AT96438B - Fernsteuerungsvorrichtung mittels strahlender Energie. - Google Patents

Fernsteuerungsvorrichtung mittels strahlender Energie.

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AT96438B
AT96438B AT96438DA AT96438B AT 96438 B AT96438 B AT 96438B AT 96438D A AT96438D A AT 96438DA AT 96438 B AT96438 B AT 96438B
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John Hays Hammond
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John Hays Hammond
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  FernstenerungsvorrichtungmittelsstrahlenderEnergie. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsteuerungsvorrichtung, im besonderen auf eine solche. bei der durch Luft, Wasser- oder sonstigen Gas-oder Flüssigkeitsdruck oder auch durch   ein Vakuum   
 EMI1.1 
 bekannt geworden, die wahlweise auf strahlende Energie ansprechen. Hiezu wurde eine   elektusche Vcr-     teilungseinrichtung   mit einem elektrischen Verteiler und rotierende elektrische Motoren verwendet. die von ihm wahlweise gestenert wurden.

   Diese Fernsteuerungsvorrichtung hat den Nachteil, dass   sie sein'   
 EMI1.2 
   Wähler'inwirkt.   Gemäss der Erfindung umfasst dieser Wähler einen Hauptfluidverteilungsschhieber. welcher auswählend die Fluidverteilung auf eine Anzahl von   f'idbetätigtcn     Haupttleibern   oder kraltleistenden Einrichtungen   meistere und wodurch erreicht wird,   dass die Anzahl der einzelnen Teile det Fernsteuerungsvorrichtung und die Anzahl der abgestimmten oder   nichtabgestimmten   Stromkreise, die zur Steuerung einer bestimmten Anzahl von Arbeitsleistungen erforderlich sind, wesentlich verringert wird, und wodurch eine schnelle Wirkung und ein sicheres Funktionieren der Einzelteile der   Vorrichtung   gewährleistet wird.

   Ein weiteres Merkmal der Fernsteuerungsvorrichtung der Erfindung beruht darin. 
 EMI1.3 
   Anwendung, welche wahlweise entsprechend   der   gemeinschaftlichen Erregung einer Mehrzahl von unter-   schiedlich abgestimmten Empfangsstromkreisen beeinflusst werden, die ihrerseits getrennt wirksam sind. um wahlweise die Bewegungen eines zusätzlichen Haupttreibers oder einer kraftleistenden   Einrichtung   zu steuern. 



   In den   Zeichnungen   ist   ein Ausführungsbeispiel   der   Erfindung dargestellt, u. zw ist   : Fig 1 eine schematische Darstellung einer Empfangsstation, bei welcher elektrische und pneumatische Apparate 

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 verwendet werden ; Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines Teiles des Apparates an Bord eines Torpedos oder sonstigen Fahrzeuges ; Fig. 3 zeigt eine andere   Ausführungsform   der Erfindung; Fig. 4 zeigt eine Einzelheit. 



   In Fig. 1 bezeichnet A eine durch eine Induktionsspule L und einen variablen Kondensator C 
 EMI2.1 
 dessen Vermittlung der Spule   ss in gleicher Richtung   verlaufende Stromstösse zugeführt werden : die Spule L2 ist induktiv mit dem aus der Spule L3 und dem variablen Kondensator C2 bestehenden Schwingungskreise gekuppelt, welcher auf die   Gruppenfrequenz   oder Frequenz der legelmässigen Ver- änderung der elektromagnetischen Wellen der Sendestation abgestimmt ist.   D, zist   ein Blockkondensatoi und R1 ein Gleichrichter, durch dessen Vermittlung in gleicher Richtung verlaufende Ströme dem emp- 
 EMI2.2 
 od. dgl., von dem Behälter T durch die Röhre 18 zu den Röhren 14, 15, 16, 17, 52, 57.

