AT8932U1 - Verfahren zur herstellung eines mit einem einschluss bzw. einzuschliessenden material versehenen eiswürfels sowie eiswürfel - Google Patents
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Herstellung eines mit einem Einschluß (5) bzw. einzuschließenden Material versehenen Eiswürfels (1) wird ein Einschluß aus einem von dem Eiswürfel verschiedenen Material in bzw. an einem Teilbereich des herzustellenden Eiswürfels, insbesondere in einem Hohlraum und/oder einer Ausnehmung desselben angeordnet bzw. vorgesehen wird und der Einschluß (5) an wenigstens einer freiliegenden Oberfläche mit Eis abgedeckt bzw. umschlossen.
Description
2 AT 008 932 U1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines mit einem Einschluß bzw. einzuschließenden Material versehenen Eiswürfels sowie einen derartigen Eiswürfel. 5 Eiswürfel zum Kühlen von Getränken bzw. Nahrungsmitteln und/oder auch Dekorieren von beispielsweise Buffets, werden in industriellem Maßstab hergestellt, wobei Eiswürfelmaschinen beispielsweise Eiswürfel hersteilen, welche eine Kalottenform aufweisen, mit einem Loch in ihrem Inneren, wobei dieses Loch von einem Haltestift für den Eiswürfel herrührt. Derartige industrielle Eiswürfel, welche in Massen günstig herstellbar sind, haben üblicherweise ein opa-io kes und trübes Aussehen und auch keine reproduzierbare Form des Eiswürfels, da es deutliche Abweichungen bzw. Unregelmäßigkeiten in der Außenkontur der industriell hergestellten Eiswürfel aufgrund von Temperaturunterschieden bzw. unterschiedlich langen Verweilzeiten bei der Herstellung gibt. Für das Kühlen von Nahrungsmitteln bzw. auch teilweise für ein Zerstoßen von derartigen Eiswürfeln zu Crasheis sind derartige Eiswürfel ausreichend, jedoch für schön 15 herzurichtende Buffets und/oder auch zum Kühlen von Getränken ist es häufig der Wunsch der Benützer, Eiswürfel zu haben, welche regelmäßig und gleichmäßig geformt sind, um entweder die damit unterlegten Nahrungsmittel bzw. die damit gekühlten Getränke weiter hervorheben, oder aber das Auge des Benutzers aufgrund eines Blickfangs bzw. des schön glänzenden, symmetrisch geformten Eiswürfels auf den Eiswürfel ziehen. 20
Die vorliegende Erfindung zielt daher darauf ab, ein Verfahren zur Herstellung eines mit einem Einschluß bzw. einzuschließenden Material versehenen Eiswürfels sowie einen Eiswürfel zur Verfügung zu stellen, wobei der Eiswürfel nicht nur symmetrisch bzw. gleichmäßig geformt ist, sondern darüber hinaus in seinem Inneren einen Blickfang für den Benutzer enthält. 25
Zur Lösung der vorliegenden Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß ein Einschluß aus einem von dem Eiswürfel verschiedenen Material in bzw. an einem Teilbereich des herzustellenden Eiswürfels, insbesondere in einem Hohlraum und/oder einer Ausnehmung desselben angeordnet bzw. vorgesehen wird und der 30 Einschluß an wenigstens einer freiliegenden Oberfläche mit Eis abgedeckt bzw. umschlossen wird. Indem in bzw. an einem Teilbereich des herzustellenden Eiswürfels ein Einschluß aus einem von dem Eiswürfel verschiedenen Material ausgebildet bzw. angeordnet wird, gelingt es, das Auge des Benutzers des Eiswürfels auf diesen zu ziehen und gleichzeitig damit zu kühlende Getränke bzw. Nahrungsmittel durch den Einschluß hervorzuheben. So kann beispielsweise 35 zum Kühlen von Fisch ein Eiswürfel hergestellt werden, in dessen Inneren die Form eines Fisches als Einschluß vorhanden ist, wodurch es gelingt, einen sogenannten Themeneiswürfel herzustellen, welcher bei Buffets bzw. Empfängen Anwendung finden kann. Indem, wie dies erfindungsgemäß vorgesehen ist, in einem Hohlraum bzw. einer Ausnehmung des Eiswürfels ein Einschluß angeordnet ist und dieser Einschluß mit Eis abgedeckt bzw. umschlossen wird, 40 gelingt es weiters einen allseits glänzenden Eiswürfel zur Verfügung zu stellen und den Einschluß sicher im Inneren des Eiswürfels aufzunehmen, so daß eine Verunreinigung eines Nahrungsmittels mit dem Einschluß mit Sicherheit vermieden wird, da erst nach vollständigem Abschmelzen des Eises, das den Einschluß umgibt, der Einschluß freigegeben wird. Es ist somit möglich, beispielsweise Werbematerialien, wie beispielsweise ein kleines aus Metall 45 bestehendes Firmenlogo in das Innere eines Eiswürfels einzuschmelzen und gleichzeitig sicherzustellen, daß beispielsweise die auf einem Buffet drapierten Nahrungsmittel nicht durch die Firmenlogos kontaminiert werden bzw. in Berührung gelangen.
