CH156902A - Verfahren und Vorrichtung zum Fernübertragen von stillstehenden und sich bewegenden Bildern auf elektrischem Wege. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fernübertragen von stillstehenden und sich bewegenden Bildern auf elektrischem Wege.

Info

Publication number
CH156902A
CH156902A CH156902DA CH156902A CH 156902 A CH156902 A CH 156902A CH 156902D A CH156902D A CH 156902DA CH 156902 A CH156902 A CH 156902A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cathode
dependent
image
anode
cathode ray
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
America Radio Corporation Of
Original Assignee
Rca Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rca Corp filed Critical Rca Corp
Publication of CH156902A publication Critical patent/CH156902A/de

Links

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Fernübertragen von stillstehenden und sieh  bewegenden Bildern auf     elekti-Ischem    Wege.    Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren zum Fernübertragen von stillstehen  den und sich bewegenden Bildern auf elek  trischem Wege und auf eine Vorrichtung zur  Ausführung dieses Verfahrens.  



  Es wurde bereits ein System vorgeschla  gen, bei dem sich ein Film mit einer konstan  ten Geschwindigkeit vor einer photoelek  trischen Zelle bewegt und während seiner Be  wegung der Wirkung eines abtastenden  Lichtbündels ausgesetzt ist, das sich in Quer  richtung über den Film hin- und herbewegt.  



  Die Zeitdauer, während der bei diesem  System die Photozelle einem durch ein be  stimmtes Bildelement fallenden     Lielttbündel     ausgesetzt wird, ist sehr klein, so     dass    die  Änderung des Ausgangsstromes der Photo  zelle äusserst gering ist.  



  Zwecks     VerUngerung    dieser Zeitdauer  wurde auch schon vorgeschlagen, eine Katho  denstrahlröhre zu benutzen, innerhalb deren  eine     ADza.lil    von lichtempfindlichen gegen-    einander isolierten Zellen in einer Ebene an  geordnet sind, wobei diese Zellen der Reihe  nach von einem     Katliodenstrahl    abgetastet  werden.

   Die Wirkung dieser Vorrichtung  kommt darauf heraus,     dass,    das Bild     -anz     oder teilweise auf die lichtempfindlichen  Zellen projiziert wird; unter dem     Einfluss    des  Lichtes erhalten die verschiedenen Zellen in  folge ihrer Kapazität in     bezug    auf die Erde  positive Ladungen, die der Stärke des Lichtes  und der Dauer der Belichtung proportional  sind.     Jedesmal    wenn der Kathodenstrahl  beim Abtasten eine der positiven Zellen  trifft, gibt er in genügendem Masse Elektro  nen ab, um die Ladung auszugleichen. Es  wird dadurch also der Elektronenstrom mit  Beträgen moduliert, die proportional zu den  Ladungen der Zellen sind, über die er sieh  bewegt.  



  Es hat sich jedoch herausgestellt,     dass    mit  dieser Einrichtung bauliche Schwierigkeiten  verbunden sind; insbesondere der Bau der           pliotoelektrischen    Kathode bietet verschie  dene Schwierigkeiten.  



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung wird das Bild ganz oder teilweise auf  eine lichtempfindliche Kathode projiziert, die  unter dem     Einflu3    des Lichtes Elektronen  auf eine derart ausgebildete Anode wirft,     dass     auf dieser Anode ein aus Reihen von elektro  statischen Ladungen zusammengesetztes     elek-          triselies    Bild gebildet wird, das von einem  Kathodenstrahl derart abgetastet wird,     dass     ein Strom erhalten wird, der sich entspre  chend der Helligkeit der projizierten Bild  punkte ändert.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand  der Zeichnung näher erläutert, in denen       Fig.   <B>1</B> einige Teile eines     Ausführungsbei-          in          spiels    der Fernsehvorrichtung gemäss der Er  findung darstellt;       Fig.    2 stellt schematisch die vollständige  Fernsehvorrichtung dar;       Fig.   <B>3</B> und 4 sind graphische Darstel  lungen;       Fig.   <B>5</B> ist ein Querschnitt nach der Linie  <B>5-5</B> in     Fig.    2;

         Fig.   <B>6</B> ist in vergrössertem Massstab ein  Schnitt nach der     Linie,6-6    in     Fig.   <B>5;</B>       Fig.   <B>7</B> stellt in vergrössertem Massstab  eine andere     Ausführungsform    einer Anode  dar;       Fig.   <B>8</B> ist ein Schnitt nach der Linie<B>8-8</B>  in     Fig.   <B>7,</B> und       Fig.   <B>9</B> stellt eine verbesserte Ausführung  der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten Vorrichtung dar.

