CH131908A - Verfahren zum Betrieb eines Asynchrongenerators mit Kommutator - Hintermaschine, deren Erregerenergie mindestens teilweise über einen Frequenzumformer zugeführt wird. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines Asynchrongenerators mit Kommutator - Hintermaschine, deren Erregerenergie mindestens teilweise über einen Frequenzumformer zugeführt wird.

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CH131908A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Verfahren zum Betrieb eines     Asynehrongenerators    mit     Kommutator    -Hintermaschine,  deren     Erregerenergie    mindestens teilweise über einen     Frequenzumformer    zugeführt wird.    Jede an ein Netz gegebener Frequenz an  geschlossene, durch eine     Kommutator-Hinter-          maschine    erregte     (bezw.    geregelte) Asynchron  maschine arbeitet bekanntlich als Generator,  wenn ihre Drehzahl durch äussern Antrieb  über den Leerlauf erhöht wird.

   Wird ein  solcher     Asynchrongenerator    so stark erregt,  dass er seinen eigenen     Blindleistungsbedarf     und den seines Netzes deckt, so kann er  auch nach Abschalten der vorher parallel  arbeitenden synchronen Taktgeber, also unter       Selbsterregung,    weiter arbeiten. Wenn aber  das selbsterregte Feld der Maschine infolge  Unterbrechung des Erregerkreises oder auch  infolge Kurzschlusses im Netz abgeklungen  ist, ist es unsicher, ob die Selbsterregung  nach Wiederherstellung der ursprünglichen  Schaltung ohne parallelarbeitende synchrone  Taktgeber erneut einsetzen wird.  



  Diese Unsicherheit kann nun aber erfin  dungsgemäss durch ein Verfahren beseitigt  werden, nach welchem der Kommutatorma-         schine    die Erregerenergie mindestens teilweise  über einen     Frequenzumformer    zugeführt wird,  welcher von einem     Hilfssynchron-Generator     gespeist wird, der mit einem an die primären  Klemmendes     Asynchrongenerators    angeschlos  senen Synchronmotor und mit einer unab  hängig regelbaren Antriebsmaschine gekuppelt  ist.  



  Dieses Verfahren sei anhand des Aus  führungsbeispieles der     Fig.    1 näher erläutert.  An die Sammelschienen 1. sind der     Asyn-          chrongenerator    2 und der Synchronmotor 3  angeschlossen. Die Schleifringe der     Asyn-          chronmaschine    2 sind mit dem Läuferkreis  der     gommutatormaschine    4 verbunden, deren  Erregerkreis 5 beispielsweise über einen  Widerstand 6 von der     gommutatorspannung     des mit dem Generator     gekuppelten    Frequenz  umformers 7 gespeist wird.

   (Die Speisung  der Erregerwicklung könnte auch durch ir  gendeine Kombination der     Schleifringspan-          nung    des     Asynchrongenerators    und der Kom-           mutatorspannung    des     Frequenzumformers    mit  oder ohne Zwischenschaltung von     ohmschen     oder induktiven Widerständen oder auch unter  Zwischenschaltung einer Erregermaschine er  folgen.) An die Schleifringe des Frequenz  umformers ist der Synchrongenerator 8 an  geschlossen, der sowohl mit dem Synchron  motor 3 gleicher Polzahl und mit einer un  abhängig regelbaren Antriebsmaschine 9 ge  kuppelt ist, die beispielsweise als Gleich  strommaschine gezeichnet ist und aus dem  Netz 10 gespeist wird.

   11 ist die Antriebs  maschine des     Grenerators    2.  



  In der gezeichneten Schaltung ist be  kanntlich die Primärfrequenz, das heisst die       Ständerfrequenz    des     Asynchrongenerators,     unabhängig von seiner Drehzahl, stets gleich  der Frequenz des Generators 8, also gleich  der Rotationsfrequenz der Synchronmaschinen  3 und B. Mit Rücksicht auf die Frequenz  darf also der Synchronmotor 3 durch Schlie  ssen des Schalters 12 dauernd auf das Netz 1  geschaltet sein.