Andererseits gelingt es durch einen derartigen, im Inneren eines Hohlraums eingeschlossenen so Einschluß, beispielsweise gewünschte Effekte beim Kühlen von Getränken erzielen, indem beispielsweise Einschlüsse aus Aromen enthaltenden Materialien oder Süßungsmitteln Verwendung finden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere so weitergebildet, daß der Einschluß in 55 einem Teilbereich des herzustellenden Eiswürfels durch Ausbilden einer geformten Ausneh- 3 AT 008 932 U1 mung in dem Eiswürfel und Verfüllen der gebildeten Ausnehmung mit dem einzuschließenden Material hergestellt wird. Indem der Einschluß durch Ausbilden einer geformten Ausnehmung in dem Eiswürfel und Verfüllen der gebildeten Ausnehmung mit dem einzuschließenden Material hergestellt wird, gelingt es, Einschlüsse mit beliebigen Formen, die für den optischen Blickfang 5 des Eiswürfels erforderlich sind, herzustellen bzw. an diese anzupassen, und durch Verfüllen der gebildeten Ausnehmung mit dem einzuschließenden Material kann die geformte Ausnehmung durch den Einschluß noch deutlicher unterstrichen werden, beispielsweise indem gefärbtes einzuschließendes Material in der Ausnehmung eingebracht wird. io Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird die Ausnehmung in dem Eiswürfel durch Schmelzen, Fräsen, Lasern, Einbrennen oder dgl. ausgebildet. Indem die Ausnehmung in dem Eiswürfel durch ein beliebiges Verfahren, wie Schmelzen, Fräsen, Lasern, Einbrennen oder dgl. ausgebildet wird, gelingt es, beliebige runde bzw. auch abstrakte Formen in dem Eiswürfel anzubringen bzw. auszubilden, wobei durch die jeweils gewählte Art der Ausbildung 15 der Ausnehmung wiederum entweder glasklare Oberflächen selbst im Bereich der Ausnehmung erzielt werden können oder aber auch beliebige mattierte bzw. schattierte Ausnehmungen beispielsweise durch ein Fräsen hergestellt werden können.
