AT9050U1 - Zusammenlegbare faltschachtel - Google Patents

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Abstract

Eine zusammenlegbare Faltschachtel (1) umfassend eine Bodenfläche (2), von der sich erste vorzugsweise durch Bodenfalzlinien (7) verbundene einander gegenüberliegende Seitenflächen (3) und zweite vorzugsweise durch Bodenfalzlinien (7) verbundene einander gegenüberliegende Seitenflächen (4) erstrecken, wobei die ersten Seitenflächen (3) mit den zweiten Seitenflächen (4) verbunden sind, ist dadurch gekennzeichnet, dass die ersten einander gegenüberliegenden Seitenflächen (3) und die Bodenfläche (2) diagonale Falzlinien (5) aufweisen, welche in einer Abwicklung der Faltschachtel (1) parallel und in einem aufgestellten Zustand der Faltschachtel (1) windschief zueinander angeordnet sind, wobei die Grundfläche (2) und die Seitenflächen (3, 4) ungefähr quadratisch ausgebildet sind, so dass die Faltschachtel (1) im aufgeklappten Zustand ungefähr würfelförmig ist.

Description

2 AT 009 050 U1
Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel zum Zusammenlegen, insbesondere aus Karton oder einem anderen geeigneten Material.
Faltschachteln sind aus vielen Anwendungsbereichen bekannt, beispielsweise für den Trans-5 port und Versand von Waren wie z.B. bei Speditionen, bei der Post etc. und aus der Verpackungsindustrie. Aus Gründen der Platzersparnis ist es wünschenswert, die Faltschachteln möglichst platzsparend zusammenzulegen, wenn sie nicht befüllt sind. Besonders wünschenswert ist dabei auch, dass die zusammengelegten Faltschachteln im zusammengelegten Zustand flach liegen bleiben und sich nicht wieder aufstellen. Gängige Faltschachteln können io diese Anforderungen gewöhnlich nicht oder nur mit hohem Aufwand beim Falten der Faltschachtel erfüllen.
Aufgabe der Erfindung ist somit, eine zusammenlegbare Faltschachtel anzugeben, welche in einfacher und kostengünstiger Weise herstellbar, mit geringem Aufwand aufklappbar und zu-15 sammenlegbar ist und jeden dieser Zustände stabil einnehmen kann.
Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, die zusammenlegbare Faltschachtel so auszubilden, dass die Faltschachtel eine Bodenfläche umfaßt, von der sich erste vorzugsweise durch Bodenfalzlinien verbundene einander gegenüberliegende Seitenflächen und zweite vorzugsweise 20 durch Bodenfalzlinien verbundene einander gegenüberliegende Seitenflächen erstrecken, wobei die ersten Seitenflächen mit den zweiten Seitenflächen verbunden sind und die ersten einander gegenüberliegenden Seitenflächen und die Bodenfläche diagonale Falzlinien aufweisen, welche in einer Abwicklung der Faltschachtel parallel und in einem aufgestellten Zustand der Faltschachtel windschief zueinander angeordnet sind, wobei die Grundfläche und die Sei-25 tenflächen ungefähr quadratisch ausgebildet sind, so dass die Faltschachtel im aufgeklappten Zustand ungefähr würfelförmig ist.
Aufgrund dieser Anordnung der Falzlinien ist es möglich, die Faltschachtel mit sehr geringem Aufwand sehr kompakt zusammenzulegen und wieder aufzustellen, indem diese in sich zu-30 sammengefaltet wird. Vorstehende unpraktische Laschen, ein großer Platzaufwand und schlechte Transportierbarkeit bekannter Faltschachteln werden dadurch auf sehr einfache und kostengünstige Weise vermieden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten sind in den Unteransprüchen angegeben. 35
Besonders vorteilhaft sind alle Falzlinien als doppelte Falzlinien ausgebildet, da dies zu einfachem Falzen von mehrlagigem Material und sauberen Kanten führt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind den zweiten Seitenflächen zugewandte Sei-40 tenlaschen an den ersten Seitenflächen vorgesehen sind, welche an Seitenkantenfalzlinien umbiegbar und an den zweiten Seitenflächen fixierbar, insbesondere verklebbar sind. Die Faltschachtel wird dadurch leicht aufstellbar und zugleich sehr stabil durch mehrere Materiallagen.