    Eine     Entladungsröhre   <B>10</B> enthält eine  photoelektrische Kathode<B>11,</B> welche die  Form eines Schirmes mit feinen Maschen hat  und aus     licht-empfindlichem    Stoff hergestellt  ist. Ein Paar dünne Platten 12 und<B>13</B> sind  in geringem Abstand voneinander in Ebenen  parallel zu der Ebene der Kathode<B>11</B> ange  ordnet. Diese Elektroden weisen Öffnungen  auf, in denen Rohre 14 aus Isolierstoff an  geordnet sind; in jedem dieser Rohre     14:,    be  findet sich ein metallenes Element<B>15</B> mit  einem kugelförmigen Teil<B>16.</B> In der Nähe  der Teile<B>16</B> der Elemente<B>15</B> ist eine Elek-         trode    17 in Form eines Schirmes mit feinen  Maschen angeordnet.  



       Uin    ein Bild zu übertragen, das     121/-9        ein     lang und breit ist, werden 6400 Elemente<B>15</B>  angebracht und in<B>80</B> Reihen     gleichmä-ssig     über die Oberfläche der Platten 12 und<B>13</B>  verteilt. Die Röhre<B>10</B> enthält ferner eine  Vorrichtung zum Erzeugen eines Kathoden  strahles, der alle Elemente<B>15</B> der Reihe nach  mit einer Geschwindigkeit von<B>19-</B> bis<B>15</B> Bil  dern in der Sekunde abtastet, wobei jeder  Teil<B>16</B> eines     Elpmenips   <B>15</B> und ein Teil der  Platte<B>13</B> vom Kathodenstrahl getroffen  wird.  



  Zum Abtasten wird dem Kathodenstrahl  eine     wagrechte    Bewegung mittelst einer Spule  <B>19</B> erteilt, die von einem Generator 20 mit  einer Frequenz von 480 Perioden in der  Sekunde erregt wird; die senkrechte     Bjewe-          gung    wird durch die Platten<B>'21</B> bewirkt,  denen die Spannung eines     Generators        2,2    zu  geführt wird, der eine Frequenz von<B>10</B>  Perioden in der Sekunde besitzt.  



  Die Elektroden<B>12</B> und<B>11</B> werden mit der  positiven     bezw.    negativen Klemme einer Bat  terie<B>23</B> verbunden; es wird dadurch zwischen  diesen Elektroden ein elektrostatisches Feld  erzeugt, dessen Kraftlinien infolge des gerin  gen Abstandes zwischen diesen Elektroden  parallel verlaufen und senkrecht zur Ebene  der Elektroden 12 und<B>11</B> stehen. Die Elek  trode<B>13</B> ist mit dem einen Ende 24 eines  Widerstandes 25 verbunden, dessen anderes  Ende mit der positiven Klemme der Batterie       23    verbunden ist. Die negative Klemme der  Batterie<B>23</B> ist über eine Leitung<B>26</B> mit Erde  verbunden.  



  Die Elektrode<B>17</B> hat ein positives Poten  tial, da sie über eine Leitung<B>27</B> mit der posi  tiven Klemme der Batterie<B>2,3</B> verbunden ist.  In diese Leitung<B>27</B> kann     gewünschtenfalls     eine Batterie<B>28</B> eingeschaltet sein, welche die  positive Spannung der Elektrode<B>1-7</B> erhöht.  



  Der Widerstand 25 in Reihe mit der Bat  terie<B>23</B> ist in den Eingangskreis einer     Ver-          stärkerröhre   <B>31</B> eingeschaltet. Die     Ausgangs-          euergie    dieser Röhre kann einem Radiosende,-           system    34 und von dort einer Antenne zuge  führt werden.  



  Das Bild     3;5t    eines Gegenstandes<B>316</B> wird       mitteist    einer Linse 37 auf der     lielitempfind-          lielien    Oberfläche der Kathode<B>11</B> projiziert.  



  Die in den     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellte     Vor-          rielltung    wirkt wie folgt.  



