<Desc/Clms Page number 1>
Steuerung für Flüssigkeitsgetriebe.
EMI1.1
Umschaltorganen. Der Zweck der Erfindung besteht hauptsächlich darin, die Einstellung dieser Organe zu erleichtern, ihre Bewegungen selbsttätig und genau zu machen sowie ihre Verriegehing in bestimmten Stellungen durch den gewöhlichen Betriebsdruck der Flüssigkeit zu bewirken.
Zu diesem Zweck sind die Steuerorgane mit Schaufeln verbunden, die auf der einen Seite mit der Druckseite und auf der anderen Seite mit der Saugseite der Pumpe abwechselnd in Verbindung gesetzt und gehalten werden. Diese Verbindung erfolgt durch eine Schieber. der gleichzeitig die Steuerorgane mehrerer Pumpen steuern kann.
Auf der Zeichnung ist als. Ausführungsheispiel des Erfindungsgegenstandes eine Steuerung für ein bei Kraftwagen verwendbares Flüssigkeitsgetriebe dargestellt. Fig. I zeigt in schematischer Weise eine Ausführungsform der Steuerung mit Drehschieber Im Schnitt. Die Fig. 2 und 3 sind Ansichten von Horizontalschnitten durch die Kammer des Hi] fsschiebers in Fig. i und
EMI1.2
zeigt eine weitere Ausführungsform Im Schnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. i, die eine Steuerung für Flssigkeitsgetriebe mit sich hin und her drehenden Steuerorganen darstellt, ist die Achse des Steuerogranes mit einer Büchse a, z. B. durch einen Keil b verbunden, die eine Schaufel y trägt, welche in einer sie dicht umschliessenden Kammer a'von kreisringförmigem Querschnitt verschiebbar ist. An den beiden Enden der Kammer w zweigen Kanäle o, p ab. die in eine, z. B. zylindrisch gestaltete Kammer q führen, in der ein Hilfsschieber r gelagert ist.
Das Gehäuse q des Hilfsschiebers steht einerseits durch ein Rohr s mit dem Druckstutzen, andererseits durch ein Rohr t mit dem Saugstutzen der Pumpe in Verbindung. Schliesslich sind die von den Schlitzen w, it der Kammer M'kommenden Kanäle o, p an zwei einander gegenüberliegende Öffnungen des Gehäuses angeschlossen. Der Schieber r hat zwei Aussparungen M, v, die voneinander vollkommen getrennt sind und von denen die Aussparung it durch das Rohr s mit der unter Druck stehenden Flüssigkeit, die Aussparung v durch das Rohr t mit der angesaugten Flüssigkeit in Verbindung steht.
Von den Aussparungen M, t'gehen auf jeder Seite des Schiehers r je zwei Kanäle 1 bzw. 2 aus ; die beiden auf derselben Seite liegenden Kanäle 1 bzw. 2 setzen die Aussparungen M, v je nach der Stellung des Schiebers abwechselnd mit den Kanälen o bzw. p in Verbindung. Die Kanäle 1, 2 sind ausserdem so angeordnet, dass bei Verbindung des Kanals o mit der Druckseite der Pumpe jeweils der Kanal p angesaugte Flüssigkeit erhält und umgekehrt. Wenn also die eine Hächeder Schaufel y dem Druck der von der Pumpe geförderten Flüssigkeit ausgesetzt wird. ist die entgegengesetzte Fläche entlastet.
In Fig. 1 ist der Hilfsschieber r entsprechend der in Fig. 2 dargestellten Schieberstellung im Schnitt gezeichnet. Wenn der Hilfsschieber des Steuerschiebers a, s in die Stellung nach Fig. 3 gebracht wird, werden die Verbindungen der Schlitze n. n vertauscht. Die Druckflüssigkeit tritt
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
Wenn die Pumpen laufen, wirkt der Flüssigkeitsdruck stetig und dauernd auf die Fläche der Schaufel ein, deren Belastung die Lage des mit ihr verbundenen Steuerschiebers sichert.
EMI2.1
an beiden Enden durch Scheiben x abgeschlossen, welche die Aussparung von dem im Gehäuse q freibleibenden Raume trennen.
Infolgedessen bewegt sich einerseits der Schieber r in einem druekfreien Raume, andrerseits wird die in dem Schieber eingeschlossene Druckflüssigkeits- menge bei einer Bewegung des Schiebers nicht geändert. Bei entsprechender Wahl der Hebelarme ist infolgedessen der Hilfsschieber r ausserordentlich leicht einstellbar.
Die Ausführung des Hilfsschiebers kann je nach den Umständen verschieden sein. Beispielsweise kann insbesondere bei Verwendung sehr hoher Drücke die Ableitung zum Saugstutzen der Pumpe durch einen im Innern des Schiebers liegenden Hohlraum geführt werden, so dass die Aussparung zur Entlastung des Schiebers verwendet werden kann, indem sie ebenso wie die Aussparung u seitlich durch zwei Scheiben abgeschlossen wird. Bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel bewirkt die durch die Kammer w begrezte Bewegung der Schaufel y eine entsprechende Winkelbewegung des Steuerschiebers. Sind mehrere hintereinanderliegende
EMI2.2
bis in besondere Kammern, in denen die betreffenden Enden der Achsen mit je einer durch den Druck der Flüssigkeit hewegten, als Kolben wirkenden Schaufel verbunden wird.
Bei Steuerorganen mit einer mehr als 180 umfassenden Mantelfläche können die durchgehenden Achsen dadurch vermieden werden, dass die Schaufel 5 unmittelbar in dem Steuer- organ. J befestigt wird, wie dies in Fig. . schematisch dargestellt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Steuerung für Flüssigkeitsgetriebe, insbesondere für Getriebe mit drehbaren Steuerorganen, gekennzeichnet durch eine auf der Achse (z) jedes Steuerorgans sitzende Schaufel (y), die in einer Kammer zu bewegbar ist, deren Enden durch einen die Druckflüssigkeit steuernden Hilfsschieber (r) wechselweise mit der Druck- oder Saugleitung der Pumpe in Verbindung gesetzt werden.