CH166644A - Schmiereinrichtung für Achslager von Schienenfahrzeugen mit umlaufender Ölförderscheibe. - Google Patents

Schmiereinrichtung für Achslager von Schienenfahrzeugen mit umlaufender Ölförderscheibe.

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CH166644A
CH166644A CH166644DA CH166644A CH 166644 A CH166644 A CH 166644A CH 166644D A CH166644D A CH 166644DA CH 166644 A CH166644 A CH 166644A
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CH
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disc
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Friedmann Firma Alex
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Friedmann Alex Fa
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Description


  Schmiereinrichtung für     Achslager        -von    Schienenfahrzeugen     finit    umlaufender       Ölförderscheibe.       Die Erfindung betrifft eine     Schmierein-          richtung    für     Achslager    von Schienenfahr  zeugen mit umlaufender, am Deckel des  Lagergehäuses drehbar gelagerter     Ölförder-          scheibe,

      die durch den Achsstummel ange  trieben     wirrt    und -das     Schmiermittel    anhebt  und es ist in einem von zwei je nach der       Drehriühtung    der Scheibe zur     Wirkung    kom  menden Stauräumen unter Überdruck ansam  melt, von wo es zu der Gleitfläche des Lagers  geleitet wird.

   Sie ist .dadurch gekennzeich  net, dass die Ebene der     Dichtung:sflä.che    zwi  schen dem Lagerdeckel und dem Lager  gehäuse gegenüber der Ebene, in der die       Förderscheibe    rotiert, geneigt und derart an  geordnet ist,     da.ss    der obere Teil der     Förder-          scheibe    über die     genannte    Ebene gegen den  Deckel hin hinausragt, während der untere  Teil der Förderscheibe in .den Hohlraum des  Lagergehäuses, welcher den Ölsumpf ein  schliesst, hineinragt.

      Bei einer besonderen     Ausführungsform     .der     Schmiereinrichtung    liegt der niedrigste  Punkt der vom Deckel verschlossenen Öff  nung des Lagergehäuses höher als der       höchste        Ölspiegel    im     blsumpf,    wodurch ver  hindert wird,     dass.    eine     Undichtheit    an der  Dichtungsfläche zwischen     Lagergehäuse    und  Lagerdeckel     Ölverluste    verursacht.  



       Weiters    kann die     Förderscheibe    in     einer     die Stauräume bildenden Nut rotieren, wel  che ausschliesslich oder hauptsächlich im  Lagerdeckel angeordnet und unten offen     ist,     so     da,ss    die Scheibe beim-     Zusammenbau    der  Teile von unten eingesetzt werden     kann.     Diese Staunut soll zweckmässig einen mög  lichst:     b        ossen    Teildes Umfanges der     Förder-          scheibe    umgreifen, das heisst sie soll womög  lich einen grösseren Bogen als<B>180,'</B> des Um  fanges der Förderscheibe einhüllen.

   Bei einer  so     durchgebildeten        Fördereinrichtung    wird  die     Staunut-    die schon     unten    in     der.Nähe    des      Ölsumpfes beginnen kann, auch bei geringe  ren Umlaufzahlen der     Förderscheibe    ständig  und ganz mit Öl erfüllt gehalten,     was,    gün  stig ist für :die     Überdruckbildung    in der       Staunut.     



  Bei den bekannten Schmiereinrichtungen  mit einer solchen Staunut, die die Förder  scheibe längs :des Randes an beiden Stirn  seiten auf einem Bogen     -über   <B>180'</B> umgreift  ist die Einbringung der     Förderscheibe    in-,die  enge Nut nur :dann möglich, wenn der Lager  deckel, der :die Nut enthält,     geteilt    ausgebil  det ist, so     dass,    durch das Zusammenfügen  dieser beiden Teile erst die Nut um die  Scheibe auf einen Winkel über<B>180'</B> ge  schlossen wird.

   Dies trifft zu zum Beispiel  bei einem Stirnlager, indessen stirnseitigem  Deckel eine solche Nut zur Gänze eingearbei  tet ist, wobei :die     Deekeldichtungsfläche    zur  Achse :des Lagers senkrecht steht.     Ebenso     trifft :dies zu auch bei einer Ausbildung :der  Fördervorrichtung in einem     Achslager,    bei  welchem der Deckel zusammen mit dem  Lagergehäuse nach :dem Aufsetzen auf das  selbe :die     Fördernut    um die Scheibe ab  schliesst, wobei also die Fördernut in. ihrer       $auptebene    geteilt erscheint.

   Die erstere An  ordnung ist :deshalb nachteilig, weil dabei     :der     Deckel aus: zwei Teilen gebildet werden muss,  die letztere deshalb, weil die Förderscheibe  die in     achsialer    Richtung knapp den Spalt  erfüllen muss, der oben zur Bildung der Stau  räume in :der Staunut vorzusehen ist, dann  meist wegen des normal     verwendeten    weichen  Dichtungsringes zwischen Lagerdeckel und  Gehäuse beim Anziehen der     Deckelbefesti-          gungsschrauben    die Förderscheibe entweder.  festklemmt oder zu wenig eng umschliesst.  



