CH148592A - Kälte-Erzeugungsapparat. - Google Patents

Kälte-Erzeugungsapparat.

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CH148592A
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Corporation Frigidaire
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Frigidaire Corp
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Description


      Kälte-Erzeugungsapparat.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Kälteerzeugungs-Apparat    mit     Austreiber-          absorber,    der das     Kältemittel    - abwechselnd  aufnimmt und abgibt.

   Der     Kälte-Erzeu-          gungsapparat    kennzeichnet sich durch eine  Kreislaufeinrichtung für flüchtige Flüssig  keit, welche Einrichtung zum Wärmetrans  port dient, indem sie dem absorbierenden  Mittel im     Austreiberabsorber    latente Wärme  zuführt und aus ihm abführt und welche so  wohl eine Heizvorrichtung aufweist, um die  Flüssigkeit zu erhitzen, wenn latente Wärme  dem absorbierenden Mittel. zugeführt wird,  als auch eine Kondensationseinrichtung, um  die verdampfte Flüssigkeit zu kondensieren,  wenn latente Wärme aus dem absorbierenden  Mittel abgeführt wird.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes  beispielsweise veranschaulicht:       Fig.    1 stellt schematisch einen Kälte  Erzeugungsapparat gemäss der Erfindung  dar;         Fig.    2 zeigt eine andere Ausführungsform  einer Einzelheit;       Fig.    3 gibt eine graphische Darstellung  der Arbeitsbedingungen des Apparates;

         Fig.    4 ist eine Endansicht einer Ausfüh  rungsform eines     Kondensators    nach Weg  nahme einer     Endkappe;          Fig.    5 ist ein Längsschnitt durch den  Kondensator nach der Linie 5-5 der     Fig.        -l;          Fig.    6 ist ein Schnitt durch den Konden  sator nach der Linie 6-6 der     Fig.    5;       Fig.    7 ist ein Schnitt durch einen Teil des       Austreiberabsorbers.     



  Ein     Austreiberabsorber    58 ist in     Fig.    1  durch ein Rohr 60 mit einem Kondensator 56  verbunden. Dieser wird durch eine Rohr  schlange 62 gekühlt und ist durch eine Lei  tung 64 mit einem Verdampfer 52 verbunden.  Derselbe enthält einen isolierten Aufnehmer  66 und freiliegende     Verdampferrohre    68, die  jederzeit von dem flüssigen Kältemittel über  flutet sind und einen Kühlraum 54 kühlen.  Die     Fig.    1 ist rein schematisch. Im prak-      tischen Betrieb liegt der Kondensator über  dem Niveau des     -Austreiberabsorbers,    wäh  rend der Verdampfer über dem Niveau des       Kondensators    liegt.  



  Der     Austreiberabsorber,    in     Fig.    1 mit 58  bezeichnet, besitzt nach     Fig.    7 einen zylin  drischen Behälter G' . Dieser ist auf eine  Gruppe von Pfannen     G"    aufgeschrumpft  oder aufgelötet, die den Behälter in Abteilun  gen unterteilen und als wärmeleitende Teile  dienen, um die Wärme auf die ganze Masse  des absorbierenden Mittels in dem Behälter  zu übertragen.

   Jede Pfanne hat einen     kegel-          stumpfförmigen    Boden     G2'    mit einer Kreis  öffnung     G24,    ferner einen zylindrischen Ring  G'  und einen umgebogenen Ringflansch     G2".     Die Flanschen und der Rand sichern den Ab  stand zwischen den einzelnen Pfannen;

   der  Rand bietet ferner für die Wärmeübertra  gung eine gute Berührung zwischen jeder  Pfanne und dem Mantel     Gr .    Die Öffnungen       G'4    liegen in einer Geraden und ermöglichen  das Einsetzen eines     Abzugrohres.    Dieses lässt  das     Kältemittel        wieder    eintreten, wenn es  durch das absorbierende Mittel abgesaugt  wird. Letzteres ist ein trockener fester Kör  per, zum Beispiel     Strontiumchlorid,    das in  die     Zwischenräume        G'    zwischen den Pfan  nen gepackt wird.  



