AT76438B - Sauggaslokomobile mit von den Waschkammern getrenntem Gaserzeuger. - Google Patents

Sauggaslokomobile mit von den Waschkammern getrenntem Gaserzeuger.

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AT76438B
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    Sauggaelokomobile mit   von den Waschkammer getrenntem Gaserzeuger. 



   Die Erfindung betrifft eine Sauggaslokomobile, bei der der Gaserzeuger vom Reinigungkessel, in dem die Gaswäscher angeordnet sind, durch einen breiten Zwischenraum getrennt und an seinem Oberteile durch einen weiten, sich konisch verjüngenden Kanal mit dem Kessel verbunden ist. Durch diesen Kanal gelangen die Gase in einen Vorraum des Reinigungskessels und werden an den von der Aussenluft gekühlten Kesselwänden abwärts   geführt.   



   Gemäss der Erfindung ist in diesem Vorraum eine nach vorn zu abgeschrägte, mit einer scharfen Kante bis auf den Wasserspiegel des Reinigers reichende Scheidewand angeordnet, so dass das Gas zwischen dieser Kante und dem Wasserspiegel gedrosselt wird und seine groben Verunreinigungen an das Wasser abgibt. 



   Der Gaserzeuger und Reinigungskessel sind in prismatischer Form ausgebildet. Durch diese Ausbildung des Kessels wird der Vorteil erzie't, dass die fahrbare Anlage sehr leicht in eine stabile umgewandelt werden kann, und zwar einfach dadurch, dass der Kessel mit dem Gaserzeuger auf ein entsprechendes Fundament gestellt wird. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an einem   Ausführungsbeispiel   veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch den Gaserzeuger und die Reiniger der Sauggaslokomobile und Fig. 2 die Rückansicht. 



   Der geeignet ausgebildete, z. B. prismatische Gaserzeuger a ist mit dem flachen Kühlund Reinigungskessel b, in dem die Reiniger untergebracht sind, durch einen konisch verlaufenden Kanal verbunden, der in Höhe des den Verdampfer umgebenden ringförmigen Raumes angeordnet ist. Die Einrichtung und Wirkungsweise des Gaserzeugers selbst ist die bekannte. 



   Nach seinem Eintritt in den Reinigungskessel durch den genannten konischen, von der Aussenluft umspülten Kanal wird nun das Gas an der von der Aussenluft gekühlten Stirnwand des Kessels b entlang streichen und von den mitgerissenen groben Unreinigkeiten auf mechanischem Wege befreit. Zu diesem Zweck ist vor den Waschkammer eine breite 
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   abgeschrägt   ist, in einer seharfen Kante endigt und bis zum Wasserspiegel   herunterreicht.   



  Durch diese Anordnung   \\ird in dem Kessel   ein breiter Vorraum gebildet, in dem die von dem Gasstrom auf   seinem   Wege   um   die scharfe Kante des   Abscheiders f die Oberfläche   des   Wassers berührt. ? o dass hiedurch die   groben   Verunreinigungen des Gases   auf einfache mechanische Weise zurückgehalten werden. Würde dieser Vorraum nur durch eine einfache. in lotrechter Richtung niedergeführte Scheidewand begrenzt sein, so würde der Vorraum sehr schmal sein und sich bald mit Schlamm, Kohle usw. füllen, so dass die Maschine kein oder doch nur sehr wenig Gas ansaugen könnte und der Gasstrom nicht konstant bliebe.

   Der Weg des Gas tromes durch die Gaswascher   I,     11   und das in der letzten Kammer   111   befindliche Sägemehl ist durch Pfeile angedeutet. 



   Der Wasserstand in   dem Reinigungskessel   ist von den Überlaufrohren c und c'abhängig, durch die weiter sich absetzende   Verunreinigungen des Gasstromes   in den Topf d gelangen und von dort entfernt werden können, so dass ein vollständig gereinigtes, trockenes und gekühltes Gas durch den erhöht angeordneten Austrittskanal aus der   letzten Reinigungskammer 111   in die Maschine gelangen kann. 



   Der Boden   des prismatischen Reinigungskessels   ist   zweckmässig   muldenförmig ausgebildet, so dass die wagerechte Bodenfläche mit den lotrechten Seitenwänden durch schrägstehende Wandflächen verbunden ist. die mit Türen zur Entfernung der   Verunreinigungen   versehen sind. 



  Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass der Kessel trotz der kleinen Raumbeanspruchung mehr   Gas aufzunehmen vermag als   ein zylindrischer Kessel. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sauggaslokomobile mit von den Waschkammer getrenntem Gaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, dass im   verbindungsraum   zwischen Gaserzeuger und Reiniger eine nach vorn zu abgeschrägte, mit einer scharfen Kante bis auf den Wasserspiegel des Reinigers reichende Scheidewand angeordnet ist, so dass das Gas zwischen dieser Kante und dem Wasserspiegel gedrosselt wird und seine groben Unreinigkeiten an das Wasser abgibt. 
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AT76438D 1912-04-16 1913-07-11 Sauggaslokomobile mit von den Waschkammern getrenntem Gaserzeuger. AT76438B (de)

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