CH136124A - Verbrennungskraftmaschine mit Luftkompressorzylindern. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine mit Luftkompressorzylindern.

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CH136124A
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Pescara Raoul Pateras
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Pescara Raoul Pateras
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Description


      Yerbrennungskraftmascliine    mit     Inftkompressorzylindern.       Die Erfindung betrifft; eine Verbren  nungskraftmaschine mit     Luftkompressor-          zylindern    und mit zwei entgegengesetzt be  weglichen, zur Synchronisierung ihrer Be  wegung miteinander gekuppelten Flugkolben.  Die Erfindung bezweckt, den Arbeitsgang  der Maschine von     Schwankungen,der    auf die  Kolben einwirkenden Kräfte unabhängig zu  machen und zu stabilisieren.  



  Die     Abb.    1 und 2 zeigen zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Maschine;       Abb.        a'    zeigt eine Vorrichtung zur Ände  rung der Leistung der Maschine durch Ver  änderung des Wertes der Explosionsmischung  und     durch        Verlegung;    des     Zündpunktes    :der  selben.  



  Um die Stabilität ihres Arbeitsganges zu  erzielen, ist die Maschine gemäss     Fi,g.    1 in  folgender Weise eingerichtet:  Sie besteht im wesentlichen aus dem  mittleren Motorzylinder 10 mit einer Ein  trittsöffnung 11 und einer     Auspufföffnung     12 und aus zwei seitlich davon angeordneten    Kompressionszylindern 18 und 14 mit Aus  trittsöffnungen 15 und 16 für die Kompres  sionsluft, auf     welche        Öffnungen    selbsttätige  Sperrventile aufgesetzt sind. Die beiden Kol  ben 17, 18 besitzen zwei verschiedene Durch  tnesser. Sie sind auf ihrer Aussenfläche mit  Saugöffnungen versehen, welche durch  selbsttätige Ventile 19 und 20 verschlossen  sind.

   Die beiden Kolben 17 und 1.8 sind mit  einer     Synchronisierungsvorrichtun,g    versehen,  die wesentlich aus Zahnstangen 21, 22, 23, 24  besteht, welche paarweise .mit zwei Zahn  rädern, deren Achsen 26 senkrecht zur     ge-          meinschaftliehen    Achse der Zylinder 10, 13.  11 stehen, gekuppelt sind. Diese Zahnräder  25 besitzen einen     iderartigen    Durchmesser.  dass ihre Drehung um die Achse 26, während  eines Hin- und, Herganges -der Kolben 17, 18  kleiner ist als 360  . Mittelst dieser Achse  26 wird gleichzeitig der Unterbrecher einer  Zündvorrichtung geschaltet.  



  Die     normale    Arbeitsweise der Maschine  ist folgende:      Wenn das zwischen den Kolben 17 und  18 komprimierte     Brennstoffluftgemisch    sich  entzündet, werden die Kolben nach entgegen  gesetzter Richtung zurückgeschleudert und  komprimieren die in den Zylindern 13 und 14  befindliche Luft und drücken sie dann durch  die Öffnungen 15, 16 in ein Reservoir. Da.  die lebendige Kraft der Kolben 17, 1.8 hier  bei gedämpft wird, werden -die Kolben still  gesetzt.

   Die Maschine ist so berechnet, dass  in dem Augenblick des Stillstandes in den  Räumen 27, 28 der Zylinder 13, 14 ein kom  primiertes Luftkissen zurückbleibt, dessen  Druck gleich ist dem des     Reservoirs    der Ma  schine     und    genügt, um die Kolben 17 und  18 infolge     'ei    Entspannung der Luft min  destens wieder in ihre Ausgangslage zurück  zuwerfen, wobei während .dieses Weges die  Kolben die Kompression der Explosions  mischung bewirken.  



  Derselbe Arbeitszyklus wiederholt sich  dann so lange als keine hindernde Ände  rung in den verschiedenen Einwirkungen auf  die Kolben eintritt.  



  Der normale Arbeitsgang ist aber damit  nicht     vollständig    gewährleistet. Wenn bei  spielsweise eine vorübergehende Störung  plötzlich auftritt, zum Beispiel dadurch, dass  der kalorische Wert des Brennstoffes sich  plötzlich erhöht, so werden durch .die Explo  sion .die Kolben 17 und 18 über ihren nor  malen Totpunkt auf den äussern Seiten hin  ausgeschleudert, infolge der unbedingten  Gleichheit -der motorischen Leistungen und  der Widerstände.