  Wird die Kathode<B>11</B> von Licht getrof  fen, das -von einem Gegenstand     3,6#    herkommt,  so sendet sie Elektronen aus. Die Menge der  ausgesandten Elektronen ist von der Stärke  des. die Kathode<B>11</B> treffenden Lichtes ab  hängig, das in jedem Punkt der Kathode  von der     Hedligkeit    des     Gegenstandes'3#6%    ab  hängig -ist. Die von der Kathode<B>11</B> aus  gesandten Elektronen bewegen sieh zur  Anode<B>19,</B> unter dem     Einfluss,    des elektrosta  tischen Feldes, dessen Kraftlinien durch die  Pfeile 43 angedeutet werden.

   Die von den  Stellen 42! der lichtempfindlichen Oberfläche       aus'gesendeten    Elektronen bewegen sich durch  die Maschen der Kathode<B>11</B> hindurch zur  Elektrode 12 gemäss den Kraftlinien des     clek-          trostatischen    Feldes zwischen der Kathode<B>11</B>  und der Elektrode 12, worauf diese Elek  tronen über die Batterie     2,31    und die Leitung  <B>26</B> zur Erde abgeleitet werden. Die von den  Stellen 40 der lichtempfindlichen Oberfläche  ausgesandten Elektronen bewegen sich ge  mäss der Richtung der Pfeile 41 unter dem       Einfluss    des elektrostatischen Feldes ebenfalls  durch die Maschen der Kathode hindurch -und  erreichen die Anode gemäss den durch die  Pfeile<B>3,9</B> angegebenen parallelen Kraftlinien.

    Diese Elektronen, die also die Elemente<B>1,5,</B>  treffen, laden sie zu     einemWert    auf, der durch  die Belichtung der entsprechenden Stellen 40  der Kathode<B>11</B> bedingt wird, denn jedes Ele  ment<B>15</B> bildet mit dem umringenden Teil  der Elektroden 12 und<B>13</B> einen Kondensator,  der von den von der Kathode<B>11</B> ausgesandten  Elektronen aufgeladen wird.  



  Die     Ladungskurve    jedes     Kondensators    ist  in     Fig.   <B>3</B> dargestellt, in der<B>E,</B> die Höchst  spannung angibt, zu der der Kondensator  aufgeladen werden kann, während<B>E...</B> die       ITbehstspannung    ist, zu welcher der Konden  sator tatsächlich aufgeladen wird, selbst    wenn die zugehörige Stelle 40 der Kathode<B>11</B>  sehr hell beleuchtet wird.  



  Die Elektronen des Kathodenstrahles 4-4  erreichen die positive Elektrode<B>17</B> mit einer  Geschwindigkeit, die durch den Potential  unterschied zwischen der Elektrode<B>17</B> und  der Kathode 46 bedingt wird. Ein Teil dieser  Elektronen trifft den Schirm<B>17</B> und wird  von letzterem absorbiert und über die Bat  terien 28 und<B>23</B> und die Leitung<B>26</B> zur  Erde abgeleitet. Die Elektronen, die sich  durch die Öffnungen des Schirmes hindurch  bewegen, treffen den Teil<B>16,</B> eines Elementes  <B>15</B> und die, -um dieses Element     herumlieo-en-          den    Teile der Elektrode<B>13,</B> die mit<B>38</B> be  zeichnet sind.  



  Wenn, alle Elemente<B>15</B> in ungeladenem  Zustand sind, oder bis auf die gleiche Span  nung aufgeladen sind, werden beim Abtasten  alle Teile der Elektrode<B>13</B> von derselben An  zahl von Elektronen des Kathodenstrahles 44  getroffen. In jenen Fällen, in denen kein  Bild auf die Kathode<B>11</B> projiziert wird, oder  die Belichtung über die ganze Bildoberfläche  gleichmässig ist, erzeugen die Elektronen des  Kathodenstrahles 44, welche die Elektrode<B>13</B>  gemäss den Pfeilen 44a treffen, einen konstan  ten Gleichstrom in dem Kreis, der durch den  Widerstand<B>25,</B> die Batterie<B>23</B> und die Erde  und die Kathode     4-6,    gebildet wird, von der  die Elektronen ausgesendet -werden.

