CH166356A - Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben durch kochendes Wasser und Dampf. - Google Patents

Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben durch kochendes Wasser und Dampf.

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CH166356A
CH166356A CH166356DA CH166356A CH 166356 A CH166356 A CH 166356A CH 166356D A CH166356D A CH 166356DA CH 166356 A CH166356 A CH 166356A
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Josef Dr Med Schoene
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests

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Description


  Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben durch kochendes  Wasser und Dampf.    Gegenstand der Erfindung ist eine Injek  tionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisie  ren derselben durch kochendes Wasser und       Dampf.     



  Der Erfindungsgegenstand hat. den Vor  zug,     ,dass    die     Sterilisierung    der Injektions  spritze, und zwar auch in     unierlegtem    Zu  stande, durch Auskochen in sehr geringen,  leicht zum Kochen zu     bringenden    Wasser  mengen ermöglicht wird, so     dass    man die  Sterilisierung schnell und mit geringen  Kosten durchführen kann. Dabei bedarf es       so    gut wie keiner Aufsicht.  



  Gemäss der Erfindung zeichnet sich der  Erfindungsgegenstand aus durch eine in  ihrem     obern    Teil erweiterte Kochröhre, in  welcher Erweiterung die Injektionsspritze       mittelst    mindestens eines in der Nähe ihres       obern    Endes angebrachten vorspringenden  Teils aufgehängt ist, der so beschaffen ist,  dass er sich im untern Abschnitt der Erwei  terung an .deren Wandung anlegt, dabei aber    zugleich Durchgänge zwischen dem untern  Teil der Kochröhre und dem     obern    Ab  schnitt der Erweiterung freilässt. Die Koch  röhre hat zweckmässig einen Durchmesser,  der nur wenig grösser ist als derjenige der  Injektionsspritze, damit man mit möglichst  geringen Wassermengen auskommen kann.

    Die     Erweiterung    im     obern    Teil der Koch  röhre kann trichterförmig,     becherförmig,     kelchförmig oder ähnlich gestaltet sein. Als  besonders zweckmässig hat sich die Kelch  form erwiesen. Der vorspringende Teil am  obern Ende der Injektionsspritze kann belie  bige Form haben, sofern er nur geeignet ist,  sich an die Innenwandung der     Erweiterung     anzulegen und die Spritze auf diese Weise  zu tragen und ferner Durchgänge zu schaf  fen, durch die das siedende Wasser und der  Dampf     hindurchtreten    können.

   Insbesondere       kann    dieser Teil von einem scheibenartigen  Rand gebildet werden, dessen Umfangsform  von dem     Querschnitt    der Erweiterung der      Kochröhre abweicht. Dieser Rand kann  durch Abbiegung des     obern    Endes des       Spritzenmantels    hergestellt sein. Als zweck  mässig hat sich ein mehreckiger, insbesondere  sechseckiger Rand erwiesen. Der Rand kann  aber auch kreisförmig gestaltet und der vor  springende Teil perforiert sein.  



  Durch die     Verengerung    an der Auflager  stelle der Spritze werden auch     grössere     Dampfblasen zerteilt, und es wird verhütet,  dass Wasser aus der Kochröhre hinaus  geschleudert wird     und,    an deren Wand her  abfliessend, die eventuell zur Erhitzung vor  handene Flamme auslöscht. Ausserdem wird  verhindert, dass die Spritze von ihrem Auf  lager hochgeschleudert wird.    Beim Gebrauch wird     zweckmässig    eine       Hilfsvorrichtung    benutzt, die aus     einem    Sta  tiv mit gelochter Platte     besteht,    in deren  Öffnungen die Kochröhre eingehängt und  durch ihren     erweiterten    Teil getragen wird.