   Wenn im Netz keine weiteren,  selbständig die Frequenz bestimmenden Gene  ratoren vorhanden sind, kann die Primär  frequenz des     Asynchrongenerators    dadurch  auf jeden beliebigen Wert geregelt werden,  dass der     Umformergruppe    3-8 die ent  sprechende Rotationsfrequenz aufgedrückt  wird, und dies kann durch den unabhängig  regelbaren Antriebsmotor 9 erreicht werden.  Die Grösse der Spannung des     Asynchron-          generators    bei bestimmter     Schlüpfung    und  Belastung hängt von der Erregung des     Syn-          chrongenerators    8 ab.

   Um die Phasenlage  der Spannung des Generators 8 beliebig ein  stellen zu können, kann es zweckmässig sein,  den Generator mit zwei räumlich um 90    gegeneinander verschobenen Erregerwicklun  gen auszustatten. Eine Phasenverschiebung  der Spannung kann aber auch durch Zu  schaltung von regelbaren Transformatoren,  zum Beispiel Drehtransformatoren, oder der  gleichen erreicht werden.  



  Die zur Selbsterregung der in der     Fig.    1  dargestellten     ,Maschinengruppe    notwendige       Magnetisierungsenergie    wird von der von  aussen angetriebenen Synchronmaschine 8    geliefert; jede Unsicherheit im     Auftreten    der  Selbsterregung fällt weg. Da die beiden  Synchronmaschinen 3 und 8 starr mitein  ander gekuppelt sind, sind ihre Spannungs  vektoren um einen konstanten Winkel gegen  einander verschoben.

   Der Winkel zwischen  dem primären Spannungsvektor des     Asyn-          chrongenerators    2 und dem Spannungsvektor  der Synchronmaschine 8 wechselt im allge  meinen, wie noch näher begründet werden  soll, mit der     Sohlüpfung    und der Belastung  des     Asynchrongenerators;    es wechselt also  auch der Winkel zwischen dem Spannungs  vektor des     Asynchrongenerators    2 und dem  des Synchronmotors B. Wenn also die Syn  chronmaschine 3 dauernd an die Sammel  schienen 1 angeschlossen ist, wird auf sie  ein mit der     Sohlüpfung    und Belastung des       Asynchrongenerators    wechselndes Drehmo  ment ausgeübt.

   Ist der Motor 9 stark genug,  so wird er die Drehzahl der     Umformergruppe     selbständig festlegen, unabhängig vom Dreh  moment des Motors 3.     Aussertrittfallen    kann  dieser Motor nicht, da seine Rotationsfrequenz  identisch gleich mit der Primärfrequenz des       Asynchrongenerators    ist, von der er gespeist  wird. Er kann aber, wenn das Drehmoment  zu gross wird, unzulässig warm werden.

   Diese  Gefahr kann durch Vergrösserung des Wider  standes der Zuleitung zum Motor 3 ver  kleinert werden, sie kann aber auch dadurch  beseitigt werden, dass der Motor 3 durch       Offnung    des Schalters 12 von den Sammel  schienen abgetrennt wird, wenn die Drehzahl  der     Umformergruppe    und damit die Netz  frequenz durch die Antriebsmaschine 9 fest  gelegt werden soll. Doch kann auch in diesem  Falle der Motor 3 ohne Gefahr der Über  lastung dauernd auf die Sammelschienen  geschaltet werden, wenn die     Schlüpfungs-          änderung    des     Asynchrongenerators    2 zwischen  Leerlauf und Vollast richtig bemessen wird.  