   N ist ein Hilfskolben, durch den unter   Umständen   das Ventil 5 ebenfalls betätigt werden kann, wie später beschrieben wird. 
 EMI2.3 
 Die Kolbenstange 1b des Zylinders 1 und die Kolbenstange 2b des Zylinders 2 sind beide mit der 
 EMI2.4 
 Stange 48 nach rechts bewegt wird, wird der Teil 36 einen Augenblick herabgedrüekt, sobald aber der Vorsprung 46 an ihm vorbeigegangen ist, wird er durch die Spannung seiner Feder 37 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht. Wenn aber der Vorsprung 46 nach links bewegt wird und gegen den 
 EMI2.5 
 zu öffnen.

   Durch das Beharrungsvermögen der Ruderpinne 6 und des damit verbundenen   Mechanismus   werden dann die Stange 48 und deren Endvorsprung 46 so lange weiter bewegt, bis der Teil 36 so weit nach links bewegt worden ist, dass der Vorsprung 46 über denselben hinweggleiten kann, worauf der Winkelhebel38 und das Ventil 39 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren.

   So lange das Ventil 39 geöffnet ist, dringt Druckluft in die zu dem Hilfskolben N führende Röhre 8 ein Der Kolben N veranlasst Bewegung des Drehventils 5 in eine neutrale Stellung und bringt auf diese Weise das ganze System zum Stillstand. 
 EMI2.6 
 

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Lage zurück Wenn das Ventil 44 offen ist, dringt die Luft in die Röhre 8 ein, welche zu dem Kolben N führt ; dieser bewegt das Drehventil 5 in eine neutrale Lage und   veranlasst   Stillstand des ganzen Systems. 



   In dieser Weise wirkt der Mechanismus als Anhaltevorrichtung, mittels welcher die Ruderpinne und das
Steuerruder in Mittelstellung gehalten werden, wenn sie aus einer Backbord-oder Steuerbordlage   zurück-   kehren. 



   Wenn komprimierte Luft als Druckmittel verwendet wird, ist die Wirkungsweise die folgende : Wie in Fig 2 gezeigt, hat der Elektromagnet M das Ventil 5 in solche Lage gebracht, dass die Öffnung 22 die Einlassröhre 18 mit der zu dem Zylinder 4 führenden Röhre in Verbindung bringt, und die Öffnung 21 die von dem Zylinder 3 kommende   Auslassröhre   16 mit der äusseren Luft verbindet. Die Auslassröhre   14   des Zylinders 4 ist geschlossen. Komprimierte Luft diingt durch die Röhre 17 und die Öffnung 28 in den Zylinder 4 ein, und der Kolben   4a   fängt an sich nach links zu bewegen. Dies geschieht aber nur sehr langsam, da die Luft links vom Kolben   4a zusammengepresst wird   und nur langsam durch die kleine Öffnung 24 entweichen kann.

   Wenn der Kolben 4a die linke Grenze seines Hubes erreicht, veranlasst er Öffnen des Einlasses 13 und Schliessen des Auslasses 12. Der Einlass 13 verbindet die Röhre 17 mit der Röhre 34 und gestattet also den Eintritt von komprimierter Luft in den Zylinder 2, und da die Auslassröhre 35 geschlossen ist, weil der Auslass 12 bei dieser Stellung der Teile nicht mit der Röhre 35 zusammen-   fällt, wired   der Kolben   2a   nach links bewegt und bewegt seinerseits die Ruderpinne 6 auch nach links.

   Soll die Ruderpinne in einer bestimmten Lage angehalten werden, so muss der Elektromagnet M 
 EMI3.1 
 Öffnungen der Zylinder 4 und 2 werden daher geschlossen und die Kolben 4a und 2a werden in ihrer derzeitigen Lage festgehalten ; das ganze System   whd   versperrt und Ruderpinne und Steuerruder werden in der gerade von ihnen eingenommenen Lage erhalten. 



