AT9871U1 - Verkaufsautomat mit einem zahlungssystem und ein verfahren zum betreiben eines verkaufsautomaten - Google Patents

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Description

2 AT 009 871 U1
Die Erfindung betrifft einen Verkaufsautomaten mit einem Zahlungssystem, das über eine Automatensteuerung die Automatenmechanik beeinflusst und ein Verfahren zum Betreiben eines Verkaufsautomaten.
Ein Verkaufsautomat ist eine mechanisch, elektromechanisch oder elektronisch gesteuerte Einrichtung zum Verkauf von beispielsweise Kaffee, Snacks, Flaschen und Zigaretten. Derartige Verkaufsautomaten dienen jedoch auch zur Rücknahme, das heißt zur Entgegennahme von Flaschen oder Dosen gegen Auszahlung eines Geldbetrages oder eines Gutscheins. Als Zahlungssystem dient in der Regel ein Münzwechsler oder eine Karte. Es ist bekannt, derartige Verkaufsautomaten mit Schnittstellen zu versehen. Als Schnittstellen für Zahlungssysteme sind parallele Schnittstellen, BDV-, Excel- und MDB Interfaces bekannt. Zur Datenerfassung dient beispielsweise eine EVA-DTS-Schnittstelle. Derartige Schnittstellen können auch zur Automa-tenprogrammierung und zur Fehleranalyse verwendet werden.
Derartige Schnittstellen können auch zur Fernwartung eingesetzt werden. Als Übertragungsweg dienen Netze wie GSM, GPRS, ISDN, analoges Telefon, LON, Internet, RS485 und als Übertragungsformat SMS, Datensatz, EVA-DTS-Daten. Häufig verwendete Protokolle sind DDCMP, DEX-UCS, TCP/IP.
Derartige Netze verbinden den Automaten mit einem Back-Office-System, das Controlling, Logistik und Service dient. Diese Back-Office-Systeme haben in der Regel Datenbanken und Eingabemasken für Auswertungen, Berichtswesen und den Formularausdruck. Außerdem kann über sie der Umsatz ermittelt und der Preis variiert werden.
Die am Back-Office-System benötigten Daten betreffen einerseits das Controlling und erstrecken sich auf den Gesamtumsatz für einen Zeitraum sowie die Umsatzentwicklung im Hinblick auf Stückzahlen und Umsätze der einzelnen Produkte sowie den Kassenbestand. Die benötigten Daten betreffen aber auch die Logistik, da sich aus dem aktuellen Warenbestand der Bedarf ermittelt, der in die Tourenplanung einfließt und die Grundlage für Nachbestellungen bietet. Letztlich sind Daten für den technischen Service von Interesse. Hierzu wird der Status des Automaten abgefragt, Fehler werden übermittelt, Programmen werden konfiguriert. Service und Reinigungsintervalle werden festgelegt oder der gesamte Automat wird an- und ausgeschaltet. Während das Controlling und die Datenfernauslesung sowie Fernwartung einzelner Warenverkaufsautomaten zufriedenstellend funktioniert, erfordert der Einsatz unterschiedlicher Verkaufsautomaten einen hohen technischen Aufwand, da die verschiedenen Automaten unterschiedliche Informationen über unterschiedliche Schnittstellen und unterschiedliche Übertragungswege an spezielle Back-Office-Systeme übermitteln. Händler, die als Operator Waren mittels Automaten 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr an Endverbraucher vertreiben, betreuen in der Regel eine große Anzahl unterschiedlichster Automaten. Diese Automaten sind zum Teil älter und verfügen nur über einfache Back-Office-Funktionen. Andere Automaten sind moderner und ermöglichen eine Vielzahl an Funktionen. Es ist jedoch sehr aufwändig, verschiedene Back-Office-Stationen für verschiedenste Automatentypen zu betreiben und die an den Back-Office-Stationen eingehenden Daten zu sortieren und statistisch auszuwerten oder beispielsweise Touren zur Bestückung der unterschiedlichen Automaten festzulegen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Verkaufsautomaten mit einem Zahlungssystem, das über eine Automatensteuerung die Automatenmechanik beeinflusst derart weiter zu entwickeln, dass verschiedenste Automatentypen auf einfache Art und Weise durch ein Back-Office-System betreut und bedient werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zwischen dem Zahlungssystem und der Automatensteuerung ein Konverter angeordnet ist, der eine Schnittstelle für ein vom Automaten entferntes Back-Office-System aufweist. 3 AT 009 871 U1
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass am Zahlungssystem und an der Automatensteuerung sämtliche Daten abgegriffen werden können, die für ein Back-Office-System von Interesse sind. Diese Daten können von einem im Automaten zwischen dem Zahlungssystem und der Automatensteuerung angeordneten Konverter in ein einheitliches Format umgewandelt werden. Die Schnittstelle dieses Konverters hat ein einheitliches Format, das über Telemetrie die Automatendaten an ein Back-Office-System weitergibt. Außerdem können über diese Schnittstelle auch Daten vom Back-Office-System über Telemetrie an den Konverter und somit den Automaten weitergegeben werden. Dies führt dazu, dass unterschiedlichste Verkaufsautomaten mit einem kleinen Konverter ausgerüstet werden können, um in einem einheitlichen Datenformat sämtliche relevanten Daten dem Back-Office-System zu melden.