In einer ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltungsform ist in den zweiten Seitenflächen jeweils 45 zumindest eine vorzugsweise oben und mittig angeordneter Grifföffnung vorgesehen, die durch an den zweiten Seitenflächen ausgebildete Grifflaschen verstärkbar sind, die umfaltbar und an den zweiten Seitenflächen optional fixierbar, insbesondere verklebbar sind. Zusätzlich sind in den Grifflaschen Klappen vorgesehen, welche deckungsgleich mit den Grifföffnungen ausgebildet und durch diese hindurch faltbar, nach oben umlegbar und optional an den zweiten Seiten-50 flächen fixierbar, insbesondere verklebbar sind. Dies ist sehr vorteilhaft, da durch die genannten Maßnahmen stabile Tragegriffe ausgebildet werden, die Einreißen auch bei schwerer Beladung der Faltschachteln verhindern und keine Gefahr von schmerzhaften Einschnitten in den Hände durch scharfe Materialkanten bergen. 55 Von Vorteil ist bei der Bemessung der Breite der Grifflaschen, diese so auszubilden, dass sie in 3 AT 009 050 U1 dem zwischen den Seitenlaschen nach der Verklebung derselben entstandenen Zwischenraum untergebracht werden können, was besonders bei dickem Material von Vorteil ist, da sich keine unebenen Flächen oder Stufen im Material ergeben, an welchen die Faltschachtel sonst leicht hängen bleiben kann.
Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung der Faltschachtel mit einem Deckel, der entweder einstückig mit dieser oder getrennt von dieser ausgebildet sein kann, in welchen die Faltschachtel im zusammengelegten Zustand einlegbar ist, da die zusammengelegte Faltschachtel dadurch besonders gut stapelbar und transportierbar ist.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltungsvariante der Faltschachtel kann einen einstückig mit dieser ausgebildeten und entlang einer diagonalen Falzlinie analog zur Bodenfläche nach innen einfaltbaren Deckel aufweisen. Dies ist ebenfalls in Hinblick auf die Transportierbarkeit und den Platzbedarf von Vorteil.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1A eine schematische perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel im aufgestellten Zustand,
Fig. 1B eine schematische Abwicklung der Faltschachtel gemäß Fig. 1A,
Fig. 2A-D eine schematische Darstellung des Zusammenlegens der erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel gemäß Fig. 1A aus dem aufgestellten in den zusammengelegten Zustand,
Fig. 3A eine schematische Abwicklung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel mit Deckel,
Fig. 3B-E eine schematische Darstellung des Zusammenlegens der erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel gemäß Fig. 3A aus dem aufgestellten in den zusammengelegten Zustand, und
Fig. 4A-C eine schematische Darstellung des "Einklappens der Tragegriffe bei einer erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel gemäß Fig. 1A.
Fig. 1A zeigt in einer schematischen perspektivischen Ansicht ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel 1. Die Faltschachtel 1 umfasst eine Grundfläche 2, erste Seitenflächen 3 und zweite Seitenflächen 4. Die ersten Seitenflächen 3 sowie die zweiten Seitenflächen 4 liegen einander jeweils gegenüber und sind mit der -Grundfläche 2 durch Bodenfalzlinien 7 verbunden. Sämtliche Flächen 2, 3 und 4 der Faltschachtel 1 sind dabei ungefähr quadratisch ausgebildet, so dass die Faltschachtel 1 im aufgeklappten Zustand eine ungefähr würfelförmige Form erhält. Dies ist unabdingbar, da die Faltschachtel 1 sonst nicht in der weiter unten beschriebenen Weise zusammenlegbar ist.
Die ersten Seitenflächen 3 sowie die Grundfläche 2 der Faltschachtel 1 weisen diagonale Falzlinien 5 auf Die diagonalen Falzlinien 5 sind dabei so angeordnet, dass sie sich von je einer Ecke der jeweiligen Fläche 2, 3 zur diagonal gegenüberliegenden Ecke der jeweiligen Fläche 2, 3 erstrecken. Auf jeder der Flächen 2, 3 ist dabei genau eine diagonale Falzlinie 5 vorgesehen.