  Zur Erklärung der Wirkungsweise des  Aggregates dienen die Diagramme     Fig.        2-4-          Vernachlässigt    sei dabei die     Stator-    und die       Rotorstreureaktanz    des     Asynohrongenerators.     Sie gelten für übersynchronen     generatorischen     Betrieb. Der Drehsinn der Zeitlinie ist für      das     Statordiagramm    des     Asynchrongenerators     und das     Statordiagramm    der Maschine 3 gegen  den Uhrzeigersinn, und für das     Rotordiagramm     des     Asynchrongenerators    im Uhrzeigersinn  angenommen.

   Die Pfeile geben den     Voreilsinn     der Vektoren an.     Fig.    2 bezieht sich auf den       Leerlaufzustand    (Netz 1 unbelastet);     Fig.    3  auf einen Belastungszustand, ohne besonders  günstige Regelung der     Schlupfspannung;          Fig.    4 auf denselben Belastungszustand, je  doch mit günstiger Regelung der Schlupf  spannung.  



       .F    sei die primäre (Netz-), und     E2    die  sekundäre Spannung     (Schlupfspannung)    des       Asynchronmotors    2.     Fh    sei die in der Kollektor  hintermaschine 4 induzierte Spannung, die  man als proportional und phasengleich mit  der Spannung Es des Synchrongenerators 8  annehmen kann. Es ist die im Synchron  motor 3 induzierte Spannung, die mit Es,  also auch mit Eh, die konstante Phasenver  schiebung     r    aufweist.     Eh    wird durch die  Maschine 8 bestimmt und ist von der       Schlüpfung    unabhängig.

   Der Phasenwinkel a  zwischen Ei und Eh wird im allgemeinen  mit der     Schlüpfung    variieren. Nehmen wir  willkürlich die Richtung von     Ei    fest, zum  Beispiel vertikal, an, so kann der Endpunkt  von Eh auf einem Kreis mit 0 als Zentrum  wandern.  



  Bei Leerlauf, das heisst wenn primär kein  Strom fliesst     (Fig.    2), fliesst sekundär nur der       Magnetisierungsstrom        Jf",    der das Feld  erzeugt. Dieses induziert die Spannungen Ei  und     E2    (normal zu 0). Die Spannung Eh  muss sowohl der Spannung<I>A =</I>     E"        #   <I>s</I> (wo       Eo    die Spannung bei s - 1 ist) das Gleich  gewicht halten, als auch dem     ohmschen     Spannungsabfall<I>-</I>     J,ss        #        r2,    wie dies aus       Fig.    2 ersichtlich ist.

   Wird jetzt das Netz  belastet, so dass primär der Strom     Ji    fliesst,  dann     fliesst    sekundär ausser dem     Magnetisie-          rungsstrom        J14    der Wirkstrom     J2.        (Fig.    3).

    Ist jetzt die     Schlüpfung    s', so muss jetzt Eh  mit den Spannungen<B>E2=</B>     E'ae,   <I>-</I>     J',ss        #        r2     und<I>-</I>     J2,a        #        r.-    im Gleichgewicht stehen,  wie in     Fig.    3 dargestellt. Aus der Konstruk  tion der Figur ist ersichtlich, dass mit Aus-         nahme    von Eh, Es und     r,    sich die übrigen  Vektoren     uad    Winkel gegenüber     Fig.    2 ändern  und in die gestrichenen Werte übergehen.

    Der Strom     Js    des Motors 3, der der Span  nungsdifferenz     Ei-Es    proportional ist, nimmt  einen bedeutend grösseren Wert     J's    an als  in     Fig.    2, was starke Erwärmung des Motors 3  bedingt.  



  Die Verhältnisse werden viel günstiger,  wenn die     Schlüpfung    so reguliert wird, dass  die Zunahme der     Schlüpfungsspannung    den       ohmschen    Spannungsabfall des sekundären  Wirkstromes kompensiert; wie dies in     Fig.    4  angenommen ist. In diesem Falle bleibt der  Winkel a derselbe wie bei Leerlauf, und auch  der     Magnetisierungsstrom,    sowie die übrigen  Vektoren behalten ihre Werte, die sie bei  Leerlauf des Aggregates hatten, bei. Damit  ist erreicht, dass die Netzspannung Ei mög  lichst konstant bleibt, und dass der Motor 3  sich nicht unzulässig erwärmen wird.