   Infolgedessen enthalten  die     Endräume    27, 28, die mit Luft desselben  Druckes wie ,der :des Reservoirs gefüllt sind,  ein kleineres Volumen, und     bei,dem    darauf  folgenden     Rückgang    ist zu befürchten,     dass     die Kolben 17 und 18 eine nicht ,genügende  Energie besitzen, um .die Widerstände, die  sich ihrer Bewegung entgegensetzen, zu über  winden und die erforderliche Kompression  der     Explosionsmischung    zu bewirken.

   Wenn  die Maschine eine Zündvorrichtung .besitzt,  welche nur bei einer bestimmten Stellung  der Kolben 17 und 18. in Tätigkeit tritt,  und wenn     ,dann    die Kolben 17 und 18     nicht       bis zur     Zündstelle    gelangen, so     erfolgt    keine  Zündung. Die Kolben 17 und 18 werden in  diesem Falle mehrmals hin- und hergehen,  infolge "er gegenwirkenden Kraft der Gas  massen, .die in dem Zylinder 10 und in .den       ZylinIern    13 und     1.1    eingeschlossen sind.  Diese Hin- und Hergänge werden immer  schwächer und schliesslich steht die     Masehim#     still.  



  Nimmt man dagegen an,     '.ass    der kalo  rische Wert .des Brennstoffes abnimmt, so  sind die Kolben 17 und 18 nicht imstande,  nach der erstmaligen Explosion die normale  Menge komprimierter Luft in das     Reservoir          überzudrücken.    Die Gaskissen 27, 28, wel  che nach beendeter Kompression in den Zy  lindern 13 und 14 zurückbleiben, würden  demnach wesentlich grösser sein, und die  Kolben 17 und 18 würden beim folgenden  Rückgange weit über die Zündstellen     zu-          rückgeschleudert    werden.

   Wenn auch die       Zündung    noch an einer bestimmten Stelle  des Weges .der Kolben 17, 18 eintreten  würde, so würden ,diese doch über ,diese Zünd  stelle in erheblicher Weise hinausgehen     und     .die zunächst entzündeten und nachher ver  brannten Gase     überkomprimieren.    Die Gase       v,ürden    infolgedessen den Überschuss an le  bendiger Kraft aufspeichern, den sie -durch  .die komprimierten Luftkissen erhielten, und  würden .die Kolben 17 und 18 gegen die Bö  den der Kompressionszylinder 13 und 14 mit  einer Gewalt     schleudern,    welche gleich, wäre  der Summe der motorischen Energie der ver  brannten     -Gase    plus der infolge :der Über  kompression aufgespeicherten Energie.

    



  Der     .darauffolgende    Rückgang der Kol  ben fände somit unter den bereits beschrie  benen     Bedingungen    statt. Bei einer plötz  lichen Erhöhung der Explosionskraft würde  also die Maschine nach einigen wiederholten  -Hin- und     Herpendelun,gen    ebenfalls still  stehen.  



  Ein     Motokompressor    der     :beschriebenen     Art hängt streng ab von einer     mathematisch     genauen Gleichheitsfolge, welche die moto  rischen Leistungen und die Widerstände der  Kolben 17 und 1.8 .beherrschen. Jede, auch      die geringste     Schwankung    in den verschie  denen Kräften, !die auf die Kolben einwir  ken, würde einen Stillstand der Maschine  nach sich ziehen, die infolgedessen vollkom  men unstabil würde. Anderseits würde man  vergebens versuchen, die .durch die Maschine  entwickelte Kraft zu regeln, da jede Ände  rung des Verhältnisses zwischen den moto  rischen Leistungen und Widerständen den  Gang ,der Maschine unterbrechen würde.  



  Um dies .zu vermeiden, ist die Maschine  gemäss     Fig.    1 so eingerichtet, dass das am  Ende des motorischen Weges in den Räu  men 27 und 28 zurückgebliebene Volumen  komprimierter Luft grösser ist als notwen  dig, um die Kolben 17 und 18 in die     Zünd-          stellung        zurückzuwerfen.    Es folgt hieraus,  dass bei     Ingangsetzung    der Maschine die  Kolben 17 und 18, nach Zusammenpressen  einer übermässigen Luftmasse in den Räu  men 27 und 28, während des ersten moto  rischen Hubes, in das Reservoir der Ma  schine nur eine     Luftmenge    Überdrücken kön  nen, welche geringer ist als die, deren po  tentielle Energie normal der motorischen  Leistung entsprechen würde.