Um sicherzustellen, daß die herzustellende Ausnehmung exakt der gewünschten Form ent-20 spricht, ohne daß vorzeitig frierendes Wasser die gewünschte Form zerstört bzw. beeinträchtigt, wird das erfindungsgemäße Verfahren dahingehend weitergebildet, daß zur Herstellung des Hohlraums das Einbrenn-Stanz- und/oder -Fräswerkzeug oder der Laser auf einer während der Bearbeitung nach unten gerichteten Oberfläche des zu bearbeitenden Eiswürfels zur Anwendung gebracht wird. Durch eine derartige Verfahrensführung können das beim Ausbilden der 25 Ausnehmung entstehende Schmelzwasser bzw. kleine Eisstückchen sofort und ohne Probleme abtransportiert werden und es können auch feine Formen bzw. Logos in den Eiswürfel eingearbeitet werden.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird die Ausnehmung und/oder der 30 Hohlraum mit einem oder mehreren aus Sirup, gefärbtem Wasser, Blattgold, öligen Flüssigkeiten, gasförmigen Füllungen, festen Formen, Zucker oder Gelatine, pulverigen Substanzen, alkoholischen Flüssigkeiten bzw. ein- oder mehrfarbigen Drucken verfüllt. Somit kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Eiswürfel hergestellt werden, mit dem beliebige Effekte erzielbar sind. Einerseits können beispielsweise feste Formen, wie ein Firmenlogo, ein Glücks-35 bringer oder dgl. in dem Eiswürfel eingeschmolzen werden, wodurch themenbezogene Eiswürfel herstellbar sind, welche für Firmenfeiern, Jubiläen, Geburtstagsfeste und dgl. anwendbar sind. Derartige feste Formen können sowohl in Getränken zur Anwendung gebracht werden, als auch auf Buffets. Aus Flüssigkeiten bzw. festen Materialien, wie Zucker, gefärbten Pulvern, alkoholischen Flüssigkeiten und dgl. bestehende Einschlüsse haben den Vorteil, daß damit 40 bewußt Effekte erzielt werden können, indem beispielsweise damit gekühlten Getränken spezielle Geschmacksnoten verliehen werden oder aber Farbgebungen erzielt werden können, indem nach Auflösen des Eiswürfels eine anders gefärbte Flüssigkeit freigegeben wird und dgl. Mit derartigen Eiswürfeln können nicht nur Werbegags erzielt werden, sondern auch besondere geschmackliche Noten erreicht werden, was insbesondere bei Longdrinks oder dgl. neue 45 Einsatzgebiete bzw. Anwendungsarten für Eiswürfel schafft, welche darüber hinaus von den Konsumenten mit Sicherheit erwünscht sind. Theoretisch kann statt einem Verfüllen der Ausnehmung oder des Hohlraums in dem Eiswürfeln mit dem Füllmaterial auch beispielsweise ein Feststoff in die Ausnehmung hineingeklemmt werden, was insbesondere bei Verwendung von industriellen Eiswürfeln, welche üblicherweise eine tiefe Ausnehmung aufweisen, die von dem so Dorn herrührt, auf welchem der Eiswürfel hergestellt wurde, einfach und rasch ausführbar ist. Durch ein derartiges Einklemmen von insbesondere einem festen Verfüllelement können darüber hinaus auch noch Kippeffekte aus dem schrägen Einbringen eines derartigen festen Gegenstands oder insbesondere rasche Herstellungsverfahren, bei welchen lediglich das Ver-füllmaterial eingeklemmt wird und nachfolgend die Ausnehmung verschlossen wird, angeboten 55 werden. 4 AT 008 932 U1
Um sicherzustellen, daß der Einschluß in dem Eiswürfel lediglich an der dafür vorgesehenen Stelle bzw. in der dafür hergestellten Ausnehmung enthalten ist, ist das erfindungsgemäße Verfahren bevorzugt dahingehend weitergebildet, daß nach dem Einbringen der Füllung der Eiswürfel mit der Füllung schockgefroren wird. Durch Schockfrieren der Füllung in dem Eiswür-5 fei wird gleichzeitig sichergestellt, daß der Eiswürfel selbst nicht übermäßig erwärmt wird und keinerlei Sprünge bzw. Trübungen an seiner Außenseite aufweist, wodurch einerseits ein glasklar aussehender Eiswürfel erhalten werden kann, was für die