  Der     Austreiberabsorber    wird durch eine  flüchtige Flüssigkeit, zum Beispiel     Äthyl-          chlorid,    sowohl erhitzt, als auch gekühlt.  Dieses ist in einem geschlossenen Kreislauf  system eingeschlossen, das einen Dampfman  tel 70 umfasst, der bis zu dem Niveau 72 ge  füllt werden kann, und ferner einen Dampf  kondensator 74. Letzterer wird durch eine  Rohrschlange 90 gekühlt und ist mit dem  Dampfmantel durch eine     Dampfleitung    76,  78 und eine Flüssigkeitsableitung 80 verbun  den.

   Soll der     Austreiberabsorber    geheizt  werden, so wird ein Brenner 82 angezündet  und ein Ventil 84 in einer     Ventilkammer    86  geschlossen, die die Verbindung zwischen den  Leitungen 76 und 78 herstellt. Durch die       Brennerflammen    wird schnell eine genügende  Flüssigkeitsmenge in dem Dampfmantel ver-    dampft, um den grössten Teil der Flüssigkeit  durch die Leitung 80 nach oben in den Kon  densator 74 zu drücken, wobei sich das Ni  veau der Flüssigkeit auf 88 erniedrigt. Hier  auf wird durch die     Brennerflammen    weitere  Flüssigkeit verdampft und auf dem     Austrei-          berabsorber    58 kondensiert, um letzteren zu  erhitzen.

   Soll der     Austreiberabsorber    gekühlt  werden, so wird der Brenner abgedreht und  das Ventil 84 geöffnet. Der Dampf in dem  Mantel 70 strömt dann durch die Leitung 76  nach oben in den Kondensator 74 und die  vorher in dem Kondensator gehaltene Flüs  sigkeit läuft durch die     Leitung    80 in den  Mantel 70 ab, und setzt den     Austreiberabsor-          ber    unter Flüssigkeit. Der heisse     Austreiber-          absorber    verdampft die Flüssigkeit, der  Dampf wird in dem Kondensator 74 konden  siert und kehrt als Flüssigkeit durch das  Rohr 80 zurück.  



  Das Wasser läuft ununterbrochen durch  die     Kondensatorrohrschlangen    62 und 90, die  durch eine Leitung 92 verbunden sind: In  dieser befindet sich eine     Wasserstrahlpumpe     mit einer Saugkammer 94 und einem Hals     9C,     in den ein Wasserstrahl gepresst wird. Die  Pumpe sucht konstant ein Vakuum in einer  Leitung 98 zu erzeugen. Ein federndes     Balg-          gebäuse    1(l0 ist mit der Leitung 98 verbun  den und betätigt das Ventil 84     mittelst    des       fIebels    104. Dieser besitzt gegabelte, in 108  drehbare Arme 106 und einen mittleren     Arni     110, der in das Gehäuse 86 hineinragt.

   Der  mittlere Arm ist mit dem Gehäuse durch  einen Dichtungsbalg 112 dicht verbunden.  Die Zapfen 108 sind auf einem zweiten,     ge-          gabelten    Hebel 114 montiert, der um den  Zapfen 116 sich dreht und den Dichtungs  balg 112 umfasst. Letzterer kann sich gegen  die Spannung einer Feder 120 entsprechend  dem Druckwechsel in dem Gehäuse 86 aus  dehnen und     zusammenziehen.    Durch eine  Ausdehnung des Dichtungsbalges 112 wird  der Hebel     11:4    niedergedrückt, so dass er einen  Arm 121 anhebt und dadurch ein Vakuum  unterbrechungsventil l24 von einem Dich  tungssitz 126 abhebt. Durch eine Kontrak  tion des Dichtungsbalges 112 wird der Arm      114 angehoben, so dass das Vakuumventil sich  schliessen kann.  



