AT8296B - Aus übereinander angeordneten Lagen von Rohrwindungen zusammengesetzter Dampfkessel. - Google Patents
Aus übereinander angeordneten Lagen von Rohrwindungen zusammengesetzter Dampfkessel.Info
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
J. MIESSE & Co. iN BRÜSSEL.
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Rohres bezweckt, bei kleinem Inhalt den Heizgasen die denkbar grösste Heiznäche darzu- bieten und durch geeignetes heftigeres Heizen derjenigen Stellen des Bündels, in weichen die Verdampfung lebhafter ist, ein plötzliches vollständiges Verdampfen zu ermöglichen.
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Das Princip, diese Cefahr zu vermeiden, das dem gegenwärtigen System zu Grunde liegt, gestattet, mit einem cylindrischen, continuierlichen Rohre alle Vortheile zu erzielen, die bis jetzt nur bei Anwendung von Specialrähren mit engen Schlitzen erhältlich waren.
Die Construction der Dampfkessel wird so beträchtlich vereinfacht und deren Gewicht verringert, ohne dass dabei die Leistungsfähigkeit beeinflusst wird.
Wird in ein cylindrisches, gerades, stark erhitztes Rohr vermittelst einer Pumpe Wasser eingespritzt, so tritt das Leidenfrost'sche Phänomen sofort auf und es wird ill- folgcdesscll ununterbrochen nicht verdampftes Wasser mitgerissen. Wenn nun das Rohr.
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Stellen des Rohres nothwendig.
Ein nach diesem Princip hergestellter dampferzeuger ist in den beiliegenden Zeich-
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Querschnitte nach den Linie A A und B-B der Fig. 2, Fig. 5 eine abgeänderte Aus- führungsform der in Fig. 2 gezeigten Constructiou des liesses, Fig. ( ; einen Horizontalschnitt nach der Linit' ('- ('von Fig, 5 ;
in den Fig. 7, s und 9 sind abgeänderte Aus-
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Rohr weist gerade Theile auf und scharfe knieförmige, die geraden Theile untereinander verbindende Biegungen (Fig. 3), Die geraden Rohrstüclie können auch durch wellenförmige Biegungen ersetzt worden (Fig. 10).
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die scharfen knieförmigen Biegungen gebildeten Seitenflächen der Rohrlagen werden mittelst director Flamme geheizt, d. b. es wird ein Heizapparat angewendet, dessen Horizontalschnitt grösser ist als derjenige des Rohrbündels.
Die verschiedenen Rohrwindungen können auch V-förmig aufeinander gelegt, d. h. allmählich grösser werden, wie dies in Fig. 7, 8 und 9 veranschaulicht ist und kann eine lebhafto Heizung der knieförmigen Biegungen mittelst directer Flamme auf diese Weise noch bequemer erfolgen. Diese scharfen knieförmigen Biegungen der einzelnen Lagen des Rohres werden so auf höhere Temperatur erhitzt, als die nicht durch directe Flamme geheizten übrigen teile desselben.
Ein solches Heizen der knieförmigen Biegungen, wo die Verdampfung viel lebhafter ist, wird noch durch eine in eben diesen Biegungen durch Stauchen hervorgebrachte Verdickung des Rohres befördert (Fig. 11). Diese Verdickung bildet einen Wärmespeicher und wirkt überdies hemmend auf die Circulation des Dampfgemisches in den Krümmungen.
Um den so erzeugten Dampf ohne Anwendung eines speciellen Überhitzers, wie
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werden, bevor er zur Maschine gelangt. Die Richtung, welche der Dampf in den ver- schiedenen Rohrgruppen nimmt, ist durch die in Fig. 2 eingezeichneten Pfeile angedeutet.