   Ein wesent  licher Teil dieser Leistung 'bleibt somit in       rlen    Luftkissen 2 7 und 28     .aufgespeichert.     Bei Rückkehr der Kolben 17 und -18 in den  mittleren Teil .der Maschine gehen sie über  die normale     Zündstelle    hinaus, und die Zün  dung erfolgt während .des Rückganges an  bestimmter Stelle, wie oben bereits erwähnt  wurde.

   In diesem Falle     überkomprimieren     die Kolben 17 und 18 die verbrannten und  in Verbrennung begriffenen Gase und ver  brauchen den Überschuss an Energie, den     sie=          durch    die Luftkissen 27, 28 erhalten     haben     Die Kolben gehen dann in entgegengesetzter  Richtung auseinander und erhalten einen  Impuls, welcher der .Summe der normalen  motorischen Energie und der überschüssigen  Energie der Überkompression entspricht. Sie       drücken    diesmal eine übermässige Menge  Kompressionsluft in das Reservoir, deren       potentiale    Energie grösser ist als die normale  motorische Energie.

   Hierauf kehren die  Kolben zur     Zündstelle    zurück .mit einer    Energie, die noch genügt, um die     verbrana-          ten    oder in Verbrennung begriffenen Gase  zu     überkomprimieren.    Die hin- und her  gehenden     Bewegungen    der Kolben haben das  Bestreben, eine stabile Gangart anzunehmen,  so     dass    der Weg, den die Kolben normal zu  rücklegen, stets eine Periode von Überkom  pression der verbrannten oder in Verbren  nung begriffenen Gase besitzt. Die auf diese  Weise sich einstellende     Arbeitsweise    wird  in bestimmten Grenzen stabil, was nach den       voraufgegangenen    Erklärungen ohne weite  res verständlich ist.

   Man kann die     @durcb.    die  Maschine gelieferte Leistung bleibend     her-          absezten    oder     vermehren,    beispielsweise .durch  die Regelung der Qualität der Explosions  mischung, wodurch man eine ganz bemer  kenswerte Stabilität, sowohl während des  Wechsels der Gangart, als auch während der  Arbeit mit konstanter Kraft erhält. Wird  die Zündung während des Hinganges der  Kolben 17 und 18 bewirkt, so     überkompri-          mieren    sie die Explosionsmischung, statt der  verbrannten Gase.

   Die     Mischung    entzündet  sich jedoch erst bei Erreichung es normalen       Kompressionsdruckes.    Um jedoch in allen  Fällen Selbstzündung zu verhindern, die den  Gang der     Maschine    beeinträchtigen     würde,     ist es vorteilhaft, die auf diese Weise ver  zögerte Zündung durch zwei oder mehrere  Zündkerzen 29 und 30 hervorzurufen, wel  che durch die Kolben 17 und 18 während  der     Überkompressions-    und der     darauffol-          genden    Expansionsperiode überdeckt werden.

    Der Kompressionsraum, in, welchem die Ex  plosionsmischung eingeschlossen ist, besitzt  keinerlei     Rauhigkeit,    die sie übermässig er  hitzen könnte und Selbstzündung hervorzu  bringen imstande wäre.    Die Stabilität und Regelung sind unter  diesen     Umständen    auf ähnliche     Ursachen    zu  rückzuführen, wie dies bereits     :beschrieben     wurde und bedürfen somit keiner     weiteren     Erläuterung.  



  Bei der     Ausführungsform    entsprechend       Abb.    2 besitzt der     Motokompressor    dieselben  wesentlichen Teile. Zur     Stabilisierung    sei-           nes    Ganges verwendet man folgende     Ei:i-          riehtung     Das Innere der Kolben 17 und 1.8 ist  zylindrisch ausgebohrt, und in diese zylin  drischen Bohrungen 32, 33 greifen Kolben  34, 35, die an den Böden der Zylinder 13  und 14 starr befestigt sind. Die zylindri  schen Räume 32, 33 werden mit einem     iner-          ten    Gas gefüllt, das heisst mit einem Gas,  das zur Verbrennung nicht beiträgt.

   Hier  durch vermeidet man Explosionen in den  Räumen 32,<B>33</B> durch Verbrennung des  Schmieröls in Gegenwart stark komprimier  ter     und    infolgedessen stark erhitzter Luft.  Als     inertes    Gas, welches leicht beschafft  werden kann, verwendet man     zweckmässig     das Auspuffgas des Motorzylinders und füllt  damit die Räume 32     und    33.  