  Die     Gaszufiihrung    zu dem Brenner wird  durch ein Ventil 130 geregelt, das an einem  Balg 132 befestigt ist. Der Innenraum des  selben ist mit der Vakuumleitung 98 verbun  den. An die Vakuumleitung ist eine Höchst  temperatur-Sicherheitsleitung 136 angeschlos  sen. Das Ende derselben ist ordnungsmässig  durch einen Schmelzpfropfen 140 verschlos  sen, der sich in einem Behälter am Dampf  mantel 70 befindet.  



  Ein Ventilgehäuse 142 mit einem Drossel  ventil 144 ist in die Leitung 92 eingebaut.  Das Ventil wird durch eine Feder 152 ge  öffnet und durch einen Hebel 146 geschlos  sen. Dieser wird     durch    einen Balg 156 be  tätigt, der mit der     Kältemittelleitung    64  durch eine Leitung 158 verbunden ist.  



  Der beschriebene Apparat arbeitet folgen  dermassen:  Zum     Ingangsetzen    des Apparates wird die  Hilfsflamme 134 angezündet und das Was  serventil in der Leitung 92 aufgedreht. Zu  dieser Zeit ist der     Austreiberabsorber    mit  Ammoniak gesättigt, und die Verdampfer  rohre 68 sind mit flüssigem Ammoniak ge  füllt. Der Druck in dem Dampfmantel 70 ist  niedrig, daher ist der Balg 112 zusammen  gedrückt und das Vakuumventil- 124 ge  schlossen. Das durch den Strom des Wassers  hergestellte Vakuum drückt den Balg 100 zu  sammen; daher wird das Dampfventil 84 ge  schlossen und gleichzeitig wird der Balg 132  zusammengedrückt und hierdurch Gas zu  dem     Brenner    82 zugeführt.

   Der     Austreiber-          absorber        wird    jetzt, wie beschrieben, geheizt.  



       Fig.    3 zeigt die     Zustandsbedingungen    des  Apparates während der Zeit eines Arbeits  prozesses. In der Abbildung stellen die  Abszissen die Zeit und die Ordinaten den       Messdruck    in Kilogramm je cm' dar. Für die  Kurve     K    der     Kühlraumtemperatur    stellen  die Ordinaten Grade Celsius dar. Sobald die  Heizung beginnt, wächst der Druck des       Äthylchlorids    schnell an, wie aus dem Ab  schnitt     400-402    der Dampfkurve zu entneh-         men    ist.

   Das     Strontiumchlorid    wird schnell       mit    dem     Äthylchlorid    erhitzt, wie aus dem  Abschnitt 406-408 der     Kältemittelkurve    zu  ersehen ist. In 408 beginnt das     Strontium-          chlorid    Ammoniak zu destillieren. Diese       wird    im Kondensator 56 in einer konstanten  Menge durch das     Kühlwasser    kondensiert.  Hierdurch wird ein wesentlich konstanter  Druck in dem     Ammoniakkreis    aufrechterhal  ten, was aus dem Abschnitt     408-.110    der       Kältemittelkurve    hervorgeht.

   Da das Ammo  niak fortlaufend seine latente Entwicklungs  wärme dem     Äthylchlorid    entnimmt, sucht  letzteres auf einem konstanten Drucke zu  bleiben, wie dies durch den Abschnitt 402 bis  412 der Dampfkurve des     Äthy        lcblorids    dar  gestellt ist. Im Punkte 410 ist im wesent  lichen das gesamte Ammoniak, das bei dieser  Temperatur und diesem Druck entwickelt  werden kann, destilliert. Daher hört die     Ent-          wicklung    von Ammoniak auf und der Druck  des     Äthylchlorids        steigt    plötzlich an, wie aus  dem     Abschnitt    412 bis 414 der Dampfkurve  ersichtlich ist.  



