CH124206A - Ankerwicklung für dynamoelektrische Maschinen. - Google Patents

Ankerwicklung für dynamoelektrische Maschinen.

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CH124206A
CH124206A CH124206DA CH124206A CH 124206 A CH124206 A CH 124206A CH 124206D A CH124206D A CH 124206DA CH 124206 A CH124206 A CH 124206A
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CH
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winding
loop
pole
coils
wave
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English (en)
Inventor
Company Allis-Ch Manufacturing
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Allis Chalmers Mfg Co
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/34DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having mixed windings

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  • Power Engineering (AREA)
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  • Dc Machiner (AREA)

Description


  Ankerwicklung für dynamoelektrische Maschinen.    In dynamoelektrischen, insbesondere     mehr-          poligen    Maschinen, kann durch     Unsym-          metrie    -des Kraftlinienverlaufes des Magnet  feldes, durch Ungleichheiten im Wider  stande der verschiedenen Ankerzweige oder  durch sonstige\ Nichteinhaltung der allgemei  nen     .Symmetriebedingungen        .infolge    der dar  aus resultierenden     Schwankung    der induzier  ten Spannungen und Ströme     übermässige    Er  hitzung der Ankerspulen, schlechte Kommu  tierung und Verminderung des Wirkungs  grades der Maschine eintreten.

   Dadurch wird  die Herstellung von Maschinen mit     grosser     Leistung erheblich     erschwert.     



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Ankerwicklung, die bezweckt, diese und  andere Nachteile zu beseitigen und somit den       Wirkungsgrad    der     ;amen    Maschine zu er  höhen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  beispielsweise     Ausführungsformen    des Er  findungsgegenstandes.     schematisch    darge  stellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine einfach geschlossene Wellen  wicklung, kombiniert mit einer einfach ge  schlossenen Schleifenwicklung;    Fig. 2 zeigt ein zugehöriges Teilschema;  Fig. 3 zeigt eine einfach geschlossene  Wellenwicklung, kombiniert mit einer drei  fach geschlossenen Schleifenwicklung;  Fig. 4 zeigt ein zugehöriges Teilschema;  Fig. 5 zeigt eine einfach geschlossene       Wellenwicklung,    kombiniert mit einer zwei  fach geschlossenen Schleifenwicklung.  



  Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist eine  Dynamomaschine mit acht Polen<I>A, B, C,</I>  <I>D, E, F, C,</I>     H    vorgesehen. Die Wicklung  besteht aus 64 Spulen, die in 32 Nuten un  tergebracht sind, so dass auf jede Nut vier  Spulenseiten entfallen. Der Kommutator  trägt 32 Segmente. Von den 64 Spulen bil  den 32 Spulen eine einfach geschlossene  Schleifenwicklung, während die übrigen 32  Spulen eine einfach geschlossene Wellen  wicklung darstellen.  



  Zur Feststellung der Lage der Spulensei  ten in einer Nute, wird nachfolgend die ra  dial zu äusserst liegende Spulenseite als in  der Lage Nr. 1 liegend bezeichnet. Der ra  dial nach innen folgende Leiter liegt in der  Lage Nr. 2 usw. Die     Spulenseite    46 der       Schleifenspule    45     liegt    im     gegebenen    Beispiel      in der Lage Nr. 2 einer Nute a, die andere  Seite 47 ist in der Lage Nr. 3 einer Nute 7i.  die um vier Nutenteilungen von der Nute a  wegliegt. Da 32 Nuten und acht Pole und  deshalb vier Nuten pro Pol vorhanden sind,  so nimmt die Spulenbreite, das heisst der       Putenschritt    eine volle Polteilung ein.

   Alle  Schleifenspulen nehmen ähnliche Lagen wie  die Spule 45 ein, das heisst sie liegen mit  einer Seite in der Lage Nr. 2 und mit der  andern in der Lage Nr. 3.  



