CH123725A - Apparat zur Beobachtung der Veränderungen der Sohlenauftrittfläche bei belastetem und unbelastetem Fusse. - Google Patents

Apparat zur Beobachtung der Veränderungen der Sohlenauftrittfläche bei belastetem und unbelastetem Fusse.

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CH123725A
CH123725A CH123725DA CH123725A CH 123725 A CH123725 A CH 123725A CH 123725D A CH123725D A CH 123725DA CH 123725 A CH123725 A CH 123725A
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CH
Switzerland
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tread
sole
housing
observing
foot
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Inventor
Joseph May
Original Assignee
Joseph May
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Endoscopes (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description


      Apparat    zur Beobachtung der Veränderungen der     Sohlenauftrittfläche    bei belastetem  und     unbelastetem        Fusse.       Apparate zur Beobachtung der Verände  rungen der     Sohlenauftrittfläche    bei belastetem  und unbelastetem Fusse sind bekannt.     Sie     bestehen aus einem offenen Rahmengestell,  welches als Auftritt eine durchscheinende  starke Platte trägt, unter der zwei im Win  kel von 45   zu ihr geneigte und nach unten  im rechten Winkel gegeneinander gerichtete  Spiegel angebracht sind, welche das sich  spiegelnde Bild der     Fussauftrittfläche    nach  aufwärts reflektieren.

   Da das Tageslicht al  lein zur Untersuchung     häufig    nicht ausreichte,  war bei diesen Apparaten auch bereits vor  gesehen, die durchscheinende     Auftrittplatte     von unten her durch seitliche Lampen zu  beleuchten.  



  Bei der Beobachtung der Fusssohle be  ziehungsweise der     Fussauftrittfläche    mit die  sen Apparaten spielt die Färbung der ein  zelnen     Fusssohlenpartien    die Hauptrolle. Stel  len mit höchstem Druck werden, infolge  ihrer Blutleere, sich mehr oder weniger gelb  weiss darstellen. Derartige Druckflächen gehen  in solche Sohlenabschnitte über, deren Farben    mit einem leichten Rot untermischt sind als  Ausdruck einer nur partiellen Blutleere der  nicht unter vollem Belastungsdruck stehen  den Teile der Fusssohle. An diese Partien  schliessen sich schliesslich diejenigen Sohlen  flächen und Sohlenränder an, die ohne unter  einem Belastungsdrucke zu stehen, an der       Auftrittplatte    lose anliegen.

   Die Beobachtung  beruht also auf dem abweichenden Grad der  Verdrängung des     Blutes    aus den     verscbiede-          nen        Fusssohlenabschnitten    durch den jewei  ligen Belastungsdruck. Die sich auf diese  Weise dem Auge des Beobachters bietenden  Bilder sind jedoch nicht absolut zuverlässig,  da die sich in der     Fusssohlenfläche    zeigende  mehr oder minder grosse Blutleere auch teil  weise schon durch die blosse Berührung der  Fusssohle mit der kalten     Auftrittplatte    auf  tritt.  



  Auch die seitlich angeordneten Beleuch  tungslampen für die durchscheinende Auf  trittplatte beeinflussen die Beobachtung in  ungünstigem Sinne, da sich ihre Strahlen  bündel kreuzen und sie selbst teilweise auch      dem Auge des Beobachters sichtbar sind.  Auch die Zusammenwirkung von natürlichem  Licht und künstlichem Licht beeinflusst un  günstig die Beobachtung. Die genannten  Mängel sollen bei dem den Gegenstand der  Erfindung bildenden Beobachtungsapparat be  hoben werden und die Beobachtung durch  denselben soll fehlerfreiere, den tatsächlichen  Verhältnissen und der     Wirklichkeit    besser  und vollkommener entsprechende Beobach  tungsbilder ergeben.  



  Die     Einwirkung    des Aussenlichtes ist bei  ihm durch völlige Ummantelung ausgeschlos  sen. Die     Auftrittplatte        kann    auf     Körpertem-          peratur    erwärmt und von unten durch eine  dem Auge des Beobachters unsichtbare Bo  denlichtquelle direkt beleuchtet werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin  dung in einem Ausführungsbeispiel:       Fig.    1 ist ein Längsschnitt durch den  Apparat;       Fig.    2 ist ein Grundriss desselben, und       Fig.    3 ist ein Grundriss nach Wegnahme  eines Beobachteransatzes.  



  a ist ein allseitig geschlossenes Gehäuse  mit einer starken durchscheinenden Auftritt  platte b aus Glas oder dergleichen und den  darunter im Winkel von 450 zu ihr geneig  ten, nach unten im rechtem Winkel gegen  einander gerichteten Reflexionsspiegeln     c    und  d, die beide nicht bis ganz unter die Auf  trittplatte reichen. Der Spiegel d bleibt mit  seiner Oberkante auch von der     rückwärtigen     Gehäusewand abstehen, so dass dort unmit  telbar unter der     Auftrittplatte    ein     Durchlass-          spalt    e verbleibt.