besonderen optischen Effekte des Einschlusses einerseits Voraussetzung ist und andererseits auch erwünscht ist. io Um sicherzustellen, daß mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Eiswürfel hergestellt werden kann, welcher einen Einschluß enthält und keinerlei sichtbare Verbindungslinien zwischen zwei Eiswürfelteilen aufweist, wird das erfindungsgemäße Verfahren bevorzugt dahingehend weitergebildet, daß nachfolgend auf die Füllung der Eiswürfel plangeschliffen wird. Indem nach dem Frieren der Füllung die Füllung mit dem Eiswürfel plangeschliffen wird, wird eine vollkom-15 men ebene Oberfläche zur Verfügung gestellt, auf welcher, wie dies einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung entspricht, eine weitere Eisschicht, insbesondere unter Druck aufgebracht wird. Durch das Aufbringen einer weiteren Eisschicht insbesondere unter Druck, gelingt es einerseits, den Einschluß allseitig von Eis zu umgeben, wodurch die gewünschten, speziellen, optischen Effekte erzielbar sind, und andererseits wird auch sichergestellt, daß das einge-20 schlossene Material nicht unmittelbar mit Nahrungsmitteln oder Getränken in Berührung kommt, sondern erst nach Abschmelzen des Eiswürfels. Es wird weiters sichergestellt, daß durch das Aufbringen einer weiteren Eisschicht unter Druck die Verbindungsflächen der zwei Eiswürfel nicht sichtbar werden, und ein einheitlich aussehender Eiswürfel ohne Verbindungslinien und dgl. hergestellt werden kann. 25
Um insbesondere die Eiswürfel gemäß der vorliegenden Erfindung im industriellen Maßstab hersteilen zu können, ist das erfindungsgemäße Verfahren dahingehend weitergebildet, daß jeder einzelne Eiswürfel aus einer Mehrzahl von zusammenhängenden Eiswürfeln bzw. einer durchgehenden Eisfläche geschnitten oder herausgeschmolzen wird. Indem jeder einzelne 30 Eiswürfel wird aus einer Mehrzahl von zusammenhängenden Eiswürfeln bzw. einer durchgehenden Eisfläche geschnitten oder herausgeschmolzen wird, kann insbesondere zur Ausbildung der Vertiefungen ein entsprechendes Werkzeug verwendet werden, in welchem die einzelnen Werkzeugelemente feldartig angeordnet sind, so daß in ein und demselben Arbeitsschritt eine Vielzahl von Ausnehmungen hergestellt werden können. In gleicher Weise können 35 sämtliche anderen Arbeitsschritte vervielfacht werden, wodurch es gelingt, die erfindungsgemäßen Eiswürfel im industriellen Maßstab herzustellen, so daß nicht nur formschöne und auffällige Eiswürfel entstehen, sondern diese auch kostengünstig produzierbar sind.
Um auch die Verbindungslinien an der Außenseite des Eiswürfels mit Sicherheit unsichtbar zu 40 machen und ein klares Produkt zu erzielen, wird das erfindungsgemäße Verfahren bevorzugt dahingehend weitergebildet, daß der Eiswürfel nach dem Verpressen mit den zusammengefügten Seiten ein erhitztes Rohr kontaktierend durch dieses geführt wird. Indem der Eiswürfel mit den zusammengefügten Seiten zu einem erhitzen Rohr schauend bzw. dieses kontaktierend durch ein erhitztes Rohr geführt wird, werden eventuell überstehende bzw. vorzeitig gefrorene 45 Wassertropfen, die aus einem Kontaktieren unter Druck herrühren, wiederum abgeschliffen bzw. entfernt und es wird gleichzeitig sichergestellt, daß auch das Äußere des Eiswürfels glasklar und durchscheinend wird bzw. bleibt und keine Trübungen aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein einen Eiswürfel, enthaltend den Einschluß bzw. einge-50 schlossenes Material aus einem von dem Eiswürfel verschiedenen Material. Mit einem derartigen Eiswürfel gelingt es, den Wunsch von Firmen, Discos und dgl. zu erfüllen, daß Getränke und Nahrungsmittel mit speziell aussehenden Eiswürfeln zu kühlen, die neben dem Aussehen möglicherweise auch geschmackliche bzw. Werbeeffekte zeigen. Derartige Eiswürfel werden bei Partys, Firmen, Feiern oder auch in Discos eingesetzt und können neben der Werbung auch 55 spezielle geschmackliche Effekte erzielen lassen. 5 AT 008 932 U1