Ein derartiger Konverter ist so programmiert, dass er die Daten unterschiedlicher Schnittstellen wie von Excel-Interface, einem BDV-Interface, einem MDB-Interface oder einem Zehnpreis-Interface in eine einheitliche Schnittstelle umwandelt. Aus der Sicht des Back-Office-Systems bieten dann unterschiedlichste Automaten die gleichen Dateninformationen, die somit auf einfache Art und Weise weiterverarbeitet werden können.
Der Automatenbetreiber ist somit nicht wegen Schnittsteilen-Problematiken auf einen Automatenhersteller angewiesen sondern er kann je nach Einsatzgebiet und Preisgestaltung der Automatenhersteller den geeignetesten Automaten aussuchen. Die anschließende Bestückung mit dem Konverter, der zwischen Zahlungssystem und Automatensteuerung in den Automaten eingesetzt wird, garantiert dem Automatenbetreiber herstellerunabhängig ein einheitliches Datenformat, auf das die Software des Back-Office-Systems eingerichtet ist. Als Back-Office-System kann somit ein handelsüblicher PC mit entsprechender Software zum Einsatz kommen, der alle gestellten Aufgaben für die unterschiedlichsten Automatentypen flexibel und nach dem jeweiligen Stand der Technik erledigt.
Die Erfindung nutzt die Tatsache, dass die Zahlungssystemschnittstellen bei Verkaufsautomaten einen relativ hohen Standardisierungsgrad besitzen. Hier gibt es nur eine vergleichsweise geringe Anzahl verschiedener Systeme. Allerdings sind die Zahlungssystemschnittstellen nicht zur Erfassung von Daten konzipiert. Die Umgestaltung der Zahlungssystemschnittstelle in eine Datenerfassungseinheit übernimmt der Konverter, der in einem ersten Schritt die Daten sammelt und aufbereitet und einem zweiten Schritt als Telemetrieeinheit die Daten an die Back-Office-System weitergibt.
Der Konverter hat daher eine Eingangsschnittstelle für unterschiedliche Zahlungssysteme und deren Kombinationen und eine Ausgangsschnittstelle zur Automatensteuerung, die vorzugsweise die direkte Verbindung zwischen Zahlungssystem und Automatensteuerung ersetzt.
Vorteilhaft ist es, wenn der Konverter eine Schnittstelle für einen Drucker aufweist. Die ermöglicht es, aktuelle Daten oder Protokolle in Schriftform abzurufen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass der Konverter eine Schnittstelle für einen Computer aufweist. Diese ermöglicht es, einen Laptop oder Handheld-Computer anzuschließen, um Daten anzuzeigen oder auch Eingaben vorzunehmen.
Der Konverter kann so konzipiert sein, dass er der reinen Datenabfrage dient und ausschließlich Daten an ein Back-Office-System meldet. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn über die Telemetriestrecke vom Back-Office-System Daten auf den Konverter übertragen werden können, um die Programmierung des Verkaufsautomaten zu ändern oder anderweitig auf die Vorgänge innerhalb des Automaten einzuwirken.
Insbesondere für den vor Ort arbeitenden Service-Techniker ist es von Vorteil, wenn der Konverter eine Schnittstelle aufweist, um direkt Daten einzugeben. Dies kann beispielsweise das Quittieren der Befüllung oder Durchführung eines Service-Intervalls sein. 4 AT 009 871 U1
Beispielsweise wird vorgeschlagen, an den Konverter ein Gerät anzuschließen, das im laufenden Betrieb alle Vorgänge und den Datenfluss protokolliert und für den Techniker zur Fehleranalyse sichtbar macht. Dieses Gerät kann beispielsweise ein Personalcomputer sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist der Konverter eine Schnittstelle auf, die Ablauffehler in den seriellen Protokollen darstellt. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte „Debug-Schnitt-stelle“, das heißt im übertragenen Sinn eine Messmethode, um Ablauffehler in den seriellen Protokollen darzustellen. Die Protokollierung ist auf den Einsatz während der Verkäufe am Automaten abgestimmt und beeinflusst die tatsächlichen Abläufe nicht. Es wird eine „Log-Datei“ geführt, die zu jedem beliebigen Zeitpunkt vom Back-Office-System oder manuell ausgewertet werden kann. Dadurch ist es möglich, inkompatible Geräte zu lokalisieren, die erst nach, zum Beispiel Tagen, einen Fehler erzeugen.
Zur einfachen Datenfernübertragung wird vorgeschlagen, dass der Verkaufsautomat eine Telemetrieeinheit aufweist.
