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Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes unter Anwendung einer Scheideflüssigkeit von mittlerer spezifischer Dichte.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die zu seiner Ausführung dienende Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezitischen Gewichtes unter Anwendung einer Scheideflüssigkeit von mittlerer spezifischer Dichte. Das Verfahren soll insbesondere dazn dienen, aus Feuerungsrückständen die noch verwertbaren Kohle- und Koksteilchen auf einfache und wirtschaftliche Weise abzusondern. Da das Scheidegut hiebei an sich verhältnismässig geringen Wert besitzt, so ist bei der praktischen Durchführung des Ver-
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Wasser oder spezifisch schwereren Flüssigkeiten auf den jeweilig gewünschten Dichtegrad verdünnte Aluminiumsilikate (Ton. Lehm. Mergel usw.) verwendet.
Da die Aluminiumsilikate in dem Wasser oder in der sonst zu ihrer Verdünnung benutzten Flussigl, elt als Schwebestoffe erhalten bleiben, also keine chemische Verbindung mit der Verdungungs- Hüssigkeit eingehen, so lassen sie sich von dem Scheidegut durch einfaches Ausfallen
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B''hä) ter, der einen Cberlauf besitzt und in welchen die Scheideflüssigkeit unter Druck zentrisch von unten eintritt und kennzeichnet sich dadurch, dass die auf einer innerhalb des Scheidebehaltes stehend angeordneten Welle unterhalt des Ftdssigkcitsspipgels um- laufenden Schaufeln schwach S-förmig gebogen sind und, d. 1I3 diese Schaufeln sich wechselweise von dem Umfange des Scheidebehälters nach dessen Mitte zu und umgekehrt zu verjüngen.
Durch die S-förmige Krümmung der Schaufel werden Wirbelungen vermieden.
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Ende breiten Schaufeln hauptsächlich auf das an dem Umfange des Selheidebehälters schwimmende Gut einwirken. Es wird somit durch diese Ausgestaltung der Schaufel der gesamte Querschnitt des Scheidebehälters beherrscht, ohne dass der gegenseitige Abstand zwischen den Schaufeln in solchem Masse verringert wird, dass die Schaufelfläclieri das Niedersinken der schwereren Bestandteile des Scheidegutes hindernd beeinflussen.
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dem Überlauf'3 versehen ist.
In der Mitte des Bodens des Behälters ist der Einlaufstutzen 4 angebracht, an den sich die Leitung 5 zur dauernden Zuführung der Scheideflüssigkeit anschliesst. Die Scheideflüssigkeit wird durch die Leitung 5 mittels einer Druckpumpe oder dgl. dauernd unter Druck zugeführt. Der von unten zentrisch in den Behälter j ! eintretende Flüssigkeitsstrom wirkt dem Sinken des in den Behälter über-
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In dem Stutzen 4 ist unter Belassung von Durchflussöffnungen 6 das Fusslager 7 für eine stehende Welle 8 befestigt, deren oberer Teil in einem Halslager 9 ruht und durch ein Kogelradgetriebo 10 mit einer Welle 11 in Verbindung steht, die beispielswpise durch eine Riemenscheibe 12 angetrieben wird. Unterhalb des Flüssigkeitsspiegels sind auf der Welle 8 Schaufeln 13 angeordnet, die mit der Welle langsam umlaufen.
Die Schaufeln 13 sind schwach S-förmig gekrümmt und verjüngen sich wechselweise von dem Umfange des Scheidewasserbeb lters 1 nach dessen Mitte zu und umgekehrt, wodurch erzielt wird, dass die dicht unter dem Flüssigkeitsspiegel schwimmenden spezifisch leichteren Bestandteile des Scheidegutes von den Schaufeln 13 sanft angehoben und durch die in den Überlauf 3 abfliessende Scheideflüssigkeit weggeschwemmt werden. Bei der dargestellten Vorrichtung wirken zwei Schaufeln hauptsächlich auf das an dem Umfange des Behälters 1 und zwei Schaufeln auf das in der Nähe der Welle 8 schwimmende Gut.
Dadurch, dass die aufeinanderfolgenden Schaufeln 13 in der angegebenen Weise wechselweise von aussen nach innen und von innen nach aussen verjüngt sind, wird erreicht, dass die spezifisch schwereren Bestandteile des Scheidegutes beim Umlauf der Schaufeln 13 in der Scheideflüssigkeit unbehindert nach unten sinken können.
Die Anordnung der dicht unterhalb des Ftüssigkeitsspiegels im Scheidebehälter vorgesehenen Schaufeln 13 hat sich deshalb als besonders vorteilhaft erwiesen, weil hiedurch die Auftriebwirkung des in der Richtung von unten nach oben in den Scheidebehälter eintretenden Stromes der Scheidenüsaigkeit, der eine gewisse Geschwindigkeit naturgemäss nicht überschreiten darf, günstig unterstützt wird. Die schwach gekrümmte S-Form der Schaufeln 13 ist für den gedachten Zweck besonders geeignet, weil hiedurch beim Umlauf der Schaufeln das Auftreten von Wirbelungen, die die Trennung des Stoffes stören würden, nach Möglichkeit verhütet wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes unter Anwendung einer Scbeidefll1ssigkeit von mittlerer spezifischer Dichte, dadurch gekennzeichnet, dass als Scheidefiüssigkeit wasserhaltige, durch Zusatz von Wasser oder spezifisch schwereren Flüssigkeiten auf den jeweilig gewünschten Dirhtegrad verdünnte Aluminiumsilikate verwendet werden.