Indem, wie dies einer bevorzugten Weiterbildung des Eiswürfels entspricht, der Einschluß aus einem oder mehreren aus Sirup, gefärbtem Wasser, Blattgold, öligen Flüssigkeiten, gasförmigen Füllungen, festen Formen, Zucker oder Gelatine, pulverigen Substanzen, alkoholischen Flüssigkeiten bzw. ein- oder mehrfarbigen Drucken gebildet ist, können beispielsweise in dem 5 Eiswürfel ein Firmenlogo aus festem bzw. Zuckermaterial eingeschlossen sein oder aber auch Glücksbringer, lediglich optische Effekte erzielende Materialien, wie beispielsweise Gase und dgl.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Aus-io führungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 schematisch das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren eines erfindungsgemäßen Eiswürfels in verschiedenen Schritten,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Eiswürfels, welcher mit dem Verfahren der vorliegenden Erfin-15 düng hergestellt wurde,
Fig. 3 eine weitere Seitenansicht eines Eiswürfels, welcher mit dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde, und
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Eiswürfel, welcher mit dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde. 20
In Fig. 1a ist ein im wesentlichen quadratischer Eiswürfel 1 dargestellt, in welchen von seiner Unterseite 2 ein Formwerkzeug 3, welches insbesondere erhitzt ist, eingebracht wird, um eine Ausnehmung 4, welche dem Formwerkzeug 3 entspricht, in der Fläche 2 des Eiswürfels 1 auszubilden. In Fig. 1b ist der Eiswürfel 1 um 180° gewendet dargestellt, wobei die mit dem 25 Formwerkzeug 3 hergestellte Ausnehmung 4 in der Darstellung gemäß Fig. 1b mit einem einzuschließenden Material 5 verfüllt ist, wobei das Material 5 mit der Fläche 2 des Eiswürfels 1 plangeschliffen ist.
In einem weiteren Verfahrensschritt wird gemäß der Darstellung von Fig. 1c auf die Seite 2 des 30 Eiswürfels 1, welche plangeschliffen wurde und den Einschluß 5 aufweist, ein weiterer Eiswürfel 6 unter Druck entsprechend dem Pfeil 7 aufgebracht, und mit dem Eiswürfel 1 unter Druck zusammengeschmolzen. Die in der Fig. 1c dargestellte Verbindungslinie der Seite 2 des Eiswürfels 1 mit der Unterseite des Eiswürfels 6 verschwindet bei der Anwendung von Druck in Richtung des Pfeils 7, so daß der hergestellte Eiswürfel nicht mehr erkennen läßt, daß er aus 35 zwei Teilen gefertigt wurde. Die beim Zusammenpressen von zwei Eiswürfelteilen 1 bzw. 6 entstehenden Wülste 8 an der Verbindungslinie, welche von frierendem Wasser herrühren, können entsprechend der Verfahrensführung, wie dies in Fig. 1d dargestellt ist, abgenommen werden, so daß ein gleichmäßig aussehender, glasklarer Eiswürfel gebildet werden kann, welcher einen Einschluß 5 aufweist. 40
In der Darstellung gemäß Fig. 1d wird der verbundene Eiswürfel mit dem Einschluß 5 in ein sich verengendes Rohr 9, welches insbesondere erhitzt ist, eingebracht, wobei im Zuge der Verengung des Rohrs insbesondere die Wülste 8 an der Verbindungslinie der zwei Eiswürfelteile 1 und 6 in dem Rohr 9 abgeschmolzen werden, so daß ein allseitig klarer Eiswürfel entsteht, 45 welcher keinerlei Verbindungslinie zeigt und den Einschluß 5 aufweist.
Die Darstellung gemäß Fig. 2 zeigt einen Eiswürfel, welcher entsprechend dem Verfahren von Fig. 1 hergestellt wurde, wobei dieser Eiswürfel wiederum einen Einschluß 5 aufweist, jedoch keinerlei Verbindungslinien, welche aus den zwei ursprünglichen Hälften bzw. Teilen des Eis-50 Würfels 1 und 6 herrühren, mehr erkennen läßt.
