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Vorrichtung zur Erzeugung einseitig glatter Papiere oder Kartons auf Papier- oder
Kartonmaschinen.
Bei den bekannten Vorrichtungen zur Herstellung von Papier und Karton mit ein- seitiger'Glätte wird das Papier entweder, wie bei der Selbstabnahrnemaschin6, unmittelbar nach dem Verlassen der Nasspresse oder, wie es bei den sogenannten offenen Maschinen geschieht, nach der Wanderung über eine Anzahl Trockenzylinder auf einen fein polierten Trocken- oder Glättzylinder geführt, auf den es durch eine Filzwickelwalze oder Gummiwalze stark aufgepresst und schliesslich fertiggetrocknet wird.
Da das Papier auf dem Glättzylinder fertiggetrocknet wird und es, wenn es den Glanz nicht verlieren soll, noch mit einem gewissen Feuchtigkeitsgehalt auf den Zylinder auflaufen muss, damit die Fasern noch geschmeidig sind, um die Glätte des Zylinders an- zunehmen, braucht der Glättzylinder einen möglichst grossen Durchmesser. Man hat deshalb für leistungsfähige Maschinen bereits gusseiserne Zylinder bis zu 3200 mm Durchmesser gebaut, welches die grössten für die Bahnbeforderung noch zulässigen Abmessungen darstellt.
Um besonders bei Herstellung dickerer Papiere und Kartons mit grösseren Ge- schwindigkeiten arbeiten zu können, wurden 4 bis 20 und mehr Trockenzylinder vor dem Glättzylinder angeordnet, weil sonst der Karton bei der hohen Geschwindigkeit nicht trocken wurde. Hiedurch hat man zwar hohe Leistungen der Papier-und Kartonmaschinen erzielt, die einseitige Glätte liess jedoch sehr zu wünschen übrig, weit diejenige Seite des Papieres, welche geglättet werden sollte, nach dem Lauf über die vielen Trockenzylinder schon so weit getrocknet war, dass die Fasern zu spröde waren und sich deshalb nicht mehr innig an die Fläche des polierten Glattzytinders anschmiegten.
Nach der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch beseitigt werden, dass diejenige Seite der Papierbahn, die Glanz bekommen soll und infolgedessen an den Glättzylinder a durch die Druckwalze b gepresst wird. vor dem Einlauf auf den Glättzylinder nochmals gleichmässig angefeuchtet wird. . lurch das Anfeuchten werden die Fasern wieder weich
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Hochglanz versehen wird.
Das Anfeuchten kann durch bekannte Mittel, wie Spritzrohre, Bürstenfeuchter, Feuchtzylinder, oder auch dadurch geschehen, dass das Papier, wie auf der Zeichnung
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Lad eintaucht. Zur gleichmässigen Verteilung des Wassers und zur Regelung der Wassermenge, die dem Papier beigegeben werden soll, ist eine Walze d vorgesehen, die an der Austrittsstelle der Feuchtwalze aus dem Wasserbad gegen diese gepresst wird. Eine oder beide Walzen können mit Filz oder Gummi überzogen werden.
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Device for producing one-sided smooth paper or cardboard on paper or
Cardboard machines.
In the known devices for the production of paper and cardboard with one-sided smoothness, the paper is either immediately after leaving the wet press, as is the case with the self-tapping machine, or, as is the case with the so-called open machines, after moving over a number of drying cylinders guided onto a finely polished drying or smoothing cylinder, onto which it is strongly pressed by a felt roller or rubber roller and finally dried completely.
Since the paper is completely dried on the Yankee cylinder and, if it is not to lose its gloss, it still has to run onto the cylinder with a certain moisture content so that the fibers are still pliable in order to take on the smoothness of the cylinder, the Yankee cylinder needs one largest possible diameter. For this reason, cast iron cylinders up to 3200 mm in diameter have already been built for high-performance machines, which are the largest dimensions still permissible for rail transport.
In order to be able to work at higher speeds, especially when producing thicker paper and cardboard, 4 to 20 or more drying cylinders were arranged in front of the Yankee cylinder, because otherwise the cardboard would not dry out at the high speed. In this way, the paper and board machines have achieved high performance, but the one-sided smoothness left a lot to be desired, as the side of the paper that was supposed to be smoothed had already dried so far after running over the many drying cylinders that the fibers were too brittle and therefore no longer clinged to the surface of the polished smooth-celled cinder.
According to the invention, this drawback is to be eliminated by the fact that that side of the paper web which is to be given a gloss is pressed against the Yankee cylinder a by the pressure roller b. is evenly moistened again before entering the Yankee cylinder. . By moistening the fibers become soft again
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High gloss is provided.
The moistening can be done by known means, such as spray pipes, brush moisteners, dampening cylinders, or by the paper, as shown in the drawing
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Lad dips. For evenly distributing the water and for regulating the amount of water to be added to the paper, a roller d is provided which is pressed against the dampening roller at the point where it exits the water bath. One or both of the rollers can be covered with felt or rubber.
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