AT7958U1 - Verfahren zur zutrittskontrolle und einrichtung zur durchführung dieses verfahrens - Google Patents

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AT7958U1 AT0030204U AT3022004U AT7958U1 AT 7958 U1 AT7958 U1 AT 7958U1 AT 0030204 U AT0030204 U AT 0030204U AT 3022004 U AT3022004 U AT 3022004U AT 7958 U1 AT7958 U1 AT 7958U1
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Abstract

Bei einem Verfahren zur Zutrittskontrolle, bei welchem Autorisierungsinformationen beim Einlass vorgewiesen, analysiert und entwertet bzw. registriert werden, werden die Autorisierungsinformationen gelesen und einem Rechner zugeführt. Bei Übereinstimmung der Informationen mit Daten einer Datenbank wird ein Freigabesignal generiert, welches akustisch rückübermittelt wird. Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einem Lesegerät, einem Datenspeicher und einer Datenkommunikationsverbindung zwischen Lesegerät und einem mit dem Datenspeicher verbundenen Rechner zeichnet sich dadurch aus, dass der Rechner einen Tongenerator ansteuert, dessen Signale einem Schallwandler zugeführt sind und dass das Lesegerät und der Schallwandler portabel von einer Kontrollperson tragbar ausgebildet ist.

Description

2 AT 007 958 U1
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Zutrittskontrolle, bei welchem Autorisierungsin-formationen beim Einlass vorgewiesen, analysiert und entwertet bzw. registriert werden sowie auf eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. 5 Elektrische und elektronische Systeme zur computerunterstützten Zutrittskontrolle für Veranstaltungen sind bekannt. Ebenso ist es bekannt, den Zutritt zu Bahnsteigen oder sonstigen Räumen zu kontrollieren, für welche eine entsprechende Zutrittsberechtigung erworben werden muss bzw. ein Ticket gekauft werden muss. Im Falle von Großveranstaltungen, wie beispielsweise bei der Kontrolle des Zutritts zu Fussballstadien, ist es weit verbreitet, eine händische io Abrisskontrolle der Eintrittskarten vorzunehmen. Derartige händische Abrisskontrollen zeichnen sich durch hohe Flexibilität und geringe Installationskosten aus. Nachteilig bei einer derartigen Kontrolle der Autorisierung, welche lediglich das Abreißen eines Tickets betrifft, ist aber die rein visuelle Kontrolle über Ticketlayout und Text, wobei meist sogar vorhandene Sicherheitsmerkmale wie UV-Beschichtungen nicht genutzt werden. Die händische Abrisskontrolle ist daher 15 störungsanfällig und ermöglicht es, dass Teilnehmer mit ungültigen oder nicht bezahlten Tickets den Veranstaltungsort betreten können.
Die bekannten maschinell betriebenen Zutrittskontrollen, wie insbesondere Drehkreuze bei U-Bahnstationen, können gleichfalls nur eine beschränkte Anzahl von Kontrollen vornehmen, 20 um hinreichend rasch eine Freigabe des Drehkreuzes sicherzustellen. Eine vollständige Auswertung der tatsächlichen Berechtigung der zutretenden Personen ist aber in aller Regel nicht erforderlich und mit Rücksicht auf den relativ geringen Wert derartiger Tickets auch wirtschaftlich nicht sinnvoll. 25 Der Installationsaufwand derartiger Drehkreuze samt elektronischer Verriegelung ist aber relativ hoch. Insbesondere bei Aufstellung derartiger Einrichtungen im Freien sind diese Einrichtungen gegen Witterungseinflüsse kaum zu schützen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zutrittskontrolle zu schaffen, welche bei größtmögli-30 eher Flexibilität jeweils an die jeweils geforderte Kapazität angepaßt werden kann und eine weit bessere Kontrolle der jeweiligen Autorisierung ermöglicht. Während beispielsweise bei Großveranstaltungen die Echtzeitkontrolle in der Regel unmöglich ist und die Frage, ob Fälschungen benutzt worden sind, praktisch nur mit Hilfe von Clickern (menschlichen Personenzählern) oder dem Zählen der Abrisse im Nachhinein herausgefunden werden kann, zielt die Erfindung darauf 35 ab, eine mobile und den jeweiligen Bedürfnissen anpassbare Einrichtung zu schaffen und ein entsprechendes Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit welchem die üblichen Kontrollarbeiten menschlicher Kontrollorgane entsprechend unterstützt werden können und eine diskrete, in keiner Weise störende Überwachung ermöglicht wird, bei welcher Träger ungültiger Autorisie-rungsinformationen in einfacher Weise und ohne großes Aufsehen ausgeschleust und ausge-40 schieden werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen darin, dass die Autorisierungsinformationen gelesen und einem Rechner zugeführt werden und dass bei Übereinstimmung der Informationen mit Daten einer Datenbank ein Freigabesignal generiert wird, welches akustisch rückübermittelt wird. Dadurch, dass ein akustisch rückübermitteltes Freigabesignal generiert und der jeweiligen Kontrollperson zur Verfü-45 gung gestellt wird, kann die Übermittlung in diskreter Weise so erfolgen, dass sie lediglich derjenigen Kontrollperson zur Verfügung gestellt wird, welche auch die Überprüfung der Autorisierungsinformationen vorgenommen hat. Es können somit Portale mit störenden Routen oder sonstigen Blinkzeichen vermieden werden, welche in aller