In Fig. 3 ist eine andere Variante des Eiswürfels 10 dargestellt, wobei der Eiswürfel 10 im Prinzip ein industriell hergestellter Eiswürfel ist, der in seinem Inneren eine Ausnehmung 11 aufweist, die von dem Dorn einer Eiswürfelmaschine herrührt. In die Ausnehmung 11 des Eiswür-55 fels 10 wurde bei der Darstellung gemäß Fig. 3 ein Festkörper in Form einer Blume 12 einge-
Claims (12)
- 6 AT 008 932 U1 bracht, wobei der Festkörper in dem von dem Dorn der Eiswürfelmaschine herrührenden Hohlraum 11 frei beweglich ist. Die Öffnung des Hohlraums 12 des Eiswürfels 10 wurde in Übereinstimmung mit dem Verfahrensschritt gemäß Fig. 1c mit einem Eisstück unter Druck verschlossen und somit wiederum ein gleichmäßig geformter, glasklarer Eiswürfel hergestellt, in dessen 5 Inneren ein Einschluß 12 enthalten ist. In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf einen Eiswürfel 13 gezeigt, in dessen Inneres eine Ausnehmung in Form einer Blume 14 eingebracht wurde, wobei die Blume in der Folge beispielsweise mit Sirup gefärbtem Zucker oder dgl. verfüllt wurde, worauf der Eiswürfel entsprechend dem Ver-io fahren von Fig. 1 fertig bearbeitet wurde. Ein derartiger Eiswürfel 13, der in Fig. 4 dargestellt ist, kann für Werbezwecke bzw. zum ästhetischen Unterstreichen von Nahrungs- und Genußmitteln bzw. zur Geschmacksveränderung von beispielsweise Getränken, wie Longdrinks, Softdrinks und dgl. verwendet werden. 15 Ansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung eines mit einem Einschluß bzw. einzuschließenden Material 20 versehenen Eiswürfels, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einschluß aus einem von dem Eiswürfel verschiedenen Material in bzw. an einem Teilbereich des herzustellenden Eiswürfels, insbesondere in einem Hohlraum und/oder einer Ausnehmung desselben angeordnet bzw. vorgesehen wird und der Einschluß an wenigstens einer freiliegenden Oberfläche mit Eis abgedeckt bzw. umschlossen wird. 25
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschluß in einem Teilbereich des herzustellenden Eiswürfels durch Ausbilden einer geformten Ausnehmung in dem Eiswürfel und Verfüllen der gebildeten Ausnehmung mit dem einzuschließenden Material hergestellt wird, 30
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung in dem Eiswürfel durch Schmelzen, Fräsen, Lasern, Einbrennen oder dgl. ausgebildet wird.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstel- 35 lung des Hohlraums das Einbrenn-Stanz- und/oder -Fräswerkzeug oder der Laser auf einer während der Bearbeitung nach unten gerichteten Oberfläche des zu bearbeitenden Eiswürfels zur Anwendung gebracht wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausneh- 40 mung und/oder der Hohlraum mit einem oder mehreren aus Sirup, gefärbtem Wasser, Blattgold, öligen Flüssigkeiten, gasförmigen Füllungen, festen Formen, Zucker oder Gelatine, pulverigen Substanzen, alkoholischen Flüssigkeiten bzw. ein- oder mehrfarbigen Drucken verfüllt wird.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einbringen der Füllung der Eiswürfel mit der Füllung schockgefroren wird.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß nachfolgend die Füllung mit dem Eiswürfel plangeschliffen wird. 50
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die mit der Ausnehmung und der Füllung versehene Oberfläche des Eiswürfels eine weitere Eisschicht insbesondere unter Druck aufgebracht wird.
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne 7 AT 008 932 U1 Eiswürfel aus einer Mehrzahl von zusammenhängenden Eiswürfeln bzw. einer durchgehenden Eisfläche geschnitten oder herausgeschmolzen wird.
- 10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Eiswürfel nach dem 5 Verpressen mit den zusammengefügten Seiten ein erhitztes Rohr kontaktierend durch die ses geführt wird.
- 11. Eiswürfel, enthaltend einen Einschluß (5, 12, 14) bzw. ein eingeschlossenes Material aus einem von dem Eiswürfel verschiedenen Material. 10
- 12. Eiswürfel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschluß (5, 12, 14) aus einem oder mehreren aus Sirup, gefärbtem Wasser, Blattgold, öligen Flüssigkeiten, gasförmigen Füllungen, festen Formen, Zucker oder Gelatine, pulverigen Substanzen, alkoholischen Flüssigkeiten bzw. ein- oder mehrfarbigen Drucken gebildet ist. 15 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 20 25 30 35 40 45 50 55
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