   Die Grösse  dieses Gleichstromes wird durch die Anzahl  von Elektronen bestimmt, welche die Elek  trode<B>13!</B> in jedem Augenblick einer     Abiast-          periode    trifft. Sind jedoch einige der Ele  mente<B>15</B> geladen, oder weicht die Ladung von  einem Anfangswert ab, weil ein Bild auf die  Kathode<B>11</B> projiziert wird, so ändert sich die  Anzahl der Elektronen, die in der Umgebung  eines Elementes<B>15</B> die Elektrode<B>13</B> trifft,  unter dem     Einfluss    der Grösse der Ladung<B>E,</B>  die sieh auf diesem Element<B>15</B> befindet.  Diese Änderung der Anzahl von Elektronen  ist umgekehrt proportional zu der Grösse der  Ladung<B>E</B> des Elementes<B>15,</B> das in diesem  Augenblick vom Kathodenstrahl 44 getroffen  wird.

   Eine Änderung in der Anzahl von  Elektronen, welche die Elektrode<B>13</B> in jedem      Augenblick einer     Abtastperiode    trifft, führt  eine Änderung oder eine Modulation der  Gleichspannung herbei, die sieh zwischen den  Enden des Widerstandes 25 befindet. Die  Spannung an dem Gitter 47 des Verstärkers  <B>31</B> ändert sich     proportion9,1    zu dem Span  nungsabfall über den Widerstand<B>25.</B>  



  Die beschriebene Wirkung ist dem     Ein-          fluss    des in der Nähe der Teile<B>16</B> der Ele  mente<B>15</B> entstehenden     neolativen    Feldes<B>zu-</B>  zuschreiben. Die Stärke dieses Feldes wird  durch die Grösse der Ladung<B>E</B> bedingt und  ändert sich proportional zu dieser Ladung.  Dieses Feld hat einen verzögernden     Einfluss     auf die gesamte Elektronenmenge, die sieh  durch den Schirm<B>17</B> hindurch bewegt. Ist  die Ladung<B>E</B> verhältnismässig klein, so ist  auch dieser verzögernde     Einfluss    klein und  ist die Anzahl der die Elektrode<B>13</B> treffen  den Elektronen entsprechend gross, und um  gekehrt.  



  Da die Elektronen des Kathodenstrahles  44 mit Kraft auf die Teile<B>16</B> der Elemente  <B>15</B> auftreffen, senden diese Elemente Elek  tronen aus, die sich gemäss den Pfeilen 49 zu  dem Schirm<B>17</B> bewegen, wodurch die Ele  mente<B>15</B> in einem Zeitraum     Td    entladen wer  den. Diese Elektronenemission ist sekundär  im Vergleich zu der     Elektronenenlission        ge-          mä,ss    den Pfeilen<B>39,</B> 41 und 43. Die Elek  tronen, die sieh gemäss den Pfeilen 49 zu dem  Schirm<B>17</B> bewegen, werden über die Batte  rien<B>28</B> und<B>23</B> zur Erde     abceleitet.     



  <B>en</B>  Es ist einleuchtend,     dass    die Kondensa  toren, von denen die Elemente<B>15</B> eine Bele  gung bilden, von den von der Kathode<B>11</B>  ausgesandten Elektronen fortwährend     gela-      den werden. Die für jedes Element<B>15</B> für die       Aufladung    zur Verfügung stehende Zeit  dauer ist die Zeit, die zwischen zwei aufein  ander folgenden Augenblicken verläuft, in  denen der     Katliodenstrahl    44 dieses be  stimmte Element<B>15</B> trifft.

   Die     Abtast-          gesehwindigkeit    des Kathodenstrahles 44  wird so gross gewählt,     dass    die Ladezeit     Te     niemals dazu ausreicht, eine     Kondensator-          spannung    zu erhalten, die den Wert     E.""       übersteigt, selbst für die hellste Stelle des zu  übertragenden Bildes.<B>In</B>     Fig.    4 ist eine  Kurve dargestellt, bei der vorausgesetzt ist,       dass        Td    etwa dem zwölften Teil von     Te        eut-          spricht,.     



  Wie in den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> dargestellt ist,  können die Platten 12 und<B>13</B> von Ringen<B>50</B>  aus Isolierstoff abgestützt werden. Die  Ringe<B>50</B> sind mittelst Lippen<B>51</B> innerhalb  der Röhre<B>10</B> angeordnet. Ein Ring<B>52:</B> aus  Isolierstoff bestimmt den Abstand zwischen  den Platten<B>19-</B> und<B>13.</B> Die Ringe<B>50</B> werden  mittelst Schrauben<B>53</B>     aufeinandergeklemmt.     