  Die Spule 48 der Wellenwicklung liebt  mit einer Seite 49 in .der Lage Nr. 1 einer  'Nute     a.    während die andere Seite 50 in der  Lage Nr. 4 einer Nute b     liebt.    Die Spulen  breite beträgt auch vier Nutenteilungen. Die  Schleifenwicklungsspule 45 und die Wellen  wicklungsspule 48 kommen also in der Nute       a    in .die Lage Nr. 1 und 2 zu liegen und in  der Nute b in die Lage Nr. 3 und 4. Es ist  klar, dass diese Spulen miteinander zu einem       Wicklungselement    gebunden und in die Nu  ten eingelegt werden können, wie dies in  ähnlicher Weise mit den     Formspulen    ge  macht wird.

   Die Spulenenden der Schleifen  spulen sind' je an zwei benachbarte Segmente  angeschlossen, zum Beispiel die Spule 45 ist    an die Kommutatorsegmente 1, 2 angeschlos  sen. Die Enden der Wellenwicklungsspulen  sind je an zwei, um den Kommutatorschritt  auseinander liegende Segmente angeschlos  sen, die Spule 48 zum Beispiel an die Seg  mente 30 und 5. Alle übrigen Spulen des  Ankers sind in gleicher Weise verlegt,     wie     die Spulen 45 und 48.  



  Damit das     Verhältnis    der Schleifen- und  Wellenwicklungen, die zusammenwirken, kla  rer verstanden werden kann, ist in Fig. 2  nur ein Teil der Schleifenwicklung und der  Wellenwicklung der in Fig. 1 dargestellten       Ankerwicklung        gezeigt.    Folgt man von dem,  an einer zum Beispiel positiven Bürste anlie  genden Kommutatorsegment 1 ausgehend  der Spulenseite 46, der hintern Stirnseite 45,  der Spulenseite 47 und so fort über die Spu  len 55, 56 und' 57, so gelangt man zum Se-  ment 5, das mit einer negativen Bürste in  Verbindung steht.

   Vom Kommutatorsegment    1 mit der positiven     Bürste        zweigt    zugleich  die Wellenwicklung ab: verfolgt man deren  Stromlauf, so kommt man     über    die Spule 52  zu einem Segment 26 und über eine Spule 58  zu einem Segment 19. Von hier geht der  Strom durch die Spule 59 zum Segment 1.2;  von dort durch die Spule 60 zum Segment >.  Es geht daraus hervor, dass bei der beschrie  benen     Ankerwicklung    eine Gruppe von vier  Spulen in Wellenwicklung vorgesehen ist,  deren Enden an Segmenten 1 und 5 liegen.  An dieselben     Segmente    sind die Enden einer  Gruppe von vier Spulen in Schleifenwick  lung angeschlossen.

   Die Spulenseiten der  Wellenwicklungsspule 5? befinden sich zum  Beispiel in demjenigen     Augenblicke    in den  neutralen Zonen der Pole GH und HA, in  dem sich auch die Spulenseiten 46 und 4 7  der Schleifenwicklungsspule 45 in den neu  tralen Zonen der Pole<B>HA</B> und<I>A</I>B     befinden.     Die Wellenwicklungsspule 58 nimmt die  selbe Lage ein bezüglich der Pole F-G wie  die Schleifenwicklungsspule 55 in bezug auf  die Pole _1 und B. Die Wellenwicklungs  spule 59 besitzt dieselbe relative Stellung zu  den Polen D und E, wie die Schleifenwick  lungsspule 56 bezüglich der Pole A-B. Die  Wellenwicklungsspule 60 hat die relative  Stellung bezüglich der Pole B-C, wie die  Schleifenwicklungsspule 5"t bezüglich der  Pole A und B.