   Wenn das Steuerruder in seine   Mittelstellung     zurückgebracht   werden soll, muss wieder ein Impuls 
 EMI3.2 
 Röhre 14 und die Öffnung 19 und der Kolben 4a wird durch die Feder 32 nach rechts geschoben. Während dieser Bewegung des Kolbens 4a öffnet sich der Auslass 12, so dass die Luft aus dem Zylinder 2 durch die Röhre 35 ausströmen kann. Wenn der Kolben 3a sich nach rechts bewegt, wird der Auslass 11 geschlossen und der Einlass 10 geöffnet, so dass durch die Röhre 25 Druckluft in den Zylinder 1 eintritt und eine Bewegung des Kolbens la nach rechts veranlasst. Die Ruderpinne 6 wird daher nach rechts nach ihrer Mittellage zu bewegt.

   Der Vorsprung 47 der Stange 48 gerät hiebei in Eingriff mit dem beweglichen Teil 41 und veranlasst so den Winkelhebel 43 das Ventil 44 zu öffnen, so dass Druckluft durch die Röhren 45 und 8 zu dem pneumatischen Kolben N dringt. Der Kolben N dreht das Ventil 5 in neutrale Lage und versperrt auf diese Weise das ganze System. Durch das Beharrungsvermögen der
Ruderpinne 6 und des damit verbundenen Apparates wird jedoch der Anschlag 47 noch weiter nach rechts bis über den beweglichen Teil 41 hinaus bewegt, so dass die Ruderpinne ihre Mittellage erreicht, ehe ihre Bewegung anhält. Auf diese Weise wird das Steuerruder selbsttätig in seine Mittellage angehalten. Und dieselbe Folge von Arbeitsverrichtungen kann bewirkt werden, wenn das Steuerruder sich in entgegengesetzter Richtung bewegt. 



   Die Stellung der Ruderpinne kann nach Wunsch reguliert weiden. Wenn sie z. B. ein wenig nach links bewegt werden soll, wird Druckluft in den Zylinder 2 eingelassen, und nachdem der Kolben 2 (t die Ruderpinne in die gewünschte Winkellage gebracht hat, wird ein zweiter Impuls von der Sendestation ausgegeben, der den Elektromagneten if erregt, welcher das Ventil 5 in eine neutrale Lage bringt.

   Wenn die Ruderpinne noch weiter nach links bewegt werden soll, so wird der Elektromagnet dreimal schnell hintereinander erregt mit folgendem Ergebnis : Bei der ersten Erregung veranlasst der Magnet Drehung des Ventils 5 in die Arbeitsstellung, in welcher Druckluft in den Zylinder 3 eingelassen und aus dem Zylinder 4 ausgelassen wird ;

   da sich aber die beiden Kolben   3a und 4a wegen   des langsamen Durchtritts der Luft durch die kleinen   Öffnungen   23 bzw. 24 nur langsam bewegen können, so haben sie sich noch nicht weit genug bewegt, u, m Eintritt von Luft in den Zylinder 1   una   Austritt derselben aus dem Zylinder 2 zu gestatten, bevor der zweite Impuls gegeben wird, und der Elektromagnet M das Ventil 5 in neutraler   Lage blingt.   Beim dritten Impuls bewegt der enegte Magnet M dann das Ventil in solche Arbeitsstellung, dass Druckluft in die Zylinder 4 und 2   einströmt   und aus den Zylinder 3 und 1 ausströmt. Das Ventil kann in dieser Lage erhalten werden,   bi   die Ruderpinne noch weiter nach rechts in   eine gewünschte Winkel-   lage gebracht worden ist. 



   Ein ähnlicher Verlauf des Verfahrens ergibt sich bei den entgegengesetzten Arbeitslagen des Ventils   5,   wenn die Ruderpinne nach rechts bewegt werden soll. 



