AT69734B - Verfahren zur Darstellung von Persulfaten und Perschwefelsäure durch Elektrolyse von Sulfaten oder Bisulfaten oder von Schwefelsäure ohne Anwendung eines Diaphragmas. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Persulfaten und Perschwefelsäure durch Elektrolyse von Sulfaten oder Bisulfaten oder von Schwefelsäure ohne Anwendung eines Diaphragmas.

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   Durch das Patent Nr. 69733 ist ein Verfahren zur Darstellung von Persulfaten geschützt, nach welchem Kathoden aus Zinn oder Aluminium benutzt werden. 



   Es wurde nun gefunden, dass auch die Kathoden aus Legierungen des Zinns oder Aluminiums miteinander oder mit Magnesium, Zink, Kadmium oder Silizium brauchbar sind. Ferner lassen sich solche Legierungen anwenden, die einen geringen Gehalt an Schwermetallen, wie Mangan oder Kupfer, besitzen. 



   Diese Legierungen gestatten durch ihre   grössere   mechanische Widerstandsfähigkeit den Bau von beliebig grossen Apparaturen. Auch kann man nach diesem Verfahren, wie nach dem des Stammpatentes. Perschwefelsäure herstellen. 



   Be ispiel 1. 



   Eine Lösung von etwa 350 g Ammoniumsulfat und 200 g Schwefelsäure im Liter, die ein   Rührer in ständiger   Bewegung hält, wird zwischen einem   U-förmig   gebogenen Platindraht von 2 mm2 Querschnitt und 300 mm Länge als Anode und einem etwa 15   cw   langen und 2 cm dicken Stab aus einer Aluminium-Zinklegierung der Elektrolyse unterworfen. Die Lösung wird durch eine eingehängte Glasschlange gekühlt. Bei einer Stromstärke von 15 Ampere und 5 Volt bildet sich Ammoniumpersulfat mit einer Stromausbeute von   75%.   



   Beispiel 2. 



   Ein etwa 30   7) 1M weites   und 400 mm langes, senkrechtstehendes Rohr aus einer Aluminiumlegierung mit etwa   1% Kupfergehalt ist a. n seinem   unteren Ende verjüngt und als Überlauf   aufwärtsgebogen.   In der Mitte des Rohres befindet sich ein etwa 300 mm langer und 4 mm dicker 
 EMI1.2 
 



   Beispiel 3. 



   Ein etwa 20 mm weites und 500 m n langes, senkrechtstehendes Rohr aus Aluminium ist an   seinem unteren Ende als Überlauf aufwärtsgebogen. In der Mitte des   Rohres befindet sich 
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 aussen durch eine Kältemischung gekühlt wird. Lässt man nun   Schwefelsäure   in das weite
Rohr zufliessen, so läuft durch den Überlauf Perschwefelsäure ab ; die   Stromausbeute beträgt  
70   bis S0%.   



   PATENT   ANSPRÜCHE :  
1.   Abänderung   des Verfahrens zur elektrolytischen Darstellung von Persulfat nach dem   Sülmmpatente     Nr.     6H733.   dadurch gekennzeichnet, dass man hiebei Kathoden aus Legierungen des   Zinns mit Aluminium   oder aus Legierungen dieser Metalle mit Magnesium, Zink, Kadmium oder Silizium nut oder ohne Zusatz von geringen Mengen von Schwermetallen, wie Kupfer oder
Mangan, anwendet. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausgestaltung des Verfahrens nach dem Stammpatente Nr. 69733 und nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemäss dem Stammpatente und gemäss Anspruch 1 zur elektrolytischen Darstellung von Persalzen dienenden Kathoden auch zur elektrolytischen Oxydation der Schwefelsäure zu Perschwefelsäure Anwendung finden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT69734D 1913-04-17 1914-04-06 Verfahren zur Darstellung von Persulfaten und Perschwefelsäure durch Elektrolyse von Sulfaten oder Bisulfaten oder von Schwefelsäure ohne Anwendung eines Diaphragmas. AT69734B (de)

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