   Es ergibt sieh daraus, dass in  irgend einer Lage des Ankers bezüglich der  Pole, die     induzierte    E.     31.K.    je einer Gruppe  von vier Schleifenwicklungsspulen zum Bei  spiel 45, 55, 56 und 5 7 vom Felde zweier  benachbarter Pole abhängt, während in den  Wellenwicklungsspulen 52, 58, 59, 60 die  induzierte E. M. X. vom Felde aller Pol  paare abhängt, also einen Ausgleich er  fährt. Mit Rücksicht auf .die ähnliche Labe  der diesbezüglichen Schleifenwicklungs- und  Wellenwicklungsspulen bezüglich der Pole  ist es gegeben, dass die induzierte E. M. K.

    von irgend einer gegebenen Gruppe von auf  einanderfolgenden Wellenwicklungsspulen  annähernd dieselbe sein wird, wie diejenige  der Gruppe der     Schleifenwieklungsspulen,     deren Enden an dieselben Kommutatorseg-      mente angeschlossen sind, so dass, falls ein  Spannungsunterschied vorhanden ist, dieser  vernachlässigt werden kann. Eine ähnliche,  wie die bereits betrachtete Gruppe von     Wel-          lenwicklungs-    und Schleifenwicklungsspulen  bilden die Wellenspulen 64, 65, 66, 67 und  die Schleifenspulen 61, 62, 63 und 51, deren  Enden mit den     Segmenten    1 und 29 verbun  den sind.

   Auch hier sind die E.     M.    K., die  von den beiden     Teilgruppen    erzeugt werden,  im wesentlichen dieselben.     Zwischen    dem  Segment 1 und dem Segment 5 verlaufen  also zwei Stromwege im Anker, einer durch  .die Schleifenwicklung und einer durch die       Wellenwicklung.    Dasselbe ist auch der Fall,  bezüglich der Segmente 1 und 29. Beim vor  liegenden Beispiel sind     im    ganzen acht  Stromwege in der Schleifenwicklung und  acht Stromwege     in    der Wellenwicklung.  



  Bei der Wicklung nach Fig. 1 und 2 ist  das Segment 1 mit der Schleifenwicklungs  spule 61 und' mit der Wellenwicklungsspule  64 verbunden, in welchen beiden dieselbe  E.     M.    K. induziert wird. An .das     Segment    1  ist ausserdem noch die Spule 45 der Schlei  fenwicklung und die Spule 52 der Wellen  wicklung angeschlossen, welche dieselbe  E. M. K. erzeugen. Demnach ist jedes .Seg  ment des Kommutators mit zwei Spulen  gruppen verbunden, in denen dieselbe E. M.  K. erzeugt     wird.     



  Neben .der Gruppe von vier Schleifen  spulen und einer Gruppe von     vier    Wellen  spulen, deren Enden an den Segmenten 1       und    5 .angeordnet sind, besteht auch noch  eine Gruppe von vier Schleifenspulen und  eine Gruppe von vier Wellenspulen, deren  Enden an die Kommutatorsegmente 2 und 6  angeschlossen sind und so am ganzen Anker  umfang in derselben Weise sind alle übrigen  Spulengruppen der Wicklungen am Kommu  tator angeschlossen. Die Zunahme der  E. M. K. von einer Bürste zur andern, von  einem Segment zum andern gemessen, ergibt  eine stetig verlaufende Kurve.  



  Die Segmente 1, 9, 17 und 25 zum Bei  spiel besitzen gleiches Potential. Wird ein  einziger Stromweg (Fig. 1) zwischen den    Segmenten 1 und 9 angenommen, so erstreckt  sich, wenn beim Segment 1 begonnen     wird,     die Schleifenspule 45 bis zum Segment 2 und  an diesem ist ein Ende einer Wellenspule 54  angeschlossen, deren anderes Ende mit dem  Segment 9 verbunden ist. Die Schleifen  spule 45 und die Wellenspule 54 sind in  bezug auf die Pole so -angeordnet, dass sie  dieselbe E. M. K. erzeugen.

   Es ist daraus  ersichtlich, dass die verschiedenen Spulen,  welche die     Ankerwicklung    bilden, vollstän  dig gegeneinander ausgeglichen sind, so dass  verschiedene     Potentiale    in vollkommener  Weise insofern ausgeglichen werden, als,  falls die     Potentiale    der Segmente, zum Bei  spiel 1 und 9, nicht genau     dieselben    sind, ein  Ausgleichstrom .durch die Spulen 45 und 54  zwischen diesen Segmenten fliesst. Aus  Fig. 1 ist ersichtlich, dass jedes Kommuta  torsegment in der vorbeschriebenen Weise  mit jedem andern     Segment,    das<B>360</B> -elek  trische Grade von ihm entfernt liegt, ver  bunden ist.