   Die Erfindung bezweckt nun die   unabhängige   Steuerung einer Anzahl durch Druckmittel   betätigter     Hauptantriebworrichtungen,   die irgendwelche beliebige Mechanismen steuern können. Im vorstehenden sind zwei   zu-ammenwirkende Hauptantriebsvorrichtungen beschrieben   worden, welche zusammen das 

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 Steuerruder beeinflussen. Ausserdem sind noch ein oder mehrere andere durch   Druckmittel     betätigte   Hauptantriebe vorgesehen, deren Wirkung völlig unabhängig von den das Steuerruder   beeinflussende !   Hauptantrieben ist, und die nach Belieben entweder gleichzeitig mit denselben betätirgt werden könnet. oder nicht. Diese andern Hauptantliebe können zur Betätigung beliebitger Meehanismen verwendet werden, wie z.

   B. zum Anlassen und Anhalten der   Sehiffsmaschine.   zur Steuerung des Ablaufens eines Torpedos vom Schiff, oder zur   Ausführung   einer beliebigen ändern   Aufgabe. In Fig. 2 ist   eine Einrichtung zur Betätigung eines weiteren Hauptantriebes dargestellt, welcher beispielsweise das Anlassen und 
 EMI4.1 
 verwendet werden kann. 



   Zu diesem Zweck ist das Drehventil   5     mit einem Einlass ' versehen,   der mit der Röhre 18 zwecks Zuflusses von Druckluft kommuniziert und mit einem Auslass 222. Der   Auslass kann einmal bei jeder   
 EMI4.2 
 und einem   Ausla 63 des Ventilgehäuses gebracht werden kann. Die Einlassröhre 52 führt nicht nur z@.   dem   Zylinder 53.   sondern auch zu dem Ventil 58 und ist zu diesem Zweck mit einem Fortsatz 61 ver- 
 EMI4.3 
 gebracht wird. 



   Der Kolben 66 des Zylinders 65 wird mittels einer   seine stange   67   umgebenden Feder 68S'fit   
 EMI4.4 
 bewegt werden. Im vorliegenden   \l1sfÜhrungsbeispiel   ist ein Teil eines solchen dargestellt. Die Kolbenstange 6/ist am Ende mit Zähnen 69 versehen, welche mit einen. auf einer Welle 71 lose drehbaren Ritzel 70 
 EMI4.5 
 mit einem Zylinder verbunden sein. dessen Kolben ein die Zufuhr des   Druckmittels   zu der Maschine des Torpedos regelndes Ventil betätigt. Das Ventilgehäuse 85 hat einen Auslass   sr   und einen Einlass 86.   wele@   letzterer mit einer beliebigen Vorratsquelle des Druckmittels wie z. B. mit   dem     Behälter 7'in ei-   bindung ist. 



   Im vorliegenden Falle wird das Druckmittel periodisch durch die   Röhre 83 eingelassen, um di@   Maschine anzulassen, oder die Bewegung irgendeines andern   Mechnaismus   zu steuern. Es   mag wünschens-   wert sein, die das Steuerruder betätigenden Hauptantriebe häufig in Tätigkeit zu setzen.   während de@   
 EMI4.6 
 von Wellen von der Fernsteuerungsstation bewirkt. Damit eine in   richtigen@ Verhältnis verzögerte Wirkung@   der Teile erzielt wird, derart, dass das Einströmen von Druckluft durch die Röhre 83 verhindert wird. 
 EMI4.7 
 gebeugt wird. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird eine Anzahl von auf   vol-   schiedene Wellenlängen und auf verschiedene Amplitudenveränderungsfrequenzend   abgestimmten Strom-   kreisen verwendet. In dieser Figur liegt die E. npfangsantenne A bei E und EI an Erde an. Die   Antenn@   ist mit   Induktionsspulen   L,   Lc und L@r versehen, von   denen die beiden letzteren mit den Schwingung'- 

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 kreisen L', L'' gekuppelt sind. E'' ist ein variabler Kondensator. Der Schwingungskreis L'ist zweckmässigein Auswahlstromkreis und enthält die Induktionsspule 11 und den variablen Kondensator C, und ist induktiv mittels der Spulen Lx. 1' mit dem Antennenkreis gekuppelt und auf eine der Wellenlängen der Sendestation abgestimmt.