Aus der Fig. 1B, welche eine Abwicklung des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel 1 gemäß Fig. 1 zeigt, geht zudem hervor, dass die diagonalen Falzlinien 5 der Grundfläche 2 sowie der ersten Seitenflächen 3 in der Abwicklung parallel zueinander ausgebildet sind. Die diagonalen Falzlinien 5 sind somit im Raum windschief zueinander angeordnet, so dass keine der diagonalen Falzlinien 5 in einer der Ecken 6 der Faltschachtel 1 auf eine andere diagonale Falzlinie 5 trifft. Die diagonalen Falzlinien S werden zum Zusammenklappen der Faltschachtel 1, wie weiter unten beschrieben, benötigt. Alternativ können die diagonalen Falzlinien 5 auch entgegengesetzt in den Flächen 2 und 3 angeordnet sein, 4 AT 009 050 U1 jedoch müssen dann alle diagonalen Falzlinien 5 in die neue Orientierung gelegt werden.
Weiterhin sind Seitenlaschen 9 beidseitig an Seitenkantenfalzlinien 13 der ersten Seitenteile 3 vorgesehen, welche um die Kanten der zweiten Seitenteile 4 ungefähr im rechten Winkel her-5 umgelegt und an den zweiten Seitenteilen 4 fixiert, vorzugsweise verklebt werden.
Liegt der aus einem geeigneten Material, wie z.B. Karton, vorzugsweise ausgeschnittene oder ausgestanzte abgewickelte Bogen flach auf dem Boden, werden zunächst alle Falzlinien 5, 7 und 13 vorgebogen bzw. vorgefalzt, um den Zusammenbau der Faltschachtel 1 und das späte-io re Auf- und Zuklappen der Faltschachtel 1 zu erleichtern. Dann werden zunächst die ersten und die zweiten Seitenteile 3, 4 entlang der kantenparallelen Bodenfalzlinien 7 hochgeklappt und sodann die Seitenlaschen 9 umgeklappt und verklebt. Dadurch ergibt sich durch das Aufeinanderliegen zweier Schichten des gewählten Materials eine sehr stabile Konstruktion. 15 Alle Falzlinien 5, 7 und 13 können bei erhöhter Materialstärke auch doppelt durch zwei parallele Falzlinien 5, 7, 13 ausgebildet sein, da dadurch der Vorgang des Vorfalzens, des Zusammenbaus und des Zusammenlegens erleichtert wird. Zudem bilden sich dadurch glatte und gerade Biegekanten aus. 20 In den zweiten Seitenflächen 4 sind zusätzlich zur leichteren Handhabung und zur Vereinfachung des Transports Grifföffnungen 8 ausgebildet. Das Umlegen von Grifflaschen 10, welche ebenfalls an den zweiten Seitenflächen 4 ausgebildet sind, zur Bildung von Tragegriffen unter Verwendung der Grifföffnungen 8 ist weiter unten unter Bezugnahme auf die Fig. 4A bis 4C erläutert. 25
Die Funktion der Faltschachtel 1 gemäß Fig. 1A und 1B bzw. der Vorgang des Zusammenlegens derselben wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 'Fig. 2A bis 2D näher beschrieben. 30 Betrachtet man die leere und aufrecht mit der offenen Seite nach oben aufgestellte Faltschachtel 1, kann diese aufgrund der speziellen Anordnung der diagonalen Falzlinien 5 in «infacher Weise zusammengelegt werden, indem die zweiten Seitenflächen 4 unter Eingriff in die Grifföffnungen 8 gegeneinander um 90 Grad verdreht werden. Die Verdrehung der Grifföffnungen 8 zueinander führt dazu, dass die durch die diagonalen Falzlinien 5 vorgefalzten ersten Seitenflä-35 chen 3 sowie die Grundfläche 2 ziehharmonikaartig nach innen, also ins Innere der Faltschachtel 1, gefaltet werden. Die so gefalteten Flächen 2 und 3 nehmen dadurch die Form gleichschenklig-rechtwinkliger Dreiecke an, die aus den quadratischen Flächen 2 und 3 durch Knicken entlang der diagonalen Falzlinien 5 hervorgehen. Durch die Eigenspannung des Materials klappt die Faltschachtel 1 ab einem Verdrehungswinkel von ca. 45° selbsttätig in sich zusam-40 men und bleibt flach. Gleiches gilt auch beim Aufstellen der Faltschachtel 1: werden die Grifföffnungen 8 gegen einen leichten Anfangswiderstand gegeneinander verdreht, klappt die Faltschachtel 1 in der Folge bis zu ihrem aufgestellten Zustand auf. Eine leichte Verformung durch längere Lagerung im zusammengelegten Zustand ist beim Befüllen der Faltschachtel 1 problemlos behebbar. Im zusammengelegten Zustand nimmt die Faltschachtel 1 somit eine etwa 45 quadratische Form bei geringer Dicke ein.
