CH113178A - Loseblätterbuch. - Google Patents

Loseblätterbuch.

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CH113178A
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Georg Buchholz
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Georg Buchholz
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


      Loseblätterbuch.       Die Erfindung betrifft     ein        Loseblätter-          buch,    das für Buchführungszwecke oder als  Briefordner benutzt werden kann und bei  welchem die Blätter zwischen zwei Leisten  auf durchgehenden, biegsamen     Aufreihorga-          nen    aufgereiht und festgeklemmt werden.

    Gemäss der Erfindung sind die biegsamen       Aufreihorgane    mit einem Ende an einer  verschiebbaren Leiste     befestigt,    die um eine  nach dem Rücken zu liegende Achse schwin  gen kann, während die zweite Leiste an dem  Gestell der Mechanik, an welchem auch die  andern Enden der     Aufreihorgane    befestigt  sind, in verschiedenen     Stellungen    fest  geklemmt werden kann.  



  Diese Einrichtung gemäss der Erfindung  bezweckt,     dass    beim Öffnen des Buches sich  die     Aufreihorgane    nach oben wölben, indem  sich die schwingbare Leiste etwas nach  aussen dreht, so     da.ss    ein grösserer Raum für  den Blattstapel geschaffen wird.  



  Gemäss einer abgeänderten Ausführungs  form kann auch die auf den biegsamen Auf  reihorganen gleitende,     festklemmbare    Leiste    schwingbar gelagert sein.     In    diesem Falle  können also beide Leisten beim Aufklappen  des Buches um eine nach dem Rücken zu  liegende Achse schwingen.  



       Vorteilhaft    werden die     Blätter    neben den       Aufrehh-    und     Einstecklöchern    mit einem  Kniff oder Falz versehen, wodurch die  flache Lage beim Aufklappen noch befördert       wird.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar     zeigt:          Abb.    1 eine schaubildliche Darstellung  der Mechanik des     Loseblätterbuches,          Abb.    2 eine Seitenansicht des Lose  blätterbuches in aufgeklapptem Zustande,  und       Abb.    3 eine gleiche Ansicht mit geöffne  ter Mechanik;  In     Abb.    4 und 5 sind einige Einzelheiten  dargestellt.  



       Die        Mechanik    besteht aus einem recht  eckigen, als Gestell dienenden Rahmen, der  aus zwei Längsschienen 1, 2 und zwei Quer-      schienen 6, 7 gebildet ist und durch Quer  leisten 3, 4, 5 versteift ist.     Zwischen    den       Querleisten    3     bezw.    5 und den kurzen Sei  ten 6 und 7 des Rahmens befinden sich       Führungsspalte    22. Der     Rahmen    ist im  Rücken<B>27,</B> 28 einer     iVIappe    mit zwei auf  klappbaren Deckeln 29     befestigt,    zum Bei  spiel mit Hilfe der Querleisten<B>3</B>, 4, 5, die  sich gegen die Innenseite des Rückens 28  anlegen.

   Parallel zu den     Längswitten    dieses  Rahmens sind in demselben zwei verschieb  bare Schienen 14, 20 angeordnet, deren En  den 15     bezw.    23 in     den        Führungssclnitzen    22  gleiten. Die Schiene 14 kann durch     eine          Klemmvorrichtung    an jeder Stelle der     Gleit-          .Ichlitze    22 zwischen den     Längsseiten    1, 2  festgestellt werden.

   Bei dem dargestellten       Ausführungsbeispiel    wird dies durch     S@Iiiu-          ber    10, 11 bewirkt, deren äussere Enden in  Zähne 8, 9 der kurzen Rahmenseiten 6, 7       eingmeifen.    Die Schieber 10, 11 besitzen an  den innern Enden     Handgriffe    16,     zwischen     denen eine Feder     1.7    liegt, die     bestrcA,t    ist,  die Schieber in der     Eingrif        fsstellnng    zu  halten.     Durch    Schlitze 12 und Stifte 13       s;

  nd    die Schieber mit der Schiene 11 ver  bunden und mit     Ausschnitten    18 zum Durch  lassen der Bänder 21 versehen, die durch  Einschnitte 19 der Schiene 14     hindurcii-          ;llehen.    Statt: dessen kann auch eine andere  bekannte Klemmvorrichtung benutzt     werdeli.     Die zweite Schiene 20 ist frei beweglich und  hat an ihren Enden durch     Aussparungen    21.

         1.ebildete    Führungszapfen 23, die in die  Führungsschlitze 22 der     kurzen    Seiten des  Rahmens schwingbar und frei verschiebbar       eingreifen.    Diese Schiene 20 kann verscho  ben und um die durch die     beiden    Zapfen 2       gehende,    dem Rücken zu liegende Achse       gedreht    werden, ohne dass die     Stirnflächen     4 mit den Zähnen 8, 9 in Berührung     kom-          22     men.

   An diese Schiene 20 ist das eine Ende  24 der     3ufreihbänder    21     befestigt,    während   < las andere Ende, nachdem die Bänder     durch     die Schlitze 19 der Klemmschiene 14 durch  gezogen sind, bei 26 an der Rahmenlängs  seite 1 befestigt ist. Diese mit den     harzen          Ralimei@seiten    parallel laufenden Bänder 21    sind fast so lang wie die Entfernung Zwi  schen den beiden Längsseiten 1 und 2 des  Rahmens.