  Durch die eingangs gekennzeichnete       Schieflegung    der Dichtungsfläche zwischen  Deckel und Lagergehäuse gegenüber der       Rotationsebene    :der     Förderscheibe    kann all  diesen Schwierigkeiten ausgewichen werden.  Die Fördernut kann nun, .soweit sie im     Dek-          kel    verläuft, nach unten offen ausgebildet  sein, so dass die Förderscheibe von unten her  in sie einschiebbar ist.

   Beim Aufbau des  Deckels auf das     Lagergehäuse    wird sie dann    in dem gewünschten Ausmass :durch Fort  setzungen, welche im Lagergehäuse liegen,  geschlossen,     und,    zwar an Stellen, wo eine  genaue Lage der     Nutwandungen    gegenüber  den     Förderscheibenflächen    nicht     nötig    ist.

    Es kann aber     äuch    die ganze Fördernut. im  Deckel angeordnet werden, ohne     :dass    eine  Teilung desselben nötig ist, wenn sie eine  genügend grosse Öffnung nach unten gegen  den Ölsumpf     des    Lagergehäuses erhält, durch  die die Förderscheibe     von,    unten her in die  Nut     einschiebbar    ist. Es ergeben sich somit  vorteilhafte Ausbildungsformen der Schmier  einrichtung für     Achslager,    :die anhand .der  nachbeschriebenen Figuren erläutert seien.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele :der Erfindung dargestellt. Die     Fig.     1 zeigt den Lagerdeckel mit einer erfindungs  gemäss; eingebauten Förderscheibe von innen  gesehen;     Fig.    2 stellt ,das     Achslager    mit dem  Deckel nach     Fig.    1 in einem vertikalen  Längsschnitt nach der Linie     A-A    :der     Fig.     1 :dar;     :die        Fig.    ss und 4 zeigen eine andere       Ausführungsform    des     Erfindungsgegenstan-          des    in einer den     Fig.    1 und 2 analogen Dar  stellungsart.  



  Gemäss :den     Fig.    1 und 2 ist der Achs  stummel 1 an seiner     Stirnseite    mit einem  Finger 4 versehen, der in einen Schlitz     \?    der  Förderscheibe 3 eingreift. Die Scheibe 3 ist  auf den Zapfen 5 des Lagerdeckels 6 .dreh  bar     gelagert    und läuft in einer Nut 7 um,  die in ihrem obersten Teil 8 zu einem Schlitz  verengt ist, :der gerade nur so weit     ist,    dass  er die Scheibe 3 durchtreten lässt. Auf :diese  Weise werden innerhalb :der Nut 7 knapp  vor dem verengten Teil 8 Stauräume 9, 9'  gebildet, von denen jeder bloss bei einer Dreh  richtung wirksam ist.

   Das Öl oder sonstige  von der Scheibe 3 geförderte Schmiermittel  wird zufolge des engen, das     Schmiermittel     zurückhaltenden Teils 8 in einem der beiden       Räume    9, 9'     unter    Überdruck angestaut. In  diesen Stauräumen sind Öffnungen vorge  sehen, die zu Kanälen 10, 10' führen, durch  die     :das.    Schmiermittel zur Gleitfläche des  Lagers fliesst.

        Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die  Dichtungsfläche 11, 11' zwischen dem Lager  gehäuse und dem Lagerdeckel 6     unter     spitzem Winkel     gegenüber,der    Ebene, in der  die     Förderscheibe    rotiert, geneigt, und zwar  so, dass der obere Teil der Förderscheibe 3  über die Ebene der Dichtungsfläche 11, 11'  in den Raum hineinragt, der bloss vom     Dek-          kel    eingenommen ist. Der untere Teil der       Förderscheibe    3     ragt    hingegen zufolge der  Neigung der Ebene der Dichtungsfläche 11,  11' in das Lagergehäuse und taucht daher  in den den Ölsumpf enthaltenden Teil 13  des Gehäuses.  



       Vorteilha_fterweise    legt man den niedrig  sten     Punkt    der vom Deckel verschlossenen       (-)ffnung    des     Lagergehäuses    höher als den     Öl-          spiegel    im     Ölsumpf,    so dass eine     Undichtheit     an der Dichtungsfläche 11, 11' keine     Öl-          verluste    verursachen kann.

       Nichtsdesto-          weniger    kann die     Förderscheibe    genügend  tief in den Ölsumpf eintauchen, um die För  derung     einer    genügend     grossen    Ölmenge  durch Adhäsion sicherzustellen.  



