AT80251B - Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen.Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen. - Google Patents

Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen.Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen.

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AT80251B
AT80251B AT80251DA AT80251B AT 80251 B AT80251 B AT 80251B AT 80251D A AT80251D A AT 80251DA AT 80251 B AT80251 B AT 80251B
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Austria
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chamber
gases
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alternately
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Johannes Herbing Dr Jo Herbing
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Johannes Herbing Dr Jo Herbing
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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description


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  Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf jene Einrichtungen zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen, bei welchen letztere durch ein Filter geführt werden, und hat insbesondere eine eigenartige Bauart der die Filter enthaltenden Leitwege zum Gegenstande, durch welche die Gase oder Dämpfe behufs ihrer Entstaubung geführt werden. Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass in einer gemeinsamen Kammer in gleichen Abständen voneinander abwechselnd von der Decke und vom Boden bis über die halbe Höhenmitte reichende, 
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 zontalen Mittelebene der Kammer zwischen den freien Kanten der nach abwärts und nach aufwärts reichenden Wänden liegenden lichten Zwischenräume abwechselnd frei und durch Faserfilter gesperrt sind, deren Dichte vom Kammereingang zum Kammerausgang stetig zunimmt. 



   Die in den Zügen abfallenden Fremdkörper können durch an den tiefsten Stellen derselben angeordneten   Fördervorrichtungen   einem Sammler zugeführt werden. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. i ist ein Längsschnitt nach   A-B   von Fig. 3 ; Fig. 2 ein 
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 mit den Filtern ausgerüsteten Stauhkammer für eine beliebige Ofenanlage. 



   Die Gesamtanordnung erfolgt vorteilhafterweise derart, dass der ganze den Zügen zur Verfügung stehende Kammerraum durch eine vertikale   Längswand I in   zwei voneinander getrennte Systeme unterteilt wird. um bei Betriebsstörungen oder für Reinigungszwecke die eine Serie von Zügen ausser Betrieh setzen und daber den Betrieb in der zweiten Serie ungestört aufrechterhalten zu können. Zu diesem Zwecke teilt sich das z. B. vom Ofen a abgehende Zuführungsrohr b in zwei Zweigleitungen, die zu je einem der beiden Systeme von Zügen führen und jede dieser Zweigleitungen ist durch einen gesonderten Schieber e verschliessbar. Die Enden der beiden Zugsysteme münden wieder in die gemeinsame Abfuhrleitung d.

   In jeder der durch die vertikale   Zwischenwand I gebildeten Kammerhälften   sind in gleichen Abständen voneinander abwechselnd an der Decke und vom Boden bis über die halbe Höhenmitte reichende, gegeneinander versetzte und gegeneinander und die Horizontale etwa unter 600 geneigte Zwischenwände k angeordnet, durch welche jede der beiden Kammerhälften in eine Anzahl. von meanderförmig auf-und abwärts führenden Zügen zerlegt wird, in welchen die Bewegungsumkehr des zu entstäubenden Mittels an den Oberkanten der nach aufwärts reichenden bzw. an den Unterkanten der nach abwärts reichenden Zwischenwände k erfolgt. 



   Jeder zweite der zwischen den freien Kanten der Zwischenwände k liegenden Zwischenräume ist durch ein Filter c versperrt ; die Wahl der freien und durch Filter c versperren Zwischenräume erfolgt vorteilhafterweise derart, dass die zu entstäubenden Gase und Dämpfe die Filter von unten nach aufwärts durchziehen. Diese Anordnung ist jedoch nur als vorteilhaft zu bezeichnen und keineswegs für den Betrieb der Entstäubungsvorrichtung Bedingung, da auch hei der verkehrten Bewegungsrichtung der Gase und Dämpfe gute Wirkungen erzielt werden. 



   Die mit einer Schüttelvorrichtung versehenen Filter werden vorteilhafterweise aus Hanf hergestellt, auswechselbar befestigt und derart gepackt, dass ihre Dichte von der Eingangsstelle 
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 der Effekt erzielt wird, dass bei der fortschreitenden Bewegung der Gase immer feinere Unreinigkeiten ausgeschieden werden. 



   Der in den Filtern gesammelte Staub fällt durch das   ¯\schütteln   in vermehrtem Masse zum grössten Teil selbsttätig infolge seiner Schwere an den schrägen Wänden nach abwärts in einen Kanal. in dem sich in der Längsrichtung der Kammer eine Transportschnecke h bewegt, die den Staub zum Sammler oder zum Betriebe zurückführt. 



   Zur Reinigung der Züge sind in den Wänden   Mannlöcher/und   in der Decke der Kammer aus Sicherheitsgründen Explosionsklappen   g vorgesehen.   Die Kammern können aus beliebigem Baumaterial   (Mauerwerk. Meunier-Konstruktion.   Eisen und dgl.) hergestellt sein. 

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Claims (1)

  1. PATKNT-AXSPRT'CH : Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen. bei welchen letztere durch ein Filter geführt werden, dadurch gekennzeichnet. dass in einer gemeinsamen Kammer in gleichen Abständen voneinander abwechselnd von der Decke und vom Boden bis über die halbe Höhenmitte reichende, gegeneinander versetzte, und geneigte Zwischenwände angeordnet sind und dass die in der horizontalen Mittelebene der Kammer zwischen den freien Kanten der nach abwärts und nach aufwärts reichenden Wände liegenden lichten Zwischenräume abwechselnd frei und durch Faserfilter gesperrt sind. deren Dichte vom Kammereingang zum Kammerausgang stetig zunimmt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT80251D 1913-04-14 1913-07-30 Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen.Einrichtung zum Entstauben von Gasen oder Dämpfen. AT80251B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265553B (de) * 1957-02-28 1968-04-04 Daimler Benz Ag Umlenkabscheider zur trockenen Staubabscheidung aus Luft, Rauchgasen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265553B (de) * 1957-02-28 1968-04-04 Daimler Benz Ag Umlenkabscheider zur trockenen Staubabscheidung aus Luft, Rauchgasen od. dgl.

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