AT71714B - Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes unter Anwendung einer Scheideflüssigkeit von mittlerer spezifischer Dichte. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes unter Anwendung einer Scheideflüssigkeit von mittlerer spezifischer Dichte.

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AT71714B
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  Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes unter Anwendung einer Scheideflüssigkeit von mittlerer spezifischer Dichte. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die zu seiner Ausführung dienende Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen   spezitischen Gewichtes   unter Anwendung einer   Scheideflüssigkeit   von mittlerer spezifischer Dichte. Das Verfahren soll insbesondere dazn dienen, aus Feuerungsrückständen die noch verwertbaren Kohle- und Koksteilchen auf einfache und wirtschaftliche Weise abzusondern. Da das Scheidegut hiebei an sich   verhältnismässig   geringen Wert besitzt, so ist bei der praktischen Durchführung des Ver- 
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 Wasser oder spezifisch schwereren Flüssigkeiten auf den jeweilig gewünschten Dichtegrad verdünnte Aluminiumsilikate (Ton. Lehm. Mergel usw.) verwendet.

   Da die Aluminiumsilikate in dem Wasser oder in der sonst zu ihrer Verdünnung benutzten Flussigl, elt als   Schwebestoffe erhalten bleiben, also keine chemische Verbindung mit der Verdungungs-     Hüssigkeit   eingehen, so lassen sie sich von dem Scheidegut durch einfaches Ausfallen 
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   B''hä) ter,   der einen Cberlauf besitzt und in welchen die Scheideflüssigkeit unter Druck zentrisch von unten eintritt und kennzeichnet sich dadurch, dass die auf einer innerhalb des Scheidebehaltes stehend angeordneten Welle unterhalt des   Ftdssigkcitsspipgels um-   laufenden Schaufeln schwach S-förmig gebogen sind und, d.   1I3   diese Schaufeln sich wechselweise von dem Umfange des Scheidebehälters nach dessen Mitte zu und umgekehrt zu verjüngen.

   Durch die S-förmige Krümmung der Schaufel werden Wirbelungen vermieden. 
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 Ende breiten Schaufeln   hauptsächlich auf das an   dem Umfange des   Selheidebehälters   schwimmende Gut   einwirken.   Es wird somit durch diese Ausgestaltung der Schaufel der gesamte Querschnitt des Scheidebehälters beherrscht, ohne dass der gegenseitige Abstand zwischen den Schaufeln in solchem   Masse   verringert wird, dass die   Schaufelfläclieri   das   Niedersinken   der schwereren Bestandteile des   Scheidegutes hindernd beeinflussen.   
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 dem   Überlauf'3   versehen ist.

   In der Mitte des Bodens des   Behälters   ist der Einlaufstutzen 4 angebracht, an den sich die Leitung 5 zur dauernden Zuführung der Scheideflüssigkeit anschliesst. Die   Scheideflüssigkeit   wird durch die Leitung 5 mittels einer Druckpumpe oder dgl. dauernd unter Druck zugeführt. Der von unten zentrisch in den Behälter   j ! eintretende Flüssigkeitsstrom wirkt   dem Sinken des in den Behälter über- 
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   In dem Stutzen 4 ist unter Belassung von Durchflussöffnungen 6 das Fusslager 7 für eine stehende Welle 8 befestigt, deren oberer Teil in einem Halslager 9 ruht und durch ein Kogelradgetriebo 10 mit einer Welle 11 in Verbindung steht, die   beispielswpise   durch eine Riemenscheibe 12 angetrieben wird. Unterhalb des Flüssigkeitsspiegels sind auf der Welle 8 Schaufeln 13 angeordnet, die mit der Welle langsam umlaufen.

   Die Schaufeln 13 sind schwach S-förmig gekrümmt und verjüngen sich wechselweise von dem Umfange des   Scheidewasserbeb lters   1 nach dessen Mitte zu und umgekehrt, wodurch erzielt wird, dass die dicht unter dem   Flüssigkeitsspiegel     schwimmenden   spezifisch leichteren Bestandteile des Scheidegutes von den Schaufeln 13 sanft angehoben und durch die in den Überlauf 3   abfliessende     Scheideflüssigkeit weggeschwemmt   werden. Bei der dargestellten Vorrichtung wirken zwei Schaufeln hauptsächlich auf das an dem Umfange des Behälters 1 und zwei Schaufeln auf das in der Nähe der Welle 8 schwimmende Gut.

   Dadurch, dass die aufeinanderfolgenden Schaufeln 13 in der angegebenen Weise wechselweise von aussen nach innen und von innen nach aussen verjüngt sind, wird erreicht, dass die spezifisch schwereren Bestandteile des Scheidegutes beim Umlauf der Schaufeln 13 in der Scheideflüssigkeit unbehindert nach unten sinken können. 



   Die Anordnung der dicht unterhalb des Ftüssigkeitsspiegels im Scheidebehälter vorgesehenen Schaufeln 13 hat sich deshalb   als   besonders vorteilhaft erwiesen, weil hiedurch die Auftriebwirkung des in der Richtung von unten nach oben in den   Scheidebehälter   eintretenden Stromes der   Scheidenüsaigkeit,   der eine gewisse Geschwindigkeit naturgemäss nicht überschreiten darf, günstig unterstützt wird. Die schwach gekrümmte S-Form der Schaufeln 13 ist für den gedachten Zweck besonders geeignet, weil hiedurch beim Umlauf der Schaufeln das Auftreten von Wirbelungen, die die Trennung des Stoffes stören würden, nach Möglichkeit verhütet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes unter Anwendung einer   Scbeidefll1ssigkeit   von mittlerer spezifischer Dichte, dadurch gekennzeichnet, dass als   Scheidefiüssigkeit wasserhaltige,   durch Zusatz von Wasser oder spezifisch schwereren Flüssigkeiten auf den jeweilig gewünschten Dirhtegrad verdünnte Aluminiumsilikate verwendet werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung dos Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher ein mit Übertauf versehener Scheidebf'hiilter ungeordnet ist, in dessen unteren Teil die Scheideflüssigkeit unter Druck zentrisch von unten eintritt, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer stehenden, innerhalb des Scheidebehältors (1) angeordnete Welle (8) unterhalb des Flüssigkeitsspiegels umlaufende Schaufeln (13) schwach S-förmig gebogen sind, zum Zwecke, Wirbelbildungen zu vermeiden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufenden Schaufeln (13) sich wechselweise von dem Umfange des Scheidebehälters (1) nach dessen Mitte zu und umgekehrt verjüngen.
AT71714D 1912-10-29 1913-07-10 Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes unter Anwendung einer Scheideflüssigkeit von mittlerer spezifischer Dichte. AT71714B (de)

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