   Die Schlitze     neben    den     Befesti-          gUngsstellen        2:i.    26 der Bänder und die  Einschnitte 1.9     der        festklemmbaren    Schiene  14 liegen in einer gemeinsamen Ebene. Die       Ausschnitte    18 der Schieber 10, 11 sind so  gross, dass sie eine     Festklemmung    und Lö  sung in der     Zahnung    8, 9 gestatten, ohne       dass    die Ränder der Ausschnitte mit den  Bändern ?1 in Berührung kommen.  



       Auf    diese Bänder sind die einzuheften  den Blätter mit ihren Löchern zwischen den  Schienen 14 und 20 aufgereiht     (Fig.    4 und  5). Zu     diesem    Zweck sind die Löcher     33.     wie bekannt, durch Einschnitte 32 mit dem  Blattrand     verbunden,    so dass die     Blätter     von der Seite auf die Bänder aufgesteckt       werden    können. -Neben den Löchern ist das  Blatt mit einem parallel zum Rande laufen  den Falz 34     versehen,        wodurch    ein Falz  rand 37     gebildet    wird.  



  Die     Wirkungsweise        diesce        Loseblätter-          liuclif,s    ist aus     den        Abb.    2     und    3     eisichtlich.     Wird die Mappe     aufgeklappt,    so werden die  durch die     Klemmschiene    1.4 zusammen  gepressten     Falzränder    37 der     Blätter    30, 31       nach    oben gezogen, indes. durch die Bänder  21 am Herausspringen gehindert, so dass sie  nunmehr einen Bogen mit engem     Mittelspalt     36     (Fig.    ?) bilden.

   Hierbei werden auch die  Bänder 21 mit     nach    oben gezogen, und dies  bewirkt, dass die frei     bewegliche    Schiene 20,  an der die     Bänder    mit ihrem einen Ende 25       befestigt        sind,    sich in ihren Führungs  schlitzen 22     efwas    dreht. Die Falzränder der  eingehefteten Blätter bleiben infolgedessen       zusammengedruckt    und die Blätter liegen  flach auf den     Deeheln    29 der Mappe, so dass  in diesem     T:oseblätterbuch    gelesen oder ge  schrieben werden kann, wie in einem     Bu-li          init    festem Einband.

   Bei dem gezeichneten       Ausführungsbeispiel    ist nur die bewegliche  Schiene 20     drehbar    gelagert, doch     1,;#ann        di@-          Drehbarkeit    auch bei der     festklemmbaren     Schiene 14 durch eine ähnliche     3usbildtin\r     der     Führungszapfen    1.5 erreicht werden,  wenn die     Seliielier    10, 11 zugespitzte Enden      erhalten oder die     Zwischenräume    zwischen  den Zähnen 8, 9 so weit sind, dass die  Schiene 14 eine geneigte Stellung annehmen  kann.  



       Abb.    3 zeigt     die    Lage der Blätter, wenn  die Mechanik zwecks Einfügung oder Heraus  nahme einzelner Blätter geöffnet wird. Die       festklemmbare    Schiene 14 mit den Führungs  enden 15 ist in diesem Falle in den Füh  rungsschlitzen 22 ganz nach aussen bis zur  Anlage an die Längsschiene 1 des Rahmens  verschoben, so dass der Blätterstapel einen  breiten Spalt 35 bildet und Raum zur Ein  fügung oder     Herausnahme    einzelner Blätter  30     bezw.    31 geschaffen ist.  



  Beim Zuklappen der Mappe durch He  ben der Deckel 29 sinken die Blätter durch  ihr Eigengewicht     wieder    bis zur     Auflage-          fläche    zurück, welche aus den an der untern  Seite des Rahmens befestigten Querleisten  3, 4, 5 besteht, und drücken hierbei die  lose Schiene 20 von der     festklemmbaren     Schiene 14 weg.     Alsdann        liegen    die Falz  ränder wieder in der     wagrechten    Ebene und  die Bänder 21 bilden eine gerade Linie.  



  Statt der Bänder können auch Schnüre,       Spiraldrähte    oder andere biegsame, eventuell       i        tue        ,h        zugleich        federnde,        Aufreihmittel        Ver-          wendung    finden. Bei der Benutzung als  Briefordner oder dergleichen genügt eine klei  nere Zahl, zum Beispiel nur zwei Bänder  oder Schnüre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Loseblätterbuch, bei welchem die Blätter zwischen zwei Leisten auf durchgehenden biegsamen Aufreihorganen aufgereiht und festgeklemmt werden, dadurch gekennzeich net, dass die biegsamen Aufreihorgane, mit einem Ende an einer verschiebbaren Leiste befestigt sind, die um eine nach dem Rücken zu liegende Achse schwingen kann, während die zweite Leiste an dem Gestell der Me chanik in verschiedenen Stellungen fest geklemmt werden kann, an dem auch die andern Enden der Aufreihorgane befestigt sind, das Ganze derart, dass sich beim Öff nen des Buches die Aufreihorgane nach oben wölben.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> l.. Loseblätterbuch, bei dem die festklemm- bare Leiste auf den Aufraihorganen glei ten kann, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass auch die festklemm- bare Leiste schwingbar gelagert ist. 2. Loseblätterbuch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blätter neben der Lochung mit einem parallel zum Rande angeordneten Falz versehen sind.
CH113178D 1924-02-15 1925-02-04 Loseblätterbuch. CH113178A (de)

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