In den Fig. 2A bis 2D ist der Vorgang des Zusammenlegens dargestellt, wobei zur leichteren Orientierung der Buchstabe A auf einer der ersten, dem Betrachter zugewandten, Seitenflächen 3 angebracht wurde. Die Position des Buchstaben ist einfach zu verfolgen. 50
Ist die Faltschachtel 1 zusammengelegt, kann sie beliebig entweder liegend oder stehend gestapelt und insbesondere sehr einfach und praktisch transportiert werden, da sie hierbei erheblich weniger Platz einnimmt als beispielsweise bekannte Umzugskartons, welche auch im zusammengelegten Zustand äußerst sperrig und daher schlecht transportierbar und stapelbar 55 sind. Bedingt durch den geringen Platzbedarf können die erfindungsgemäßen Faltschachteln 1

Claims (11)

  1. 5 AT 009 050 U1 daher auch in größeren Abmessungen hergestellt werden. Es ist weiterhin denkbar, die erfindungsgemäß ausgestaltete Faltschachtel 1 mit einem Deckel 11 zu versehen, wie in einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgestalteten Faltschachtel 1 in den Fig. 3A bis 3E dargestellt. Der Deckel 11 ist dabei, wie aus der Abwicklung gemäß Fig. 3A hervorgeht, einstückig mit der Faltschachtel 1 ausgebildet und dabei zweckmäßigerweise an einer der ersten Seitenflächen 3 angeordnet. Der Deckel 11 ist dabei ungefalzt und kann vorteilhafterweise einen kleinen umgeschlagenen Rand 15 aufweisen. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, den Deckel 11 ebenfalls gefalzt auszubilden, so dass dieser mit dem Rest der Faltschachtel 1 beim Zusammenlegen analog zu der Bodenfläche 2 ebenfalls nach innen gefaltet werden kann. Das Zusammenlegen der Faltschachtel 1 mit Deckel 11 erfolgt in ähnlicher Weise wie das Zusammenlegen einer Faltschachtel 1 ohne Deckel 11 und ist den Fig. 3B bis 3E zu entnehmen. Hierbei wird der Deckel 11 der Faltschachtel 1 geöffnet, dann wird die Faltschachtel 1 wie in den Fig. 2A bis 2D beschrieben flach zusammengefaltet. Abschließend wird die zusammengefaltete, quadratische Faltschachtel 1 in den Deckel 11 gelegt bzw. dieser mit Hilfe des Randes 15 über die zusammengelegte Faltschachtel 1 gestülpt. Die Faltschachtel 1 wird dadurch noch kompakter und durch die glatte Fläche des Deckels 11 leichter stapelbar und transportierbar. In Fig. 4A bis 4C ist schematisch die Entfaltung der Grifflaschen 10 zur Bereitstellung von bequemen und haltbaren Tragegriffen dargestellt. Es ist dabei jeweils zumindest eine Grifföffnung pro Seitenfläche 4 vorzugsweise mittig oben vorgesehen, es können jedoch beispielsweise auch zwei Grifföffnungen 8 pro Seitenfläche 4 vorgesehen sein. Wie bereits weiter oben erwähnt, sind die Grifflaschen 10 an den zweiten Seitenflächen 4 ausgebildet. Sie werden vorzugsweise auf die zweiten Seitenflächen 4 rückgefaltet und an diese angelegt oder angeklebt. Vorgestanzte ungefähr ovale Klappen 12, welche deckungsgleich mit den Grifföffnungen 8 ausgebildet sind, werden durch diese hindurch gesteckt, nach oben umgelegt und ggf. ebenfalls an den zweiten Seitenflächen 4 der Faltschachtel 1 festgeklebt. Durch die mehrfache Materialstärke und die glatte gerundete Fläche der umgelegten Klappen 12 ist ein bequemes Tragen auch schwerer beladener Faltschachteln 1 möglich, ohne dass eine scharfe Materialkante schmerzhaft in die Haut schneidet oder die Verwendung von Handschuhen notwendig ist. Durch die mehrfache Materialstärke und die Verklebung sind die Tragegriffe zudem sehr stabil und gut gegen Ausreißen gesichert. Die Grifflaschen 10 sind dabei in ihrer Breite so bemessen, dass sie in einem zwischen den Seitenlaschen 9 nach der Verklebung derselben mit den Seitenflächen 4 entstandenen Zwischenraum 14 untergebracht werden können, was besonders bei dickem Material von Vorteil ist, da sich keine unebenen Flächen oder Stufen im Material ergeben, an welchen die Faltschachtel 1 sonst leicht hängen bleiben kann. Dies könnte zu Einrissen oder aufgebogenen Ecken führen, was die Stapelbarkeit und Transportierbarkeit beeinträchtigen kann. