AT73009B - Verfahren zum Kühlen von Ofenmauerwerk bei Siemens-Martin- und dgl. Öfen. - Google Patents

Verfahren zum Kühlen von Ofenmauerwerk bei Siemens-Martin- und dgl. Öfen.

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  Verfahren zum Kühlen von Ofenmauerwerk bei Siemens-Martin- und dgl. Öfen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kühlung von Ofenmauerwerk bei SiemensMartin- und dgl. Öfen nach dem Stammpatente Nr. 67383. 



   In. dem Stammpatente ist ausführlich beschrieben, wie man die Ofenköpfe und insbesondere das Gewölbe zwischen den Gas-und Luftzügen durch ein System von Kanälen wirksam kühlen kann, durch welche ein mittels Gebläsedüsen erzeugter Luft- oder DampfLuftstrom beliebig regelbar geschickt wird. Es ist dabei gesagt, dass die Mündungen der   Kühlkanäle   durch Stopfen verschlossen werden können, so dass der Austritt des Ktihlstroms aus dem Ofenkopf nach Belieben entweder durch mehrere oder nur durch eine Öffnung erfolgen kann. 



   Diese Kühleinrichtung soll nun so betrieben werden, dass für den   Kühtstrom   gar keine   AustrittsöSnungen   offengelassen werden. Alsdann wird sich der eingeblasene Kühl0 strom, wenn der Druckunterschied zwischen dem Kühlluftstrom und dem im Herdraum herrschenden Unterdruck gross genug ist, im Ofenmauerwerk verlieren, d. h. er wird sich durch die bei hocherhitztem Mauerwerk nie ganz dichten Fugen der   Kühlkanäle   einen Weg nach den Gas-und Luftzügen des Ofenkopfes hin suchen. Auf diesem Zickzackwege durch die Fugen kommt das Kühlmittel in sehr innige Berührung mit jedem einzelnen Stein des Mauerwerks, so dass dadurch sehr wirksam gekühlt wird.

   Wenn die Kühlluft auch im allgemeinen die Wege des kleinsten Widerstands bevorzugen wird. so hat man es doch in der Hand, Luftmenge und Druck so zu bemessen, dass alle Fugen von der Kühlluft bestrichen werden. 



   Die nach Durchdringung der Fugen in die Gas- und Luftzüge austretende   Küldluft   
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 sein wird. Von diesem Gesichtspunkte aus erscheint es   wünschenswert,   die jeweils einziehende Ofenseite gar nicht durch Einblasen von   Luft zu kühlen   oder nur durch Dampf oder wenigstens schwächer als die   Abziohseite.   Nun ist beispielsweise in   einem Martinofen   immer der abziehende Ofenkopf mehr beansprucht und der Kühlung bedürftig als der einziehende Kopf, weil er dem Stoss und der hohen Temperatur der abziehenden Flamme und auch der chemischen Wirkung der von der Fiamme mitgerissenen Schlackenteilchen usw.   ausgesetzt zist   Es ist daher auch aus diesem Grunde wünschenswert, die Hauptkühlwirkung auf die jeweils abziehende Ofenseite zu verlegen.

   
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Claims (1)

  1. Verfahren zum Kühlen von Ofenmauerwerk bei Siemens-Martin-und dgl. Öfen nach dem Patente Nr. 67383, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel (Luft, Dampf) bei geschlossenen Austrittsmündungen der Kühlkanäle in die Kanhle mit einem den Unterdruck un Herdraum so weit übersteigenden Druck eingeführt wird, dass es durch die Fugen des zti kühlenden Mauerwerks sich einen Ausgang zu bahnen vermag. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT73009D 1912-06-21 1915-07-23 Verfahren zum Kühlen von Ofenmauerwerk bei Siemens-Martin- und dgl. Öfen. AT73009B (de)

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