CH130862A - Sicherheitsausschalteinrichtung bei unter Druck der Wasserleitung stehenden elektrischen Flüssigkeitserhitzern. - Google Patents
Sicherheitsausschalteinrichtung bei unter Druck der Wasserleitung stehenden elektrischen Flüssigkeitserhitzern.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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Description
Sicherheitsausschalteinrichtung bei unter Druck der Wasserleitung stehenden elektrischen Flüssigkeitserhitzern. Bei Elektroboileranlagen kann es vorkom men, dass der Boilerthermostat falsch einge stellt, zum Beispiel das Wasser auf über 100 C erhitzt wird, oder aus irgendeinem andern Grunde der vom Thermostaten be wegte Stromunterbrecher versagt, das heisst nicht mehr ausschaltet, so dass sich im Boiler Dampf entwickelt und bei geschlossenen Hahnen die ganze Installationsanlage unter gefährlich hohen Druck zu stehen kommt. Wenn nun gleiehzeitig auch noch das Si c he rheitsventil versagt, dann platzt der Boiler und es entsteht meist Wasserschaden.
Mit dem Gegenstand vorliegender Er findung soll nun jede Möglichkeit des Über- hitzens des Boilerwassers verhindert werden.
Beiliegende Zeichnung stellt zwei Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des dar.
Fig. 1 zeigt eine Flüssigkeits-Membrane in Verbindung mit dem Schalter zur Unter brechung des elektrischen Stromes im Längs schnitt, wenn der Elektroboiler unter nor- malen Betriebsverhältnissen arbeitet und der Schalter direkt in die elektrische Haupt leitung eingeschaltet ist nach Leitungs schema in Fig. 5; Fig. 2 zeigt dieselbe Einrichtung zum Teil im Längsschnitt in der Stellung, wenn die Anlage unter hohem Druck steht und der elektrische Strom zum Boiler durch Be tätigung eines Quecksilber-Wippkontaktes unterbrochen ist;
Fig. 3 zeigt im Schnitt, bei einer andern Ausführungsform, den durch die Flüssig- keits-Membrane zu befätigenden elektrischen Schaltteil, wie ein solcher angewandt wird in Fällen, wo die elektrische Stromzuführung zum Boiler in bekannter Art durch Ver mittlung eines Relais hergestellt wird, also bei normaler Betriebsstellung der Membrane nach Fig. 1, mit durch den Quecksilber Wippkontakt unterbrochener Relaisleitung,
wobei die elektrische Hauptleitung zum Boiler bezw. zu dessen Thermostat unter Spannung steht während der Aufheizzeit; Fig. 4 zeigt die hochgedrückte Membrane, Membrane, wenn die Anlage unter abnormal hohem Lei tungsdrucke steht, also bei Membranstellung wie in Fig. 2, bei gescMossenem Relais- Stromkreis, wobei alsdann vermittelst dem Relais die Hauptzuleitung des Stromes zum Boiler unterbrochen wird; Fig. 5 zeigt schematisch das Leitungs- chema der Erfindung, entsprechend den Fig. 1 und 2.
Im Gehäuseunterteil a, welcher mit dem Boiler in Verbindung steht, übt das Wasser auf die Membrane b einen bestimmten Druck aus. Diesem Druck wirkt die Kraft der Druckfeder c entgegen. Diese Gegenkraft kann vermittelst einer im Zwischenstück d befindlichen Stellschraube e eingestellt wer den. Ein Stift f folgt den Hub- bezw. Senk bewegungen der Membrane b. Auf dem Zwi schenstück d befindet sich ein Oberteil g, auf welchem eine Kontaktvorrichtung, in vorliegenden Beispielen ein Quecksilber- Wippkontakt h, montiert ist. Dieser Queck silber-Wippkontakt h befindet sich in der elektrischen Leitung, welche zum Thermo staten bezw. zu den Heizelementen des Boi lers führt (vergleiche Installationsschema., Fig. 5).
