AT9257U1 - Handgriff eines medizinischen instruments - Google Patents
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Abstract
Bei einem Handgriff (1) eines medizinischen Instruments, insbesondere eines endoskopischen oder mikrochirurgischen Instruments, ist zumindest ein Bereich des Handgriffs (1) phosphoreszierend ausgebildet.
Description
2 AT 009 257 U1
Die Erfindung betrifft einen Handgriff eines medizinischen Instruments, insbesondere eines endoskopischen oder mikrochirurgischen Instruments.
Weiters betrifft die Erfindung ein medizinisches Instrument, insbesondere ein endoskopisches 5 oder mikrochirurgisches Instrument.
Medizinische Instrumente mit Handgriffen sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Laparoskopieinstrumente weisen üblicherweise einen an einem Handgriff angebrachten Schaft auf, an dessen vom Handgriff entfernten, distalen Ende ein Arbeitskopf angeordnet ist. io Mittels des Handgriffs kann der Arbeitskopf manipuliert werden, wobei meist auch eine Funktion ausgeführt werden kann.
Bei einer endoskopischen oder mikrochirurgischen Operation liegen die vorbereiteten Instrumente auf einer Ablage auf und werden von einer OP-Schwester dem Operateur zugereicht. Da 15 der Operationsraum abgedunkelt ist, benötigt die OP-Schwester für die Identifizierung des jeweiligen Instruments eine erhöhte Aufmerksamkeit.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Identifizierung des Instruments im OP-Raum zu erleichtern. Erfindungsgemäß gelingt dies durch einen Handgriff mit den Merkmalen des Anspruchs 1. 20
Durch die phosphoreszierende Ausbildung zumindest eines Bereiches des Handgriffs wird die Erkennbarkeit des Instruments im abgedunkelten OP-Raum wesentlich erleichtert.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden 25 Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Schrägsicht eines medizinischen Instruments mit einem Handgriff gemäß der Erfindung, ohne Arbeitskopf des Instruments;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des vorderen Endabschnitts des Schafts mit einem 30 aufgesetzten Arbeitskopf;
Fig. 3 eine Schrägsicht des Basisteils des Handgriffs und des vom Basisteil abgenommenen verschwenkbaren Griffhebels.
Ein Ausführungsbeispiel eines Handgriffs gemäß der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. 35
Der Handgriff 1 ist Teil eines medizinischen Instruments, welches im gezeigten Ausführungsbeispiel in Form eines Laparoskopieinstruments ausgebildet ist. Das Instrument besitzt weiters einen am Handgriff 1 befestigten Schaft 2. Am vom Handgriff 1 entfernten distalen Ende des Schafts 2 kann ein medizinischer Arbeitskopf 3 angebracht werden. Der Arbeitskopf 3 kann 40 unlösbar oder auswechselbar sein. In Fig. 2 ist nur schematisch als Beispiel für eben solchen Arbeitskopf 3 ein Schneidwerkzeug nach Art einer Schere dargestellt. Der Arbeitskopf 3 kann in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein und unterschiedliche Funktionen erfüllen, u.a. beispielsweise eine Greiffunktion. 45 Der Handgriff 1 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Basisteil 4 und einen gegenüber diesem verschwenkbaren Griffhebel 5, der vom Basisteil 4 abnehmbar ausgebildet ist. Hierzu wird eine die Schwenkachse des Griffhebels 5 gegenüber dem Basisteil 4 bildende Verbindungsschraube 6 herausgeschraubt. so Das Basisteil 4 und der Griffhebel 5 weisen jeweils einen beispielsweise ringförmigen Greifabschnitt 7, 10 auf.
Das Basisteil 4 umfasst einen Halteabschnitt 8 zur Anbringung des Schaftes 2. Hierzu besitzt der Halteabschnitt 8 eine Öffnung 9, in welche der Schaft 2 einsteckbar ist. Der eingesteckte 55 Schaft 2 wird mit dem Basisteil 4 verklebt. 3 AT 009 257 U1
Der Greifabschnitt 10 des Griffhebels 5 ist an einem ersten Hebelarm 11 des Griffhebels 5 angeordnet. Am zweiten Hebelarm 12 kann eine den Schaft 2 durchsetzende Zugstange angebracht werden, so dass durch Verschwenkung des Griffhebels 5 gegenüber dem Basisteil 4 eine Achsialverschiebung der Zugstange im Schaft 2 hervorgerufen wird. In dieser Weise kann 5 eine Funktion des Arbeitskopfes 3 betätigt werden, wie dies bekannt ist.
