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Rohrdichtung für Kondensatoren und andere Wärmeaustauschvorrichtungen.
Bei Kondensatoren und ähnlichen Wärmeaustauschern sind ausser den umständlichen Stopfbachaendichtungen selbsttätige Dichtungen im Gebrauch, die durch den äusseren Überdruck auf die Dichtungsfläche gepresst werden. Nachteile zeigten sich hiebei insofern, als die Dichtungen schon bei geringem inneren Überdruck undicht werden, und zwar infoige von Wärmedehnungen der Rohre selbst dann, wenn sie durch den auf den Rohren sitzenden Dichtungshalter vor völligem Ausgeblasenwerden geschützt wurden.
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Dichtung derart nachgiebig anliegt, dass er sie selbst bei beliebigen Wärmedehnungen der Rohre stets gegen die Dichtungsfläche drückt und beim Auftreten innerer Überdrücke sicherheitsventilartig nachgeben lässt.
Durch passende Bemessung dieser Nachgiebigkeit lässt sich völlige Dichtheit der Rohre bis zu einem etwa anlässlich einer Abdrückprobe festzulegenden, inneren Überdruck gewährleisten.
Besonders günstig gestaltet sich di. Wirkung des Dichtungshalters, wenn er in einer an sich schon bekannten Weise nicht am Rohrboden, sondern am Rohre angebaut ist. In diesem Falle nämlich umgibt zweckmässig die Sicherheitsventilfeder das Rohrende als herumgewunden Schraubenfeder und kann durch eine unmittelbar auf dem Rohr laufende Nachstellmutter oder durch einen Bajonettverschluss nebst Unterlegscheiben oder durch ähnliche zentrische Halte. Ilnd Nachstellvorrichtungen festgehalten und geregelt werden.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 einen Rohrdichtungshalter mit Schraubennacbstellung der Feder,
Fig. 2 eine etwas andere Ausführungsform dazu,
Fig. 3 und 4 eine Ausuhrungsform mit Bajonettfesthaltung der Feder und mit Manschettendichtung, in Längsschnitt und Stirnansicht,
Fig. 6 eine Ausführungsform mit etwas anders gestalteter Dichtung.
Bei der ersten Ausführung (Fig. 1) trägt das Rohr 1 am Ende ein gewalztes Gewinde 2, in dem eine aus einer Rohrhülse bestehende Innenmutter 3 läuft. Diese trägt einen nach aussen stehenden Kragen 4, der eine um das Rohr herumgewuudene Schraubenfeder 5 nach-
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tieft ausgedrehte kegelige Dichtungsfläche 8 drückt.
Bei einer zweiten Ausführungsform (Fig. 2) ist die Rohrhülse als Aussenmutter 31 auf das Rohr gesetzt. während im übrigen die Anordnung unverändert ist.
Bei einer dritten Ausführung (Fig. 3 und 4) ist an Stelle der Schraubhülse ein Ver- schlussring 9 auf das Rohr gesetzt, der bajonettartig mit Vorsprüngen 10 hinter Lappen 11 des Rohrendes htntergedreht werden kann und dann die Feder 5 in gespannter Lage festhält. Als Dichtungsring dient hier ein FJachgummiring 12, dessen innerer Durchmesser kleiner als der äussere Rohrdurchmesser ist. so dass er sich beim Aufstreifen auf das Rohr manschettenartig teils am Rohrboden 7 und teils an dem Rohre 1 anlegt ; in dieser Lage wird er durch den federbelasteten Dlchtungshalterring 13 festgehalten.
Bei der letzten Ausführungsform (Fig. 5) kommt eine Aussen mutter 31, ähnlich wie bei der zweiten. zur Anwendung. und nur der Dichtungsring 6'ist hier ein nicht in einer konischen, sondern in einer zylindrischen Ausfräsung ss des Rohrbodens 7 untergebrachter Ring von annähernd rechteckigem Querschnitt.
In allen Fällen kann je einer der beiden Dichtungshalter eines Rohres starr sein, indem beispielsweise einfach die Feder gemäss der zweiten Ausführungsform fortbleibt : ein
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wie bei Verwendung beiderseitiger, federnder Dichtungshalter in gleicher Weise ausgeschlossen. Die Federn können aus rostsicherem Stahl oder anderem geeigneten Material sein.
PATENTANSPRÜCHE : '1. Rohrdichtung für Kondensatoren und andere Wärmeaustauschvorrichtungen mit am Rohr sitzendem Dichtungshalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter an der Dichtung nachgiebig anliegt, so dass diese bei innerem Überdruck sicherheitsventilartig nachgeben kann und auch bei Wärmeausdehnung der Rohre gegen ihre Dichtungsfläche gedrückt wird.
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