Der Stift f steht mit der Queck- silber-W ippkontaktvorrichtung h in kraft schlüssiger Verbindung. Steigt nun aus ir gendeinem Grunde der Druck im Boiler über normal an, zum Beispiel, weil der Thermo stat nicht mehr ausschaltet und das Wasser im Boiler auf über 100' erhitzt wird, da bei alle Wasserleitungsventile geschlossen sind und das Sicherheitsventil nicht mehr wirkt, dann wird die von unten her auf die Membrane wirkende Kraft des Wassers auch grösser als die ihr entgegen wirkende Feder kraft. Dies hat zur Folge, dass die Membrane b hochgedrückt wird, den Stifte f und damit die Kontaktvorrichtung lt anhebt, also den elektrischen Strom unterbricht.
Eine Feder i sorgt dafür, dass der Kontakt unterbrochen bleibt auch dann, wenn die Membrane und mit ihr der Stift wieder in normale Lage zurück gehen sollten, so dass die Temperatur im Boiler sinkt. Das Ausfliessen von kaltem Wasser aus der Warmwasserleitung zeigt alsdann an, dass etwas in der Boileranlage nicht in Ordnung ist und der Fehler be hoben werden muss.
Die andere Ausführungsart der Sicher- heitsausschalteinrichtung nach Fig. 2) und Fig. 4 unterscheidet sich von der v orbe- schriebenen Ausführungsart nach Fig. 1 und 2 dadurch, dass bei der Membranstellung nach Fig. 1, also bei normalem Betriebs verhältnis des elektrischen Flüssigkeit- erhitzers, der Quecksilber-Wippkontakt lh Schräglage hat, wie Fig. 3 zeigt, dadurch eine Relaisleitung unterbrochen ist.
Wenn nun der Druck im Elektroboiler übernormal ansteigt, die von unten her auf die Mem brane b wirkende Kraft des Wassers diese hochdrückt (Fig. 2), wird der Stift f ebenfalls hochgedrückt und da durch der Quecksilber-Wippkontakt 7z in horizontale Lage gebracht (Fig. 4). Dies hat zur Folge, dass der elektrische Relaisstrom kreis geschlossen und nach bekannter .Art ein Schalter betätigt wird, welcher die elek trische Hauptzuleitung zum Boiler unter bricht, also den Thermostat in diesem ausser Betrieb setzt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Sicherheitsausschalteinrichtung bei unter Druck der Wasserleitung stehenden elektri schen Flüssigkeitserhitzern, gekennzeichnet durch eine Membrane, welche bei im Flüs; sigkeitserhitzer entstandenem übernormalen Flüssigkeitsdruck sich anhebt, wobei ein Druckgestänge in der .Schaltanlage das Aus schalten des Heizstromes veranlasst.UNTERANSPRUCH: Sicherheitsausschalteinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Überdrücke hervorgerufene Mem- bra.nbewegung vermittelst des Druckgestän ges eineu in einer elektrischen Relaisleitung zwischengeschalteten Schalter betätigt, wo bei das Relais seinerseits die Stromzuführung zum Flüssigkeitserhitzer unterbricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130862T | 1927-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130862A true CH130862A (de) | 1929-01-15 |
Family
ID=4389156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130862D CH130862A (de) | 1927-12-30 | 1927-12-30 | Sicherheitsausschalteinrichtung bei unter Druck der Wasserleitung stehenden elektrischen Flüssigkeitserhitzern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130862A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1255623B (de) * | 1957-03-11 | 1967-12-07 | Licentia Gmbh | Trockengehschutz fuer beheizte, entleerbare Fluessigkeitsbehaelter von Waschmaschinen |
-
1927
- 1927-12-30 CH CH130862D patent/CH130862A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1255623B (de) * | 1957-03-11 | 1967-12-07 | Licentia Gmbh | Trockengehschutz fuer beheizte, entleerbare Fluessigkeitsbehaelter von Waschmaschinen |
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