Wenn die Telemetrieeinheit über eine eigene Uhr verfügt, ist sie in der Lage, die Daten zu einem gewünschten Zeitpunkt an das Back-Office-System zu übertragen. Zeitpunkt ist vorzugsweise nicht ein Ereignis am Automaten, sondern eine Uhrzeit. Beispielsweise kann das Operating-Unternehmen in der Logistikabteilung jeden Abend, um circa 19:00 Uhr die Beladung der Lastwagen für die Füllfahrer am nächsten Morgen planen. Dazu werden jeden Tag zu diesem Zeitpunkt alle Automatendaten benötigt. Um diese nicht umständlich Automat für Automat per BackOffice abzufragen, werden sie jeden Tag gegen 18:30 Uhr automatisch vom Konverter an das Backofficesystem gesandt. Man spart dadurch die Abfrage und damit Zeit und Kosten.
Alle Geräte, die aus einzelnen Mikrocontroller gestützten Komponenten bestehen, neigen zu Undefinierten Betriebszuständen. Meist sind diese die Folge von Kommunikationsproblemen zwischen den einzelnen Baugruppen oder innerhalb einer Baugruppe. Diese Störungen sind in der Regel durch einen Neustart oder Hardwarereset zu beseitigen. Hierbei wird die Versorgungsspannung ausgeschaltet, wieder eingeschaltet und anschließend wird ein System-Neustart durchgeführt. In der Praxis führen derartige Fälle, durch notwendige Anfahrten von Servicetechnikern und die mangelnde Verkaufsbereitschaft zu erheblichen Umsatzeinbußen und Servicekosten. Es wird daher vorgeschlagen, dass der Verkaufsautomat ein Fern- oder Zeit- oder ereignisgesteuertes Relais in der Zuleitung der zentralen Spannungsversorgung aller Steuerungskomponenten des Automaten aufweist.
In der Praxis wird die Mehrzahl dieser „Hänger“ von einem umfangreichen Analysesystem des Konverters erkannt und selbstständig ohne Einhilfe von außen behoben.
Da nicht in allen Fällen ein Software-Reset ausreicht, kommt hier ein Hardware-Reset-Mechanismus zum tragen, der in Form eines Relais in der Zuleitung der zentralen Spannungsversorgung aller Steuerungskomponenten des Automaten platziert ist. Dedektiert der Konverter einen Ausnahmefehler, werden die Automatensteuerung und das Zahlungssystem vom Konverter von der Versorgungsspannung getrennt (ausgeschaltet) und nach einer festgelegten Pause wieder eingeschaltet.
Da der Konverter über die Automatensteuerung versorgt wird, und damit auch ausgeschaltet wird, ist dieser Hardware-Reset-Mechanismus mit einem eigenen Zeitglied versehen, das selbstständig nach dem Abschalten eine bestimmte Zeit abwartet bis es durch Wiedereinschalten die angeschlossenen Komponenten zu einem gemeinsamen Neustart zwingt. Auslösendes Moment für diesen Reset-Vorgang kann auch ein Befehl des Back-Office-Systems an den Konverter sein.
Im Konverter wird zum Beispiel eine „No-vend-time“ geführt. Diese Zeit ist ein Erfahrungswert, der angibt, dass bei diesem Automaten in der Regel nicht mehr als zum Beispiel zwei Stunden zwischen den Verkäufen liegen. Ist längere Zeit keine Aktivität zu bemerken, liegt mit hoher 5 AT 009 871 U1
Wahrscheinlichkeit ein Defekt vor, der nicht zugeordnet werden kann. Wenn der Fehler hätte zugeordnet werden können, wäre ein Fehlercode an das Back-Office-System gemeldet worden. Bei diesem Verfahren werden verständlicherweise bekannte Arbeits-, Ruhe- und Ferienzeiten berücksichtigt.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auch von einem Verfahren zum Betreiben eines Verkaufsautomaten gelöst, bei dem vom Zahlungssystem des Automaten Daten an einen Konverter übertragen werden, der Konverter Daten an die Automatensteuerung überträgt und der Konverter Daten an ein Back-Office-System überträgt. Der in den Datenfluss eingebaute Konverter ermöglicht somit eine einheitliche Schnittstelle für den entsprechenden Übertragungsweg zum Back-Office-System.
Es ist daher vorgesehen, dass der Konverter eingegangene Daten sammelt, umwandelt und in Form einer definierten Schnittstelle abgibt. Bei der Generierung von einheitlichen Daten, die in Form einer definierten Schnittstelle abgegeben werden, sind beispielsweise folgende Daten zu nennen:
Art bzw. Nummer des aktuell verkauften Produktes, Preis des Produktes, Zahlung mit Münzen und dann welche und wie viele, Bezahlung mit Banknoten, Bezahlung mit Karte oder Bezahlung mit anderen Verfahren wie beispielsweise Handy-Payment. Aus den gesammelten Daten lassen sich entweder im Konverter oder im Back-Office-System Warenbestände und Geldbestände definiert berechnen. Vorteilhaft ist es, wenn die Daten bereits im Konverter zumindest teilweise verrechnet werden und somit Warenbestände und Geldbestände über die einheitliche Schnittstelle an das Back-Office-System weitergeleitet werden.