   Es ist noch beizufügen, dass die  Anzahl der Pole, Nuten, Spulen und Kom  mutatorsegmente, sowie auch die Lage der  Spuleneiten geändert werden können; der  Nutenschritt braucht nicht eine volle Poltei  lung zu haben.  



  Wie vorstehend ausgeführt,     umfassen     die Spulenbreiten beider Wicklungen gemäss  Fig. 1 und 2 eine volle Polteilung. Sie sind  für die Wellen- und die Schleifenwicklungen  dieselben. Es ist aber dies nicht     unbedingt     notwendig.  



  In Fig. 3 ist eine Maschine gezeigt, die  sechs Pole<I>A,</I>     B,   <I>C, D, E, F</I>     aufweist,    ferner  einen Anker mit 42 Nuten und 42 Kommu  tatorsegmenten. In Jeder Nute sind vier  Spulenseiten, und diejenigen der Lage Nr. 2  und 3 bilden eine -dreifach geschlossene  Schleifenwicklung. Wird beim Segment 1  begonnen, so. verläuft die erste geschlossene  Schleifenwicklung nach der strichpunktier  ten Linie 68. Die zweite geschlossene     Schlei-          fenwiGklung,    welche     furch    die vollausgezo  gene Linie 77 angedeutet ist,     beginnt    bei  Segment z.

   Beim Segment 3 beginnt die  dritte     geschlossene        Sebleifenwicklung,    wel-      ehe durch die     punktierten    Linien 78 ange  deutet isst. Die drei Schleifenwicklungen sind  also voneinander unabhängig. In den Lagen  Nr. 1 und 4 ist eine einfach geschlossene  Wellenwicklung angeordnet. Bei der drei  fach geschlossenen Schleifenwicklung der  Fig. 3 beginnt die erste Schleifenwicklun  mit der Spule 68 beim Segment 1 und     läuft;     in der Richtung des Uhrzeigers um den An  ker.

   Die fünfte Spule, die an die     Segmente     13     und    16 angeschlossen ist, hat in bezug  auf den Pol C nicht dieselbe Lage, wie die  Spule 68 in bezug auf den Pol A, sie ist um  zwei Nuten aus der     symmetrischen    Lage  verschoben.     Die    entsprechende Symmetrie  stellung wird eingenommen durch eine Spule  71 der punktierten Schleifenwicklung. Es  folgt daraus, dass die Spule 71 bei konstan  tem 'Magnetfelde dieselbe Spannung erzeugen  wird wie die Spule 68. Die Schleifenspule  74, welche durch eine dünne, volle Linie  dargestellt ist, nimmt eine entsprechende  Stelle in bezug auf den Pol E ein, wie die Spu  len 68, 71 in bezug auf die Pole A und C.

   Die  einzelnen, die dreifach geschlossene Schlei  fenwicklung bildenden Wicklungen sind  also derart ineinander geschoben, dass, wäh  rend die Spuhlen der einen Wicklung eine ge  gebene Polstellung einnehmen, diejenigen  einer andern Wicklung eine gleiche     Stellung;     in bezug auf andere Pole einnehmen.  



  Die obengenannten Bedingungen werden  erfüllt, indem die die Wicklung bestimmen  den Faktoren richtig gewählt     werden.     