   Die  Synchronmaschine 3 kann also, wenn ihr  Kupplungswinkel mit dem Generator 8 ein  mal richtig eingestellt wurde, ohne Gefahr  der Überlastung dauernd auf die Sammel  schienen geschaltet sein. Es ergibt sich dabei,  wie wir gesehen haben, der weitere Vorteil,  dass die Änderung der Blindleistung bezie  hungsweise der Spannung des     Asynchron-          generators    zwischen Leerlauf und Vollast bei  konstanter Erregung des Generators 8 kleiner  ist, als wenn die     Schlüpfungsänderung.    von  dem oben verlangten Wert stark abweicht.

    Die Änderung der     Schlüpfspannung    des     Asyn-          chrongenerators    hat die verlangte Grösse, wenn  seine     Schlüpfungsänderung    zwischen Leerlauf  und Vollast gleich der     Schlüpfungsänderung     ist, welche die als Motor arbeitende     Asyn-          chronrnaschine    2 zwischen Leerlauf und     Voll-          last    hat, wenn sie in gleicher Schaltung wie  in     Fig.    1, aber bei abgeschalteter Maschine 9,  mit Netzspannung und Netzfrequenz gespeist  wird.

   Denn in diesem Falle ist 0 und damit       J,z    durch die gegebene Netzspannung vorge  schrieben. Ist letztere konstant, so ist auch  JA konstant und daher auch     J,u        #        r2.    Wie in       Fig.    4, ist dann auch Winkel a konstant  und die     Schlupfspannung    durch die vertikale      Komponente von     .Eh    bestimmt. Wir haben  also ganz analoge Verhältnisse, wie die in       Fig.    4 für     generatorischen    Betrieb veran  schaulichten.

   Während aber bei steigender  motorischer Belastung die übersynchrone       Schlüpfung    sinkt, und die untersynchrone       Schlüpfung    steigt, muss bei steigender     gene-          ratorischer    Belastung, damit die Änderungen  der     Schlupfspannung    des     Asynchrongenerators     nicht nur die verlangte Grösse, sondern auch  die verlangte Richtung haben, die untersyn  chrone     Schlüpfung    abnehmen und die über  synchrone     Schlüpfung    ansteigen.

   Ist diese  Bedingung erfüllt, so bleibt, wie aus obigem  folgt, der Phasenwinkel zwischen der Primär  spannung und der Spannung der Maschine 8  unabhängig von der Belastung annähernd  konstant.  



  Wenn die     Frequenz    des     Asynchrongene-          rators    2 durch die Drehzahl des Antriebs  motors 9 bestimmt wird, ist aber ohne be  sondere Massregeln ein störungsfreier Betrieb  nur möglich, wenn an die Sammelschienen     1.     nicht weitere selbständige, die Frequenz  bestimmende Synchrongeneratoren angeschlos  sen sind. Da die Netzfrequenz nämlich in  eindeutigem Zusammenhang mit- der Dreh  zahl der Antriebsmaschine 9 steht, ist sie  zunächst von der Drehzahlcharakteristik der  Antriebsmaschine des     Asynchrongenerators     und von dessen Belastung unabhängig. Wer  den weitere Synchrongeneratoren an das Netz  angeschlossen, so wird ihre Drehzahl eben  falls ausschliesslich durch die Drehzahl der  Maschine 9 diktiert.

   So lange diese Drehzahl  also von den Belastungsverhältnissen des  Netzes unabhängig und beispielsweise kon  stant ist, ist auch die Leistung der Synchron  generatoren konstant und jede Belastungs  schwankung im Netz muss durch den     Asyn-          chrongenerator    aufgenommen werden, was im  allgemeinen nicht zulässig ist. Eine Last  verteilung auf sämtliche Generatoren ist aber  möglich, wenn die Drehzahl der Antriebs  maschine 9 in Abhängigkeit "von der Belastung  des     Asynchrongenerators    2 gebracht wird,  so dass sie und damit auch die Netzfrequenz  mit wachsender Belastung, wenn auch gering-         fügig,    sinkt.