   Dieser Stromkreis dL' enthält die Spule L5, die mittels einer Spule 17 induktiv mit einem Schwingungskreise L7 gekuppelt ist, der einen variablen Kondensator C2. einen Blockkondensator   D2 und   einen Gleichrichter R2 in sich   schliesst.   Dieser Schwingungskreis   L   ist auf eine der Wellenlängen der Sendestation abgestimmt und überträgt infolge des Gleichrichters. R2 auf das Relais   P   in gleicher Richtung verlaufende   Stromimpulse,   deren Frequenz einer der Wellenamplituden veränderungsfrequenzen   entpricht,   oder einer der   Wellengruppenfrequenzen   der Sendestation. 



   Wenn das Relais F betätigt wird, veranlasst es Erregung des Elektromagneten 8x mittels der Batterie 89, wodurch der Kern oder Kolben 90 angezogen wird. Dieser Kolben steuert die   Öffnungen   91 
 EMI5.1 
 mit der Ruderpinne 6 verbunden, welche an dem Steuerruder eines Torpedos oder andern Fahrzeuges befestigt ist. Der Stromkreis L'' ist ebenfalls ein Auswahlstromkreis und hat eine Spule   dz   welche mittels der Spule Lxx mit dem Antennenstromkreise gekuppelt ist. Dieser Stromkreis ist mit einem variablen 
 EMI5.2 
 kreises L7,x gekuppelt ist, welche letzterer auf eine zweite   Wellenlänge   der Sendestation abgestimmt ist, die verschieden von der Wellenlänge ist. auf die der Stromkreis L7 abgestimmt ist.

   Dieser Schwingungskreis L7x liefert mittels des variablen Kondensators C2c. des Hemmkondensastors D2x und des Gleichrichters R2x in gleicher Richtung verlaufende Stromimpulse zu dem Relais F'. wobei die Wellenfrequenz 
 EMI5.3 
 gruppenfrequenzen der Sendestation   entspricht.   Wenn das Relais F' betätigt wird, erregt es den Elektro-   magneten   99 mittels der   Batterie 100. und   der Kern oder Kolben 101 wird angezogen. Dieser steuert 
 EMI5.4 
 für das obere Ende dieses Zylinders 96. 



   Wenn das System in Ruhe ist, sind die Röhren 93, 94, 104, 105 geschlossen. Der Kolben 97 steht in der Mitte des Zylinders 96 und die   Ruderpinne   6 befindet sich mittschiffs. Wenn elektrische Wellen 
 EMI5.5 
 Kolbenstange 98 bewegt   nun   das Ruder   6 nach einer Seite, das Steuer wird   abgelenkt und das Torpedo wird in eine Richtung gelenkt. Wenn dagegen elektrische Wellen mit einer Wellenlänge und einer   Amplitudenveränderungsfreqnenz.   die denjenigen des Schwingungskreise L7x entsprechen, an der Empfangsstation empfangen werden. wird der Kolben 101 angezogen und die Öffnungen 102, 103 öffnen die Röhren 104 bzw.   70. 3.

   Die Druckluft   tritt nun aus   dem Behälter 9J   in den unteren Teil 108 des Zylinders 96, 
 EMI5.6 
 wie vorher und das Steuerruder wird dementsprechend abgelenkt, worauf das Torpedo oder sonstige Fahrzeug in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Wenn das Signal oder der Impuls von der Sendestation   aufhört,   werden die bisher erregeten Schwingungskreise, das Relais und der Elektromagnet   strojilos.   der entsprechende Kolben und die Öffnungen kehren alle in ihre ursprünglichen Stellungen zurück und die in den Zylinder 96 und aus demselben führenden Röhren werden geschlossen. 