       Das    Abführen des Öls unter     Druck,    von  den Stauräumen zu den Gleitflächen des       Lagers    wird in bekannter Weise durch die  Kanäle     1.0.    10' bewerkstelligt, die vom     Dek-          kel    ausgehen und die Dichtungsfläche 11,     11'     durchsetzen. Was den Zusammenbau der  Teile des     beschriebenen    Lagers betrifft, so  kann die     Förderscheibe    3 sehr leicht von un  ten in die enge, im     Deckel    angeordnete Tut  7 eingeführt werden.

   Nach der Befestigung  des Deckels taucht der untere Teil der  Scheibe 3 in den     Olsumpf    des Gehäuses 13,       während    der niedrigste Punkt der vom     Delk-          kel    verschlossenen Öffnung des Lager  gehäuses oberhalb des     Ölspiegels    zu liegen  kommt.  



  In der Ausführungsform nach den     Fig.    1       und    2     besitzt    die Nut im Deckel     Fortsätze     12, 12', die möglichst weit nach abwärts     ge-          tren    die     Ülspiegel    hinreichen.

   Diese     Fort-          n        21          s        ätze        i        vergrössern        den        Bogen        a,        entlang        Z,        wel-          ehem    der Umfang der Scheibe 3 von der Nut  umgeben ist, so     dass,    dieser Bogen möglichst    gross, auf jeden Fall jedoch grösser als 180    ist.  



  Die Anordnung nach den     Fig.    3 und 4 ist.  ähnlich jener nach den     Fig.    1     und    2 und  weicht von letzteren nur     insoferne    ab, als  eine besondere     Verlängerung    der Nut 7 über  einen sehr beträchtlichen Teil des Umfanges  der Scheibe 3: vorhanden ist. Zu diesem  Zwecke ist der untere Teil der Nut 7 im       Lagergehäuse    selbst eingearbeitet.

   Wenn       Gehäuse    und Deckel vereinigt sind, umgibt  die Nut 7 die Förderscheibe entlang einem  grösseren Umfangsteil, so,     dass    sich ein grösse  rer     Bogen        ss,    entlang welchem die     Förder-          scheibe    innerhalb der Nut rotiert; ergibt.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten  Schmiereinrichtungen     ist    folgende:  Wenn die     Förderscheibe        :3        rotiert,    so hebt  sie das an ihr haftende Öl aus dem Ölsumpf  empor. Je nach der Drehrichtung der  Scheibe     wird,das;    Öl in den einen oder     andern     der Stauräume 9, 9' gefördert. Angenommen,  die Drehrichtung erfolge im     Uhrzeigersinne,     so sammelt sich das Öl im Raume 9, da der  verengte Teil 8 das -Öl zurückhält,     so.,dass    in  diesem Raum eine Steigerung des. Druckes  eintritt.

   Da. die Mündung des Kanals 10 ge  rade an dieser Stelle liegt, fliesst das Öl unter  Überdruck durch den Kanal zu der Gleit  fläche des Lagers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiereinrichtung für Achslager von Schienenfahrzeugen mit umlaufender, am Deckel des Lagergehäuses drehbar gelagerter Ölförderscheibe, die durch den Achsstummel angetrieben wird und das Schmiermittel an hebt und es in einem von zwei je nach der Drehrichtung der Scheibe zur Wirkung kom menden Stauräumen unter Überdruck ansam melt, von wo es zu der Gleitfläche des Lagers geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der Dichtungsfläche zwischen dem Lagerdeckel und dem Lagergehäuse gegen über .der Ebene, in der die Förderscheibe rotiert,
    geneigt und derart angeordnet ist, .dass der obere Teil der Förderscheibe über die genannte Ebene gegen den Deckel hin hinausragt, während der untere Teil .der För- derscheibe in den Hohlraum des Lager gehäuses, welcher den Ölsumpf einschliesst, hineinragt.
    UNTERANSPRCCHE 1. Schmiereinrichtung für Achslager von Schienenfahrzeugen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nie drigste Punkt der vom Lagerdeckel ver schlossenen Lagergehäuseöffnung höher liegt als der höchste Ölspiegel im Öl- sumpf, so dass eine Undichtheit an der Dichtungsfläche zwischen Lagergehäuse und Lagerdeckel keine Ölverluste verur sachen kann. 2.
    Schmiereinrichtung für Achslager von Schienenfahrzeugen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, die Förder scheibe in einer die Stauräume bildenden Nut rotiert, wobei diese Nut ausschliess lich oder hauptsächlich im Lagerdeckel angeordnet und unten, offen ist, so dass die Scheibe beim Zusammenbau der Teile von unten eingesetzt werden kann.
CH166644D 1932-03-21 1933-01-09 Schmiereinrichtung für Achslager von Schienenfahrzeugen mit umlaufender Ölförderscheibe. CH166644A (de)

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