Zur produktbezogenen Abrechnung der Verkaufs-Fehlermeldungen und zur Preis- beziehungsweise Artikelnummern-Verwaltung, musste bisher unabhängig vom Automatentyp und Anschluss-Protokoll (Excel/BDV/MDB/4(10)Preis) eine nach fortlaufenden Nummern sortierte Liste der Produkte generiert werden. Im Regelfall werden Preis und Produktnummer des vom Kunden (Verbraucher) gewählten Produktfachs in einer Verkaufsanfrage via Anschluss-Protokoll an den Konverter gesendet.
Da die Protokolle Produktnummern vom 0 bis 65500 zulassen und diese in vollem Umfang unbestimmt genutzt werden, musste für jede Art der Weiterverarbeitung -eine Sortierung erfolgen. Diese konnte unter großen Mühen und mit sehr hoher Fehlerquote auch manuell am jeweiligen Automaten individuell geschehen.
Es wir daher vorgeschlagen, dass der Konverter eine virtuelle Tabelle aufweist, die die unsortierten Produktnummern aufsteigend sortiert und an das Back-Office-System übergibt.
Die Zuordnung in dieser Tabelle wird über einen „Lernmodus“ vorgenommen, der den Benutzer bei der Eingabe führt. Bei diesem Verfahren werden von einer Person alle Produkttasten des Automaten in der gewünschten Abfolge betätigt. Der Konverter registriert die von der Automatensteuerung beim jeweiligen Tastendruck gesendeten Produktnummern und Preise und ordnet sie in die Tabelle ein. Bei späteren Verkaufsvorgängen wird dies berücksichtigt.
Ein in der Praxis häufig auftretendes Problem ist die „Wahrhaftigkeit“ des Produktpreises. Der Verkaufspreis der einzelnen Produkte wird gemäß den Vorgaben des Automatenbetreibers von eigenem oder fremdem Servicepersonal eingestellt. Da dies eine schachtbezogene Größe ist und in einem Umfeld von beispielsweise 20 Warenverkaufsautomaten {operating eines mittleren Betriebes mit 200 Mitarbeitern) im Mittel 400 bis 500 verschiedene Preise vergeben werden müssen, kommt es zu Eingabefehlern, die sowohl eine fehlerhafte Umsatzabrechnung als auch einen wirtschaftlichen Schaden für das Unternehmen darstellen. Darüber hinaus gibt es je nach Provisionsabrechnung einen erheblichen Anreiz des Personals die Preise bewusst anders zu parametrisieren. Eine manuelle Kontrolle ist auf Grund der Anzahl und räumlichen Verteilung 6 AT 009 871 U1 der Automaten kaum möglich.
Es wird daher vorgeschlagen, dass im Konverter neben den Produktnummern auch die Produktpreise abgelegt werden. Dies geschieht vorzugsweise im Rahmen des oben beschriebenen Lernmodus. Bei jeder Abgabe eines Produktes wird nun der Preis mit dem hinterlegten Referenzwert verglichen und bei Nichtübereinstimmung sofort als Warnmeldung dem Back-Office-System mitgeteilt. Die Preis-Referenzliste wird nach der Inbetriebnahme des Automaten an das Back-Office-System gesendet und dort mit den gewünschten Werten abgeglichen. Danach werden die „Sollpreise“ an den Konverter übergeben, um hier als verifizierte Referenzen zu dienen.
Durch die Anordnung des Konverters zwischen Zahlungssystem und Automatensteuerung ergibt sich die totale Kontrolle über die Zahlungssysteme und den Automaten. Durch das Back-Office-System und den Konverter wird somit ermöglicht, dass vom Back-Office-System die Abgabe der Daten vom Zahlungssystem an die Automatensteuerung beeinflusst wird. Das Back-Office-System oder der Konverter sind damit in der Lage die Annahme von Zahlungsmitteln zu steuern und damit auf die eigentliche Bezahlung Einfluss zu nehmen. Das heißt es können Rabatte gegeben werden, die Preise können geändert werden, Pfandmarken werden berücksichtigt, der Verkauf bestimmter Produkte kann temporär freigegeben oder gesperrt werden. Letzteres ist vor allem für Produkte mit einem bestimmten Verfallsdatum von Interesse.
Vorteilhaft ist es, wenn Fehlermeldungen des Zahlungssystems vom Konverter an das Back-Office-System weitergeleitet werden.
Besonders im Public-Wending mit ständig wechselnden Kunden gibt es keine zuverlässige Rückmeldung an den Automatenbetreiber, ob der Automat betriebsbereit ist. Im schlimmsten Fall ist dies die Folge fehlender Netzversorgung. Hier können neben dem Umsatzverlust auch die häufig gekühlten Waren verderben. Da ohne Netzversorgung der Konverter als Kohntrollin-stanz ausfällt und keine Fehlermeldungen absetzen kann, bleibt dieser Zustand häufig lange unbemerkt.
