AT72690B - Tabaksdose mit Zigarettenwickelvorrichtung. - Google Patents

Tabaksdose mit Zigarettenwickelvorrichtung.

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AT72690B
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Austria
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tobacco
cloth
trough
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tobacco box
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Inventor
Johann Zadina
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Johann Zadina
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Tabaksdose mit Wickelvorrichtung nach dem Patente Nr. 72548 und bezweckt eine weitere Ausbildung bzw. Verbesserung der Wickelvorrichtung zur Vermeidung von   Funktionsstörungen   und zur Erzielung eines schöneren und vollkommeneren Erzeugnisses. Diese   Verbesserungen   beziehen sich 1. auf eine Führung des Wickeltuches, 2. auf das Schoppen des Wickels am Mundstückende und 3. auf die Anordnung eines Schlitzes in der Wand des Wickelraumes zur leichteren Reinigung desselben. 



   Die Nachteile des sich frei aufrollenden Wickeltuches sind bekannt, entweder bildet es während des Wickelns Falten, oder es rollt sich schief (d. h. nicht senkrecht zur Längsachse der Walze) auf. In beiden Fällen sieht der zerknüllt und schlotterig weghängende verfärbt Stoffstreifen nicht vorteilhaft aus. Das schiefe Aufrollen hat aber noch zur Folge, dass sich das   Wickeltuch   ungleichmässig aufrollt und dadurch einklemmt. Das verursacht aber wieder eine mangelhafte Funktion und einen vorzeitigen Ruin der Vorrichtung. Um diesen Übelständen zu begegnen, wird gemass vorliegender Erfindung das   Wickeltuch   so angeordnet, dass es   SIch   unter allen   Umständen   senkrecht zur Tuchwalze aufrollen muss.

   Dies wird dadurch erreicht, dass das frelo Ende des Tuches in seiner ganzen Breite durch   eine Metallschlene   oder dgl. versteift und diese Schiene in einem   Ftihruugsbette   geführt ist, welches nur die Bewegung (Parallelverschiebung) senkrecht zur 'I'uchwalze gestattet. 



   Das taschenartig ausgebildete Führungsbett g ist an der Innenseite des Deckels an. geordnet (Fig. 1). Es hat einen senkrecht zum Scharnierstift laufenden mittleren Schlitz,   (Flg. 2 und   3) in welchem ein an der Versteifungsschiene b befestigter Knopf j sich bewegt. Will man eine Zigarette anfertigen, so zieht man am   Knopfef   und zieht dadurch das Tuch von der Walze ab. Da die Walze durch das Sperrwerk in jeder Lage arretiert   word, wird   das Tuch nicht   zurückschnellen.   Wird nun der Deckel zugeklappt, so rollt die ausgelöste Walze das in der Ebene des Deckels senkrecht zu ihr geführte Tuch richtig auf.

   Im Ruhezllstand ist das Tuch stets gespannt, da die Walze das Bestreben bat, das Tuch ganz aufzurollen, was aber dadurch verhindert wird, das der Knopf f nicht aus dem
Führungsschlitz und somit das freie Tuchende nicht aus dem Führungsbette treten kann. 
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 um die herausragenden Tabakfasern zu entfernen. Es ist aber nicht jedermanns Sache, stets eine Schere bei sich zu tragen. Ausserdem entsteht beim Beschneiden des trockenen Tabakes im Mundstücke Tabakstaub, welcher für den Raucher gesundheitsschädlich ist. 



  Diese Nachteile wurden gemäss vorliegender Erfindung folgendermassen behoben : Die Mulde des Wickelraumes ist bekanntlich durch eine Wand vom   Sperradgehäuse   getrennt. Diese Wand i (Fig. 2 und 4) besitzt nun der Erfindung gemäss eine   kegel-oder kalottenförmige   
 EMI1.3 
 und für sich die Tabakfasern nicht bis an das Ende der Mulde reichen.

   Durch die Anpressung des beim Zurückschnellen des Wickeltuches rotierenden Tabakwickels an diese   Auspressung schoppt sich das Mundstück selbsttätig so, dass eine kleine Vertiefung in dem Mnndsttlckende der Zigarette entsteht und die Fasern nicht herausragen können.   

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 EMI2.1 
   (Fig. 1 bis 3), welcher ein Entfernen des im Wickel raum usw. sich ansammelnden Tabakstaubes gestattet, ohne den Scharnierstift zu entfernen und die Wickelvorrichtung heraus-   nehmen zu müssen. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Tabaksdose mit   Zigarettenwickelvorrichtung   nach Patent Nr. 72548, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickeltuch senkrecht zur Tuchwalzenachse geführt ist.

Claims (1)

  1. 2. Tabaksdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Wickeltuches durch eine Schiene oder dgl. (b) verstärkt und in der Ebene des Dosendeckels in einer Art Tasche (g) geführt ist, wobei eine Hubbegrenzung durch den Angriffs- EMI2.2 bewegt, vorgesehen ist.
    3. Tabaksdose nach Patent Nr. 72548, dadurch gekennzeichnet, dass in das eine Ende der Wickelmulde ein kegel- oder Kalottenförmiger Vorsprung (l) der Endwand ragt, der an diesem Ende des Zigarettentabakwickels eine kleine Vertiefung bzw. eine Schoppung im Tabak erzeugt, um. das M'1DdstUckende nicht erst abzupfen oder beschneiden zu müssen und doch das Vorragen von Tabakfasein über das Ende des Papieres zu verhindern.
    4. Tabaksdose nach Patent Nr. 72548, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mulde ein Schlitz (k) parallel zur Tuchwalze angeordnet ist, der ein Ausklopfen des Tabakbtaubes aus der Mulde (h) ohne Zerlegung der Wickelvorrichtung ermöglicht.
AT72690D 1914-06-04 1915-01-29 Tabaksdose mit Zigarettenwickelvorrichtung. AT72690B (de)

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AT72548T 1914-06-04
AT72690T 1915-01-29

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Publication Number Publication Date
AT72690B true AT72690B (de) 1916-11-10

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