  Die Kathode<B>11</B> kann aus einem licht  empfindlichen halbdurchscheinenden Film  bestehen, der innerhalb der Röhre<B>10</B> ange  ordnet ist und auf den der Gegenstand<B>16</B>  projiziert -wird.  



  Die Anode<B>12-13</B> kann auf verschiedene  Weise gebaut. werden. In den     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B>  ist eine Bauart beispielsweise dargestellt, bei  der die Anode zwei Platten i 2a und<B>1311</B>  besitzt, die den Platten 12 und<B>13</B> in     Fig.   <B>1</B>  entsprechen. Jede dieser Elektroden 12a und       1,3a    bestellt aus einer Anzahl von Streifen  54 aus Nickel oder anderem Material.

   Wie  in     Fig.   <B>8</B> angegeben ist, sind diese Streifen  gewellt; die Ecken<B>55</B> können auf beliebige  Weise zusammengeschweisst werden.     Rohr-          fürmige    Isolatoren 14a. befinden sich in den  Öffnungen zwischen den Streifen 54 und  innerhalb dieser Rohre sind metallene Ele  mente 15a angeordnet.  



  Die Elektroden 12 und<B>13</B> der     Fig.   <B>1</B>  können, wie in     Fig.   <B>9</B> dargestellt ist, zu einer  Elektrode<B>57</B> vereinigt werden. Die Wirkung  der Vorrichtung bleibt in diesem Fall die  selbe wie in     Fig.   <B>1;</B> die linke Oberfläche<B>58</B>  der Elektrode<B>57</B> entspricht der Elektrode  12 in     Fig.   <B>1</B> und funktioniert auf dieselbe  Weise wie diese, die rechte Oberfläche<B>59</B>  entspricht der Elektrode<B>13</B> in     Fig.   <B>1</B> und  wirkt auf dieselbe Weise und zu demselben  Zweck wie diese Elektrode.

   Die Elektrode<B>57</B>  kann auf dieselbe Weise hergestellt werden,  wie in den     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> angegeben ist; es       muss    dann jedoch einer der Teile 12a und 13a  fortgelassen werden.      Der durch die     Linien,61        und   <B>62</B> begrenzte  Teil der Röhre<B>10</B> wird zweckmässig auf der  innern Seite mit einer dünnen Schicht aus  Silber oder einem andern Stoff überzogen.  Dieser Überzug<B>60</B> ist durch eine Leitung<B>63</B>  mit der Elektrode<B>13</B> elektrisch verbunden  und wird     dadurcli    auf einer positiven Span  nung gehalten. Ist diese Spannung hoch ge  nug, so werden die Elektronen des Kathoden  strahles 4,4 in einem einzigen Punkt auf der  Anode<B>13-15</B> konzentriert.  



  Die Röhre<B>10</B> ist möglichst hoch entlüftet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Fernübertragen auf elek trischem Wege von stillstehenden und sich bewegenden Bildern, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Bild, ganz oder teilweise, auf eine lichtempfindliche Kathode projiziert wird, die unter dem Einfluss des Lichtes Elektronen auf eine derartig ausgebildete Anode wirft, dass auf dieser ein aus Reihen von elektrosta tischen Ladungen zusammengesetztes elektrisches Bild gebildet wird, das von einem Kathodenstrahl derart abgetastet wird, dass ein Strom erhalten wird, der sieh entsprechend der Helligkeit der projizierten Bildpunkte ändert.
    II. Vorrichtung zur Anwendung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine lichtempfindliche Kathode, auf die das Bild ganz oder teil weise projiziert wird, und eine derart ausgebildete Anode, dass auf ihr ein aus Reihen von elektrostatischen Ladungen zusammengesetztes elektrisches Bild ge bildet wird, innerhalb einer entlüfteten Röhre angeordnet sind, in der sich ausser dem eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Kathodenstrahles befindet, der der Reihe nach von jeder der elektrosta tischen Ladungen beeinflusst wird.
    UNTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruc'h II, da durch gekennzeichnet, dass die liehtemp- findliche Kathode aus einem feinmaschi- gen Schirm besteht, auf den das Bild ganz oder teilweise projiziert wird.
    2. Vorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass. die Anode aus Reihen von Kon- densatorelementen zusammengesetzt ist, die gleiehmässig über die Oberfläche ver teilt sind. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kathodenstrahl eine Elektrode abtastet, die in geringem Abstand von der Anode angeordnet und mit der positiven Klemme einer Strom quelle verbunden ist, die den Elektronen strom für den Kathodenstrahl liefert. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektrode, die<I>von</I> dem Kathodenstrahl abgetastet wird, aus einem Schirm mit feinen Maschen be steht. <B>5.</B> Vorrichtung nacli Patentanspruch II und Unteransprüch.en <B>1</B> bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anode über einen Widerstand mit der positiven Klemme oder mit einem zwisehenliegenden Punkt der Stromquelle verbunden ist, die den Elektronenstrom für den Kathodenstrabl liefert.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>5,</B> dadurch (ye- kennzeichnet, dass der Widerstand in den Eingangskreis eines Verstärkers einge schaltet ist. <B>7.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil der Röhre, in nerhalb deren der Kathodenstrahl er zeugt wird, auf der innern Seite mit einer dünnen Schicht aus einem elek trisch leitenden Stoff überzogen ist, die mit der positiven Klemme einer Span nungsquelle verbunden ist.
CH156902D 1930-07-17 1931-07-14 Verfahren und Vorrichtung zum Fernübertragen von stillstehenden und sich bewegenden Bildern auf elektrischem Wege. CH156902A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US156902XA 1930-07-17 1930-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH156902A true CH156902A (de) 1932-08-31

