AT69561B - Achslager für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Achslager für Eisenbahnfahrzeuge.

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Orenstein & Koppel Ges M B H
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Achslager für Eisenbahnfahrzeuge. 



   Die Erfindung betrifft ein Achslager für Eisenbahnfahrzeuge, durch dessen Verwendung sich jede Achse einzeln unabhängig von der anderen bei der Einfahrt in   Gleiskrümmungen   nach 
 EMI1.1 
 und zwischen   Ausschlagen   in der Fahrtrichtung pendeln kann, wodurch in Gleiskrümmungen ein Schrägstellen der Radsätze erzielt werden soll. Bei dieser Einrichtung kann die Lagerbüchse nicht in ihrer   Mittellage verharren, sondern muss   nach der einen oder anderen Seite bis zu ihrem Anschlage pendeln, weil bei   der Unterstützung   der Lagerbüchse durch eine Kugel oder einen kugelförmigen Ansatz die Entfernung zwischen   Achsmittel   und Stützpunkt in der Mittellage am grössten, in jeder anderen Lage aber kleiner ist.

   Für das Einstellen der   Radsätze   ist daher lediglich der Ausschlag massgebend, der durch die beiden Anschläge der pendelnden Lagerbüchse 
 EMI1.2 
   allmählich   aus der senkrechten in eine immer stärker zum Achsmittel geneigte Lage übergeht, wodurch einerseits bei der Einfahrt des Wagens aus einem geraden in einen gekrümmten Gleis- 
 EMI1.3 
 Richtungen zum Ausschwenken gebracht und die Achse selbst   nach dem jeweiligen Krümmungs-   radius    selbsttätig eingestellt wird.   Die Achslast wird dabei solange angehoben, bis Gleichgewicht 
 EMI1.4 
 eingetreten ist.

   Andererseits wird bei der Ausfahrt des Wagens aus dem gekrümmten in den geraden Gleisstrang die Achse infolge   Nachlassen8 de,,, Drehmomentes und des wieder   auf Null zurückstrebenden Lastmomentes selbsttätig in die Mittellage   zurückgebracht.   



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in drei verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. 



    I Fig. 1   und 2 zeigen einen Radsatz mit den beiden Achslagern in der Mittelstellung, und zwar ist in Fig. 1 der Querschnitt durch den   Achslagerkasten in der Richtung n-n der   Fig. 2 dargestellt, während in Fig. 2 der   Achsiagerkasten in eiufr Draufsicht mit einem Ausschnitt   

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 in der Richtung   a-al-b-o-d1-d   der Fig. 1 gezeichnet ist. Fig. 3 und   4   zeigen den Radsatz mit den beiden Achslagern nach der Einfahrt in eine   Gleiakrümmung   um den Winkel   #035   gedreht, und zwar ist Fig. 3 ein Querschnitt durch den Achsiagerkasten L in der Richtung   n-n   der Fig. 4. 



  In diesem Querschnitt ist dargestellt, wie die Seitenkraft S1 die   Lagerbüchse   l aus der Mittellage   in,   in die Lage   in,   ausgeschwenkt hat, wodurch die Druckrichtung der Achslast aus der senkrechten Lage   x-m-y in   die geneigte Lage x1-m1-y1 übergegangen und dadurch die Achslast um das Stück h angehoben worden ist. In Fig. 4 sind die beiden Achslagerkasten in der Richtung   a-al-b-c-di-d   der Fig. 3 geschnitten gezeichnet und lassen erkennen, wie die   bei den Lagerbüchsen 1   nach verschiedenen Seiten aus ihrer Mittellage herausgeschwenkt und gleichzeitig um den Winkel   #035   in wagerechter Ebene verdreht wird. Die Verdrehung wird bewirkt durch den Schienendruck D am Hebelarm t gegen den Radspurkranz r1.

   Das Moment D X t 
 EMI2.1 
 Fig. 1 bis 3 flachgekrnmmt, die Abrollbahn r gerade dargestellt. Die Hüllkurven b und c umschliessen die Bahn der Abrollwiege beim Ausschwenken und ermöglichen auch eine Drehung des Achslagers in wagerechter Ebene bis zum Anschlage der geneigten Kanten k gegen den Lagerkasten L in Fig. 6. Fig. 7 zeigt eine dritte Ausführungsform des Achslagerkastens, bei der sowohl die Abrollwiege als auch die Abrollbahn gekrümmt sind, wodurch bei geringer Länge der Abrollwiege eine grosse Hubhöhe nach der Hubkurve z erzielt werden kann. Ferner zeigen Fig. 8 bis 11 die beiden Radsätze eines Wagens im Grundriss und Aufriss in dem Augenblicke, in dem der vordere Radsatz in eine Gleiskrümmung eingefahren und bereits aus der strichpunktiert gezeichneten Mittellage in die voll gezeichnete Kurvenstellung gebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Achslager für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass eine zur Aufnahme der Achslast angeordnete, in der Gleisrichtung aus ihrer Mittellage nach beiden Seiten herausach wenk- EMI2.2 zeitig in einer in der Achsrichtung doppelt schwalbenschwanzförmigen Erweiterung (j, c) der Abrollbahn auch in wagerechter Ebene begrenzt drehbar ist.
AT69561D 1913-02-19 1914-02-17 Achslager für Eisenbahnfahrzeuge. AT69561B (de)

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AT69561B true AT69561B (de) 1915-08-10

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