  Die Räume 32 und 33 sind, wie     Abb.    2  zeigt, allseitig geschlossen und von den     Ho-          torzylindern    13, 14 unabhängig. Da, jedoch  zu befürchten ist, dass die Kolben 34, 3<B>5</B>  nicht vollkommen     nicht    schliessen, ist eine  Anordnung getroffen, um im Innern der  Räume eine ständig konstante Menge     inerten     Gases aufrecht zu erhalten. Zu diesem  Zwecke sind in den Kolben 34, 35 Kanäle  38, 39 angebracht, welche bei 40, 41 an der  Wandung der Kolben 34, 35 ausmünden.

         Ausserdem    sind     an,den    Wandungen der Kol  ben 17, 18 Nuten 42, 43 angebracht,     welche     sich gegenüber den Öffnungen 40, 41 ein  stellen können, und deren Länge so     bereeh-          i:et    ist,     -dass    im Augenblicke -des Zusammen  fallens mit     den        Öffnungen    40, 41 eine zeit  weise Verbindung entsteht zwischen den Ka  nälen 38, 39 und den zylindrischen Räumen  32, 33.

   Die Kanäle 38, 39 werden mit einem       Reservoir        inerten    Gases in Verbindung .ge  setzt,     jedesm@al,    wenn die Nuten 42, 43 vor       ,den    Öffnungen 10. 41 vorbeigehen, und dies       ..eschieht    bei jeder Hin- und     Herbewegung     der Kolben. Dadurch wird der Druck des  Reservoirs, welches die     inerten    Gase ent  hält, im Innern der Räume 32, 33 wieder  hergestellt, falls die     unvermeidlichen    Ver  luste diesen Druck unter den des Reservoirs  fallen gelassen haben sollten.

      Die auf .diese Weise eingerichtete     Ma-          sehine    arbeitet normal in derselben Weise  wie die vorangehend beschriebene, mit .dem  Unterschiede jedoch,     da.ss    die Rückkehr -der  Kolben<B>17,</B> 18 gleichzeitig durch die Kom  pressionsluft der Räume 27, 28 und durch  das zusammengedrückte     inerte    Gas der  Räume 32, 33     veranlasst    wird.  



  Bei einer übermässig starken Explosion.  durch welche die Kolben 17, 18 über ihrem  normalen Totpunkt auf der Seite :des     Kom-          pressors    geschleudert werden, nehmen die ge  wöhnlichen Luftkissen der Böden 27, 28, wie       friiher    angegeben wurde, ab, dagegen nimmt:  die Kompression     ides        inerten    Gases in den  zylindrischen unabhängigen Hohlräumen 32.  33 zu. Die Entspannung der beiden sich  kompensierenden Gaskissen     liefert,die    Ener  gie, die zum Zurücktreiben der Kolben 17  und 18 über ihre Zündstellen im Motor  zylinder hinaus notwendig ist.  



  Ein Zurücktreiben der Kolben über ihre       Zündstellen    im Motorzylinder findet auch  dann statt, wenn. die motorische Energie  während :des motorischen Weges abnimmt.  



  Die Regulierung ,der durch die Maschine  gelieferten Kraft bei den verschiedenen sta  bile, Gangarten wird, wie bei der Maschine  nach     Abb.    1, durch Erhöhung oder Herab  setzung des kalorischen Wertes der Explo  sivmischung oder durch Veränderung des       Zündzeitpunktes    der Mischung erzielt, zum  Beispiel durch wesentliches     Voreilenlassen     der Zündung, wodurch die Leistung des mo  torischen Arbeitsprozesses und damit auch  die Leistung der Kompressionszylinder ver  mindert wird, oder durch     Kombinierung    bei  der Mittel.     Abb.    3     zeigt    eine Vorrichtung,  die beide Mittel kombiniert.

   Bei dieser Vor  richtung ist an der Ventilnadel 45 eines       Karburators,    die zur Regelung dient, eine  Rolle 46 angebracht, welche     ständig    durch  eine Feder 48 auf eine schiefe Fläche einer       Regulierschiene    47 aufgedrückt wird. Die       Regulierschiene    ist mittelst einer Pleuel  stange 49 mit dem Hebel 50 eines Unterbre  chers verbunden. Diese     Einrichtung    ermög  licht, gleichzeitig die Zusammensetzung der      Explosionsmischung zu ändern und den  Zündzeitpunkt zu verlegen     bezw.    den     Zünd-          druck    zu verändern.

   Eine ,derartige Rege  lung ergibt eine Reihe von Regelungsmög  lichkeiten, wovon lediglich die wichtigsten  nachstehend erwähnt sind.  