Dieses Problem wird dadurch gelöst, dass der Konverter kontinuierlich oder in regelmäßigen Abständen die Netzversorgung des Automaten überwacht, bei einem Ausfall eine Warnmeldung an das Back-Office-System meldet und einen Notbetriebszustand einleitet.
Im ersten Schritt überwacht der Konverter ständig die Netzversorgung des Automaten. Kommt es nun zu einem Ausfall (Netzstecker gezogen oder Vandalismus: Netzkabel durchtrennt) wird dies sofort vom Konverter erkannt. Er schaltet auf einen Notbetrieb um und ist in der Lage, eine entsprechende Warnmeldung an die Zentrale zu senden. Für die Dauer des Notbetriebs wird der Konverter von einem Akku-Pack versorgt. Dieser wird im Normalbetrieb auf einem konstanten Ladezustand gehalten und schaltet dann geeignet alle anderen Verbraucher außer dem Konverter ab. Ein Notbetrieb für den gesamten Automaten mit allen Verbrauchern (Beleuchtung, Heizung, Kühlung) ist praktisch nicht sinnvoll. Je nach Automat wird der Akku-Pack derart ausgelegt, dass er die unbedingt notwendigen Geräte und den Konverter mit Strom versorgt.
Neben den Abrechnungsdaten sind Ereignis- und Fehlermeldungen für den Betreiber von besonderer Bedeutung. Die wichtigste Information ist hierbei die generelle Betriebsbereitschaft oder der totale Ausfall des Automaten. Durch die Anordnung des Konverters zwischen Automatensteuerung und Zahlungssystemen, ist der Konverter in der Lage die Betriebszustände beider Seiten zu überwachen. Bei MDB Zahlungssystemen ergibt dies eine sehr effiziente Fehleranalyse, bei EXE und BDV dagegen werden Fehlermeldungen in der Regel nicht unterstützt. In jedem Fall aber wird über die Protokolle die Freigabe, beziehungsweise das Sperren der Geldannahme gesteuert. Signalisiert ein Automat via BDV, dass kein Geld angenommen werden 7 AT 009 871 U1 soll, handelt es sich entweder um eine kurze Periode, in der zum Beispiel der Boiler nachgeheizt wird, oder es liegt ein fataler Defekt vor. Der Befehl ist aber leider nicht zu unterscheiden.
Es wird daher vorgeschlagen, dass der Konverter nach einer, über eine bestimmte Zeit gesperrten Geldannahme oder nach einer über eine bestimmte Zeit fehlerhaften oder fehlenden Kommunikation, eine Fehlermeldung an das Back-Office-System sendet.
Mit diesem Verfahren wird nun die Dauer des Ereignisses abgefragt, denn eine gesperrte Geldannahme für mehr als 30 Minuten lässt darauf schließen, dass dieser Zustand von alleine nicht mehr verschwindet. Diese Dauer ist einstellbar und liegt typisch bei 30 Minuten. Nach dieser Zeit sendet der Konverter eine Fehlermeldung, beispielsweise per SMS an das Back-Office-System.
Der zweite sichtbare Ausfallgrund ist eine fehlerhafte oder fehlende Kommunikation. Auch hier wird nach einer vorgegebenen Zeit eine Meldung abgesetzt. Das Verfahren gilt sowohl für die Verbindung zwischen Automatensteuerung und Konverter, wie für die Verbindung zwischen Konverter und Zahlungssystem. In den Meldungen werden die unterschiedlichen Ausfallursachen entsprechend benannt.
Darüber hinaus ist es möglich, dass Software vom Back-Office-System auf das Zahlungssystem übertragen wird: Hierdurch wird die Wartung der Betriebssoftware der Automaten und insbesondere der Zahlungssysteme durch ein Download vom Konverter erleichtert.
Durch ein Download kann somit die Betriebssoftware des Zahlungssystems auf den neusten Stand gebracht werden. Im Fall von Münzsystemen können zum Beispiel die Prüfparameter der Münzen geändert werden, um eine schnelle Reaktion auf Falschgeld zu ermöglichen. Dies gilt auch für Banknotensysteme.
Um die Abläufe in einen Automatenbetreuungsunternehmen zu organisieren und zu planen ist es wichtig, eine Rückmeldung der am Automaten durchgeführten Handlungen des Personals zu erhalten. Hierzu wird vorgeschlagen, dass Eingaben am Konverter an das Back-Office-System gemeldet werden. Dies betrifft Fragen wie: Wann fand die Befüllung statt?, wann und wie viel wurde aus der Kasse entleert?, wurden die gemeldeten Störungen durch den Service behoben?. Um diese Vorgänge jederzeit im Back-Office kontrollieren zu können, besitzt der Konverter vorzugsweise Eingabemöglichkeiten (Taster), mit denen das Personal vor Ort die ausgeführten Tätigkeiten quittiert. Die Quittung wird dem Back-Office-System weiter gemeldet und dort mit To-Do-Listen abgeglichen.
