CH166340A - Magnet und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Magnet und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH166340A
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Aktien-Gesellsc Edelstahlwerke
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Edelstahlwerke Aktien Ges Deut
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  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)
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Description


      Magnet    und     Verfahren    zur Herstellung desselben.    Die Herstellung von Magneten aus einer  Stahllegierung durch Giessen, Schmieden  oder Walzen ist bekannt.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein  Magnet, der mindestens zum Teil aus gesin  tertem Material besteht. So können zum Bei  spiel die Polschuhe aus gesintertem Material  bestehen. während der übrige Teil aus einem  Guss- oder Walzmaterial     zusammengesetzt     ist. Es können auch umgekehrt die Polschuhe  aus einem     \Falz-    oder     Gussmaterial    bestehen  und der übrige Teil des     Nagnetes    aus gesin  tertem Material hergestellt sein.  



  Die Herstellung komplizierter Magnet  formen, wie Topfmagnete,     Ellipsenmagnete     für     Lautsprecher,    Telefone     etc.    kann sehr  vorteilhaft bewirkt werden.  



  Die Eigenschaften des neuen Magnetes  sind den der bisher durch Giessen oder Wal  zen hergestellten weit überlegen. Die     Rema-          nenz    und     Koerzitivkraft    kann bei permanen  ten Magneten wesentlich gesteigert werden.    Die legierungstechnische Zusammen  setzung     entspricht    meist den     Zusammen-          setzungen    bereits bekannter     Magnetstahl-          legierungen.    wobei jedoch der Kohlenstoff  gehalt wesentlich erhöht oder auch ganz er  setzt werden kann.  



  Die Erfindung soll anhand der Zeich  nung, die     Ausführungsformen    derselben dar  stellt, näher erläutert werden.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    eines Magne  tes mit gesinterten Polschuhen,       Fig.   <B>2</B> einen     Längsschnitt    durch eine Ein  richtung zum Pressen und Sintern von Pol  sehuhen,       Fig.    3 einen Teil einer     Einrichtung    im  Längsschnitt zum gleichzeitigen Pressen und  Sintern mehrerer Polschuhe,       Fig.    4 einen Teil einer Einrichtung im  Längsschnitt zum Pressen und     Sintern    von  Polschuhen;

             Fig.    5 einen Längsschnitt eines Topf  magnetes,       Fig,    6 einen     .Schnitt    nach Linie     A-Bi    der       Fig.    5,       Fig.    7 einen Längsschnitt     durch    einen       Hochfrequenzofen    mit. eingelegter Form zum  Sintern von Magneten.  



  In     Fig.    1 bezeichnen 1 und     .\2    gesinterte  Polschuhe, 3 bezeichnet .den gegossenen Mag  netkörper.  



  In     Fig.    2 bezeichnet 4 den Druckstempel  mit der Ringnut 5, 6 die     Innenpolschuhe    und  7 die     Aussenpolschuhe.    8     bezeichnet    einen  Formring zum Formen des Luftspaltes, 9       -und    10 bezeichnen Formteile. Die Herstel  lung der Polstücke gemäss     Fig.    2 ist wie  folgt: Die Formteile (9, 10) werden mit  pulverförmigem Material gefüllt, darauf  wird die Masse gestampft und gepresst mit  Hilfe,- des Stempels 4. Darauf erfolgt die       Sinterung,    indem die Masse durch elektrische  Wirbelströme erhitzt wird.  



  In     Fig.    3 bezeichnet 11 den Druckstem  pel, 14a bis     14e    die Polstücke, die aus fein  verteiltem Material bestehen. Die Polstücke  14a bis 14e sind durch     die    Formteile 12a bis  12f und 13 bis 15 begrenzt.  



  In     Fig.    4 bezeichnet 16 den Druckstem  pel, 18a bis 18e eine Gruppe von Aussenpol  schuhringen, die aus einer Masse von fein  gepulvertem     Material    bestehen. Die Pol  stücke 18a bis 18e     sind    durch die     Formteile     17a bis<B>171,</B> 19 und 20 begrenzt. Die Her  stellung erfolgt, wie oben bereits beschrieben.  



  In     Fig.    5 bezeichnet 1 .den Magnetkörper,  2 und 3. Polschuhe, die in den     Magnetkörper          eingeseigert    sind.  



       Fig.    6 zeigt     einen        Schnitt        nach.    Linie  <B>A -B</B> in     Fig.    5. 1 bezeichnet den Magneten  und 4 bezeichnet Öffnungen zum Ausnehmen  der Formkerne.  



  In     Fi;.    7     bezeichnen        12'',    13', 14" Form  teile, 11. einen Formring zum Formen des  Luftspaltes,     5:"    den Druckstempel,     6\"    einen  Zylinder,     7"'    fein     verteilte    Kohle, 8     ".    ein  feuerfestes Rohr.,

       9@    eine Wicklung aus fla  chem Kupferrohr mit elektrischen Anschlüs  sen 15" am Anfang und am Ende der     Wick.            lang.        16-"        bezeichnet    einen feuerfesten     rtoatL     und     17"    ein Eisenblech.