  Die Feder 120 wird unter eine Spannung  gesetzt, die einem Druck von ungefähr 12 kg  je cm' im Kreislaufsystem des     Äthylchlorids     entspricht. Dieser Druck wird durch den  Punkt 414 dargestellt. Sobald dieser Druck  erreicht ist, hat sich der Balg 112 so weit aus  gedehnt, dass das Vakuumventil 124 sich  öffnet, worauf das Gasventil 130 sich schliesst  und das Dampfventil 84 durch Ausdehnung  des Balges 100 geöffnet wird. Dies bringt die  Heizperiode zum Stillstand. Das Öffnen des  Ventils 84 ermöglicht einen Umlauf des       Äthylchlorids,    das den     Austreiberabsorber,     wie beschrieben, kühlt.

   Das     Äthvlchlorid     wird nun durch das kalte Wasser in der  Rohrschlange 90 kondensiert; sein Druck  sinkt schnell, was aus dem Abschnitt 414 bis  418 der Dampfkurve ersichtlich ist. In ähn  licher Weise setzt das plötzliche Eintauchen  des     Austreiberabsorbers    in kalte Flüssigkeit  den Druck des Ammoniaks herab, was aus  dem Abschnitt     416-420    der Kältemittel  kurve zu entnehmen ist. Bei dem durch 420  dargestellten niedrigen Druck absorbiert das           Strontiumchlorid    aus dem Verdampfer 52  kommendes Ammoniak und erzeugt in be  kannter Weise Kälte.

   Die latente Absorp  tionswärme des Ammoniaks wird durch das       Äthylchlorid    entfernt; dieses wird fortlau  fend auf dem Mantel 58 verdampft und in  der Kammer 74 kondensiert. Die Erzeugung  der Kälte wird im wesentlichen bei kon  stanter Temperatur durchgeführt, wie aus  dem     Abschnitt    42022 der     Kältemittel-          kurve    hervorgeht, da der Balg 156 das Was  serventil 144 entsprechend der Temperatur  des Verdampfers einstellt, so dass das     Ventil     den     Zufluss    des kalten Wassers regelt, um die  Absorption in einem Grade aufrechtzuerhal  ten, der genau mit dem Kältebedarf überein  stimmt.

   Der Balg schliesst das Ventil, um  den Apparat still zu setzen, wenn keine  Kälteentwicklung erforderlich ist.  



  Die Vakuumleitung hat eine verengte Öff  nung 166, die normal durch ein gewichts  belastetes Absperrventil 170 verschlossen ist.  Die Grösse der Öffnung und das Gewicht des  Ventils sind so bemessen, dass das Ventil sich  erst öffnet, wenn ein hinreichend niedriger  Druck durch die     Wasserstrahlpumpe    erzeugt  wird, bei dem die Bälge 100 und 132 zusam  mengedrückt werden; die Luft wird jedoch  bei geöffnetem Ventil 170 nicht so schnell  eingelassen, dass das Vakuum zerstört werden  kann, das erforderlich ist, um die beiden  Bälge in zusammengedrücktem Zustande zu  halten.

   Diese Anordnung dient dazu, eine  kleine Luftmenge in die     Ejektorkammer    94  einzulassen, damit die Luft ununterbrochen  aus der Kammer durch \den     Ejektor    entfernt  werden kann, und um den     Ejektor    in genü  gender Tätigkeit zu halten durch Aufrecht  erhaltung einer abdichtenden Berührung der  Luft an der Innenwandung des Halses.  



  Das Ventil zur Aufrechterhaltung einer  konstanten     Temperatur    in dem     Kühlrauen     kann durch Regelung der Spannung der  Hilfsfeder 160     mittelst    einer von Hand zu       betätigenden    Daumenscheibe 162 eingestellt  werden, um hierdurch dem Zusammendrücken  des     Balges    156 entgegenzuwirken. .    Wenn der Druck des     Äthylchlorids    sinkt,  so drückt die Feder 120 allmählich den Balg  112 zusammen. Wenn das absorbierende Mit  tel vollständig mit Ammoniak     gesättigt    ist,  wird keine Wärme mehr auf das     Äthylchlo-          rid    übertragen.