  Wenn die Gesamtzahl der Schleifenwick  lungsspulen mit c bezeichnet wird, die Zahl  der Polpaare mit p, die Zahl der geschlos  senen Wicklungen m. so     können    die folgen  den Beziehungen aus Fig. 3 abgeleitet wer  den. Die Zahl der Spulen der Schleifen  wieklungen per Polpaar
EMI0004.0009  
       ebenso    auch die  Zahl derselben per     einfach    geschlossene  Wicklung
EMI0004.0012  
   soll vorzugsweise eine ganze  Zahl sein, dabei braucht
EMI0004.0013  
   keine ganze  Zahl zu sein.    In folgendem sei vorausgesetzt, dass die  Anzahl der Spulen per Polpaar eine ganze  Zahl sein soll, die nicht teilbar ist durch die  Anzahl der Wicklungen.

   Dieser Quotient kann  wie folgt gebildet werden:  
EMI0004.0014     
    wobei     a    = eine ganze Zahl  _       >,       Bezugnehmend auf Fig. ''3 ist zu sagen,  dass b in der obigen Gleichung die Zahl der  Spulenlagen angibt, um welche die fünfte  (a -i- 1). Schleifenspule (wenn vom Seg  ment 1 aus durch     di?        strichpunktierte    Linie,       wie    oben     beschrieben,    ausgegangen wird),  unmittelbar vor die Lage der Spule 71, wel  che um die doppelte Polteilung gegen 68 ver  schoben ist, kommt.

   Die Zahl b muss klei  ner als     m.    sein; setzt man in obiger Gleichung  die Zahlenwerte:     c    = 42,     p    = 3,     ni,    = 3,     ein-          (Fig.    3), so ergibt sich:  
EMI0004.0027     
    In diesem Falle ist L.<B>=-=</B> 2, was mit     Fig.    3  übereinstimmt, indem die Segmente 13 und  16 mit den Anschlüssen     der    fünften Spule  um zwei Segmente gegen die Segmente     l5     und 18 mit den Anschlüssen der Spule 71       vorgeschoben    sind.

   Die Bedingung  
EMI0004.0032     
    gilt ferner auch im Falle, wo die Zahl dir       Schleifenwicklungen        in.    von drei verschie  den ist, das heisst sie kann 2 oder 4, oder  irgend eine andere von drei verschiedene  ganze Zahl sein.  



  Eine allgemeine Bedingung für die An  kerwicklung ohne Rücksicht auf die Polzahl  ist folgende:  
EMI0004.0035     
    wobei
EMI0004.0036  
   = ganze Zahl.      Der Quotient braucht keine ganze Zahl  zu sein. e bezeichnet die Anzahl der Spulen  per einfach geschlossene Wicklung und d ist  Faktor, der der Gleichung p = md genügt,  so dass die Polzahl 2p = 2md, also, so dass  mindestens 2p=4 Pole für eine zweifach  geschlossene Wicklung etc. vorgesehen sein  muss.  



  Zwei weitere Bedingungen verlangen,  dass zum Beispiel die Nutenzahl pro Polpaar  eine ganze Zahl ist, die mit der Gesamtzahl  der Schleifenwicklungen teilerfremd ist.  Ebenso soll, falls die Anzahl der Spulensei  ten pro Nute grösser als 1 ist, die Zahl der  Spulenseiten pro Nute mit der Anzahl der  Schleifenwicklungen teilerfremd sein, also  zum Beispiel für eine zweifach geschlossene  Wicklung ist die Zahl der Spulenseiten pro  Nute 1, 3, 5, 7 usw. Für eine dreifach     ge-          schlossene    Wicklung sollte die Zahl 1, 2, 4,  5, 7 sein.  



  Beim mit der dreifach geschlossenen Schlei  fenwicklung versehenen Anker nach Fig. 3,  4 verläuft die Wellenwicklung wie folgt:  Die Wellenwicklung geht von einem be  stimmten Kommutatorsegment aus und kehrt  an dieses Segment zurück. Dabei geht aber  die Welle elf Mal um den Anker. Die drei  fach geschlossene Schleifenwicklung hat       ,dreimal    so viele     Ankerzweige    als die Anzahl  der Pole beträgt, ebenso die Wellenwick  lung.  



  Die richtige Zahl der Ankerzweige für  die Wellenwicklung wird durch die Auswahl  der .geeigneten Wicklungsschritte der Wel  lenwicklung     erhalten,    und auch der Wahl  des Kommutatorschrittes . dieser Wicklung.  



