CH158331A - Kreiselmaschinenaggregat für hydraulische Speicherung. - Google Patents
Kreiselmaschinenaggregat für hydraulische Speicherung.Info
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Description
Kreisehnaschinenaggregat für hydraulische Speicherung. Die Erfindung betrifft ein Kreisel maschinenaggregat für hydraulische Spei cherung, welches aus abwechselnd betrie bener Pumpe und Turbine besteht. Die Er- findung besteht darin, dass ein der Pumpe und der Turbine gemeinsamer Laufradboden vorgesehen ist, der an seinem Umfang die druckseitigen Räume der Pumpe gegen die druckseitigen Räume der Turbine abdichtet. Vorteilhaft ist zwischen dem Druckraum der Pumpe und dem Druckraum der Turbine eine Trennwand vorgesehen.
Ferner kann ausser den mit der Pumpe und den mit der Turbine verbundenen Regelorganen den Druckräumen ein Abschlussorgan vorgeschaltet sein, das wahlweise je einen der den Laufrädern zuge ordneten Druckräume abschliesst.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig. 1 erläutert eine Ausführungsform mit senkrechter Welle; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1; Fig. 3 veranschaulicht eine %veitere Aus führungsform mit wagrechter Welle und mit gemeinsamem Druckraum für Turbine und Pumpe.
Nach Fig. 1 ist eine elektrische Maschine 1 mit senkrechter Welle im Maschinensaal des Krafthauses 3 aufgestellt. Im Funda ment des Krafthauses 3 befindet sich das Kreiselmaschinenaggregat 4, das durch die Welle 5 mit der elektrischen Maschine 1 ver bunden ist.
Das greiselmaschinenaggregat 4 besteht aus abwechselnd betriebener Pumpe und Turbine. Im Gehäuse 6, das ein- oder mehr teilig sein kann, ist zwischen dem Druck raum 8 der Pumpe und dem Druckraum 9 der Turbine eine Trennwand 7 vorgesehen. Die Druckräume 8 und 9 sind gemeinsam an das Druckrohr 10, das zu einem nicht ein gezeichneten Speicherbecken führt, ange schlossen. Ihnen ist das Abschlussorgan 11 vorgeschaltet, das wahlweise je einen der Druckräume 8, 9 vom Druckrohr 10 ab schliesst.
Dass Gehäuse 6 umschliesst das Pumpen- leitrad 12, das mit dem Pumpendruckraum 8 in Verbindung steht, und das Turbinenleit- rad 13, das mit dem Turbinendruckraum 9 in Verbindung steht. Innerhalb der Leiträder 12, 13 befinden sich die auf der Welle 5 be festigten Laufräder 14 für die Pumpe und 15 für die Turbine, die einen gemeinsamen Laufradboden 2;9 aufweisen, der an seinem Umfang die druckseitigen Räume der Pumpe gegen die druckseitigen Räume der Turbine abdichtet.
Diese druckseitigen Räume um fassen alle Räume von den Laufradaustritten bis und mit dem gemeinsamen Druckraum 21 (Fig. 3) oder den getrennten Druckräumen 8 und 9 (Fig. 1). An das Pumpenlaufrad 14 ist das Pumpensaugrohr 16, und an das Tur binenlaufrad 15 das Turbinensaugrohr 17 angeschlossen.
Beim Turbinenbetrieb wird die Klappe 11 zum Abschluss des Pumpendruckraumes 8 in die gestrichelte Lage umgelegt. Hierauf wer den der Druckraum 8 und das Saugrohr 16 in der Nähe der Pumpe in bekannter Weise, zum Beispiel mittelst Druckluft, Auspumpen oder dergleichen, entleert. Dabei wird das Saugrohr 1-6 je nach der Lage des Unter wasserspiegels gegenüber den Laufrädern des Kreiselmaschinenaggregates 4 für das Aus pumpen mittelst eines Abschlussorganes 19 abgeschlossen.
Wird nun das Abschlussorgan 18 geöffnet und durch das zufliessende Was ser das Kreiselmaschinenaggregat 4 als Tur bine in Betrieb gesetzt, wobei es die elek trische Maschine 1 antreibt, so läuft das Pumpenlaufrad 14 ohne wesentliche Lei stungsverluste in einem mit Luft gefüllten Raum leer mit.