   Der Druck desselben sinkt da  her allmählich, wie durch den     Abschnitt    424  bis 426 auf der     Dampfkurve    des     Ithylchlo-          rids    angedeutet ist. Erreicht der Druck den  Punkt 426, so hat die Feder 120 den Balg     112     genügend zusammengedrückt, um das Va  kuumventil 124 zu schliessen. Es beginnt nun  eine neue Heizperiode. Der beschriebene  Kreislauf wiederholt sich     selbsttätig.    Wie  aus     Fig.    3 hervorgeht, ist der Druck des       Ä.thylchlorids    demjenigen des Ammoniaks  stets angenähert gleich.

   Die     Kombination    der  Materialien, nämlich     Äthylchlorid,        Stron-          tiumchlorid    und Ammoniak ergibt dieses Re  sultat. Dies hat den Vorteil, dass Spannungen  im     Austreiber-Absorbermantel    vermieden  werden.  



  Sollte der     Austreiberabsorber    aus irgend  einem Grunde überhitzt werden, zum Beispiel  infolge     Entweichens    von     Äthylchlorid    aus  dem Dampfkreislauf, so schmilzt der       Schmelzpfropfen    140, zerstört das Vakuum  und schaltet den Brenner ab, bevor eine ge  fährliche Temperatur erreicht werden kann.  Tatsächlich hängt die Heizung des     Apparates     vollständig von dem Vorhandensein eines Va  kuums ab. Dieses wiederum ist sowohl von  einer vorbestimmten     Durchflussmenge    des  Kühlwassers und einem unversehrten Zu  stande des Regelkreises abhängig. Wenn da  her nicht genügend Kühlwasser durchfliesst,  um das Ammoniak zu kondensieren, kann der  Brenner nicht angezündet werden.

   Ferner  wird ein Bruch, eine     Undichtigkeit    oder das  Fehlen eines Teils des Regelkreises das Va  kuum unterbrechen und ein Arbeiten des Ap  parates verhindern.  



       Fig.    2 zeigt eine Variante des Verdamp  fers 52 der     Fig.    1. Diese Variante besitzt  einen isolierten Aufnehmer 66a, der dem Auf  nehmer 66 entspricht, und     eine    Verdampfer  kammer 68a (entsprechend den Rohren 68).  Die     Verdampferkammer    ist mit dem untern      Teil des Aufnehmers durch ein Rohr<B>160</B>  verbunden; sie liegt über dem Aufnehmer  66a. Die Anlage enthält einen genügenden  Überschuss an Kältemittel, um entweder den  Behälter 66a oder 68a zu füllen, wenn das       Absorbierungsmittel    vollständig gesättigt ist.  Zu Beginn der Heizperiode ist dieser Über  schuss in dem Aufnehmer, während der Ver  dampfer leer ist.

   Der hohe, durch den er  zeugten     Kältemitteldampf    entwickelte Druck  drückt zunächst die ganze Flüssigkeit in den  Verdampfer, und füllt den letzteren, um so  eine Kondensation des gashaltigen, darin be  findlichen Kältemittels zu verhindern. Das  hierauf     kondensierte        Kältemittel    sammelt  sich in dem Behälter 66a. Zu Beginn der Ab  sorptionsperiode sind sowohl der Verdampfer  als auch der Aufnehmer mit Flüssigkeit ge  füllt. Anfangs verdampft das Kältemittel in  dem Aufnehmer, bis letzterer auf die Tem  peratur des Verdampfers abgekühlt ist. Hier  auf tritt eine Verdampfung in dem Verdamp  fer ein.

   Das Gas sprudelt durch die Flüssig  keit     in    dem Aufnehmer und wird zu dem       Absorbierungsmittel    zurückgeführt. Beide       Verdampferanordnungen    verhindern die Über  tragung der Wärme auf den Verdampfer zu       Beginn    der Heizperiode. Die Variante nach       Fig.    2 hat den Vorteil, dass der Verdampfer       gewünschtenfalls    an der höchsten Stelle der  Anlage angeordnet werden kann.  



