CH134591A - Aus zwei ineinanderliegenden Webestoffbeuteln bestehendes Filter für Staubsaugevorrichtungen. - Google Patents
Aus zwei ineinanderliegenden Webestoffbeuteln bestehendes Filter für Staubsaugevorrichtungen.Info
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Description
Aus zwei ineinanderliegenden Webestoffbeuteln bestehendes Filter für Staubsaugevorrichtungen. Für die Herstellung von Filtern bei Staub saugevorrichtungen wählte man bisher stets möglichst dichte Webestoffe ; doch ergaben sich im Betriebe mit solchen Filtern immer Missstände dadurch, dass sie nicht genügend luftdurchlässig sind und daher beim Unter schreiten einer gewissen Mindestgrösse die Saugwirkung der Vorrichtung beeinträchtigen.
Verwendet man weniger dichte Webestoffe, dann dringt der aufgespeicherte Staub, min destens aber ein Teil der feinsten Staubteil chen, bei Erschütterungen oder einem Wech sel des Luftdruckes durch den Filter und verteilt sich wieder in dem gereinigten Raum.
Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, aus zwei ineinandergesteckten Stoffbeuteln bestehende Staubfangfilter zu verwenden, bei denen der innere Beutel aus einem luftdurch- lässigeren Webestoff hergestellt ist als der äussere Filterbeutel. Durch die grössere Luft durchlässigkeit des Innenfilters ist aber auch eine grössere Staubdurchlässigkeit bedingt, so dass der innere Beutel nur gröbere Unrei- nigkeiten zurückzuhalten vermag. Einfache Filter sind auch schon aus Wollstoffen her gestellt worden, die auf einer Seite rauh sind.
Dabei wurde das Filter in dem Staub sauger so angeordnet, dass die Staubluft von der rauhen Seite her den Filterstoff durch dringt. Da derartige Wollstoffe, wie beispiels weise Flanell oder dergl. auf der rauhen Seite im wesentlichen flach und durcheinan der auf der Stoffbahn liegende Fasern auf weisen, wird der Staub besser zurückgehalten als bei den Filtern aus glatten Stoffen<B>;</B> da für ist aber auch die Entstaubung mühsam und schwierig, weil der zwischen die Fasern eingedrungene Staub infolge der flachen sperrigen Lage der Fasern zurückgehalten wird. Auch von angefeuchteten Bürstenfiltern ist eine bessere Wirkung nicht zu erwarten, weil bei derartigen Einrichtungen die Staub luft quer zu den Borsten geführt wird.
Die Saugdüse von Staubsaugern wird vielfach aussen durch einen Plüschstreifen abgedeckt, um Verkratzen der zu reinigenden Gegenstände zu vermeiden. Eine Filterwirkung des Plüschstreifens ist dabei aber nicht be absichtigt,. weil sonst der Staub überhaupt nicht bis zu dem Filter gelangen, sondern ausserhalb des Gerätes bleiben würde, so dass der ganze Zweck verfehlt wäre.
Die Erfindung besteht im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen darin, dass das Filter aus zwei ineinanderliegenden Beuteln aus Webestoff besteht, von denen der innere aus einem Stoff hergestellt ist, der auf einer Seite hervortretende, aufgerichtete Fasern, Härchen oder dergl. besitzt. Als solche Stoffe sind zum Beispiel Samt, Plüsch, Velvet oder dergl. bekannt. Dieser innere, zuerst von der Staubluft durchdrungene Beu tel ist so angeordnet, dass sich die Fasern, Härchen oder dergl. auf der Seite des ein tretenden Luftstromes befinden.
Versuche haben ergeben, dass derartige Webestoffe bei grosser Luftdurchlässigkeit eine für diese Zwecke vorzügliche Filterwirkung ergeben, da die aufgerichteten Fasern den Luftdurch gang nicht behindern, dagegen Verunreini gungen vortrefflich zurückhalten. Die Ent staubung gestaltet sich im Gegensatz zu den bekannten Wollstoffen mit liegenden Fasern äusserst einfach und ist durch einfaches Schütteln zu bewirken, wobei der aussen an haftende Staub abfällt und in die etwa zwischen-die Fasern eingedrungenen Schmutz teilchen in Richtung der Fasern herausfallen.
Die Verschlüsse für beide Filterbeutel können beliebige sein; als zweckmässig er weist sich, namentlich für den äussern Beu tel, ein sogenannter Reissverschluss, der ein rasches Öffnen und Schliessen ermöglicht und ohne Dichtungsvorrichtungen ausreichenden Abschluss sichert, wobei das Schloss des Ver schlusses mit der daran befestigten Kette oder Schnur gleichzeitig zum Aufhängen bezw. Befestigen des Filters benutzt werden kann.
Der Anwendung von Reissverschlüssen für den äussern Beutel kommt bei dem beschrie benen Filterbeutel insofern eine Bedeutung zu, als bei einem Innenbeutel aus gewöhn lichem Stoff die Anwendung von Reissver schlüssen wegen der grossen Staubdurch lässigkeit des Innenbeutels und der verhält nismässig geringen Dichtigkeit dieser Ver schlüsse nicht empfehlenswert ist, während bei Verwendung des samtartigen Innenbeutels gemäss der Erfindung infolge der wesentlich geringeren Staubdurchlässigkeit bei gleicher Luftdurchlässigkeit die Dichtigkeit des Ver schlusses weniger wichtig ist, so dass der einfache, schnell und leicht zu öffnende Reiss- verscbluss hier ohne Nachteil angewendet werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aus zwei ineinanderliegenden Webestoff- beuteln bestehendes Filter für Staubsauge- Vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Beutel aus einem Webestoff mi auf einer Seite hervortretenden, aufgerichteten Fasern, Härchen oder dergl. besteht, wobei diese auf der Seite der eintretenden Staub luft angeordnet sind. UNTERANSPRUCH: Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beide Beutel Öffnungen besitzen, die mittelst eines Reissverschlusses verschliessbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE134591X | 1927-10-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134591A true CH134591A (de) | 1929-08-15 |
Family
ID=5665565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134591D CH134591A (de) | 1927-10-15 | 1928-10-13 | Aus zwei ineinanderliegenden Webestoffbeuteln bestehendes Filter für Staubsaugevorrichtungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134591A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE904937C (de) * | 1949-11-24 | 1954-02-25 | Vorwerk & Co Elektrowerke Kg | Staubsammelbeutel fuer Staubsauger |
-
1928
- 1928-10-13 CH CH134591D patent/CH134591A/de unknown
Cited By (1)
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