AT96797B - Elektrischer Strahlungsofen. - Google Patents

Elektrischer Strahlungsofen.

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AT96797B
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electric furnace
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Ivar Rennerfelt
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Ivar Rennerfelt
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Description


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  Elektrischer   Strablungsofen.   



   Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf elektrische Strahlungsöfen mit   einer wärmeerzeugen-   den Einrichtung im Zentrum des von einem Schmelztiegel od. dgl. gebildeten Chargenraumes und besteht darin, dass innerhalb eines Ofengewölbes die wärmeerzeugende Einrichtung im Zentrum eines gegenüber dem Ofenboden erhöht liegenden Chargenraumes derart angeordnet ist, dass der Lichtbogenkontakt in beliebigen Höhenlagen unterhalb oder oberhalb oder in der Bodenebene des Chargenraumes hergestellt werden kann, wodurch erreicht wird, dass die erzeugte Wärme mit möglichst kleinen Verlusten der Charge zugeführt werden kann, die von der Wärmequelle mittels einer schwer schmelzbaren Wand aus einem guten Wärmeleiter, z. B. aus reinem Graphit, Karborundum, einer Graphittiegelmasse, Schamotte od. dgl. getrennt ist.

   Es können auch zwei oder mehrere Lichtbogen bzw. Elektroden verwendet werden, die entweder sämtlich innerhalb einer einzigen zentralen runden oder langgestreckten Zelle oder innerhalb voneinander getrennter, geeigneter zylindrischer Einzelzellen angeordnet sind. 



   Der Ofen kann zum Schmelzen von Chargen im Vakuum ohne Luftzutritt oder in einer Atmosphäre von Gasen, mit oder   ohne Überdruck, eingerichtet   sein. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Vakumofens gemäss der Erfindung mit einer Elektrode, einer an dem Ofen befestigten Kokille und einer elektromagnetisch zu   betätigenden   Elektrodenregelung gezeigt, wobei der Ofenmantel aus zwei gasdicht miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist. 



   Ein luftdichter Blechmantel 1 ist mit einem Flansche 2 versehen, mit welcher ein gasdichter Anschluss an einem Flansche 3 einer gasdichten Kappe 4 hergestellt ist, unter welcher der Deckel des   Ofenmumes   und die Elektrodenanordnung angebracht sind. Zwischen den Flanschen 2 und 3 kann eine Packung 5 aus Gummi od. dgl. angebracht werden. Um die Temperatur der Flanschen genügend niedrig zu erhalten, kann in dem einen Flansch ein Kühlkanal 6 angeordnet werden. Im Unterteil 1 des Ofens ist ein Schmelztiegel 7 angebracht. Dieser Tiegel ist ringförmig und aussen und unten mit einem geeigneten Stoff, z. B. Holzkohlenpulver   8,   isoliert. Der Schmelzraum des Ofens ist mit einem Gewölbe 14 versehen, welches einen abhebbaren   Deckel-M   trägt.

   Der Tiegel wird von innen mittels einer wärmeerzeugenden Einrichtung erhitzt, die aus einem pulverförmigen Widerstand 9 und einer Elektrode 10 besteht. Um die Energiezufuhr zu regeln, ist die Elektrode 10 gegenüber dem Kontaktpulver beweglich eingerichtet. 



  Die Elektrode ist innerhalb der Kappe 4 mittels einer Klemme 16 auf einem Querstück 17 befestigt, welches auf Führungsstangen 18 verschiebbar gelagert ist und mittels einer Schraube 19 und Zahnrädern 20, 21 gehoben und gesenkt werden kann, wodurch sich die Elektrode behufs Regelung der Wärmeerzeugung mehr oder weniger in das Widerstandspulver hineinschiebt. Auf der Welle des Zahnrades 21 ist innerhalb der Kappe 4 ein Anker 22 aus Eisen aufgekeilt, der von einem magnetischen Kraftfelde beeinflusst wird, welches von einem ausserhalb der Kappe drehbar gelagerten Elektromagneten 23 erzeugt wird. Der Elektromagnet 23 ist mit einem Handgriff 24 versehen, mittels welchem er in Drehung versetzt werden kann. Durch Drehung des Elektromagneten 23 kann daher die Elektrode 10 gehoben oder gesenkt werden.

   Wird die Elektrode aus dem Widerstand gehoben, so kann die Wärme auch mittels Lichtbogen erzeugt werden. 



   Der elektrische Strom wird dem Ofen zugeführt einerseits durch einen am Ofen unterteil 1 angebrachten Kontakt 25, welcher mit dem Widerstand in leitender Verbindung steht, und anderseits durch 

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 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Strahlungsofen für metallurgische Zwecke mit einer wärmeerzeugenden Einrichtung im Zentrum des Chargenraumes, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb eines   Ofengewölbes   die wärmeerzeugende Einrichtung im Zentrum eines gegenüber dem Ofenboden erhöht liegenden Chargenraumes derart angeordnet ist, dass die von einem Lichtbogen gebildete Spitze des Strahlungskegels in bezug auf die Bodenebene des Chargenraumes (Tiegel od.   dgl.)   in beliebigen Höhenlagen unterhalb oder oberhalb oder in der Bodenebene eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Strahlungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnauze des Schmelztiegels mit einer seitlich an dem Ofenmantel abnehmbar befestigten Giessform in offener Verbindung steht, in welche der Inhalt des Schmelztiegels durch Kippen des Ofens entleert werden kann.
    3. Elektrischer Strahlungsofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass clie Handein- stellung der Elektrode bzw. der Elektroden der wärmeerzeugenden Einrichtung mittels einer elektromagnetisch betätigten Einrichtung erfolgt, von welcher der eine Teil innerhalb des Ofenmantels und der andere Teil ausserhalb des Ofenmantels angeordnet ist.
    4. Ofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innerhalb des Ofenmantels angeordnete EMI2.2
AT96797D 1921-11-02 1922-10-28 Elektrischer Strahlungsofen. AT96797B (de)

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