CH166381A - An einem Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
An einem Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
An einem Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine an einem Getriebelasten angeflanschte elektri sche Maschine mit Schutzvorrichtung gegen das Eindringen von Schmiermitteln und Dämpfen der Schmiermittel in die Maschine. Sie soll hauptsächlich verhindern, dass die im Getriebekasten sich bildenden Öldämpfe durch das Lager hindurch in das Innere der angeflanschten elektrischen Maschine (z. B. Magnetzünder oder Lichtmaschine) eindringen.
Zugleich gibt die Erfindung die Möglichkeit, eine billige, wenig Platz beanspruchende Vorrichtung zu schaffen. Die bekannten Schutzvorrichtungen, wie Stopfbüchsen oder Labyrinthdichtungen, könnten zwar ebenfalls das Eindringen von<B>01</B> oder Öldämpfen in das Innere der Maschine verhindern. Sie sind aber im vorliegenden Falle nicht geeignet, weil sie, wenn sie zuverlässig sein sollen, zuviel Platz beanspruchen würden und zu teuer wären. Ebenso unbrauchbar ist die bei Gebläsen bekannte Anordnung einer Druck- kammer zwischen den zu trennenden Gehäuse teilen, weil sie im vorliegenden Fall einen besonderen Druckerzeuger bedingen würde.
Gemäss der Erfindung kann eine zuver lässige, billige und wenig Platz beanspru chende Schutzvorrichtung dadurch geschaffen werden, dass zwischen dem angeflanschten Lagerschild der elektrischen Maschine und dem Getriebekastenraum eine gegen diesen Raum und gegen die elektrische Maschine abgedichtete Kammer angeordnet ist, die mit d_ er Aussenluft in Verbindung steht.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Teil einer elektrischen Ma schine im Schnitt, Fig. 2 eine zweite Ausführung im Schnitt, Fig. 3 eine Ansicht des in Fig. 2 dar gestellten Lagerdeckels.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist an eine Wand 1 des Getriebekastens .zum Beispiel einer Brennkraftmaschine der Lager deckel 2 zum Beispiel einer Lichtmaschine 3 mittelst eines Flansches 4 angeflanscht. Der Deckel hat eine Bohrung 5 für die Aufnahme eines Kugellagers 6 für die Ankerwelle 7 der Lichtmaschine. An den Deckel 2 ist eine Wand 8 angegossen, die bis nahe an die Welle heranreicht und zusammen mit der Hauptwand eine die Welle ringförmig um schliessende Kammer 13 einschliesst. Die Wand 8 trägt einen die Welle umgebenden zylin drischen Hals 9, der auf der Aussenseite mit einer Ölablaufrille 10 versehen ist, um das von einer , auf der Welle sitzenden Spritz- scheibe 19 kommende Öl abzuleiten.
Zwischen dem Hals 9 und der Ankerwelle 7 ist eine Büchse 11 eingeschoben, die an ihrem in dem Hals liegenden Teil ein Ölrückfördergewinde 12 trägt. Die Büchse 11 hat einen in die Kammer 13 hineinragenden Flansch 14. Zwi schen dem Flansch 14 und der Wand 8 be ziehungsweise dem Kugellager 5 ist je ein Filzring 15 bezw. 16 angeordnet. Die Wand 8 ist mit einer zylindrischen Fläche 17 ver sehen, um den Lagerdeckel in der Bohrung 18 der Wand 1 zu zentrieren. Ausserdem besitzt der Deckel 2 eine Aussparung 20, welche einen die Kammer 13 mit der Aussen luft verbindenden Kanal bildet.
Das in dem Getriebekasten 1 herum spritzende Öl wird in der Hauptsache durch die Spritzscheibe 19 abgehalten. Das trotz der Spritzscheibe zwischen die Büchse 11 und den Hals 9 gelangende Öl wird durch das Ölrückfördergewinde 12 in den Getriebe kasten zurückbefördert. Ausserdem verhindern die Filzscheiben 15 und 16 ein Weiterkriechen des Öls in das Innere der Lichtmaschine. Die Öldämpfe, die durch das Rückförderge- winde 12 und den Filzring 15 nicht sicher abgehalten werden, können aus der Kammer 13 durch den Kanal 20 leicht ins Freie ent weichen.