   Damit ändert sich mit wechseln  der Belastung auch die Drehzahl der Syn  chrongeneratoren und deren Leistung in Ab  hängigkeit von ihren Antriebsreglern.  



  Eine einwandfreie     Lastverteilung    ist aber  auch dadurch möglich, dass die unabhängige  regelbare Antriebsmaschine 9 abgeschaltet  wird, sowie an das Netz weitere Synchron  generatoren angeschlossen werden, wobei aber  der Synchronmotor 3 an das Netz ange  schlossen sein muss. In diesem Falle wird  die Frequenz des     Asynchrongenerators    2 und  die Rotationsfrequenz der     Umformergruppe     3-8 durch die Frequenz der parallelarbeiten  den Synchronmaschinen bestimmt, die sich  mit der Belastung ändert, wodurch sich wieder  richtige     Lastverteilung    ergibt.  



  Ein stossfreies Zuschalten der Synchron  maschine 3 auf die Sammelschiene 1 ist aber  nur möglich, wenn der Spannungsvektor der  Maschine vor dem Zuschalten ungefähr in  Phase mit dem Netzvektor ist. Es soll des  halb ferner vor dem Zuschalten der Synchron  maschine 3 entweder     Schlüpfung    und Be  lastung des     Asyncbrongenerators    2 so ge  regelt werden, dass Netzvektor und Span  nungsvektor der Synchronmaschine 3 an  nähernd in Phase sind, oder es soll das  gleiche Ergebnis ohne sonstige Regelung  durch Verdrehen des     Stators    des Synchron  motors 3 oder durch Verdrehen der Gleich  stromerregung gegenüber dem Polrad oder  durch entsprechende Regelung am Synchron  generator 8 erreicht werden.

   Unterbleibt diese  Regelung, so wird, wenn die Antriebs  maschine 9 stark genug ist, zwar durch das  Zuschalten der Synchronmaschine 3 die  Arbeitsbedingung des     Asynchrongenerators     nicht geändert. Wird aber jetzt die Maschine 9  abgeschaltet, so stellt sich der Spannungs  vektor der Synchronmaschine 3 in diejenige  Stellung gegenüber dem Netzvektor ein, die  der Arbeitsleistung des Umformers 3-8 ent  spricht; es ändert sich also die Lage des  Spannungsvektors der Synchronmaschine 8  gegenüber dem Netzvektor und damit die Ar  beitsweise des     Asynchrongenerators    wesentlich.

    Wenn aber vordem Zuschalten der Synchron-           maschine    3 ihr Spannungsvektor auf die  angegebene Weise in die der Antriebsleistung  des Umformers entsprechende Phasenlage  gegenüber dem     1%Tetzvektor    gebracht wurde,  kann bei unverändertem     Belastungs-    und       Spannungsverhältnis    die Abschaltung der  unabhängig regelbaren Antriebsmaschine 9  überhaupt keine Änderung bedingen.  



  In vereinzelten Fällen kann es erwünscht  sein, dem     Asynchrongenerator    2 synchronen  Charakter zu geben.     Dies    kann dadurch ge  schehen, dass sein Läufer oder auch die Er  regerwicklung der an ihn angeschlossenen       Kommutatormaschine    mit Gleichstrom gespeist  wird. Der     synchrone    Charakter     kann    aber  auch dadurch erzwungen werden; dass die       Umformergruppe    3-8 mit dem Läufer des       Generators    2 gekuppelt wird.

