<Desc/Clms Page number 1>
Sauggaelokomobile mit von den Waschkammer getrenntem Gaserzeuger.
Die Erfindung betrifft eine Sauggaslokomobile, bei der der Gaserzeuger vom Reinigungkessel, in dem die Gaswäscher angeordnet sind, durch einen breiten Zwischenraum getrennt und an seinem Oberteile durch einen weiten, sich konisch verjüngenden Kanal mit dem Kessel verbunden ist. Durch diesen Kanal gelangen die Gase in einen Vorraum des Reinigungskessels und werden an den von der Aussenluft gekühlten Kesselwänden abwärts geführt.
Gemäss der Erfindung ist in diesem Vorraum eine nach vorn zu abgeschrägte, mit einer scharfen Kante bis auf den Wasserspiegel des Reinigers reichende Scheidewand angeordnet, so dass das Gas zwischen dieser Kante und dem Wasserspiegel gedrosselt wird und seine groben Verunreinigungen an das Wasser abgibt.
Der Gaserzeuger und Reinigungskessel sind in prismatischer Form ausgebildet. Durch diese Ausbildung des Kessels wird der Vorteil erzie't, dass die fahrbare Anlage sehr leicht in eine stabile umgewandelt werden kann, und zwar einfach dadurch, dass der Kessel mit dem Gaserzeuger auf ein entsprechendes Fundament gestellt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch den Gaserzeuger und die Reiniger der Sauggaslokomobile und Fig. 2 die Rückansicht.
Der geeignet ausgebildete, z. B. prismatische Gaserzeuger a ist mit dem flachen Kühlund Reinigungskessel b, in dem die Reiniger untergebracht sind, durch einen konisch verlaufenden Kanal verbunden, der in Höhe des den Verdampfer umgebenden ringförmigen Raumes angeordnet ist. Die Einrichtung und Wirkungsweise des Gaserzeugers selbst ist die bekannte.
Nach seinem Eintritt in den Reinigungskessel durch den genannten konischen, von der Aussenluft umspülten Kanal wird nun das Gas an der von der Aussenluft gekühlten Stirnwand des Kessels b entlang streichen und von den mitgerissenen groben Unreinigkeiten auf mechanischem Wege befreit. Zu diesem Zweck ist vor den Waschkammer eine breite
EMI1.1
abgeschrägt ist, in einer seharfen Kante endigt und bis zum Wasserspiegel herunterreicht.
Durch diese Anordnung \\ird in dem Kessel ein breiter Vorraum gebildet, in dem die von dem Gasstrom auf seinem Wege um die scharfe Kante des Abscheiders f die Oberfläche des Wassers berührt. ? o dass hiedurch die groben Verunreinigungen des Gases auf einfache mechanische Weise zurückgehalten werden. Würde dieser Vorraum nur durch eine einfache. in lotrechter Richtung niedergeführte Scheidewand begrenzt sein, so würde der Vorraum sehr schmal sein und sich bald mit Schlamm, Kohle usw. füllen, so dass die Maschine kein oder doch nur sehr wenig Gas ansaugen könnte und der Gasstrom nicht konstant bliebe.
Der Weg des Gas tromes durch die Gaswascher I, 11 und das in der letzten Kammer 111 befindliche Sägemehl ist durch Pfeile angedeutet.
Der Wasserstand in dem Reinigungskessel ist von den Überlaufrohren c und c'abhängig, durch die weiter sich absetzende Verunreinigungen des Gasstromes in den Topf d gelangen und von dort entfernt werden können, so dass ein vollständig gereinigtes, trockenes und gekühltes Gas durch den erhöht angeordneten Austrittskanal aus der letzten Reinigungskammer 111 in die Maschine gelangen kann.
Der Boden des prismatischen Reinigungskessels ist zweckmässig muldenförmig ausgebildet, so dass die wagerechte Bodenfläche mit den lotrechten Seitenwänden durch schrägstehende Wandflächen verbunden ist. die mit Türen zur Entfernung der Verunreinigungen versehen sind.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass der Kessel trotz der kleinen Raumbeanspruchung mehr Gas aufzunehmen vermag als ein zylindrischer Kessel.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sauggaslokomobile mit von den Waschkammer getrenntem Gaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, dass im verbindungsraum zwischen Gaserzeuger und Reiniger eine nach vorn zu abgeschrägte, mit einer scharfen Kante bis auf den Wasserspiegel des Reinigers reichende Scheidewand angeordnet ist, so dass das Gas zwischen dieser Kante und dem Wasserspiegel gedrosselt wird und seine groben Unreinigkeiten an das Wasser abgibt.
EMI1.2
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.