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von Kondensatoren nach dieser zweiten Ausführungsfoi m dar und Fig. 7 eine Draufsicht hiezu bei abgenommenem Gehäuseoberteil.
Die äussere, z. B. aus Kupfer oder Aluminiumblech bestehende Armatur 1 eines Einzelelementes des Kondensators nach den Fig. 1 bis 4 hat die allgemeine Form eines stehenden Zylinders, welcher zur Aufnahme eines flüssigen, gas-oder pastenfoimigen Dielektrikums, z. B. 01, geeignet ist. Am unteren Ende ist die Armatur 1 stark abgeiundet und hat einen flachen Boden ; am oberen Ende ist sie ebenfalls stark nach einwärts abgerundet und endet, um die Durchschlagsfestigkeit zu erhöhen und den Einfluss des Sprühens zu vermindern, in einem hohlen
Ring 2, welcher eine zentrische Öffnung 3 mrschlie6t, durch welche von oben ein mittels Schrauben 4 am oberen Ende der Armatur 1 befestigter Isolator 5 hirdurchgesteckt ist.
Die innere, ebenfalls aus Kupfer-oder Aluminiumblech bestehende Aimatur 6 hat ebenfalls die Form eines Zylinders, ist konzenttiech in der Armatur 1 angebracht urd hat einen solchen Durchmesser, dass zwischen den zylindrischen Wandungen der beiden Armaturen ein Zwischenraum 7 vorhanden ist. Die zylindrische Mantelfläche der Armatur 6 ist an den Enden nach ein-
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Innere der zylindrischen War dung von 6 hineinragt. Um die Durchschlagsgefahr zu vermindern, ist die Länge der Armatur 6 in bezug auf die äussere Armatur 1 so bemessen, dass der Zwischenraum zwischen den Enden der beiden Armaturen ungefähr doppelt so gross ist, wie zwischen den zylindrischen Wandungen, so dass das Dielektrikum an dieser Stelle doppelt so stark ist.
Die Stärke kann bis zu einer beliebigen Grösse gesteigert werden. Der Raum zwischen den beiden Behältern ist mit einer als Dielektrikum dienenden Flüssigkeit, z. B-01, cder einem Gas gefüllt.
Durch Anwendung der Ausböhlungen 8 in der Armatur 6 wird eine Verlängerung der beiden Isolatoren 5 und 9 erzielt, wodurch deren Isoliervermögen erhöht und das Durchschlagen des Kondensators bei den beiden Isolatoren verhindert wird.
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Ende dieses Robres ist mit der inneren Armatur 6 verbunden. z. B. durch Schweissung, während das äussere Ende zu einer nicht dargestellten Klemme eines elektrischen Stromkreises geführt ist. Eine in das untere Ende des Isolators 9 geschraubte Schraube 11 ermöglicht die Befestig, us des beschriebenen Kondensators auf einem Sockel.
Neun Kondensatoren der beHhrietenf'n Alt und bei denen die Armaturen aus einem gut leitenden Metall bestehen, sied nach Fig. 3 urd 4
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zweiten Klemme 14 des oben erwähnten Stromkreises verbunden. Im oberen Teil des Kastens12 ist eine horizontale, stromführende Platte angeordnet. welche von den einzelnen Kcr. densatoren durchsetzt und sowohl mit den äusseren Ajmaturen selhst, als auch mit der Metallauskleidung 13 und somit mit der Klemme 14 leitend verbunden ist. Die Leiter 10 der inneren Armaturen sind
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zur anderen Klemme des Stromkteises fühlt. Der Kasten 12 luit au Isolatoren 18.
Nach den Fig. 5 bis 7 ist der untere Teil des Kondensators genau gleich wie Lei der v"r- beschriebenen Ausführungsform. Im oberen Teil ist das Erde der äusseren Armatur auf dem ganzen Umfang nach aussen gebogen und zu einem hohlen Ring 2'geformt, um ebenfalls Jas Sprühen der scharfen Ränder oder Biegungen zu beseitigen. Der obere Erdteil der inneren
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bildet annähernd einen spitzbogenförmigen Boden, welcher die äussere Armatur etwas übrragt.
Die allmähliche Vergrösserung des Zwischenraumes zwischen den oberen Enden der Armatmen, welche die Durchschlagsfestigkeit erheblich erhöht. kann auch durch allmähliche Erweiterung der äusseren Armatur oder durch beides zusammen, d. h. durch allmähliche Erweiterung der äusseren Armatur und allmähliche Verjüngung der inneren Armatur, erlangt werden.
Sind mehrere solche Kondensatorenelemente zu einer Batterie zu vereinigen, wie dies die Fig. 6 und 7 darstellen. sp laufen die zylindrischen Wandungen der äusseren Armaturen all ihren oberen Enden in einer gemeinschaftlichen Metallplatte 20 aus, wobei die Veieinigurgs- stellen zwischen den zylindrischen Teilen der äusseren Armaturen und der Platte stark abgerundet sind. Der Rand der Platte 20. durch welche die äusseren Armaturen aller Kondensatoren der Batterie miteinander vereinigt sind, ist an der Wandung des stehenden, metallenen Zyfuder8 21 angeschweisst.
Die Platte 20 teilt somit das Innere des oben mittels eines konischen Teiles 22 abgeschlossenen Zylinders 21 in zwei Räume, von denen der eine den zylindrischen Teil der äusseren Armaturen umgibt und mit Wasse gefüllt ist, das zur Kühlung der Kondensatoren dient.
Um eine intensive Kühlung zu erzielen, kann eine ständige Wasserzirkulation unterhalten werden. Der Raum zwischen den inneren und äusseren Armaturen jedes Kondensators und der Raum über denselben bzw. der Platte 20 ist mit 01 oder Gas gefüllt. In den Raum über den Kondensator- elementen ragt von oben das untere Ende des Isolators 23, durch welchen hindurch der gemeIn' schaftliche Leiter 24 für die inneren Armaturen der'drei Kondensatorelemente geführt ist- 25 bezeichnet die mit der Platte 20 leitend verbundene Anschlussklemme.
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Der beschriebene und dargestellte Hochspannungs- und Hochfrequenzkondensator eignet sich hauptsächlich für drahtlose Telegraphie und Telephonie, doch lässt er sich natürlich auch in anderen Gebieten anwenden.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Hochspannungs-und Hochfrequenzkondensator mit flüssigem oder gasförmigem Di- elektrikum und als feste Körper ausgebildeten, zylindrischen, konzentrisch ineinander angeordneten Armaturen, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Armatur (1) als Belälter für das Dielektrikum (7) ausgebildet ist und die zylindrischen Mantelflächen beider Armaturen (1, 6) an den Enden so geformt sind, dass der Zwischenraum zwischen ihnen an den Enden grösser ist als an den zylindrischen Mantelflächen.