   Die Herstellung der  Magnete ist wie folgt:  Die Form, die mit 11     @,    12 ,<B><I>132,</I></B>     U\     bezeichnet ist, wird mit. einer Masse von     f-gin     gepulvertem magnetischen     Material,    bei  spielsweise mit einer Masse, die aus Kobalt,  Wolfram, Chrom,     Molybdän    und Eisen mit  Kohlenstoff in beliebigen bekannten Verhält  nissen besteht, gefüllt. Die Masse wird dann       gepresst    mit Hilfe des Stempels     5 \.    Danach  wird der obere Teil der Form mit einer Masse  von fein gepulvertem Eisen oder     Kobalt-          Eisen    zum Zwecke der Bildung -der Pol  schuhe ausgefüllt.

   Die ganze Masse wird  dann     gepresst    und gesintert, und zwar bei  einem Druck von zirka     \?00    bis. 500,     kg/cm'     und unter     Anwendung    von     beispielsweise          Hochfrequenzwirbelströmen    von 4 bis 6       KVA.    Nach Beendigung des     Sinterverfah-          rens    wird der     Stroni    abgeschaltet und die  Form zwecks Abkühlung aus dem Ofen ent  fernt.  



  Je nach den verlangten magnetischen       Eigenschaften    kann die Zusammensetzung  der Masse     variiert    werden. Es können zum  Beispiel vorteilhaft. für permanente Magnete  Massen von 5 bis<B>50%</B> Kobalt, 1 bis     10%-          Wolfram,    10 bis 90     %    Fe mit 0,5 bis 7  Kohlenstoff mit oder ohne     Nickelzusatz    ver  wendet werden.  



  Für besondere Fälle können auch     kohlen-          stofffreie    Zusammensetzungen zur Verwen  dung gelangen.  



  Die Polschuhe können auch aus Weich  eisen bestehen und lamelliert sein.  



  Beim Verfahren gemäss der     Erfindung     kann auch in einem besonderen     Sinterprozess          ein    Teil des Magnetes     gesintert    und alsdann  mit dem andern Magnetteil verbunden wer  den.

   Es können auch nur die Polschuhe ge  sintert: werden.     Ferner    kann eine Verbin  dung von Polschuhen aus gesintertem     Mä-          terial    mit dem übrigen durch     Sinterung        her-          zustellenden    Teil des     Magnetas    während     de-:-          sen        Sinterung    erfolgen.

   Fertig     gesinterte     Polschuhe können auch auf den übrigen Teil  des Magnetes     aufgepress't,    mit ihm verlötet      oder     verschweisst        -werden.        Eine    Verbindung  von     Polscliulien    aus     urgesintertem    Material  mit dem übrigen, durch Sintern herzustellen  den Teil des Magnetes kann auch während       dessen        Sinterung    erfolgen.  



  Es können auch bei der     Sinterung    der  Polschule Bindemittel verwendet werden. Es  können auch beim Zusammenbau der Pol  schuhe mit den übrigen Teilen des Magnetes  Bindemittel verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Magnet.. dadurch gekennzeichnet, ,dass er mindestens zum Teil aus gesintertem Mate rial besteht. U LATERAN SPRüCHE 1. Magnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Pol- L, aus gesintertem Material be stehen. 2. Magnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe aus urgesintertem Material bestehen und der übrige Teildes Magnetes aus gesintertem Material besteht. 3.
    Magnet nach Patentanspruch I, dadurch gelzennzeichnet, dass die Polschuhe aus Weicheisen bestehen. 1. Magnet nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe aus Bobalteisen bestehen. 5. Magnet nach Patentanspruich I, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe gesin tert sind und der übrige Teil durch Giessen hergestellt ist. 6. Magnet nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass die Polscliulie gesin tert. sind und der übrige Teil durch Wal zen hergestellt, ist. i . Magnet nach Patentanspruch 1 und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet.
    dass die Polschuhe -lamelliert sind. PATENTAISPRUCH Ii: Verfahren zur Herstellung eine. Magne tes nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Teil des Magne- tes durch hintern von gepulvertem Material erhalten wird. UNTERANSPRÜCHE: B.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet. dass in einem be sonderen Sinterprozess ein Teil des Mag Metes gesintert und alsdann mit dem an dern Magnetteil verbunden wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass nur die Pol schuhe gesintert werden. 10. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.ss eine Verbin dung von Polschuhen aus gesintertem Material mit dem übrigen durch Sintern herzustellenden Teil des Magnetes wäh rend dessen Sinterung erfolgt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, da.ss fertig gesinterte Polschuhe auf den übrigen Magnetteil aufgepresst wer den. 12. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass fertig gesinterte Polschuhe mit. dem übrigen Magnetteil verlötet werden. 1$. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass fertig gesinterte Polschuhe mit dem übrigen Magnetteil verschweisst wer den.
    14. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Verbin dung von Polschuhen aus urgesintertem Material mit .dem übrigen, durch Sintern herzustellenden Teil des Magnetes wäh rend dessen Sinteiling erfolgt. 15. Verfahren nach Patentanspruch @ II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass die Polschuhe unter Anwendung von Druck gesintert werden. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 9 und 15, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Polschuhe grup penweise unter Anwendung von Druck gesintert werden. 17. -Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 9 und 15, dadurch ge kennzeichnet, dass Innenpolschuhringe und Aussenpolschuhringe in einem ge trennten Arbeitsgang hergestellt werden. 18. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, .dadurch gekennzeich net, dass bei der Sinterung der Polschuhe Bindemittel verwendet werden. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass zum Zusammenbau der Pol schuhe mit dem übrigen Teil des Magne tes Bindemittel verwendet werden.
CH166340D 1931-10-08 1932-10-08 Magnet und Verfahren zur Herstellung desselben. CH166340A (de)

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