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, es sind vielmehr weitere Ausgestaltungsvarianten wie beispielsweise Einsteckschlitze zur Fixierung des Deckels 11, ein ebenfalls mit einer Falzlinie 5 versehener und nach innen in die Faltschachtel 1 einfaltbarer Deckel 11 oder ein nicht einstückig mit der Faltschachtel 1 versehener Deckel 11 denkbar. Aller Merkmale der Erfindung sind beliebig miteinander kombinierbar. Ansprüche: 1. Zusammenlegbare Faltschachtel (1) umfassend eine Bodenfläche (2), von der sich erste vorzugsweise durch Bodenfalzlinien (7) verbundene einander gegenüberliegende Seitenflächen (3) und zweite vorzugsweise durch Bodenfalzlinien (7) verbundene einander gege- 6 AT 009 050 U1 nüberliegende Seitenflächen (4) erstrecken, wobei die ersten Seitenflächen (3) mit den zweiten Seitenflächen (4) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten einander gegenüberliegenden Seitenflächen (3) und die Bodenfläche (2) diagonale Falzlinien (5) aufweisen, welche in einer Abwicklung der Faltschachtel (1) parallel und in einem aufge-5 stellten Zustand der Faltschachtel (1) windschief zueinander angeordnet sind, wobei die Grundfläche (2) und die Seitenflächen (3, 4) ungefähr quadratisch ausgebildet sind, so dass die Faltschachtel (1) im aufgeklappten Zustand ungefähr würfelförmig ist.
  2. 2. Zusammenlegbare Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim io Zusammenfalten der Faltschachtel (1) die diagonalen Falzlinien <5) der Grundfläche (2) und der ersten Seitenflächen (3) in das Innere der Faltschachtel (1) hineinfaltbar ausgebildet sind.
  3. 3. Zusammenlegbare Faltschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass 15 die Falzlinien (5, 7,13) doppelt ausgebildet sind.
  4. 4. Zusammenlegbare Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, den zweiten Seitenflächen (4) zugewandte Seitenlaschen (9) an den ersten Seitenflächen (3) vorgesehen sind, welche an zweiten Seitenkantefalzlinien (13) umbiegbar 20 und an den zweiten Seitenflächen (4) fixierbar, insbesondere verklebbar sind.
  5. 5. Zusammenlegbare Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den zweiten Seitenflächen (4) jeweils zumindest eine vorzugsweise oben und mittig angeordnete Grifföffnung (8) vorgesehen ist. 25
  6. 6. Zusammenlegbare Faltschachtel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den zweiten Seitenflächen (4) Grifflaschen (10) ausgebildet sind, die auf die zweiten Seitenflächen (4) rückfaltbar und optional an den zweiten Seitenflächen (4) fixierbar, insbesondere verklebbar sind. 30
  7. 7. Zusammenlegbare Faltschachtel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den Grifflaschen (10) Klappen (12) vorgesehen sind, welche deckungsgleich mit den Grifföffnungen (8) ausgebildet und durch hindurch faltbar, nach oben umlegbar und optional an den zweiten Seitenflächen (4) fixierbar, insbesondere verklebbar sind. 35
  8. 8. Zusammenlegbare Faltschachtel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grifflaschen (10) in der Breite so bemessen sind, dass sie in einen zwischen den Seitenlaschen (9) ausgebildeten Zwischenraum (14) einlegbar sind.
  9. 9. Zusammenlegbare Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Faltschachtel (1) einen einstückig mit dieser ausgebildeten Deckel (11) aufweist, in welchen die Faltschachtel (1) im zusammengelegten Zustand einlegbar ist.
  10. 10. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Falt- 45 schachte! (1) einen getrennt von dieser ausgebildeten Deckel aufweist, in welchen die Falt schachtel (1) im zusammengelegten Zustand einlegbar ist.
  11. 11. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltschachtel (1) einen einstückig mit dieser ausgebildeten und entlang einer diagonalen Falz- 50 linie (5) nach innen einfaltbaren Deckel aufweist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 55
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