In den Fig. 2 und 3 ist eine zweite Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes dar gestellt, die sich von der ersten dadurch unterscheidet, dass das Lagerschild 2 und die Wand 8 nicht ein Stück bilden, sondern aus zwei Teilen bestehen. Das Lagerschild ist hier auf der dem Getriebegehäuse 1 zuge kehrten. Aussenseite über das Kugellager bis zur Welle heruntergezogen und mit einer Ölfangrille 21 versehen. Die Wand 8 hat die Form einer Schale 8' und ist aus Blech gepresst. Die Schale 8' besitzt einen zylin drischen Rand 22, dessen Flächen innen und aussen genau bearbeitet sind, damit sowohl die Schale 8' passend in der Bohrung 18 der Getriebekasten wand 1 als auch der Lager schild 1 passend in der Schale 8' sitzt.
Der innere Rand der Schale 8' ist wie bei der ersten Ausführungsform entlang der Welle 7 zu einem Hals 9 ausgezogen und mit einer Rille 10 versehen. Der äussere Rand 22 der Schale 8' ist zwischen der Wand 1 und dem Lagerdeckel 2 eingespannt.
Dadurch, dass die Wand 8 einen beson deren Teil 8' bildet, ist es möglich, innerhalb der Kammer 13 noch eine zweite Spritzscheibe 23 anzuordnen, deren äussrer Rand die Ö1- fangrille 21 am Lagerdeckel übergreift. Die Spritzscheibe 23 ist zwischen einer auf die Welle aufgeschrumpften Büchse 24 und einer übergeschobenen Biichse25, die auf der Aussen seite das Rückfördergewinde 12 trägt, ein gespannt. Zwischen dem Kugellager 6 und dem Lagerdeckel 2 ist ein Filzring 26 und an der Innenseite der Schale 8 ein Filzring 27 angeordnet.
Die Austrittsöffnung des Kanals 20 ist durch ein Sieb 28 gegen eindringenden Staub geschützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: An einem Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine, insbesondere für Kraft fahrzeuge, mit Schutzvorrichtung gegen das Eindringen von Schmiermitteln und Dämpfen der Schmiermittel in dieselbe, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem angeflansch ten Lagerschild (2) der elektrischen Maschine und dem Getriebekastenraum eine gegen diesen Raum und gegen die elektrische Maschine abgedichtete Kammer (13) angeordnet ist, die mit der Aussenluft in Verbindung steht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kammer (13) im Lagerschild (2) der elektrischen Maschine ausgespart ist. 2.An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kammer (13) zum Teil von einer Schale (8') und dem Lager schild der elektrischen Maschine, an dem sie befestigt ist, begrenzt wird. 3. An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (8') eine gepresste Blechschale ist. 4. An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerschild (2) an der der Schale (8') zugekehrten Seite Aussparungen (20) hat, die bis in die von der Schale und dem Lagerschild begrenzten Kammer (13) reichen. 5.An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kammer (13) einschliessende Teil (8) des Lagerschildes (2) der elektrischen Maschine einen in die Getriebekastenwand (1) greifenden Zentrieransatz bildet. 5. An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (8') einen zylindrischen Teil (22) hat, dessen Innen- und Aussenfläche bearbeitet ist, zum passenden Einsatz der Schale in die Getriebekammerwand (1) und des Lagerschildes (2) in die Schale. 7.An einen Getriebekasten angeflanschte" elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schale (8') an ihrem Rande (22) zwischen dem Lagerschild (2) und der Getriebekammerwand (1) einge spannt ist. B. An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (8) der Entlüftungskammer (13) mit einem die Welle (7) umschlie ssenden Hals (9) versehen ist. 9. An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (8') einen die Welle (7) um schliessenden Hals (9) hat. 10.An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Welle (7) und dem zylindrischen Hals (9) der Kammerwand (8) ein Ölrückfördergewinde (12) angeordnet ist. 11. An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hals (9) der Schale (8') mit einer Ölablaufrille (10) versehen ist. 12.An einen Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine mit Schutzvorrich tung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle (7) innerhalb der Kammer (13) eine über eine Olablaufrille (21) des Lagerschildes (2) hereinragende Spritz- scheibe (23) und ausserhalb der Kammer (13) auf der Getriebeseite eine über die Ölablaufrille (10) der Schale (8') herein ragende Spritzscheibe (19) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166381X | 1931-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166381A true CH166381A (de) | 1933-12-31 |
Family
ID=5685792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166381D CH166381A (de) | 1931-11-10 | 1932-10-21 | An einem Getriebekasten angeflanschte elektrische Maschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166381A (de) |
-
1932
- 1932-10-21 CH CH166381D patent/CH166381A/de unknown
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