosser     Flächen-          ausdehnung    durch photographisches Kopieren    herstellen, indem man mehrere nach dem Ver  fahren hergestellte     Halbtonraster    oder photo  graphische Kopien eines solchen nebenein  ander unter Verwendung der üblichen Addi  tionsvorrichtungen auf einen Film von der  erforderlichen Grösse kopiert. Es kann natür  lich jede beliebige Kopiertechnik verwen  det werden; zur Herstellung von     Rastern     in Massenauflagen sind zum Beispiel auch  photomechanische Vervielfältigungsverfahren  brauchbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von auf photo graphischem Wege vervielfältigungsfähigen Halbtonrastern, dadurch gekennzeichnet, dass ein vergrössertes Bild eines Rasterelementes vielfach photographisch aufgenommen und dabei durch entsprechende Bemessung der Grösse der vielfachen Einzelbildchen und ihrer Abstände voneinander die bewünschte Feinheit des Rasters bestimmt wird. UNTERANSPRtTCHE; 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bild ein Negativ benutzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das vergrösserte Bild des Rasterelementes auf photographischem Wege hergestellt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme des Rasterelementbildes mit Hilfe eines Loch rasters vorgenommen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadureb gekennzeichnet, dass die einzelnen Raster elemente durch Additionsphotographie mit Hilfe eines Multiplikators hergestellt wer den.
CH168751D 1932-02-29 1933-02-27 Verfahren zur Herstellung von auf photographischem Wege vervielfältigungsfähigen Halbtonrastern. CH168751A (de)

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