  Die besten Resultate werden erhalten,  wenn de Wellenspulenbreite so gewählt  wird, dass sie gleich ist dem Unterschied zwi  schen doppelter Polteilung und     Schleifen-          spulenbmeite.     



  Falls die Spulenbreite der Schleifenwick  lung der Polteilung entspricht, muss selbst  verständlich die Spulenbreite der Wellen  wicklungen dieselbe sein, also wie dies in  Fig. 3 der Fall ist.    Um zu zeigen, dass die Schleifen- und die  Wellenwicklungen einander gegenseitig aus  gleichen und um insbesondere zu zeigen, wie  die Wellenwicklung die     Teile    der dreifach  geschlossenen Schleifenwicklung ausgleicht,  ist in Fig. 4 nur ein 'teil der Wicklungen  von Fig. 3 dargestellt. Es sind hier je drei  Spulen 68, 69 und 70 bezw. 71, 72, 73 bezw.  74, 75, 76 der drei Schleifenwicklungen ge  zeichnet. Aus den     obengenannten        Grünelen     nehmen die Wicklungen     symmetrische    Lage  in bezug auf die Pole ein.

   Es geht daraus  hervor, dass für jedes Kommutatorsegment,  welches mit der Gruppe -der Schleifenspulen  68, 69, 70 in     Verbindung    steht, ein     Segment     in jeder der andern Schleifenwicklungen vor  handen ist, welches bei     konstantem    Feld das  selbe Potential besitzt. Eine Gruppe der       Wellenspulen    80, 81, 82 beginnt beim Seg  ment 1 und endet     beim    Segment 10. Es ist       ersichtlich,    dass für jede Wellenspule dieser  Gruppe auch eine Gruppe von Schleifen  spulen 68, 69, 70 vorhanden     isst,    welche genau  dieselbe Lage in bezug auf die Pole ein  nimmt.

   Die     Potentialdifferenz,    welche     in     der     Gruppe    80, 81, 82 der Wellenwicklung  erzeugt     wird,    ist deshalb     normalerweise     gleich und entgegengesetzt derjenigen, wel  cher durch die Gruppe der Schleifenspulen  68, 69, 70     ,erzeugt    wird. Diese sind mit ihren  Enden an     -die        Segment::    1 und 10 angeschlos  sen. Es ist ersichtlic h, dass die Spannung,  welche durch die Spulen 6$, 69, 70 erzeugt       worden    ist, vom magnetischen Feld eines  Polpaares<I>A, B</I>     abhängt,    während die Span  nung, welche durch die.

   Spulen 80, 81 und  82 erzeugt wird, von der durchschnittlichen  Stärke des Feldes aller Polpaare abhängt.  Die Möglichkeit für Ausgleichströme ist des  halb vorhanden. Das in     Verbindung    mit  diesen Wicklungsgruppen Gesagte trifft  auch mit Rücksicht auf irgend eine andere  Gruppe von drei aufeinanderfolgenden  Schleifenspulen zu.

   Der Gruppe der     Wel-          lenwicklungsspulen    80, 81 und 82 ist aber  nicht nur mit der Grippe der     S'chleifenwick-          lungsspulen    68, 69, 70 verbunden, sondern  auch zum Beispiel an die -Spule 74 (durch      dünne volle Linien gezeichnet) und an die  Spule 73 der punktierten Schleifenwicklung       angeschlossen.    Die     Teile    der dreifach ge  schlossenen Schleifenwicklung sind also un  tereinander durch die Wellenwicklung ver  banden. Es ergibt sich bei Betrachtung der  Verbindungswege, dass die Segmente 1 und  32, an welche die Spule 80 angeschlossen ist,  nicht gleiches Potential besitzen, aber die  Segmente 1 und 29 besitzen gleiches Poten  tial.

