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Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung für Möbelstücke, wie Tische, Schreibtische, Gestelle od. dgl., bestehend aus einem mit Rädern od. dgl. versehenen Wagen, welcher mit einer höhenverstellbaren Trageinrichtung ausgebildet ist, welche aus einer Tragstange und einer an deren oberem Ende befindlichen Tragfläche, z. B. einem Tragrahmen, welcher an eine Unterfläche des Möbelstückes zur Anlage bringbar ist, gebildet ist, wobei im Bereich des unteren Endes der Tragstange an diese ein Betätigungshebel zur Anlage bringbar ist, durch dessen Verschwenkung die Trageinrichtung höhenverstellbar ist, wobei sie in einer angehobenen Lage feststellbar ist.
Bekannte derartige Transporteinrichtungen dienen dazu, unter Möbelstücke verfahren zu werden. Sobald in weiterer Folge die Trageinrichtung mittels des Betätigungshebels an eine Unterfläche des Möbelstückes zur Anlage gebracht wurde, wird dieses durch die Trageinrichtung angehoben. Hierdurch kann das Möbelstück mittels der Transporteinrichtung auf einen anderen Ort hin verfahren werden.
Eine derartige Transporteinrichtung, welche aus der FR-PS 2 707 579 bekannt ist, ist insoferne nicht den Erfordernissen entsprechend, da sie für den Transport von bestimmten Möbelstücken, im vorliegenden Fall für Sessel, vorgesehen ist, wobei sie nicht universell einsetzbar ist. Es wird hiezu darauf verwiesen, dass der maximale Hub dieser Trageinrichtung durch den maximalen Hub des Lastarmes des als Fusshebel ausgebildeten Betätigungshebels begrenzt ist. Somit können mit einer derartigen Transporteinrichtung nur solche Möbelstücke transportiert werden, deren Unterfläche sich im Bereich des Hubes der Trageinrichtung befindet.
Der gegenständlichen Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Transporteinrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welche unabhängig davon verwendbar ist, in
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welcher Höhenlage sich die Unterfläche desjenigen Möbelstückes, welches transportiert werden soll befindet. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass die Transporteinrichtung für den Transport jeglicher Möbelstücke verwendbar ist, wodurch sie weitaus universeller einsetzbar ist, als dies für bekannte Transporteinrichtungen der Fall ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Tragstange durch zwei Teile gebildet ist, welche in unterschiedlichen Höhenlagen miteinander ein-und feststellbar sind.
Vorzugsweise ist einer der Teile durch eine Stange gebildet und ist der andere Teil durch ein Rohrstück gebildet. Weiters sind vorzugsweise die beiden Teile der Tragstange mit einander zugeordneten Bohrungen ausgebildet, in welche ein Fixierbolzen einsteckbar ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist weiters am Wagen eine Haltekulisse vorgesehen, längs welcher der Betätigungshebel geführt ist, wobei er in seiner der angehobenen Lage der Tragstange entsprechenden Schwenkstellung verrastbar ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemässe Transporteinrichtung, in Seiten- ansicht, Fig. 2 die Transporteinrichtung gemäss Fig. 1, in Draufsicht, und Fig. 3 ein Detail, in gegenüber Fig. 1 vergrössertem Massstab.
Eine erfindungsgemässe Transporteinrichtung weist einen Wagen 1 auf, welcher durch zwei Längsstreben 11 und zwei Querstreben 12 und an den freien Enden der Querstreben 12 gelagerten Rädern 13 gebildet ist. Im mittleren Bereich des Wagens 1 befindet sich eine Trageinrichtung 2, welche innerhalb einer an den Längsstreben 11 des Wagens 1 starr befestigten Hülse 3,
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in welcher sich ein Kugellager befindet, höhenverstellbar geführt ist. Die Trageinrichtung 2 besteht aus einer Tragstange 21, welche innerhalb der Hülse 3 geführt ist, und aus einem am oberen Ende der Tragstange 21 angeordneten Tragrahmen 22.
Dem unteren Ende der Tragstange 21 ist ein Betätigungshebel in Form eines zweiarmigen Fusshebels 4 zugeordnet, welcher um einen an den Längsstreben 11 befestigten Bolzen 41 entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder 42 in Richtung des Pfeiles A verschwenkbar ist. Bei einer Verschwenkung des Betätigungshebels in Richtung des Pfeiles A kommt dessen Lastarm 4a im Bereich des unteren Endes der Tragstange 21 an diese zur Anlage, wodurch diese nach oben verschoben und hierdurch die Trageinrichtung 2 angehoben wird. Dem Stellarm 4b des Fusshebels 4 ist zudem eine Kulisse 43 zugeordnet, längs welcher er geführt ist und in welcher er in der nach unten verschwenkten Lage des Stellarmes 4b verrastbar ist. Zudem ist der Wagen 1 mit einer Lenkstange 14 versehen.
Um die Lage des Tragrahmens 22 an unterschiedliche Höhenlagen der Unterseiten derjenigen Möbelstücke, welche transportiert werden sollen, anpassen zu können, ist die Tragstange 21 der Trageinrichtung 2, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, aus zwei Teilen, nämlich einer Stange 21a und einem Rohrstück 21b, gebildet, welche ineinander steckbar sind, wobei die gewählte gegenseitige Lage mittels eines in Bohrungen einsetzbaren Bolzens 23 fixierbar ist. Hierdurch kann der Tragrahmen 22 in eine solche Höhenlage voreingestellt werden, welche erforderlich ist, um ihn an der Unterseite desjenigen Möbelstückes, welches transportiert werden soll, zur Anlage bringen zu können.
Die Verwendung einer derartigen Transporteinrichtung erfolgt demnach derart, dass der Tragrahmen 22 durch Verstellung der Teile 21a und 21b der Tragstange 21 in diejenige Höhenlage gebracht und in dieser mittels des Bolzens 23 fixiert wird, welche der Unterseite des betreffenden Möbelstückes ent-
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spricht. Hierauf wird die Transportrichtung unter dieses Möbelstück verfahren und wird der Stellarm 4b des Betätigungshebels 4 in Richtung des Pfeiles A verschwenkt. Hierdurch kommt der Tragrahmen 22 an der Unterseite des Möbelstückes zur Anlage, wodurch dieses von der Bodenfläche abgehoben wird. Da der Stellarm 4b des Betätigungshebels 4 in seiner nach unten verschwenkten Lage verrastbar ist, verbleibt das Möbelstück in der angehobenen Lage, wodurch es mittels der Transporteinrichtung an einen anderen Ort verfahren werden kann.
An diesem Ort wird die Verrastung des Betätigungshebels 4 wieder gelöst, wodurch der Tragrahmen 22 abgesenkt wird und das Möbelstück auf die Bodenfläche abgesetzt wird. Hierauf kann die Transporteinrichtung wieder entfernt werden. Der Betätigungshebel 4 wird durch die Rückstellfeder 42 in der abgesenkten Schwenklage des Lastarmes 4a gehalten.