Das Rohrbündel wind von Querbolzen 3 getragen, welche ein leichtes Auswechseln der Rohrscblange ermöglicht Die metallischen Wände 4 des Dampferzeugers sind mit
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mit einer Schicht von ('aolin 6. 1) ie obere Abschlusswand 7 ist ebenso ausgekleidet, und besitzt Öffnungen 8 für den Austritt der Verbrennungsgase (Fig. :. ! und 4) ; oder auch wie in Fig. 7 und 8.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch. dass die Rauchkammer 10 den eigentlichen Dampferzeuger in Form eines Ring-
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Zwecke ist zwischen der feuerfesten Umhüllung 6, der Rohrschlange und dem äusseren
Mantel 5 ein Zwischenraum gelassen, welchen die oben durch die Öffnungen 8 austretenden
Heizgase von oben nach unten durchziehen, um bei 11 in den Kamin abzuströmen. Die Aussenfläche der feuerfesten Umhüllung 6 ist mit einer spiralförmig gewundenen Rohr- schlange 7. 5 ausgerüstet, welche zur Vorwärmung des dem Dampferzeuger zugeführten
Speisewassers dient.
Es wird auf diese Weise nicht nur die in den abziehenden Heizgasen noch ent- haltene Wärme, sondern auch die von der Umhüllung des Dampferzeugers aufgenommene
Wärme, welche sonst unbenutzt verloren gienge, zur Vorwärmung des Wassers benutzt.
@ Die Zuführung des Wassers und diejenige des Brennstoffes erfolgt von Reservoiren 16 und 17 aus, in welchen beide unter Druck aufgespeichert sind. Zur Aufrecbterhaltun'-des Druckes dient eine vom Motor angetriebene Pumpe, während zur Regelung des Flüssig- keitsdruckes ein besonderes Regulierventil benutzt wird. Der Kohlenwasserstoff gelangt aus dem Reservoir 17 durch den Regulierhahn unmittelbar unter den Druck des Behälters in das Verdampferrohr, während das Wasser aus dem Reservoir 16 das Rückschlagventil 19 passiert, in dem Vorwärmer 20 vorgewärmt wird und von da von der Pumpe 18 in den
Kessel gedrückt wird.
Zwischen dem Vorwärmer und dem Kessel ist noch ein Sicherheitsventil 21 vorge- sehen, und es ist ferner der grösseren Sicherheit wegen ein Rücklaufrohr nach dem Reservoir 16 in diese Leitung eingeschaltet, in welchem sich ein Rückschlagventil 22 be- findet, so dass der Druck im Röhrenbündel eine gewisse Grösse nicht überschreiten kann.
Claims (1)
- PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Ein aus mehreren übereinander angeordneten Lagen von Rohrwindungen u U- sammengesetzter, aus einem einzigen eylindrischen Rohr von grossem Querschnitt bergestellter Dampfkessel zur plötzlichen Erzeugung von Dampf, bei dem jede Lage aus einer Anzahl von geraden oder schwach wellenförmigen, durch scharf gekrümmte Bogenstücke miteinander verbundenen Rohrtheilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die geraden, bezw. schwach wellenförmigen Theile der einzelnen Lagen vollkommen regelmässig, bezw.mit überall gleichem Abstande über den Querschnitt dos Röhrenbündels verthelit sind, so dass durch die Zwischenräume derselben Canäle von genau gleicher Weite entstehen, welche den Feuergasen überall denselben Widerstand entgegensetzen, wobei dieser Widerstand grösser ist als derjenige, weichen die Feuergase an der Aussenseite des Rohrbündels finden, derart, dass die dort liegenden Bogenstücke der Einwirkung der Gase stärker ausgesetzt sind und eventuell auch durch directe Flamme geheizt werden können.2. Eine Ausführungsform des Dampfkessels nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Windungen des Rohrbündels zwecks Erleichterung der directen äusseren Beheizung nach oben zu weiter werden, so dass das Rohrbündel eiue conische Form erhält.3. Eine Ausführungsform des Dampfkessels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der an der höchsten Stelle des Rohrbündels gebildete Dampf vor der Benützung in einen der Feuerstelle näher gelegenen Theil des Rohrbündels zwecks Überhitzung zurückgeleitet wird.
Applications Claiming Priority (1)
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