    Die Kochröhre wird zweckmässig so weit mit  Wasser gefüllt, dass das Wasser bis über  das obere Ende des     Spritzenmantels    hinaus  reicht. Infolge der geringen erforderlichen  Wassermenge kann man destilliertes Wasser  benutzen. Hierdurch     wird    infolge der Ver  meidung von Niederschlägen (Kesselstein  bildung) höchste Sauberkeit der     Spritze    und  der Nadel gewährleistet.<B><U>21</U></B> an kann infolge  dessen bei Benutzung von     Injektionsnadeln     aus rostfreiem     Stahl    und von fast metall  freien Glasspritzen dieselbe Spritze monate  lang in     unierlegtem    Zustande benutzen.  



  Das Wasser     wird    dann zweckmässig mit  telst einer kleinen Flamme, zum Beispiel der  jenigen eines     Spiritusbrenners,    zum Sieden  erhitzt. Eine     Aufsicht    während des     Kochens     ist kaum nötig, da der Siedevorgang, wie  vorstehend auseinandergesetzt, sich selbst  regelt. Es findet eine andauernde Zirkula  tion von Wasser     und.    Dampf durch die  Durchgänge im vorspringenden Teil des       Spritzenmantels    statt.  



  Nach beendeter Sterilisierung wird das  Wasser ausgegossen, und es     kann.    die leere  Kochröhre mit der     sterilisierten    Injektions-    spritze wieder in eine der Öffnungen der  erwähnten     Stativplatte    eingehängt werden.  Zur praktisch sterilen Aufbewahrung genügt  es, die Kochröhre mit eingelegter Spritze mit  einer Kappe zu bedecken,     die    mit ihrem  Rande auf der Platte des- Stativs aufsitzt, so  dass die Spritze im ärztlichen und zahnärzt  lichen Behandlungszimmer stets gebrauchs  fertig zur Verfügung steht:  Die     Zeichnung    bezieht sieh auf zwei bei  spielsweise Ausführungsformen des     Erfin-          du_ngsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt im Schnitt die erste Ausfüh  rungsform mit trichterförmiger Erweiterung  der Kochröhre;       Fig.    2 zeigt     sehaubildlich    ein Stativ, in  ,das das zweite Beispiel, dessen Kochröhre  mit kelchförmiger     Erweiterung    versehen ist,  eingehängt ist, und zwar wird     links    gerade  sterilisiert, während rechts die Sterilisation  fertig ist     Lind    das Beispiel mit einer     Kappe     überdeckt ist.  



  In     Fig.    1 bedeutet 1 den zur Hauptsache  zylindrischen Teil der Kochröhre, die eben  mit einer     trichterförmigen        Erweiterung   <B>29</B>  versehen ist. Wie aus der Zeichnung er  sichtlich, hat die Kochröhre 1 einen Durch  messer, der nur wenig grösser ist als der  jenige des     Spritzenmantels    3. An letzterem  ist .die Injektionsnadel 4 in üblicher Weise  mittelst einer Verschraubung 5 befestigt.  



  Der     Spritzenmantel    3 ist an seinem obern  Ende mit einem vorspringenden Teil ver  sehen, der durch einen umgebogenen Rand 6  ,des     Spritzenmantels    gebildet wird, welcher       beiepielsweise    sechsseitig ausgebildet sein  kann und der sich nur mit seinen     Ecken    ge  gen die Innenwand des untern Abschnittes  der Erweiterung 2     anlegt.     



  In     Fig.    2 ist ein Beispiel dargestellt, des  sen Kochröhre eine kelchförmige Erweite  rung 2. aufweist. Im übrigen sind die     Teil,.     mit -denselben Bezugszeichen wie in     Fig.    1  bezeichnet. Wie aus dieser Figur ersichtlich.  sind die Kochröhren in eine gelochte Platte     i     eines Stativs eingehängt.

   Die links vom  Beschauer sichtbare Kochröhre     ist    bis über      den Rand 6 der Injektionsspritze     bis    nahe  an den Knopf 8 des     Spi-itzenkolbens    mit  destilliertem Wasser gefüllt, das mittelst  einer Spirituslampe 9 zum Sieden erhitzt       wird.        \Taeh    beendeter Sterilisierung wird die  Vorrichtung mit der Spritze aus dem Stativ  herausgenommen und das Wasser ausgegos  sen.