In der dargestellten Ausführungsform weist der Schaft 2 eine drehbare Hülse 13 auf, die innerhalb einer Außenhülse 14 des Schafts 2 angeordnet ist und mittels eines Drehknopfs 15 gegenüber der Außenhülse 14 verdrehbar ist. Der Schaft 2 im Bereich seines distalen Endes oder io der Arbeitskopf 3 können weiters mit einer Beobachtungsoptik versehen sein. Ein am Handgriff 1 angeordnetes Anschlussstück 16 für diese Optik ist in Fig. 1 dargestellt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen das Basisteil 4 und der Griffhebel 5 insgesamt aus einem phosphoreszierenden Kunststoff. Dieser ist beispielsweise in Form eines faserverstärk-15 ten Polyamids ausgebildet, dem ein phosphoreszierendes Granulat beigemengt ist. Der Anteil des phosphoreszierenden Granulats liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 10 und 80 Gew%.
Durch die Ausbildung aus phosphoreszierendem Kunststoff leuchten das Basisteil 4 und der Griffhebel 5 nach, wenn sie in einen abgedunkelten Operationsraum gebracht werden bzw. der 2o Operationsraum abgedunkelt wird. Das medizinische Instrument ist dadurch im abgedunkelten Raum leicht erkennbar.
Unterschiedliche Modifikationen der gezeigten Ausführungsform der Erfindung sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Der Handgriff 1 könnte auch nur 25 teilweise bzw. bereichsweise phosphoreszierend ausgebildet sein. So könnte z.B. nur das Basisteil 4 oder nur der Griffhebel 5 phosphoreszierend ausgebildet sein. Zumindest ein Bereich des Handgriffs 1 ist phosphoreszierend ausgebildet. Beispielsweise könnten auch Einlagen aus einem phosphoreszierenden Material in einem nicht phosphoreszierenden Material, z.B. nicht phosphoreszierenden Kunststoff vorgesehen sein. 30
Der Handgriff 1 kann unterschiedliche Ausbildungen aufweisen. Beispielsweise ist auch ein Einsatz bei Handgriffen ohne bewegliche Teile denkbar und möglich.
Die Erfindung ist insbesondere für medizinische Instrumente vorteilhaft, die bei abgedunkeltem 35 OP-Raum eingesetzt werden, also z. B. Laparoskopieinstrumente, Arthroskopieinstrumente oder andere endoskopische Instrumente oder Mikrochirurgieinstrumente.
Legende zu den Hinweisziffern: 40 1 Handgriff 2 Schaft 3 Arbeitskopf 4 Basisteil 5 Griffhebel 45 6 Verbindungsschraube 7 Greifabschnitt 8 Halteabschnitt 9 Öffnung 10 Greifabschnitt 50 11 erster Hebelarm 12 zweiter Hebelarm 13 Hülse 14 Außenhülse 15 Drehknopf 55 16 Anschlussstück
Claims (1)
10 15 20 25 30 35 40 45 50 4 Ansprüche: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. AT 009 257 U1 Handgriff eines medizinischen Instruments, insbesondere eines endoskopischen oder mikrochirurgischen Instruments, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Bereich des Handgriffs (1) phosphoreszierend ausgebildet ist. Handgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (1) ein Basisteil (4) und einen gegenüber diesem verschwenkbaren Griffhebel (5) umfasst. Handgriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4) aus einem phosphoreszierenden Kunststoff besteht. Handgriff nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffhebel (5) aus einem phosphoreszierendem Kunststoff besteht. Handgriff nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der phosphoreszierende Kunststoff ein Polyamid und ein beigemengtes phosphoreszierendes Granulat enthält. Handgriff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtsanteil des phosphoreszierenden Granulats 10 bis 80% beträgt. Handgriff nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4) einen ringförmigen Greifabschnitt (7) aufweist. Handgriff nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffhebel (5) einen ringförmigen Greifabschnitt (10) aufweist. Medizinisches Instrument, insbesondere in Form eines endoskopischen oder mikrochirurgischen Instruments, mit einem Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 8. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 55
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2006
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2007
- 2007-03-30 DE DE202007004704U patent/DE202007004704U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE202007004704U1 (de) | 2007-08-16 |
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