AT75055B - Einrichtung für die horizontale und vertikale Verstellung von Vertikalwalzen in Universalwalzwerken. - Google Patents

Einrichtung für die horizontale und vertikale Verstellung von Vertikalwalzen in Universalwalzwerken.

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AT75055B
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Johann Dr Ing Puppe
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Johann Dr Ing Puppe
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  Einrichtung für die horizontale und vertikale Verstellung von Vertikalwalzen inUniversalwalzwerken. 



   Bei Universalwalzwerken mit festligender unterer und verstellbarer oberer Horizontal. walze liegt zuweilen die Notwendigkeit vor, die Vertikalwalzen ausser in horizontaler   Richtung   auch gleichzeitig in vertikaler Richtung zu verstellen. 



   Man hat versucht, diesen Zweck in der Weise zu erreichen, dass man die die Vertikalwalzen tragenden   Einbaustucke   auf seitlichen, an den Ständern angebrachten Linealen mit schrägen Auflageflächen verschob. Diese Vorrichtungen weisen den grossen Nachteil auf, dass die horizontale und   vertikale Verstellung @n gegenseitiger   Abhängigkeit erfolgt, indem einer gewissen horizontalen Verschiebung eine ganz bestimmte vertikale Verschiebung entspricht.

   Das Verhaltnis dieser Verschiebungen zueinander ist mithin konstant, was als erheblicher Nachteil zu betrachten ist, da   eine Änderung des Verhältnisses   der Bewegungen nur durch Verstellen oder Auswechseln der schrägen Lineale oder Auflagevorrichtungen erreicht werden 
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 der Oberkante der unteren Horzontalwalze eingestellt werden muss, so ist die bisherige starre Abhängigkeit der   vertikallage   von der   horizontallage   der Vertikalwalzen als sehr nachteilig zu betrachten   Dle-'n   Mangel der bestehenden Einrichtungen zu beseitigen, ist vorliegende Erfindung bestimmt. gemäss welcher die vertikale und horizontale Verschiebung der Vertikalwalzen in vollkommener Unabhängigkeit voneinander erfolgen kann.

   Zu diesem Zwecke sind die 
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 die neue Vorrichtung in Vorderansicht, Fig. 6 in der Draufsicht und Fig. 7 in der Seitenansicht. 



   Die Horizontalwalzen 1 und 2 (fig. 1 und 2) ruhen in dem Ständer 3. Die untere   Honzontalwalze   2 liegt fest. die obere Horizontalwalze ist durch den Wasserzylinder 4, das Joch 5 und die massiven Stangen 6 und 7, die unter das die obere Walze 1 tragende Einbaustück greifen, ausbalanciert. 



   Die genave Einstellung der Oberwalze 1 geschieht durch die in den Ständerköpfen gelagerten Druckschrauben 9. Die Vertikalwalze 10 (Fig. 2) ist in dem Einbaustück 11 gelagert, das seinerseits wieder in dem   Einbausttick   12 geführt wird (Fig. 4,5, 6, 7). Die horizontale Verschiebung der Vertikalwalzen geschieht durch die Druckschraube 13   (. Fig 2).   Die   Druckschraube- ? 5 ist   in dem   Querhaupte   14 gelagert, das durch kr & ftige 
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 flächen Vorsprünge 21 und   M,   die senkrecht zu den horizontalen Nuten an den äusseren Seitenflächen verlaufen.

   Das Einbaustück 11, das die Vertikalwalze trägt, besitzt entsprechende vertikale Aussparungen, die um die Vorspringe 21 und 22 derartig greifen, dass das Einbaustuck   11   in dem Einbaustücke 12 zwar in vertikaler Richtung beweglich, in horizontaler Richtung dagegen fest gelagert ist. Der Wasserkolben 23 drückt vermittelst des Joches 24 und der beiden Stangen   25   und 26 unter das   Einbaustück   11 und bewegt dieses in vertikaler Richtung. Die genaue Einstellung des Einbaustücke 11 und mithin der Vertikalwalze 10 geschieht durch die beiden Druckstangen 27 und   28,   die von oben auf das Einbaustück 11 drUcken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung für die horizontale und vertikale Verstellung der Vertikalwalzen in Universal walzwerken, dadurch gekennzeichnet, dass die die Vertikalwalze tragenden, vertikal verschiebbaren Einbaustücke in einem zweiten horizontal verschiebbaren Einbaustück gelagert sind. 
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AT75055D 1916-01-19 1916-01-19 Einrichtung für die horizontale und vertikale Verstellung von Vertikalwalzen in Universalwalzwerken. AT75055B (de)

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