   In vorangehenden ist die Betätigung von Teilen beschrieben worden, mittels deren das Ruder eines Schiffes in entgegengesetzten Richtungen durch einen   Hauptantrieb mittels der verschiedenen     Wellenlängen   bewegt werden kann.   E3   ist ersichtlich, dass durch   Verwendung weiterer Wellenlängen   noch mehr Haupttriebe betätigt werden können, aber eine   Vermehrung der Anzahl   der verschiedenen   Wellenlängen   erhöht die Gefahr einer   Einmischung   seitens des Feindes.

   Dieser   Übelstand   wird durch Anwendung einer Vorrichtung beseitigt, die zweckmässig von der Art eines   pneumatischen   oder durch 
 EMI5.7 
 trieben verwendet werden kann. wobei jeder Haupttrieb in seiner Betätigung unabhängig von denjenigen ist. durch welche das Steuerruder des Fahrzeuges gelenkt wird. Diese Haupttriebe können zur Steuerung von beliebigen Mechanismen verwendet werden. 



   Zur Erzielung dieser   Wirkung,   ohne die erforderliche Anzahl von   Wellenlängen zu   vermehren, wird ein Drehventil 106 mit einem Steigrad 107 vorgesehen, das durch den Kern 108x eines Elektromagneten oder Solenoids 109 in Drehung versetzt wird, der in einen durch Schaltungen 110, 111, 112 mit den beiden Relais F, F' verbundenen Stromkreis eingeschaltet ist, in welchen auch eine Batterie   11 : ;   
 EMI5.8 
 

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 gestattet und bei der gleichzeitigen Übertragung und Aufnahme der beiden Wellengruppen, deren Länge derjenigen der Schwingungskreise L7, L7x entsprechen, wird das Solenoid 109 erregt und das Drehventil 106 dadurch um einen Schritt weiter gedreht.

   Das Solenoid 109 wird durch die Aufnahme von Wellen, welche nur denjenigen des einen der   Schwingungskreise entsprechen, nicht   erregt, da die vereinte Erregung der Relais F, F' erforderlich ist, um das Solenoid zu betätigen. Die gleichzeitige Aufnahme der Wellen zweier verschiedener Längen hat keine Wirkung auf den Kolben 97, da alle Röhren geöffnet werden, und die Wirkung des durch die eine Röhre 93 einströmenden Druckmittels durch diejenige des durch die andere Röhre 104   einströmenden   Mittels aufgehoben wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel steuert das Ventil 106 zwei Mechanismen, zu welchem Zweck es mit einer von dem Behälter 95 ausgehenden Zufluss röhre 116 versehen ist.

   Das   Ventil 106   ist mit Einlassöffnungen 117, 118 und mit   Auslassöffnungen 119,   120 versehen, und von dem Gehäuse des Ventils fuhren Zuflussröhren   121, 723   und   Ausflussröhren     122,   
 EMI6.1 
 



   Zur Erzielung der verzögernden Wirkung des Kolbens 126 ist eine der in Fig. 2 dargestellten   zahn-   liche Vorrichtung angeordnet, so dass der durch den Kolben 126 gesteuerte   Mechanismus unabhängig   von allen andern von dem System gesteuerten Mechanismen betätigt werden kann. Zu diesem Zweck 
 EMI6.2 
 strömen kann. Die   Zuflussröhre   121 ist mit dem Ventilgehäuse 135' verbunden und reicht   bi ? zu dem   Kopf des Zylinders 125. 
 EMI6.3 
 

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 wird die Öffnung 120 in Verbindung mit der Auslassröhre 124 gebracht, so dass das Druckmittel aus dem oberen Ende des Zylinders 153 durch den offenen Auslass   162   des Ventils entweichen kann, wodurch die Kraft der Feder 159 den   Kolben.

