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Maschine mit kreisenden, exzentrisch ineinander liegenden Trommeln.
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seitlichen Begrenzungskurven der Flügel sind mit einem Radius geschlagen, der gleich ist dem Abstand der beiden Achsen 7 und 11 vermehrt um die halbe Metallstärke der Rand- lippen der Kammern. Ebenso sind die beiden Endkurven der Kammer 6 und die kleineren Endkurven der Kammer 5 mit einem Radius geschlagen, der gleich ist dem Abstand der
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erfolgende Bewegung der Kammerkanten geöffnet und geschlossen.
Durch Rohre-M hindurchgehende Stangen. M bewirken, dass beide Trommeln gleichmässig mit derselben Geschwindigkeit rotieren und dass kein zu grosser Druck zwischen den Flügeln
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sprechenden Kurve des zugehörigen Flügels und in gleicher Weise streift die eine oder andere der Flügelkanten stets entland der entsprechenden Kurve der zugehörigen Kammer, und zwar bei der Kammer 5 entlang der kleineren Kurve. wobei in einigen Stellungen ein Durchgang zwischen den Flügeln und den Kammerwänden frei wird. wie die Fig. 3 bis 5 zeigen. Die Kurve der inneren Fläche jeder Zunge ist aus dem Mittelpunkt der grösseren Trommel und die innere Kurve jeder Kammer aus dem Mittelpunkt der kleineren Trommel geschlagen.
Beide
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und einen Teil des sichelförmigen Spaltes zwischen den Trommeln in sich ein und ist noch in Verbindung mit der Einlassöffnung, so dass Gemisch angesaugt wird. In Fig. 4 ist dieser Raum 15 noch mehr vergrössert und noch in Verbindung mit der Einlassöffnung. In Fig. 5 ist er noch grösser ; es hat dagegen die Einlassöffnung sich zu schliessen begonnen.
In Fig. i ist der Raum 15 zum Raum 16 geworden, die Verbindung zwischen ihm
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Gemisch verdichtet wird. In Fig. 3 ist der Raum 16 noch kleiner geworden. so dass er nur wenig mehr umschliesst als. die Zündkammer 5. In Fig. 4 besteht der Raum 16 nur noch aus der Zündkammer 5 und es befinden sich die Gase in höchster Verdichtung. In diesem Punkte erfolgt die Zündung durch die Zündkerze.
In Fig. 5 beginnt die Kammer 16. die nun Kammer 11 geworden ist, sich zu vergrössern, indem die entzündete Ladung expandiert. Zu dieser Zeit geben die verbrannten Gase Arbeit ab und treiben die Trommeln, da sie den Raum 17 zu vergrössern suchen. was sie nur durch die Drehung der Trommeln erreichen können oder durch den Umlauf der
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Achsen verhindert sind. wie später auseinandergesetzt wird.
In Fig. I hat sich die Kammer 17 weiter vergrössert. steht jedoch mit dem Auslass noch nicht in Verbindung. In Fig. 3 hat die Kammer 17 ihr Maximum erreicht und ist mit dem Auslass 8 in Verbindung getreten. In Fig. 4 ist die Kammer 17 zur Kammer 18 geworden und im Begriff, sich wieder zu verkleinern und die Verhrennungsgase in den Auslass zu drücken. In Fig. 5 ist die Kammer 1, noch kleiner geworden und in Fig. i
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schwunden, so dass alle Auspuffgase hinausgedrückt sind.
Die Arbeitsperioden sind von der Fig. i aus beginnend beschrieben worden mit der Bildung der Kammer 15 und dem Einlass bei der Öffnung 7. Naturgemäss beginnt der Arbeitszyklus in Wirklichkeit in Fig. 5. wo der mit 19 zu bezeichnende Anfangsraum sich
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entzündet und eine vierte ausgepufft.
Aus Fig. i erkennt man ferner. dass ein Teil des verbrannten Gases in der Zünd- kammer 5 zurückgehalten wird und das neue Gemisch in der Kammer 16 (s. Fig. 3) verunreinigen oder möglicherweise sogar vorzeitig entzünden würde. Dieses wird verhindert durch eine Öffnung 20 (Fig. 2 und 6) in der Rückwand der äusseren Trommel und einer Öffnung 20a (Fig. I bis 3) in der Kammer J. wodurch momentan eine Verbindung zwischen der Kammer J und der Atmosphäre geschaffen wird. Die Öffnung 20 ist auch so angeordnet, dass die Welle der inneren Trommel durch die Wand der äusseren Trommel hinausgeführt werden kann. Sie muss zweimal so gross sein, a ! s der Abstand der beiden Achsen mehr der Dicke der Welle der inneren Trommel beträgt.