   Die Vorrichtung mit der Spritze wird  dann, wie rechts vom Beschauer gezeigt, in  eine der andern Öffnungen der Platte 7     ein-          (;ehiingt    und mit einer Kappe 10 bedeckt, die  sich als zur Verhinderung einer     Reinfektion     praktisch ausreichend erwiesen hat.  



  Dadurch, dass .die Wassermenge bei den  dargestellten Beispielen in der Erweiterung  der Kochröhre im Vergleich zu der Wasser  menge in der eigentlichen Kochröhre ziem  lich gross ist, und dadurch, dass an der Wan  dung der Erweiterung eine gewisse Abküh  lung durch die     Aussenluft        stattfindet,    wer  den die aufsteigenden Dampfblasen in der  Erweiterung fast ganz kondensiert, so dass  keine wesentliche Verdampfung stattfindet.  Hierdurch wird ermöglicht, das Kochen ohne  Wasserverlust bis zu der üblichen chirur  gischen     Sterilisierzeit    von     ?0    bis 30     3Vlinuten          und    weit darüber hinaus fortzusetzen.

   An  dernfalls würde das Wasser schon in     liöeh-          stens    15 Minuten verdampft und eine Steri  lisierung damit unmöglich gemacht werden.  hin     Nachgiessen    von Wasser kann nicht er  folgen, da hierdurch die     Sterilisierung    unter  brochen und ausserdem die Gefahr eines  Springens der Spritze infolge des     Tempera-          lurwechsels    bestehen     würde.       Die Sterilisierung wird somit bei den       dargestellten    Beispielen mit Sicherheit erreicht  und insbesondere auch die für die Sterilität  der     Spritze    wichtige Fuge zwischen dem       Spritzenkolben    und 

  dem     Spritzenmantel    gut  mit Dampf und Wasser     überspült.    Natür  lich kommt auch dem Dampf sterilisierende  Wirkung zu, welche besonders wichtig wird,  wenn der Wasserspiegel bis unter die Auf  lagerstelle der     Spritze    gesunken ist oder  wenn der untere Teil der Kochröhre etwa       kolbig    gestaltet wird.    Die Spritze könnte an ihrem obern Teil  statt einen auch mehrere vorspringende Teile  aufweisen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben durch kochendes Was ser und Dampf, gekennzeichnet durch eine in ihrem obern Teil erweiterte Kochröhre, in welcher Erweiterung die Injektionsspritze mittelst mindestens eines in der Nähe ihres obern Endes angebrachten vorspringenden Teils aufgehängt ist, der so beschaffen ist, dass er sich im untern Abschnitt der Erwei- terung an deren Wandung anlegt,
    dabei aber zugleich Durchgänge zwischen dem untern Teil der Kochröhre und dem obern Abschnitt ,der Erweiterung freilässt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, @dass, die Kochröhre nur wenig grösseren Durch messer als die Injektionsspritze hat, da: mit man mit möglichst geringen Wasser mengen auskommen kann.
    ?. Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung der Kochröhre Kelchform hat. 3. Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ,der vorspringende Teil am obern Ende der Injektionsspritze von einem scheibenarti gen Körper gebildet wird, dessen Form von dem Querschnitt der Erweiterung der Kochröhre abweicht.
    Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dä.ss der scheibenartige Kör per mehreckig ist. Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dass' der scheiben artige Körper sechseckig ist.
    6. Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben nach Patentan spruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der vorspringende Teil am obern Ende der' Injektionsspritze von einem perforierten scheibenartigen Körper gebildet ist.
CH166356D 1932-11-18 1932-11-18 Injektionsspritze mit Vorrichtung zum Sterilisieren derselben durch kochendes Wasser und Dampf. CH166356A (de)

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