Das beschriebene Verfahren ermöglicht es, dass Daten des Konverters zeitgesteuert oder ereignisorientiert an das Back-Office-System übermittelt werden. Zeitgesteuerte Abfragen betreffen beispielsweise die Verkaufszahlen, die vor der Befüllung abgefragt werden. Ereignisorientiert sind beispielsweise Daten, die Störungen betreffen oder die einfache Tatsache, dass ein Produkt am Automaten ausverkauft ist.
In manchen Fällen wird ein kostenloser Bezug der Getränke und Waren vom Automaten gewünscht. Einige Automatentypen besitzen zu diesem Zweck eine Einstellung, die den sogenannten Freiverkauf aktiviert. Die Verkäufe während der Freiverkaufseinstellung werden aber nicht dem angeschlossenen Kreditsystem, beziehungsweise dem Konverter kommuniziert und sind damit von der Abrechnung ausgeschlossen. Andere Automaten kennen diese Option gar nicht und sind somit von dieser Verkaufsart ausgeschlossen.
Dieses Problem wird dadurch gelöst, dass am Konverter, vorzugsweise am Back-Office-System, eine Freiverkaufseinstellung eingegeben werden kann, während der eine separate Abrechnung erstellt wird. Diese Lösung erlaubt es, dass der Konverter sowohl den Freiverkauf für jeden beliebigen Automaten zulässt und darüber hinaus eine komplette Abrechung erstellt. 8 AT 009 871 U1
Der Freiverkauf kann für einen einzelnen Automaten oder eine Automatengruppe aktiviert werden.
Mittels geeigneter Eingabe über das Back-Office-System oder am Automaten, beispielsweise über einen Schlüsselschalter, wird ein kostenloser Bezug von Produkten ermöglicht, indem dem Automaten ein ständiger Kredit vorgespiegelt wird. Jede Produktanfrage wird positiv beantwortet und in der Abrechnung verwaltet.
Diese Option kann somit auch vom Back-Office-System aus gesetzt werden. Dies ermöglicht es, zum Beispiel bei Betriebsfesten alle Automaten eines Aufstellplatzes in den Freiverkauf zu bringen und wieder zurück in den normalen Verkaufsmodus, ohne dass vor Ort Servicepersonal eingesetzt werden muss.
Liegt die Inbetriebnahme eines Automaten längere Zeit zurück oder wird ein Service notwendig, tritt oft die Frage auf, welche Einstellungen und Modi am Gerät tatsächlich vorgenommen worden sind. Auch bei Fehlfunktionen ist die Ursache häufig eine falsche Einstellung, die nicht in den Stammdaten des betreffenden Konverters hinterlegt ist. Zur Sicherstellung muss dann ein Servicetechniker vor Ort das Gerät überprüfen, oder schlimmer noch, es fällt lange Zeit nicht auf, dass das Gerät fehlerhaft konfiguriert ist.
Es wird daher vorgeschlagen, dass bestimmte Modi und Einstellungen des Verkaufsautomaten zu Gruppen zusammengefasst sind, bei jedem Systemstart eine Kennziffer für jede Gruppe gebildet wird, die eine Aussage zu den Parametern dieser Gruppe macht, die Kennziffern an das Back-Office-System gemeldet werden und mit dort hinterlegten Stammdaten verglichen werden.
Der Mechanismus überwacht somit ständig alle wesentlichen Umgebungsvariablen. Dazu sind die wichtigsten Modi und Einstellungen zu Gruppen zusammengefasst worden. Bei jedem Systemstart wird nun eine Kennziffer für jede Gruppe gebildet, die eine Aussage zu den Parametern dieser Gruppe macht. Diese Kennziffern werden zum Beispiel via Status-Meldung per SMS an das Back-Office-System gesendet und dort mit den hinterlegten Stammdaten verglichen. So ist eine ständige Kontrolle auch bei einer großen Anzahl von Geräten im Feld gewährleistet. Ferner bleiben unerlaubte Umstellungen an den Automaten nicht mehr unbemerkt.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verkaufsautomaten ist schematisch in der Figur dargestellt und wird im folgendem näher erläutert.
Die Figur zeigt einen Verkaufsautomaten 1 und ein beabstandet hierzu angeordnetes Back-Office-System 2. Der Verkaufsautomat 1 besteht aus dem Zahlungssystem 3, der Automatensteuerung 4 und einer Automatenmechanik 5. Über Schnittstellen 6 und 7 ist ein Konverter 8 einerseits mit dem Zahlungssystem 3 und andererseits mit der Automatensteuerung 4 verbunden. Der sonst übliche direkte Weg 9 zwischen dem Zahlungssystem 3 und der Automatensteuerung 4 ist bei dem vorliegendem Ausführungsbeispiel unterbrochen.