  Was die Ausbildung und Anordnung der  Kondensatoren betrifft, so sind in     Fig.    1 der       Kühlmittelkondensator    74 und der Kälte  mittelkondensator 56 getrennt dargestellt, um  die Beschreibung der Anlage zu     vereinfachen.     In Wirklichkeit befinden sich     indessen    beide       Kondensatorschlangen    in einer Wärmeaus  tauschlage und die beiden Kondensatoren bil  den eine einheitliche Konstruktion.

   Gemäss       Fig.    4, 5 und 6 dient eine Trommel     C1     als  Behälter für alle andern     Kondensatorteile;     sie bildet eine     Dampfkondensierkammer        C12,     entsprechend der Kammer des Kondensators  74 in     Fig.    1.

   Diese Kammer     hät    eine Dampf  einlassverbindung     C16    und     eine        Dampfauslass-          verbindung        C".    In der Kammer ist eine       Wasserumlaufschlange        C24    angeordnet, die an    den     Einlasskanal    C21 und den     Auslasskanal          C23    angeschlossen ist. Diese Rohrschlange  entspricht den beiden Schlangen 62 und 90  der     Fig.    1.

   Die Windungen der Schlange be  finden sich im Abstand voneinander und  nehmen die Windungen einer ähnlichen  schraubenförmigen Schlange     C34    auf. Diese  ist an den     Kältemitteleinlass        C3'    und einen       Kältemittelauslass    oder ein     Abschlussventil          C44    angeschlossen. Diese Schlange entspricht  der Kammer des     Kondensators    56 in     Fig.    1.  Die Schlangen     C24    und     C31    sind zur Erzielung  einer die Wärme gut. leitenden     Verbindung     zweckmässig miteinander verlötet.  



  Das Ventil     C44    besitzt einen     kappenförmi-          gen    Körper     C4'    mit einem     Einlasskanal        C46:     dieser ist von einem     deformierbaren        rohrför-          migen    Ventilsitz     C4$    umgeben.

   Eine     kappen-          förmige    Membran     C5     ist an der     Mündung     des Körpers     C45    angeschweisst; sie hat in der  Mitte einen kugelförmigen Vorsprung C'':  dieser kann durch einen Pfropfen     C52    und  eine Schraube     C54,    die in einen Deckel C' 6  geschraubt ist, dichtend auf den Sitz     C"    ge  drückt werden. Der Pfropfen ist an der  Membran     C56    angeschweisst.

   Der Ventilkör  per hat einen     Auslass        C",    der mit einer Lei  tung     Cslb        (Fig.    4 und 5) verbunden ist.  



  Die biegsame Membran und der     rohrför-          mige    Ventilsitz sind aus einem Material her  gestellt, das eine bestimmte, aber geringe  Elastizität und eine verhältnismässig hohe  Plastizität besitzt. Der Sitz kann sich daher  deformieren und sich jeder Unregelmässigkeit  der Form der Membran anpassen. Dies er  möglicht, einen genauen Sitz der Membran  und einen dichten Abschluss bei einem gerin  gen Drucke zu erzielen. Die Herstellung die  ses Ventils erfordert keine besondere Ge  nauigkeit oder Ausrichtung der einzelnen  Teile.    An dem gegenüberliegenden Ende des       Kondensators    kann ein ähnliches Ventil     C6      zum Füllen vorgesehen werden.

   Der ganze  Kondensator kann mit Filzisolation     C66    und  einem äussern Gehäuse     C6$    abgedeckt werden,  das Endkappen     C 2    hat.      Die     Kondensatoranordnung    nach     Fig.    4  bis 6 hat den Vorteil, dass die     Ammoniakrohr-          schlange        e14    sich am Ende der Heizperiode  selbsttätig entleert und das gesamte flüssige  Ammoniak in den Verdampfer gedrückt wird.