Regel nachkommenden Teilnehmern nur signalisieren, dass jetzt die Gelegenheit geringerer Aufmerksamkeit besteht und daher auch so ohne Ticket ggf. ein Eintritt gelingt. Das akustische Signal ist hinreichend diskret, um ohne Warnung Dritten die Möglichkeit zu bieten, den jeweiligen Träger einer falschen oder ungültigen Autorisierungsinformation zur Seite zu nehmen und die weitere Kontrolle ohne Entstehen von zusätzlichem Aufwand zu ermöglichen. Insgesamt erlaubt dieses Verfahren, mit Einrichtungen auszukommen, welche eine Fixinstallation nicht benötigen, womit nur geringer technischer, 55 zeitlicher und finanzieller Aufwand entsteht. Eine Verkabelung einer Installation ist ebenfalls 3 AT 007 958 U1 nicht erforderlich und der Verzicht auf Drehkreuze beschleunigt den Durchsatz des Systems erheblich und verhindert Beschränkungen der Mobilität. Auch im Fall von Drehkreuzen ist es daher in der Regel erforderlich, dass zusätzliche Kontrolleure den Zutritt überwachen. 5 Mit Vorteil wird das erfindungsgemäße Verfahren so durchgeführt, dass die Autorisierungsin-formationen von einem von einer Kontrollperson bedienten Lesegerät, z.B. einem Streifencodelesegerät, gelesen werden und drahtlos an den Rechner übertragen werden und dass das Freigabesignal drahtlos an Kopfhörer der jeweils das Lesegerät bedienenden Kontrollperson übermittelt wird. Auf diese Weise kann auf jede Verkabelung verzichtet werden und die Ver-io wendung von Kopfhörern erlaubt es der jeweiligen Kontrollperson uneingeschränkt ihre Aufmerksamkeit denjenigen Personen zuzuwenden, deren Ticket bzw. Zutrittsinformation gerade freigegeben und entwertet wird. Das von einer Kontrollperson bediente Lesegerät, z.B. ein Strichcodelesegerät, kann hierbei mit einem mobilen Kleinrechner, wie beispielsweise einem PDA (Personal Digital Assistant), verbunden sein, welcher die von dem Lesegerät erfassten 15 Autorisierungsinformationen drahtlos an einen entfernten Rechner übersendet. Die drahtlose Datenübertragung kann hierbei beispielsweise über ein Telekommunikationsnetz für die mobile Telefonie unter Verwendung von Standardübertragungsverfahren, wie GPRS oder UMTS, erfolgen. Der mobile Kleinrechner kann beispielsweise am Gürtel der Kontrollperson befestigt werden. Der Kleinrechner kann mit der üblichen Kommunikationssoftware ausgestattet sein, 20 sodass die Installation einer gesonderten Datenübertragungssoftware nicht notwendig ist. Die Datenübertragung erfolgt beispielsweise unter Nutzung des auf dem Kleinrechner installierten Internetbrowsers, welcher eine HTML-Seite des zentralen Rechners auf ruft, auf welcher ein Eingabeformular wartet. Das Lesegerät, welches beispielsweise mittels eines USB-Kabels mit dem mobilen Kleinrechner verbunden ist, sendet die gelesenen Autorisierungsinformationen an 25 den Browser, welcher die Daten per "Querystring" weiter an die auf dem zentralen Rechner laufende Eintrittskontrollsystemsoftware sendet. Das Eintrittskontrollsystem nimmt diese Eingabe entgegen und wertet sie aus, wobei in der Folge dynamisch als Antwort eine HTML-Seite generiert wird 00, in welche gegebenenfalls das entsprechende akustische Freigabesignal und bei Bedarf 30 weitere Ticketinformationen eingebetet werden. Der Browser am mobilen Kleinrechner rendert die neue Seite und spielt darauf das Freigabesignal ab, welches über einen mit dem Kleinrechner verbundenen Kopfhörer ausgegeben wird.
Abweichend von den Notwendigkeiten, wie sie beispielsweise im Falle einer U-Bahnstation 35 vorliegen, kann eine vollständige Kontrolle in Echtzeit nur dann möglich sein, wenn alle Zutrittskontrollstellen miteinander kommunizieren. Mit Vorteil wird daher das erfindungsgemäße Verfahren so durchgeführt, dass die Zutrittsinformationen auf einem Speicher eines mobilen Computers abgelegt werden und in definierten Zeitintervallen oder nach jedem Lesevorgang mit einer zentralen Datenbank synchronisiert werden. 40
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens umfasst ein Lesegerät, einen Datenspeicher und eine Datenkommunikationsverbindung zwischen Lesegerät und einem mit dem Datenspeicher verbundenen Rechner. Diese Einrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner einen Tongenerator ansteuert, dessen Signale einem 45 Schallwandler zugeführt sind und dass das Lesegerät und der Schallwandler portabel von einer Kontrollperson tragbar ausgebildet ist. Wesentlich ist auch hier wiederum die portable Ausbildung der jeweiligen Geräte und eine möglichst einfache technische Konstruktion. Dies ist insbesondere bei in großer Anzahl verfügbaren und eine hohe Betriebssicherheit aufweisenden Barcodelesern der Fall, wie sie auch bei Supermarktkassen Verwendung finden. Mit Vorteil ist so daher das Lesegerät als tragbares Strichcodelesegerät und der Schallwandler als Kopfhörer ausgebildet.
Um eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit der Kontrollpersonen zu erzielen, ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, dass das Lesegerät und/oder der Kopfhörer 55 über Funk mit dem Rechnereingang bzw. dem Tongeneratorausgang verbunden ist. Zum Zwe-