Der Konverter weist neben den Schnittstellen 6 und 7 eine Schnittstelle 10 für den Anschluss eines Druckers auf und eine Schnittstelle 11 ermöglicht es, einen Computer wie ein Laptop oder einen Handheld-Computer am Konverter 8 anzuschließen. Zur Quittierung von Vorgängen wie Service, Befüllung oder Reinigung sind am Konverter Taster 12 angeordnet, die einfache manuelle Eingaben erlauben. Der Übertragung von Daten vom Konverter auf eine Datenleitung oder ein Datennetzwerk dient eine Telemetrieeinheit 13. Die Telemetrieeinheit 13 verbindet den Konverter über eine Datenleitung 14 mit dem Back-Office-System, das von einem handelsüblichen PC mit entsprechender Software gebildet wird.
Beim Betrieb des Verkaufsautomaten 1 werden am Zahlungssystem mit Münzen oder Geldkarten Zahlungen vorgenommen und über die Automatensteuerung 4 wird nach Auswahl des

Claims (23)

  1. 9 AT 009 871 U1 Produktes und Begleichung der richtigen Summe die Automatenmechanik 5 in Bewegung gesetzt. Der Konverter 8 empfängt währenddessen über die Schnittstellen 6 und 7 Daten des Zahlungssystems 3 und der Automatensteuerung 4 und er leitet Daten vom Zahlungssystem 3 zur Automatensteuerung 4 weiter. Diese Daten werden im Konverter gesammelt, nach einer vorgegebenen Programmroutine umgewandelt und in Form einer definierten Schnittstelle an die Telemetrieeinheit 13 abgegeben. Diese vereinheitlichten Daten werden anschließend über die Datenleitung 14 an das in der Regel weit entfernte Back-Office-System 2 gemeldet. Dieses Back-Office-System 2 erlaubt es einerseits aus den gemeldeten Daten beispielsweise Listen zur Befüllung verschiedener mit Back-Office-System in Verbindung stehender Automaten zu erstellen. Über das Back-Office-System kann jedoch auch in die Vorgänge am Automaten eingegriffen werden, um beispielsweise den Verkauf von Produkten zu stoppen, deren Verfallsdatum überschritten ist. Die bidirektionale Schnittstelle zwischen Back-Office-System 2 und Konverter 8 sowie die vorzugsweise bidirektional ausgebildeten Schnittstellen zwischen dem Konverter 8 und dem Zahlungssystem 3 sowie dem Konverter 8 und der Automatensteuerung 4 ermöglichen eine Vielzahl an Einflussnahmen, die beim Betrieb von Verkaufsautomaten wünschenswert wären. Derartige Einflussnahmemöglichkeiten sind zwar überwiegend aus dem Stand der Technik bekannt. Der Einsatz des Konverters erlaubt es jedoch über vereinheitlichte Schnittstellen und insbesondere über die bei allen Konvertern gleichbleibende Schnittstelle zwischen Konverter und Back-Office-System auf verschiedenartigste Automatentypen, vorzugsweise bidirektional Einfluss zu nehmen. Da nicht alle gängigen Schnittstellen der Zahlungssysteme und der Automatensteuerungen geeignet sind, die am Konverter gewünschten Daten in der geforderten Form zu generieren, wurden Methoden entwickelt, um die gewünschten Daten an der Telemetrieeinheit 13 bereitzustellen. Bei einem MDB-Geldwechsler-Interface können an der Schnittstelle weder die Produktnummer noch der Preis erkannt werden. Daher erfolgt hier die Umwandlung des MDB-Wechsler-Pro-tokolls auf der Eingangsseite in ein MDB-Kartenleserprotokoll auf der Automatenseite. Die eingeworfenen Münzen werden dem Automaten als Kartenkredite gemeldet. Bei Kartenzahlung erhält der Konverter dann wieder die benötigten Informationen über Produktnummern und Preis. Die Produktnummern werden häufig in nicht verwertbarer Weise vom Automaten geliefert. Daher gibt es im Konverter eine Tabelle, die die unsortierten Produktnummern in geeigneter Form für das Back-Office-System aufbereitet. Die Zuordnung zu dieser Tabelle wird über manuelle Eingabe oder einen Lernmodus vorgenommen. Bei diesem Verfahren werden von einer Person alle Produkttasten des Automaten in der gewünschten Abfolge getätigt. Der Konverter registriert die von der Automatensteuerung beim jeweiligen Tastendruck gesendete Produktnummer und ordnet sie in die Tabelle ein. Bei späteren Verkaufsvorgängen wird dies berücksichtigt, so dass die Daten in einem vernünftigen Format an das Back-Office-System weitergeleitet werden können. Ansprüche: 1. Verkaufsautomat (1) mit einem Zahlungssystem (3), das über eine Automatensteuerung {4) die Automatenmechanik (5) beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zahlungssystem (3) und der Automatensteuerung {4) eine datenkonvertierende Vorrichtung (8) angeordnet ist, die eine Schnittstelle (14) für ein vom Automaten (1) entferntes Back-Office-System (2) aufweist. 10 AT 009 871 U1
  2. 2. Verkaufsautomat (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die datenkonvertierende Vorrichtung (8) eine Schnittstelle (10) für einen Drucker aufweist.