  Man kann beispielsweise die Herabset  zung des kalorischen     Wertes    der     Zünd-          mischung    mit mehr oder minder grossen       Zündvoreilungen    kombinieren, um .die Lei  stung des motorischen Arbeitsprozesses durch       Erniedrigen    des     Enddruckes    der     vorauk.     gegangenen Kompression zu vermindern. In  diesem Falle erhält man eine Regelung mit  denselben Resultaten wie bei Vergrösserung  der     Voreilung    allein, aber mit einer besseren  Wirkung und einer grösseren Veränderlich  keit der Leistung.  



       Han    kann auch die Herabsetzung des  kalorischen     Wertes    der Zündmischung mit  einer     Na.cheilung    !der Zündung kombinieren,  so     dass    die Zündung stets in der Nähe des       Totpunktes    auf der Motorseite erfolgt.

   Bei  Erläuterung der Maschine mit unabhängigem       Gaskissen        (Fig.    2) wurde gezeigt, dass, wenn  ,die motorische Leistung ihren normalen  Wert besitzt, die Lage der Totpunkte in sta  biler Weise bestimmt wird, da die     Zündung     in der Nähe des Totpunktes auf der Motor  seite stattfindet.     Sch\vankt    die     inotoriscli     Leistung, so ergibt sich,     dass,    da die durch  das Gaskissen hervorgebrachte Korrektur  eine ungenügende ist, der Weg der     Kolben     eine bestimmte Schwankung erfährt, und  dass, wenn die Zündung unveränderlich  bleibt, ,die Kolben 17 und 18 den     Zündpunki;

            überse-,breiten    in derselben     Weise    wie bei       Ebb.    1.     Man    kann dies benutzen, um die  Regulierung :der Leistung vorzunehmen, in  dem man den kalorischen Wert der Gas  mischung herabsetzt und diese nach vorheri  gen Kompressionen :zur Verbrennung bringt,  die um so höher sind, je ärmer die     Gks-          mischung    ist.

   Die Herabsetzung des kalori  schen Wertes der Gasmischung vermeidet die  Gefahren der Selbstzündung und liefert  gleichzeitig eine gute und rasche     Zü:?dung          .gilbst    sehr     brennstoffarmer    Misch     argen,       wenn sie-     vor    ihrer Entzündung genügend  stark komprimiert sind.     Man.    erhält auf  diese Weise das widersprechende Resultat,  dass eine bessere thermische Wirkung der  Maschine erzielt wird bei herabgesetzter Lei  stung als bei normaler Leistung.  



  Die verschiedenen Regelungsmöglichkei  ten beweisen, dass eine grosse Mannigfaltig  keit stabiler Gangarten erzielt     werden    kann,  und dass anderseits die Änderungen der  Gangart ohne Gefahr für die Maschine und  in sehr kurzer Zeit     stattfinden    können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungskraftmaschine mit Luft kompressorzylindern und .mit zwei entgegen gesetzt beweglichen Flugkolben, die ledig lich zwecks Synchronisierung ihrer Bewe gung miteinander gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stabilisierung des Ganges der Maschine bei vorübergehender Schwankung der ,auf die Kolben einwirken den Kräfte nur so viel von der durch die Kolben in den Kompressorzylindern verdich teten Luft in ein Druckreservoir gedrückt wird, dass die in den Kompressorzylindern zurückbleibende verdichtete Luft .genügt,
    um die Kolben über ihre Zündstellen im Motor zylinder hin.auszuschlewdern und die Explo- sionsmisehung oder die Verbrennungsbase gleichzeitig zu überkomprimieren, so dass die Kolben .beim folgenden Hub eine grössere Menge verdichtete Luft in das Reservoir überdrücken und nach Rückkehr in den Mo torzylinder von neuem verbrannte oder in Verbrennung begriffene Gase komprimieren.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verbrennungskraftmaschine. nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zurückschleudern der Kolben in den Motorzylinder ;ausser durch die in den Kompressorzylindern zurückgebliebene, verdichtete Luft durch ein in .gesonder ten geschlossenen Räumen befindliches Gas, welches durch die Kolben kompri miert wird, erfolgt.
    2. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Änderung der Leistung der Ma schine beim Ü.berkomprimieren der Ex plosionsmischung die Zündung verzögert wird, dadurch, @dass mehrere Zündkerzen benutzt werden, welche von den Kolben überdeckt werden.
    3. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass zwecks Änderung der Leistung der Ma: sehine der kalorische Wert der Explo sionsmischung verändert und gleichzeitig ein Voreilen der Zündung bewirkt wer den kann.
CH136124D 1926-04-08 1927-04-05 Verbrennungskraftmaschine mit Luftkompressorzylindern. CH136124A (de)

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