Beim Pumpenbetrieb muss die elektrische Maschine 1, sofern sie eine Synchron maschine ist, auf die Betriebsdrehzahl ge bracht werden, bevor sie als Motor auf das Netz geschaltet werden kann. Hierfür lässt man zum Beispiel das Kreiselmaschinen aggregat 4 in der oben beschriebenen Weise als Turbine laufen. Läuft die elektrische Maschine als Motor, so wird das Abschluss- organ 18 geschlossen und die Umschaltklappe 11 zum Abschluss des Turbinendruckraumes 9 in die gezeichnete Lage umgelegt. Gleich zeitig wird das Abschlussorgan 19 geöffnet und der Pumpendruckraum 8 in bekannter Weise entlüftet, so dass er sich mit Wasser anfüllt.
Saugt nun die Pumpe an, so kann das Abschlussorgan 18 geöffnet werden. Mit dem Entlüften des Piimpendruckraumes 8 werden der Druckraum 9 und das Saugrohr 17 der Turbine in bekannter Weise entleert, so dass! das Turbinenlaufrad in einem Luft raum leer mitlaufen kann.
Der Druckraum 8 nach Fig. 2 hat die Form eines Spiralgehäuses mit einem in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn ab nehmenden Querschnitt und der darüber be findliche Druckraum 9 diejenige eines Spiral- gehäuses mit einem im Uhrzeigersinn abneh menden Querschnitt. Diese Gehäuseanord nung ergibt sich infolge der Zuleitung des Betriebsmittels in den Druckraum der Pumpe und der Ableitung des Betriebsmittels aus dem Druckraum der Turbine, die derart er folgen, dass sowohl während des Pumpen betriebes, als auch während des Turbinen betriebes die Welle der Kreiselmaschine den gleichen Drehsinn hat.
Bei der Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes nach Fig. 3 ist eine wag rechte Welle 20 und ein nicht unterteilter Druckraum 21 für Pumpe und Turbine vor gesehen. Beim Turbinenbetrieb erfolgt der Abschluss der Pumpe vom Druckraum 21 durch den Ringschieber 22, der gleichzeitig als Regelorgan der Pumpe dienen kann, wo bei ein von einem nicht eingezeichneten Hilfsmotor verstellbares Gestänge 23 zur An wendung kommt. Beim Pumpenbetrieb er folgt der Abschluss der Turbine vom Druck raum 21 durch die drehbaren Leitschaufeln 24, die in bekannter Weise durch Hebel 25 und das Zwischenstück 26 mit dem Regulier ring 27, der durch das Gestänge 28 verstellt wird, verbunden sind und zur Leistungsrege lung der Turbine dienen.
Die Abdichtung am Umfang des Laufradbodens 29 dichtet je weils die druckseitigen Räume des im Be- trieb befindlichen Teils vom Laufradaustritt an bis und mit dem gemeinsamen Druckraum 21 gegen die druckseitigen Räume des leer laufenden Teils zwischen dem Austritt des Laufrades dieses Teils und dem geschlosse nen Regelorgan 22 oder 24.
Die Entleerung des nicht im Betrieb be findlichen Teils erfolgt in an sich bekannter Weise. Dabei können das Pumpenlaufrad 14 und das Turbinenlaufrad 15 auf der Druck seite gegenseitig mittelst einer Labyrinth dichtung abgedichtet sein. Bei gleicher Leit- schaufelzahl für Pumpe und Turbine kann die Verstellung einer Leitschaufel der Pumpe und einer Leitschaufel der Turbine mittelst derselben Welle erfolgen und diese die gleiche, beiden Leitschaufeln gemeinsame Drehachse aufweisen. Auch können für die Turbine oder für die Pumpe oder für beide Ringschieber sowohl als Abschlussorgan, als auch als Regelorgan verwendet werden.
Durch den der Pumpe und der Turbine gemeinsamen Laufradboden 29 ergibt sich der Vorteil, dass das im Betrieb befindliche Laufrad das andere wirksam kühlt, und dass ausserdem auch das Spaltwasser, das aus dem im Betrieb befindlichen Teil durch die ge meinsame Abdichtung zwischen den druck- seitigen Räumen der beiden Laufräder hin durchtritt, zur Kühlung des leerlaufenden Laufrades beiträgt. Auch wird vorteilhafter weise unter Beibehaltung der sowohl für Pumpe als für Turbine günstigsten Strö mungsführung eine gedrängte Bauart, insbe sondere eine günstige Länge erhalten.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungen. Anstatt, dass ein der Pumpe und der Turbine gemein samer Laufradboden durch die Ausbildung von Pumpen- und Turbinenlaufrad als Dop pelrad in einem Stück hergestellt ist, kann der gemeinsame Laufradboden zwei- oder mehrteilig ausgeführt sein, und ein Teil mit dem Pumpenlaufrad, ein anderer Teil mit dem Turbinenlaufrad verbunden und das Ganze durch Verschraubung oder derglei chen zum gemeinsamen Laufradboden zu- sammengestellt sein.