   Vom     .Segment    1 geht ein     Weg    durch  die Spule 80 zum Segment 32, dann durch  Schleifenspule 7.1 zum Segment 29. Beide  Spulen erzeugen Spannungen, deren etwaige       Differenzen    aber normalerweise gleich und  entgegengesetzt sind, so dass kein Ausgleich  strom zwischen den Segmenten 1 und 29  fliesst.    Nach Versuchen und Berechnungen er  gab sich für .eine dreifach geschlossene Wick  lung, dass die Spannung zwischen zwei benach  barten Segmenten bei der Anordnung nach  der Beschreibung unter einen Drittel der       Maximalspannung    einer Spule herabsinkt.  Wird die Spannung zwischen zwei Bürsten  von Segment zu     Segment    gemessen, so wird  eine stetige     Spannungskurve    erreicht.

    



  In Fig. 5 ist schematisch dargestellt eine  achtpolige     Maschine,    mit einem Anker mit       I4    Nuten und 44     .Segmenten.    Es     kommen     auf jede Nute vier Spulenseiten, und die  Hälfte dieser, welche in den Lagen Nr. 2  und 3 gezeigt sind, sind so verbunden, dass  sie eine zweifach geschlossene     Schleifen-          wieklung    darstellen. Eine Spule dieser  Schleifenwicklung ist durch dünne, volle Li  nien 85 dargestellt und die andere durch eine  Strichpunktlinie 86. Hier ist die Anzahl der  Pole, Nuten und Spulen so gewählt, dass die  obenerwähnten Bedingungen erfüllt sind.

    Die verbleibenden Spulenseiten, die hier in  den Lagen Nr. 1 und 4 gezeigt sind, sind so  verbunden, dass sie eine Wellenwicklung bil  den, die durch eine dicke. volle Linie 8 7 an  gedeutet. ist. Die Spule 85 -der     Schleifen-          wicklung    zum Beispiel ist an     die    Segmente 1  und 3 angeschlossen. Die Spule 87 der Wel-    lenwicklung ist an das Segment 1 und an  das Segment 36 angeschlossen.  



  Die :Spannungen, welche durch aufeinan  derfolgende Gruppen der Schleifenwicklung  erzeugt werden, sind ausgeglichen gegen     die     Potentialdifferenzen, welche durch aufein  anderfolgende Gruppen =der Wellenwicklung  erzeugt werden, deren Enden an dieselben  Kommutatorsegmente in der bereits beschrie  benen Art und Weise angeschlossen sind. So  ist zum Beispiel die Schleifenwicklungs  gruppe 85, 88, 89, 90, die durch dünne volle  Linien dargestellt ist, nacheinander an     die     Segmente 1, 3, 5, 7, 9     angeschlossen    und ist  ausgeglichen gegen die Wellenwicklungs  gruppe 87, 91, 92, 93. deren Enden an die  Segmente 1, 9 angeschlossen sind.

   Das  Schema zeigt, wie     dasselbe    auch für alle an  dern Gruppen aufeinanderfolgender Schlei  fenspulen der Fall ist in irgend einer Schlei  fenwicklung. Auch hier ist die Anzahl der  Ankerzweige der zweifach geschlossenen  Schleifenwicklung dieselbe, wie -die Zahl der  Zweige in der     Wellenwicklung,    nämlich 16.  



  Der Querschnitt der Leiter für die Schlei  fen- und für die Wellenwicklung ist gewöhn  lich derselbe, so dass beide denselben Ar  beitsstrom führen, kann aber bei der einen  oder andern der beiden Wicklungsarten klei  ner oder grösser     gehalten    werden. In jedem       Falle    kann nicht nur jede Wicklung als  Ausgleichwicklung dienen, sondern auch als  arbeitende     Wicklung.    Sie     trägt    also ihren  Teil zur Leistung der Maschine bei.