    In dem Augenblick, in dem das Dampfventil  84 geöffnet wird, wird die     Kondensator-          Rohrschlange        C34    mit dem letzten Zuwachs  von verflüssigtem Ammoniak aus dem Aus  treiberabsorber gefüllt. Wenn der heisse       Äthylchloriddampf    in die Kammer C<B>\</B> ein  tritt, erhitzt er das Ammoniak in der  Schlange     C34,    ein Teil der Flüssigkeit ver  dampft und ihr Druck steigt, wie es durch  den     Abschnitt    410 bis 416 der     Kältemittel-          kurve    dargestellt ist, auf eine solche Höhe,  dass die übrige Flüssigkeit nach oben in den  Verdampfer gedrückt wird.

   Die Flüssigkeit  wird aus der Schlange infolge der Bildung  von kapillaren Pfropfen in der Schlange und  in der     Leitung    64 hinausgetrieben. Die Grösse  der Röhren wird zweckentsprechend gewählt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kälte-Erzeugungsapparat mit Austreiber- absorber, der Kältemittel abwechselnd auf nimmt und abgibt, gekennzeichnet durch eine Kreislaufeinrichtung für flüchtige Flüssig keit, welche Einrichtung zum Wärmetrans port dient, indem sie dem absorbierenden Mit tel im Austreiberabsorber latente Wärme zu führt und aus ihm abführt, und welche so wohl eine Heizvorrichtung aufweist, um die Flüssigkeit zu erhitzen, wenn latente Wärme dem absorbierenden Mittel zugeführt wird, als auch eine Kondensationseinrichtung, um die verdampfende Flüssigkeit zu kondensie ren,
    wenn latente Wärme aus dem absorbie renden Mittel abgeführt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreislaufeinrichtung derart ausgebil det ist, dass die flüchtige Flüssigkeit ab wechselnd von der Heizvorrichtung ver dampft und im Kontakt mit dem Aus- treiberabsorber kondensiert wird, und vom Austreiberabsorber verdampft und ausser Kontakt damit kondensiert wird.
    2. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erhitzung des Austreiberabsorbers durch die Kreislauf einrichtung die anfängliche Verdamp fung der flüchtigen Flüssigkeit genügend Flüssigkeit aus dem Austreiberabsorber wegdrängt, um die äussere Oberfläche des selben im wesentlichen freizulegen. 3. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensationseinrichtung für die flüchtige Flüssigkeit selbsttätig von einer Umlaufverbindung der Kreislaufeinrich tung abgeschaltet wird, wenn die Kreis laufeinrichtung im Sinne einer Zufüh rung latenter Wärme zum absorbierenden Mittel arbeitet.
    4. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizen und Kühlen der flüchtigen Flüssigkeit entsprechend der Temperatur des Austreiberabsorbers geregelt werden kann. 5. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch und Unteranspruch. 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck der flüch tigen Flüssigkeit, welcher sich entspre chend der Temperatur des Austreiber- absorbers ändert, auf eine zur Regulie rung des Reizens und des Kühlens der flüchtigen Flüssigkeit dienende Vorrich tung wirkt.
    6. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannte Regulierungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sie ein während des Betriebes des Apparates erzeugtes Steuer vakuum zu erhalten oder aufzuheben ver mag. 7. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer vakuum durch die Strömung des Kühl- mittels erzeugt wird, das die latente Wärme abführt, die bei einem Wechsel des Aggregatzustandes des Kältemittels frei wird.
    B. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampf- druckeharakteristik der flüchtigen Flüs sigkeit der Dampfdruckcharakteristik des absorbierenden Mittels entspricht, so dass der Druck innerhalb des Austreiber- absorbers im wesentlichen durch den Druck in dem Aussenbehälter für die flüchtige Flüssigkeit ausgeglichen wird.
    9. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach Be endigung der Heizperiode die flüchtige Flüssigkeit den Kältemittelkondensator erhitzt, wobei der Druck in demselben erhöht und kondensiertes Kältemittel vom Kondensator zum Verdampfer gedrückt wird. 10. Kälte-Erzeugungsapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Quer schnitt des Kältemittelkondensators ge nügend klein ist, um kapillare Pfropfen des kondensierten Kältemittels sich bil den zu lassen.
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