   In der     gegenüberliegenden          Gehäusewand    sind     Abzuglöcher    f vorgesehen  und unter dein Spiegel d weist die Gehäuse  wandung     Luftzutrittsöffnungen    f 1 auf.

   Die       Auftrittplatte    b ruht zweckmässig in der Mitte  noch auf einem Quersteg auf, der zugleich  das Auftrittsfeld und das Beobachtungsfeld der       Auftrittplatte    voneinander trennt.     g    ist ein Heiz  körper,     zweckmässig    ein elektrischer Röhren  heizkörper, dessen Heizstrom durch den Spalt e  unter der     Auftrittplatte    b zwecks Erwärmung  derselben     herstreicht    und durch die Löcher f    abzieht, wobei er durch den der Auftritt  platte b als Auflage dienenden Quersteg ge  staut wird.

       lt    ist eine für das Beobachter  auge verdeckt angeordnete Röhrenlampe für  die Beleuchtung der     Auftrittplatte.    Dieselbe  besitzt einen Reflektor i, dessen     Brennpunkt     in Richtung nach der     Auftrittfläche    hinter  dem Spiegel c liegt, der um die Breite des       Reflektorschirmes    verkürzt ist. Mit Hilfe die  ser Lampenanordnung werden die Lichtstrah  len mit voller Schärfe direkt von unten  gegen denjenigen Teil der     Auftrittplatte    ge  worfen, auf welchen die Füsse zu stehen       kommen.    Das Bild der Fusssohlen wird so  äusserst scharf und zeigt keinerlei Verschleie  rung.

   Auf dem     Beobachtungsfeld    der Platte b  ist der zur     Abdunklung    des Beobachterauges  bis auf die     Einblicköffnung        lc    geschlossene       Gehäuseaufsatz    l angeordnet, dessen dem zu       Untersuchenden        zugekehrte,        schrägeAbachluss-          wand    in<I>.</I> in Scharnieren ganz oder teilweise       zurückgeschlagen    werden kann, wenn ihm  nach beendeter Untersuchung das Bild seiner  Fusssohlen von seinem Stande aus sichtbar  gemacht werden soll.

   Während der Unter  suchung selbst soll dies nicht geschehen,  weil der zu Untersuchende dabei leicht     ver-          anlasst    wird, sieh nach vorn zu neigen und  dabei nicht nur     seine    Stellung, sondern auch  die     Lastverteilung    auf seinen Füssen ändert,  so dass sich kein genaues     Fusssohlenbild    er  geben würde. Die Wand in kann statt ganz  oder teilweise aufklappbar, auch ganz oder  teilweise     herausziehbar    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Beobachtung der Verände rungen der Sohlenauftrittfläche bei belaste tem und unbelastetem Fufäe, bei welchem unter einer starken, als Auftritt dienenden, durchscheinenden Platte zwei im Winkel von 450 zu ihr geneigte, nach unten im rechten Winkel gegeneinander gerichtete Spiegel angeordnet sind, welche das sich spiegelnde Bild der Fussauftrittfläche nach aufwärts reflektieren, dadurch gekennzeichnet, dass der Apparat ein allseitig geschlossenes Gehäuse bildet,
    dessen die Decke bildende Auftritt- platte durch eine hierzu vorgesehene Einrich tung erwärmbar und von einer für das Auge des Beobachters unsichtbar angeordneten Lichtquelle direkt von unten beleuchtbar ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Beobachtungsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Raum unter einem der beiden Spiegel ein Heiz körper angeordnet ist und dieser Spiegel mit seinem obern Ende nicht bis zu seiner rückwärtigen Gehäusewand und der Auf trittplatte reicht, so dass unmittelbar unter dieser ein Durchströmspalt für den Heiss- luftstrom verbleibt, und dass am Gehäuse Luftzutritts- und Austrittsöffnungen an geordnet sind. z.
    Beobachtungsapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass über der Beobachtungsseite der Auftrittplatte ein mit Einblicköffnung für den Beobachter versehenes, geschlos senes Gehäuse angebracht ist, dessen dem zu Untersuchenden zugekehrte, geneigte Abschlusswand schwenkbar oder heraus ziehbar angeordnet ist.
CH123725D 1927-01-04 1927-01-04 Apparat zur Beobachtung der Veränderungen der Sohlenauftrittfläche bei belastetem und unbelastetem Fusse. CH123725A (de)

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