CH111024A - Kommutator. - Google Patents
Kommutator.Info
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Description
Itommutator. Die Erfindung soll die schädlichen Ein flüsse beseitigen, die sich bei Kommutatoren üblicher Bauart aus der durch die betriebs mässige Erwärmung verursachten Ausdeh nung der Kupfersegmente ergeben und na mentlich das sogenannte Werfen des Kom- mutators verhüten, das von der zeitlich und räumlich ungleichen Abkühlung der geg- mente herrührt. Zu diesem Zwecke sollen die Kupfersegmente allseitig frei dehnbar ge lagert sein..
Es soll also nicht nur,dieAchsial- dehnung der Kupfersegmente, das heisst die Ausdehnung in ,der Längsrichtung des Kom- mutators, unschädlich gemacht werden, son dern auch die R,adia.ldehnung des Kommu- tatorgewölbes, also die Vergrösserung seines Umfanges, aufgehoben oder doch zum min desten erheblich verringert werden.
Dieser Erfolg wird erfindungsgemäss durch eine eigenartige. Ausbildung und La gerung der Segmente erreicht.
Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele, und zwar zeigt Fig. 1 einen Teil des Kommutators im Längsschnitt, Fig. 2 mehrere Kommutatorsegmente im Querschnitt nach A-B in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach C-D in Fig. 1, und Fig. 4 eine teilweise Draufsicht auf ein Kom- mutatorsegment,
während Fig. 5 und 6 eine andere Ausführungsform darstellen.
Der zur Aufnahme der Kupfersegmente bestimmte Eisenkörper des Kommutators be steht nach Fig. 1 aus der Nabe rt mit einem breiten Ringflansch r und einem in letzterem geführten und mit cler Nabe durch Szhrauben- bolzen <I>b</I> verbundenen Druckring<I>d.</I> Durch diesen Zusammenbau wird schon eine gewisse aehsiale Ausdehnung des Kommutators auf genommen.
Um nun den Kupfersegmenten einen grösseren Spielraum für ihre Längs dehnung zu lassen, und, was noch wichtiger ist, ;die Ra.dialdehnung des Kommutator- gewölbes auszugleichen, sind die Kupfer segmente k nicht unmittelbar an dem Eisen körper befestigt, sondern werden beispiels weise von Eisenlamellen e getragen, die mit dem Kommutatorkörper durch Schrumpf ringe s zusammengehalten werden und an denen die Fahnen f aalgebracht sind.
Die Kupfersegmente k sind so bemessen und so auf den Eisenlamellen r gelagert, dass sie sich bei etwaiger Erwärmung in dem Zwi- schenraum zwischen den beiden Schrumpf ringen s unabhängig von den Eisenlamellen "usdehnen können.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Eisenlamellen r in die Kupfersegmente iv eingelassen und von letzteren umklammert (Fig. 22). Auf diese Weise wird nicht nur die durch Er- lvärinung entstehende Achsialdehnung der Kupfersegmente? unschädlich gemacht, son dern auch ihre Ausdehnung in der Umfangs richtung auf einen Bruchteil der Dehnung verringert, die bei vollen Kupfersegmenten auftreten würde.
Diese Wirkung wird auch dadurch nicht beeinträchtigt, dass Kupfer- und Eisenlamellen in der Mitte durch Nie ten a miteinander verbunden sind.
Die über das Kupfer hinausragenden En den cl der Eisenlamellen sind gegen deren mittleren Teil, gegebenenfalls durch auf- genietete Beilagen, um so viel verstärkt, dass zwischen den Segmenten und \ den Isolier- lamellen i. ein geringfügiger Spielraum zum Ausgleich der Ausdehnung des Kupfers in der Umfangsrichtung des Kommutators ver bleibt.
Wie Fig. 1. zeigt, sind die Eisenlamellen c an ihren Enden abgeschrägt und ruhen da mit auf nach aussen ansteigenden Iegel- flächen r, und dl der Nabe ia und des Druck ringes d.
Man erreicht mit Hilfe dieser Kegelflächen, deren Steigung je nach dein gewählten Material und der zu erwartenden Erwärmung errechenbar ist, dass die Aelisial- clehnung der Eisenlamellen zur Beibehaltung des mechanischen Schlusses zwischen der Nabe, sowie dem Druckring einerseits und den Schrumpfringen anderseits benutzt wer den kann.
Statt den Gewölbed.ruclz- des Kominu a- tors durch Schrumpfringe aufnehmen zu las sen, kann man auch eine schwalbensehwanz- förmige Fassung für die Träger der Kupfer- segMente verwenden (Fig. <B>5).</B> Die in diesem Falle nach aussen hegen die:
Kommutator- achle geneigten Keilflächen e2 der Eis:n- lamellen werden von nach innen ansteigen den Kegelflüchen rji, d_ der Nabe ia, und des Druchringes d uinfasst,
zwischen denen die Kupferlamellen < il freies Spiel für ihre allseitige Ausdehnung behalten. Dass die Ver- stärkten Enden der Eisenlamellen dem Kup fer genügend Spiel für die Ausdehnung in der Umfangsrichtung des 11iommutators be lassen,
ist besondors deutlich aus der eine Draufsicht auf einen Teil eines Segmentes zei--enden Fi-. ss zri ersehen.
\Die Fahnen f sind bei dieser Ausführungs- form zwecl@m@issigerweise an den Kupfer lamellen 7c angebracht. Die Ausführung nach Fig. 5 ermöglicht eine besonders einfache:
Regelung des Einspann- und Gewölbedrucke mit Hilfe der Schraubenbolzen b und er leichtert überhaupt den Bau eines Kommri- tators, der der betriebsmässigen Erwärmung in jeder Hinsicht Rechnung trägt.
In Vorteliendem ist als Träger für die Kupferlamellen 1- I',isen genannt. worden, doch kann an cles:en Stelle auch ein anderes leitendes Material niit- einem kleineren Aus dehnungskoeffizienten als Kupfer verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kommutator, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupferce-mente am. Körper des Kommutatorallseitig frei dehnbar gelagert sind. UNTERANSPRüCHE 1. Kommutator nach Patentanspruch, da durch gel;ennzei.chnet, dass :die Kupfer segmente durch in sie eingelassene La mellen aus leitendem Material mit ge ringerem Ausdehnungskoeffizienten als Kupfer mit der Nabe verbunden sind. die ihnen eine freie Ausdehnung ge statten.?. Kommutator nach Patentaneprueli, da durch gekennzeichnet, dass Eisenlamellen vorgesehen sind, die an ihren über das Kupfer Hinausragenden Enden um so viel verstärkt sind, dass die Kupferlamellen in Richtung des Kommutatorumfanges ein geringes Spiel behalten, 3. Kommutator nach Patentanspiuch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Eisenlamellen (e) gegen die Nabe (7t) und deren Druckring<I>(d)</I> mit Keilflächen (e1) stützen.d. Kommutator nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Kupfer segmente durch Schrumpfringe (s) gegen die Nabe<I>(n)</I> und deren Druckring <I>(d)</I> gezogen werden. 5. Kommutator nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet"dass die die Kupfer- segmente tragenden Eisenlamellen mit ihren Keilflächen (e2) in einer .durch die Nabe (n) und deren Druckring (d)gebildeten Schwalbenschwanzführung ge- fasst sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE111024X | 1923-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH111024A true CH111024A (de) | 1925-11-16 |
Family
ID=5652366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH111024D CH111024A (de) | 1923-11-02 | 1924-10-09 | Kommutator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH111024A (de) |
-
1924
- 1924-10-09 CH CH111024D patent/CH111024A/de unknown
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