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WILLIAM LUMSDEN STRACHAN IN LONDON.
Lichtbrechende Lampenglockt.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen leicht zu handhabenden und zu reinigenden, lichtbrechenden und lichtzerstreuenden Lampenschirm, welcher sich für Gas und elektrisches Bogenlicht eignet und insbesondere für die Beleuchtung von Strassen und grösseren Räumen bestimmt ist.
Der neuartige Schirm besteht im Wesen aus einem lichtbrechenden und lichtzerstreuenden Mittel bekannter Art, welches durch einen auf einer Kugel oder Halbkugelfläche spiralförmig gewundenen Glasstab gebildet wird und der Erfindung gemäss zwischen einer inneren und äusseren Hülle aus durchsichtigem Glas eingeschlossen ist. Durch diese neuartige Anordnung wird das lichtbrechende und zerstreuende Mittel bekannter Art vor Beschädigung während des Handhabens des Schirmes bewahrt und das Eindringen von Staub und Schmutz, durch welches die lichtbrechende Eigenschaft des Mediums in Bälle unwirksam gemacht würde, verhindert.
Beiliegende Zeichnung zeigt Ausführungsformen der Erfindung, u. zw. stellt : Fig. 1 einen Deckenlampenschirm für Eisenbahnwagen in Schnitt und Ansicht dar, Fig. 2 zeigt eine für Bogenlampen geeignete Ausführungsform, gleichfalls in Schnitt und Ansicht. während Fig. 3 einen für Gaslicht und Gasglühlicht bestimmten Schirm darstellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der Schirm derart gestaltet, dass er n oben befestigt werden kann, und besteht aus einem in bekannter Weise spiralförmig nach einer nahezu halbkugelförmigen Fläche gewundenen Glasstab a von kreisförmigem Querschnitt und aus einer inneren und einer äusseren an den Glasstab a sich eng anschliessenden Hülle b, c. Beide Hüllen sind aus hellem Glase hergestellt und schützen den Glasstal) a vor Beschädigung und Schmutz. Der zwischen innerer und äusserer Hülle enthaltene, d'u spiralförmig gewundenen Glasstab a aufnehmende Raum ist nach aussen mittels Kitt oder Gyps bei d hermetisch geschlossen.
Der Kitt oder Gyps ist zwischen die Ränder der inneron und äusseren (ilashtille eingelegt, welche zu diesem Zwecke entweder mit Flanschen, wie bei et versehen oder in entsprechender anderer Weise derart geformt sein können, d : sie zwischen sich den Kitt aufnehmen und zur Verbindung des Schirmes mit einem Gehäusering oder Halter dienen.
Die beschriebene Schirmform eignet sich insbesondere fur
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Soll der Schirm für Strassenlampen oder andere Gaslampen in Anwendung konuucn. bei welchen das Gasrohr direct von unten eingeführt wird, so kann, wie aus Fig. 3'fil ersehen, an der unteren Schirmfläche eine mit umlaufender Flansche versehene Öffnung vorgesehen werden. Die umlaufende Flansche oder der balsförmige an die Öffnung hkh anschliessende Thoil dient zum Einsetzen des Schirmes in einen Halter und wird durch concentrischc umlanfende Ansätze f der inneren und äusseren Glashülle gebildet, zwischen weiche in J'ein Kitt zum dichten Abschluss eingelegt wird.
Die Form des Schirmes kann den Umständen entsprechend eine beliebige sein. : --0 könnte beispielsweise der Schirm nachcr als eine Halbkugel sein, andererseits aber auch gewünschtenfalls aus einer Halbkugel und einem an letztere sich anschliessenden Cylinder bestehen ; im Allgemeinen sollen die Theile eine solche Form haben, dass sie ineinander-
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