   Bei der  gewöhnlichen     Wicklungsart    wäre es aber       notwendig    noch :die üblichen     Querverbindun-          gen    hinzuzufügen, wodurch nicht nur mehr  Material, sondern auch mehr Arbeit aufzu  wenden wäre.    Die Erfindung kann auch da Verwen  dung finden, wo die     Schleifenwicklung        vier-          oder    mehrfach geschlossen ist. In den vor  stehend beschriebenen Wicklungen wurde  vorausgesetzt, dass die     Schleifenwicklungs-          teile    rechtsgängig, die Wellenwicklungen  aber     linksgängig    verlaufen. Der umgekehrte  Fall wäre aber ebenfalls möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vielpolige Ankerwicklung, bestehend aus Wellenwicklung und Schleifenwicklung, da durch gekennzeichnet, dass die Wellenwick lung wie Schleifenwicklung mindestens ein fach geschlossen sind, wobei die Anzahl der Ankerzweige der Wellenwicklung gleich der Anzahl der Ankerzweige der Schleifenwick lung ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch, mit einer mehrfach geschlos senen Schleifenwicklung, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen in sich geschlossenen, sonst voneinander unab hängigen Schleifenwicklungsteile durch ,die Wellenwicklung verbunden sind. 2.
    Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Nutenzahl zur Polpaarzahl eine ganze, durch die Zahl der geschlossenen Schlei fenwicklungsteile unteilbare Zahl ist. 3. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- häItnis der Schleifenwicklungsspulen zur Polpaarzahl eine ganze, durch die An zahl der geschlossenen Schleifenwick lungsteile unteilbare Zahl ist.
    4. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, mit mehr als, einer Schleifenspulen seite pro Nut, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anzahl der geschlossenen Schleifenwicklungsteile nicht durch die Anzahl der Schleifenspulenseiten pro Nut teilen lässt. 5. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch, mit unganzzahliger Anzahl der Nuten pro Pol, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spulender einen Wick lungsart mit kurzem und die Spulen der andern Wicklungsart mit langem Wick lungsschritt gewickelt sind. 6.
    Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch, mit ganzzahliger Anzahl der Nuten pro Pol, dadurch gekennzeich net, dass die Spulen der einen sowohl wie die der andern Wicklungsart mit einem Wicklungsschritt von 180 elektrischen Graden (Durchmesserwicklung) gewik- kelt sind. 7. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch, mit vorwärts schreitend ge wickelter Schleifenwicklung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommutator teilung der Wicklungselemente der Wel lenwicklung ebenso gross ist wie die Zahl der Kommutatorsegmente pro Polpaar, abzüglich der Zahl der geschlossenen Schleifenwicklungsteile. B.
    Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gruppe aus einer bestimmten An zahl aufeinander folgender Schleifen spulen, sowie eine Gruppe aus ebenso viel aufeinanderfolgenden Wellenspulen mit ihren Enden an dieselben Kommu tatorsegmente angeschlossen sind, wobei beide Gruppen so angeordnet sind, dass sie annähernd die gleiche E. 11I. K. er zeugen. 9. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, da ss die Gruppe aus auf einanderfolgenden Wellenspulen unter dem Induktionseinfluss aller Polpaare steht. 10.
    Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderseitigen Nutenwicklungsschritte bei .der Schleifenwicklung ebenso gross sind wie bei der Wellenwicklung. 11. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch, mit in sich geschlossenen Schleifenwicklungsteilen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Potentialdifferenz zwischen benachbarten Kommutatorseg- menten annähernd auf EMI0007.0028 der durch .ein Wicklungselement erzeugten Höchst spannung vermindert wird. 12.
    Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch für genutete Anker, bei der jedes Kommutatorsegment mit. zwei an dern Segmenten durch zwei Ankerspulen verbunden ist, die die gleiche Spannunr, erzeugen und mit je einer Seite in einer gemeinsamen Nut liegen. 13. Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Segment durch zwei Spulenpaare an zwei Segmentpaare angeschlossen ist. 14.
    Vielpolige Ankerwicklung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen der beiden Spulenpaare, die mit den Enden von demselben Kommutator segment ausgeben, mit ihren andern En den je an Äquipotentialsegmente ange schlossen sind.
CH124206D 1925-09-11 1925-09-11 Ankerwicklung für dynamoelektrische Maschinen. CH124206A (de)

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