   Wird zum  Beispiel die     Asynchronmaschine    mit der Er  regergruppe durch eine     Zahnradübersetzung,     deren Zahnzahl im Verhältnis der Polzahlen  der beiden Gruppen steht, gekuppelt, so wird  dadurch zwangsläufig die Rotationsfrequenz  der Maschine 2     (Fig.    1) gleich der     Stator-          frequenz    der Maschine 8 gemacht. Nun ist  aber die     kommutatorseitige    Frequenz des       Frequenzumformers    7, dessen Schleifringe  von der Maschine 8 gespeist werden, gleich  der Differenz aus der     schleifringseitigen    und  der Rotationsfrequenz.

   Ist die     Differenz    gleich  Null, so wird Maschine 2 mit Gleichstrom  erregt, läuft also wie eine Synchronmaschine.  Für den synchronen Charakter der Maschine 2  ist aber nicht unbedingt erforderlich, dass sie  mit (Teichstrom erregt wird. Es kann auch  genügen, wenn ihre     Rotations-    und     Stator-          frequenz    in einem konstanten oder wenigstens  annähernd konstanten Verhältnis stehen.     In     diesem Falle können Haupt- und Erreger  gruppe auch in einem Verhältnis gekuppelt  werden, das nicht genau proportional den  Polzahlen der beiden Maschinengruppen ist.

    Statt einer starren Kupplung zwischen den  beiden Gruppen kann als Verbindungsglied  unter Umständen auch ein Riemen gewählt  werden, sofern seine     Schlüpfung    einen gewissen  Wert nicht überschreitet. Auf elektrischem  Wege kann die Kupplung zum Beispiel da-    durch .erreicht werden, dass auf jede Welle  der beiden Gruppen eine Synchronmaschine  entsprechender Polzahl montiert wird, wobei  die     Statoren    beider Maschinen miteinander  verbunden werden. Es wird hierdurch wie  bei der mechanischen Kupplung Gleichlauf  der beiden Maschinengruppen erzwungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betrieb eines Asynchron- generators mit Kommutatorhintermaschine, deren Erregerenergie mindestens teilweise über einen Frequenzumformer zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenz umformer von einem Synchrongenerator ge speist wird, der mit einem an die primären Klemmen des Asynchrongenerators ange schlossenen Synchronmotor und mit einem weiteren unabhängig regelbaren Antriebs motor beliebiger Art gekuppelt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der synchrone An triebsmotor (d) abgekuppelt wird, so lange im Netz keine weiteren, die Frequenz be stimmenden Taktgeber vorhanden sind. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüpfungsände- rung des Asynchrongenerators (2) zwischen Leerlauf und Vollast gleich der Schlüp- fungsänderung gewählt wird, welche die gleiche Maschine (2) bei gleicher Be lastungsänderung hat, wenn sie mit Netz frequenz gespeist als Motor arbeitet, wobei der unabhängig regelbare Antriebsmotor (9) der Synchronmaschine (3) abgeschaltet ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des un abhängig regelbaren Antriebsmotors (9) in Abhängigkeit zur Belastung des Asyn- chrongenerators (2) gebracht wird, wenn dem Netz weitere Synchrongeneratoren parallelgeschaltet werden, zum Zwecke, die Lastverteilung auf sämtliche Genera toren zu regeln. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der synchrone Antriebsmotor (3) an das Netz angeschlossen und die unabhängig regelbare Antriebsmaschine (9) abgeschal tet wird, wenn dem Netz weitere Syn chrongeneratoren parallelgeschaltet werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Anschluss des Synchronmotores (3) sein Spannungsvektor annähernd in Phase mit dem Netzvektor gebracht wird. d. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Frequenzum- former speisende Maschinengruppe (3-8) mit dem Asynchrongenerator (2) mecha nisch gekuppelt wird, zum Zweck, dem Generator synchronen Charakter zu geben.
CH131908D 1926-12-03 1927-11-25 Verfahren zum Betrieb eines Asynchrongenerators mit Kommutator - Hintermaschine, deren Erregerenergie mindestens teilweise über einen Frequenzumformer zugeführt wird. CH131908A (de)

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