  3. 3. Verkaufsautomat (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die datenkonvertierende Vorrichtung (8) eine Schnittstelle (11) für einen Computer aufweist.
  4. 4. Verkaufsautomat (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die datenkonvertierende Vorrichtung (8) eine Schnittstelle (12) zur Eingabe von Daten aufweist.
  5. 5. Verkaufsautomat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die datenkonvertierende Vorrichtung eine Schnittstelle aufweist, die Ablauffehler in den seriellen Protokollen darstellt.
  6. 6. Verkaufsautomat (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die datenkonvertierende Vorrichtung (8) eine Telemetrieeinheit (13) aufweist.
  7. 7. Verkaufsautomat (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Telemetrieeinheit (13) eine Uhr aufweist.
  8. 8. Verkaufsautomat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er ein fern-, zeit- oder ereignisgesteuertes Relais in der Zuleitung zu der zentralen Spannungsversorgung aller Steuerungskomponenten des Automaten aufweist.
  9. 9. Verfahren zum Betreiben eines Verkaufsautomaten (1), bei dem vom Zahlungssystem (3) des Automaten (1) Daten an eine datenkonvertierende Vorrichtung (8) übertragen werden, von welcher Daten an die Automatensteuerung (4) und Daten an ein Back-Office-System (2) übertragen werden.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der datenkonvertierenden Vorrichtung (8) die eingegangenen Daten gesammelt, umgewandelt und über eine Schnittstelle (14) abgegeben werden.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der datenkonvertierenden Vorrichtung eine virtuelle Tabelle erstellt wird, die die unsortierten Produktnummern aufsteigend sortiert und an das Back-Office-System übergibt.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der datenkonvertierenden Vorrichtung neben den Produktnummern auch die Produktpreise abgelegt werden.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 9 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass vom Back-Office-System (2) die Abgabe der Daten vom Zahlungssystem (3) an die Automatensteuerung (4) gesteuert wird.
  14. 14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Fehlermeldungen des Zahlungssystems (3) von der datenkonvertierenden Vorrichtung (8) an das Back-Office-System (2) weitergeleitet werden.
  15. 15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der datenkonvertierenden Vorrichtung kontinuierlich oder in regelmäßigen Abständen die Netzversorgung des Automaten überwacht wird, bei einem Ausfall eine Warnmeldung an das Back-Office-System gemeldet und ein Notbetriebszustand eingeleitet wird.
  16. 16. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die daten- 11 AT 009 871 U1 konvertierende Vorrichtung nach einer über eine bestimmte Zeit gesperrten Geldannahme oder nach einer über eine bestimmte Zeit fehlerhafte oder fehlenden Kommunikation eine Fehlermeldung an das Back-Office-System sendet.
  17. 17. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Software vom Back-Office-System (2) auf das Zahlungssystem (3) übertragen wird.
  18. 18. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass Eingaben an der datenkonvertierenden Vorrichtung (8) über die Schnittstelle (14) an das Back-Office-System (2) gesendet werden.
  19. 19. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass Daten der datenkonvertierenden Vorrichtung (8) zeitgesteuert oder ereignisorientiert an das Back-Office-System (2) übermittelt werden.
  20. 20. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an der datenkonvertierenden Vorrichtung, vorzugsweise am Back-Office-System, eine Freiverkaufeinstellung eingegeben werden kann, während der eine separate Abrechnung erstellt wird.
  21. 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmte Modi und Einstellungen des Verkaufsautomaten zu Gruppen zusammengefasst werden, bei jedem Systemstart eine Kennziffer für jede Gruppe gebildet wird, aus der auf die Parameter dieser Gruppe geschlossen werden kann, die Kennziffern an das Back-Office-System gesendet werden und mit dort datierten Stammdaten verglichen werden.
  22. 22. System von Verkaufsautomaten mit jeweils einem Zahlungssystem, das über eine Automatensteuerung die Automatenmechanik steuert, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zahlungssystem und der Automatensteuerung eine datenkonvertierende Vorrichtung angeordnet ist, die eine Schnittstelle für ein vom Automaten entferntes Back-Office-System aufweist, wobei die Schnittstelle für alle Verkaufsautomaten des Systems gleich ist, und die datenkonvertierende Vorrichtung das Protokoll jedes Verkaufsautomaten auf eine einheitliche Schnittstelle konvertieren kann.
  23. 23. System nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahlungssystem eines Automaten ein Münzprüfer ist, dessen Ausgabedaten protokolltechnisch auf die Ausgabedaten eines Kartensystems konvertiert werden können. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen
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