Die Flügel können auch so angeordnet sein, dass keine tatsächliche Berührung zwischen ihnen und den Kammerwänden stattfindet. Wenn die aus den Stangen 13 und den Rohren 14
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vollkommen lwangläufig in Phase halten, so können die Kanten der Zungen und der Kammern so dicht an ihren entsprechenden Gegenkurven vorbeischleifen, dass eine genügende Dichtung ohne merkliche Reibung erzielt wird.
Man erkennt aus der bisherigen Beschreibung, dass zwischen den Trommeln keine
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Abnützung zwischen den Trommeln sehr gleichmässig verteilt.
Zu bemerken ist noch, dass in der Einlassperiode nur Luft angesaugt wird, wogegen der Brennstoff gesondert eingespritzt wird, wie dieses bei Verbrennungskraftmaschinen vielfach der Fall ist.
Es ist zwar zweckmässig, dass beide Trommeln mit derselben Geschwindigkeit kreisen, jedoch kann dieselbe Wirkungsweise auch dadurch erreicht werden, dass man beide Trommeln am Kreisen um ihre Achsen verhindert und die Achsen umeinander umlaufen lässt in derselben Art, wie die Achse eines Kurbelzapfens um die Achse einer Kurbelwelle beim Drehen der letzteren umläuft. Der Antrieb würde dann von den Achsen her erfolgen. Die Anordnung von feststehenden Achsen und kreisenden Trommeln ist jedoch zweckmässiger, da die lebendige Kraft der Trommeln zur Erzielung eines gleichmässigen Ganges benutzt werden kann und man einen sehr guten Massenausgleich der bewegten Teile erzielt.
Es ist nicht wesentlich, dass der Umfang der inneren Trommel den inneren Umfang der äusseren Trommel vollständig oder nahezu berührt, da selbst bei Vorhandensein eines dauernden Spaltes Räume entstehen würden, die sich dauernd abwechselnd vergrössern und verkleinern.
In Fig. 7 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Flügel und Kammern um goo gegeneinander versetzt sind ; die Arbeitsweise ist dieselbe wie bei den früheren Figuren
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Verdichtungsräume.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sind vier Flügel und vier Kammern mit zwei
Zündkerzen und Zündkammern vorgesehen. Die Arbeitsweise entspricht der gemäss Fig. 7 mit dem Unterschiede, dass alle Vorgänge verdoppelt sind, so dass bei jeder Drehung zwei Explosionen stattfinden.
Die Zündkerze 9 kann mit einem äusseren Stromunterbrecher oder mit innerer Abreisszündung arbeiten. Es können jedoch auch andere Zündeinrichtungen benutzt werden, wie erhitzte Räume oder Glühkörper, die eine Temperatur erreichen, die zur Entzündung der
Ladung genügt.
Wie bereits erwähnt, ermöglicht die vergrösserte Kammer 5 den Übertritt des Gemisches aus der einen Kammer zwischen den Trommeln zu der anderen Kammer. Statt die Kammer 5 jedoch zu vergrössern, kann man auch eine Übertrittsöffnung von der einen Seite des Flügelsteges nach der anderen Seite schaffen, beispielsweise durch eine Nut, einen Kanal oder dgl. in der Wand der äusseren Trommel. Die Kammer 5 kann auch in der äusseren Trommel und der Flügel 2 in der inneren angeordnet werden.
Es ist nicht wesentlich, dass die Kurven am inneren Ende der Flügel und an der entsprechenden Stelle der Kammer aus den Mittelpunkten der entsprechenden Trommel geschlagen werden. Man kann auch verschiedene Kurven anwenden, beispielsweise eine konvexe
Kurve an dem Flügel, und an eine konkave Kurve. n der Kammer, andrerseits können sowohl die Innenwandungen des Flügels als auch die entsprechende Wandung der Kammer eben ausgebildet werden.
Fig. o zeigt drei kreisende Teile, die sich um verschiedene Achsen drehen, und zwar eine äussere Trommel 42 a, eine innere Trommel 43 und einen Zwischenteil 44, der die Flügel 45 und 47 trägt. Der Zwischenteil kann in der Hauptsache aus einer oder beiden Seitenwänden bestehen und seine Flügel greifen in die entsprechenden Kammern der äusseren und inneren Trommeln ein. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist dieselbe, wie jener
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der Begrenzungswände der Zündkammern kürzer ausbilden.
Die Fig. 10 bis 13 zeigen eine Ausführungsform mit zwei Maschinensätzen aus je zwei Trommeln. Der erste Satz arbeitet als Pumpe, saugt das Gemisch durch die Öffnungen 25 und 26 an und verdichtet es. Nach einer geringen Vorverdichtung während etwa einem Viertel der Umdrehung öffnet sich eine Übertrittsöffnung 27, durch die das Gemisch in eine neu gebildete, sich anfangs etwas vergrössernde Kammer des zweiten (Trommetsatzes)
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