   M4 nach   oben presst und die Öffnung 157 in Verbindung mit dem Auslass 158 kommt : infolgedessen kann das Druckmittel aus dem oberen Teil des Zylinders entweichen und dessen Kolben 145 wird durch seine Feder 147 nach oben gepresst. 



   Es ist ersichtlich, dass das Drehventil106 jede beliebige Anzahl von durch Fluidum betätigten Haupttrieben steuern kann, welche ihrerseits beliebige Mechanismen betätigen oder steuern. Alle vorhandenen   Relais, wie K, Kl, F, FJ können mikrophonische   und periodische Relais sein, die auf die Gruppenfrequenzen der einlaufenden Wellenzüge, oder auf die periodische Veränderung der Schwingungweite ungedämpfter Wellen abgestimmt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fernsteuerungsvorriehtung mittels strahlender, auf einen schrittweise fortgesehalteten Wähler wirkender Energie, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Wähler einen Schieber zum Verteilen eines Druckmittels enthält, welcher auswählend die Verteilung auf eine Anzahl von durch Druckmittel betätigten   Triebvorrichtungen   oder Kraft leistenden Einrichtungen meister.

Claims (1)

  1. 2. Fernsteuerungsvorriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch Druckmittel betätigte Verzögerungseinrichtung zwischen dem Verteilungsschieber und einem oder mehreren Triebvorrichtungen angeordnet ist.
    3. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die durch Druckmittel betätigten Triebvorrichtungen oder Motoren besondere Schieber oder Meistervorrichtungen haben, welche von dem auswählenden Hauptmeistermechanismus gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die besonderen Schieber oder Meistervorrichtungen ebenfalls durch Druckmittel bewegt werden. EMI7.1 des Druckmittels zu den einzelnen Schiebern oder Meistervorrichtungen der Triebvorrichtungen durch den Hauptschieber stattfindet.
    5. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschieber durch strahlende Energie so eingestellt werden kann, dass die Triebvorrichtungen und die damit zusammenhängenden Teile, z. B. das Ruder, in jeder Stellung, in welcher sie eingestellt sind, verriegelt sind.
    6. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verriegelung in abwechselnden Zwischenstellungen des Schiebers die Druckmittelzufuhr abgeschnitten ist.
    7. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ruder den Hauptschieber in solcher Weise meistert, dass dann, wenn das Ruder eine bestimmte Lage (die Mittellage) annimmt, der Hauptschieber derart betätigt wird, dass er das Ruder in dieser Lage selbsttätig anhält und sperrt.
    8. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Ruders zu einem bestimmten Punkt die Betätigung eines Fortschaltwerkes od. dgl. veranlasst, durch welches der Hauptschieber in die neutrale oder Sperrlage gebracht wird.
    9. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptverteilungsschieber (106, Fig. 3) so angeordnet ist, dass er nur entsprechend der gemeinschaftlichen Erregung einer Mehrzahl von unterschiedlich abgestimmten Empfangsstromkreisen oder Empfangsvorrichtungen betätigt wird.
    10. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der unterschiedlich abgestimmten Empfangsstromkreise allein zusätzliche Steuervorrichtungen überwacht.
    11. Fernsteuerungsvorriehtung nach Anspruch 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsstromkreise getrennte 8teuervorrichtungen überwachen.
    12. Fernsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsstromkreise eine gemeinsame Steuervorrichtung (96, 97) so beeinflussen, dass diese in der einen Richtung entsprechend der Erregung einer der Empfangsstromkreise oder-vorrichtungen und in der entgegengesetzten Richtung entsprechend der Erregung eines andern Empfangsstromkreises oder-vor- EMI7.2
AT96438D 1914-01-22 1914-01-22 Fernsteuerungsvorrichtung mittels strahlender Energie. AT96438B (de)

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