Family

ID=21772969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH156902D CH156902A (de) 1930-07-17 1931-07-14 Verfahren und Vorrichtung zum Fernübertragen von stillstehenden und sich bewegenden Bildern auf elektrischem Wege.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH156902A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE661263C (de) Verfahren zur Umwandlung eines in der Gesamtheit seiner Helligkeitswerte auf eine Photokathode geworfenen Bildes in ein Mosaik elektrostatischer Ladungen und Abtastung mittels Kathodenstrahlen
DE884651C (de) Kathodenstrahlbildabtaster mit Mosaikschirm
DE699657C (de) Fernsehsenderoehre
DE892144C (de) Elektronenstrahlroehre mit Photozellenmosaik
CH156902A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fernübertragen von stillstehenden und sich bewegenden Bildern auf elektrischem Wege.
DE1102805B (de) Fernsehkameraroehre mit Bildwandlerteil und auf Kathodenpotential stabilisierter Bildelektrode
DE706872C (de) Anordnung zur punktweisen Abtastung eines auf einer Bildelektrode mit elektronischer Halbleiterschicht gespeicherten Ladungsbildes
AT127570B (de) Lichtelektrische Anordnung.
DE878509C (de) Speichernde Bildfaengerroehre
AT145756B (de) Einrichtung für die Übertragung stillstehender oder beweglicher Bilder mittels einer Kathodenstrahlröhre.
CH158401A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Empfangen von telegraphisch übermittelten Bildern mittelst einer Kathodenstrahlröhre.
AT148648B (de) Fernsehbildzerleger.
DE349838C (de) Braun&#39;sche Roehre mit Gluehkathode, insbesondere fuer die Zwecke der elektrischen Bilduebertragung
DE1414811C (de) Elektronenstrahlrohre mit Bildspeicher
DE901792C (de) Speicherelektrode mit einer Halbleiterschicht fuer Bildsenderoehren
AT208418B (de) Elektrische Entladungsröhre mit einem Bildschirm
DE865461C (de) Bildsenderoehre nach dem Speicherprinzip mit Bildwandlerteil fuer Zwecke des Fernsehens
DE914385C (de) Speicherschirm fuer Fernsehzerleger- oder Bildspeicherroehren
DE887208C (de) Bildabtastroehre mit einem Bildschirm aus einer Substanz, die bei Belichtung ihren Widerstand und/oder ihre Dielektrizitaets-konstante aendert
AT148915B (de) Sammelvorrichtung für Elektronen.
DE563295C (de) Einrichtung zur Rueckverwandlung der den Bildpunkten entsprechenden elek-trischen Impulse in optische bei Fernseh- oder Fernphotographieempfaengern
DE1904369A1 (de) Bildschirm
AT155763B (de) Kathodenstrahlröhre zum Abtasten von Fernsehbildern.
DEN0000568MA (de) Fernsehsenderöhre
DE910904C (de) Speichernde Bildzerlegerroehre