Claims (7)

  1. 4 AT 007 958 U1 cke einer vollständigen Echtzeitkontrolle, ob Fälschungen benützt worden sind oder nicht und ggf. Duplikate von Autorisationsinformationen angefertigt wurden, ist die Ausbildung so getroffen, dass eine Mehrzahl von Rechnern miteinander insbesondere drahtlos vernetzt angeordnet sind, wobei vorzugsweise die jeweiligen Datenspeicher der Rechner über das Netzwerk mit 5 einem zentralen Datenspeicher synchronisiert sind. Ein entscheidender Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung ist die Skalierbarkeit, die Redundanz, die Mobilität und die kostengünstige Konstruktion, wobei eine Vielzahl von voneinander verschiedenen jeweils zur Verfügung stehenden Ticketmedien und Vertriebswegen in das io System integriert werden können. Prinzipiell zielt die Erfindung somit lediglich darauf ab, das Einlasspersonal zu unterstützen und in den jeweils bekannten und üblichen Routineprozess ohne gröbere Änderung oder Verlangsamerung der Arbeitsschritte helfend einzugreifen. 15 Ansprüche: 1. Verfahren zur Zutrittskontrolle, bei welchem Autorisierungsinformationen beim Einlass vorgewiesen, analysiert und entwertet bzw. registriert werden, wobei die Autorisierungsinformationen gelesen und einem Rechner zugeführt werden und bei Übereinstimmung der 20 Informationen mit Daten einer Datenbank ein Freigabesignal generiert wird, welches akus tisch rückübermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Autorisierungsinformationen von einem von einer Kontrollperson bedienten Lesegerät, z.B. einem Streifencodelesegerät, gelesen werden und drahtlos an den Rechner übertragen werden und dass das Freigabesignal drahtlos an Kopfhörer der jeweils das Lesegerät bedienenden Kontrollperson 25 übermittelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zutrittsinformationen auf einem Speicher eines mobilen Computers abgelegt werden und in definierten Zeitintervallen oder nach jedem Lesevorgang mit einer zentralen Datenbank synchronisiert werden. 30
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Lesegerät, einem Datenspeicher und einer Datenkommunikationsverbindung zwischen Lesegerät und einem mit dem Datenspeicher verbundenen Rechner, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner einen Tongenerator ansteuert, dessen Signale einem Schallwandler zugeführt 35 sind und dass das Lesegerät und der Schallwandler portabel von einer Kontrollperson tragbar ausgebildet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lesegerät als tragbares Strichcodelesegerät und der Schallwandler als Kopfhörer ausgebildet ist. 40
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lesegerät und/oder Kopfhörer über Funk mit dem Rechnereingang bzw. dem Tongeneratorausgang verbunden ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Rechnern miteinander insbesondere drahtlos vernetzt angeordnet sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Datenspeicher der Rechner über das Netzwerk mit einem zentralen Datenspeicher synchronisiert sind. 50 Keine Zeichnung 55
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007053751A1 (de) * 2007-11-12 2009-05-14 Amiando Ag Systeme und Verfahren zur Registrierung und Überprüfung von Tickets

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007053751A1 (de) * 2007-11-12 2009-05-14 Amiando Ag Systeme und Verfahren zur Registrierung und Überprüfung von Tickets

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