Es können die Stirn wände des Gehäuses in einer senkrechten Ebene zur Wellenachse verlaufen, während die spiralförmig ausgebildeten Druckräume für Pumpe und Turbine durch eine in der Richtung der Wellenachse ungefähr schrau benförmige Wand getrennt werden. Ferner kann das Gehäuse als Kesselgehäuse ausge bildet sein. Bei entgegengesetztem Drehsinn für Pumpe und Turbine kann der gemein same Druckraum die Form eines Spiral- gehäuses haben. Das Pumpenlaufrad und das Turbinenlaufrad können derart verschie dene Durchmesser haben, dass unter Anpas sung an die für sie massgebenden Betriebs verhältnisse beim Pumpenbetrieb und beine Turbinenbetrieb die gleiche Drehzahl ermög licht ist.
Schliesslich kann eine zwischen dem Druckraum und dem Laufrad der Pumpe be findliche Abschliessvorrichtung und eine zwi schen dem Druckraum und dem Laufrad der Turbine befindliche Abscbliessvorrichtung von demselben Hilfsmotor bedient werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kreiselmaschinenaggregat für hydrau- lische,Speicherung, welches aus abwechselnd betriebener Pumpe und Turbine besteht, ge kennzeichnet durch einen der Pumpe und der Turbine gemeinsamen Laufradboden (29), der an seinem Umfang die druckseiti- gen Räume der Pumpe gegen die drucli:seiti- gen Räume der Turbine abdichtet.UNTERAN SPRüCHE 1. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet. dass zwi schen dem Druckraum (8) der Pumpe und dem Druckraum (9) der Turbine eine Trennwand (7) vorgesehen ist. 2. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennwand als eine in der Richtung der Wellenachse unge fähr schraubenförmig verlaufende Wand ausgebildet ist. d. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht unterteiltem Druckraum beim Tur binenbetrieb der Abschluss der Pumpe vom Druckraum der Turbine durch mit der Pumpe verbundene Regelorgane er folgt.4. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass- bei nicht unterteiltem Druckraum beim Pum penbetrieb der Abschluss der Turbine vom Druckraum der Pumpe durch mit der Turbine verbundene Regelorgane erfolgt. 5. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpenlaufrad und das Turbinenlaufrad derart verschiedene Durchmesser haben, dass unter Anpassung an die für sie mass gebenden Betriebsverhältnisse beim Pum penbetrieb und beim Turbinenbetrieb die gleiche Drehzahl ermöglicht ist.6.,. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den mit der Pumpe und den mit der Turbine verbundenen Regelorganen den Druckräumen (8, 9), die den Laufrädern zugeordnet sind, ein Abschlussorgan vor geschaltet ist, das wahlweise je einen die ser Druckräume abschliesst.7. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dem Druckraum und dem Lauf rad der Pumpe befindliche Abschliessvor- richtung und eine zwischen dem Druck raum und dem Laufrad der Turbine be findliche Abschliessvorrichtung von dem selben Hilfsmotor bedient werden.B. Kreiselmaschinenaggregat nach Patentan spruch, mit Leitschaufelregelung, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Verstellung einer Leitschaufel der Pumpe und einer Leit- sehaufel der Turbine mittelst derselben Welle erfolgt und diese die gleiche, bei den Leitschaufeln gemeinsame Drehachse aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH158331T | 1930-12-17 |
Publications (1)
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| CH158331A true CH158331A (de) | 1932-11-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH158331D CH158331A (de) | 1930-12-17 | 1930-12-17 | Kreiselmaschinenaggregat für hydraulische Speicherung. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH158331A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4302151A (en) * | 1978-05-09 | 1981-11-24 | Ateliers Des Chamilles S.A. | Draft tube for a reaction turbine |
| CN112727955A (zh) * | 2021-01-18 | 2021-04-30 | 一汽解放汽车有限公司 | 一种液力缓速器转子 |
-
1930
- 1930-12-17 CH CH158331D patent/CH158331A/de unknown
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